Das Rathaus in Rastatt. (Foto: SWR)

Fünf Kandidierende

Wahllokale geschlossen: Wer wird neuer Oberbürgermeister in Rastatt?

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Andreas Fauth
Ein Bild von Andreas Fauth (Foto: SWR, Patricia Neligan)
Sven Huck
Ein Bild von Sven Huck (Foto: SWR)

In Rastatt waren die Menschen am Sonntag zur Oberbürgermeisterwahl aufgerufen. Zwei Frauen und drei Männer wollen die Nachfolge von Hans Jürgen Pütsch antreten.

Wer wird die neue Oberbürgermeisterin oder der neue Oberbürgermeister in Rastatt? Die Bürgerinnen und Bürger der Barockstadt haben am Sonntag, 24. September, eine neue Rathausspitze gewählt. Die Wahllokale schlossen um 18 Uhr, die Stimmen werden ausgezählt. Amtsinhaber Hans Jürgen Pütsch war nach 16 Jahren als Oberbürgermeister nicht mehr bei der Wahl angetreten. Fünf Kandidierende standen auf dem Stimmzettel. Ein erstes vorläufiges Ergebnis erwartet die Stadt ab 19 Uhr, im Laufe des Abends soll dann das amtliche Wahlergebnis verkündet werden.

Wahl in Rastatt: Das sind die Kandidatinnen und Kandidaten

Ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt gingen Brigitta Lenhard (CDU), Thomas Hentschel (Grüne), Monika Müller (SPD), Volker Kek (AfD) und Michael Gaska (parteilos).

Brigitta Lenhard wurde in Rastatt geboren und ist Geschäftsführerin eines Fitnessstudios, sie gehört der CDU-Gemeinderats - und Kreistagsfraktion an. Der in Gernsbach (Kreis Rastatt) lebende Jurist Thomas Hentschel sitzt seit 2016 als Abgeordneter für die Grünen im Landtag. Monika Müller ist Sozialdezernentin in Wolfsburg, wuchs aber in Muggensturm (Kreis Rastatt) auf. Der Maschinenbauingenieur Volker Kek ist AfD-Stadtrat in Rastatt und Sprecher des Kreisvorstandes. Der in Rastatt aufgewachsene Betriebswirt Michael Gaska lebt und arbeitet in der Schweiz.

Hier haben wir die Kandidierenden ausführlicher vorgestellt:

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Nicht auf dem Stimmzettel stand Rastatts ehemaliger Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walter. Der 70-Jährige hat sich aber mit einer Pressemitteilung ins Spiel gebracht. Er sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, sollten sich die Wählerinnen und Wähler für ihn als Stadtoberhaupt entscheiden. Walker verweist auf die Möglichkeit, auf dem Stimmzettel in einer Leerzeile auch eine Person einzutragen, die nicht aufgelistet ist.

Rund 38.000 Menschen zur Wahl des OB aufgerufen

Am Sonntag waren alle wahlberechtigten Rastatter Bürgerinnen und Bürger zum Gang an die Wahlurne aufgerufen. Das sind rund 38.000 Menschen. Für einen Wahlsieg benötigt ein Kandidat oder eine Kandidatin mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen. Falls ein zweiter Wahlgang erforderlich sein sollte, wird dieser laut der Stadt Rastatt am 15. Oktober erfolgen. Das wäre dann eine Stichwahl zwischen den beiden führenden Bewerberinnen oder Bewerbern.

Diese Themen beschäftigen Rastatt

Einige Herausforderungen warten auf die Wahlsiegerin oder den Wahlsieger in Rastatt: Manche Kandidaten haben im Vorfeld betont, dass sie die Innenstadt von Rastatt wieder beleben und die Ortsteile besser durch den ÖPNV an die Kernstadt anbinden wollen. Auch das geplante Zentralklinikum am Münchfeldsee wird die Rathausspitze weiter beschäftigten. Zudem soll bis 2028 ein Kombibad entstehen. Darüber hinaus steht die Vorbereitung der Landesgartenschau 2036 in der mehr als 50.000 Einwohner zählenden Stadt bereits in den kommenden Jahren auf der Agenda.

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