Am geplanten Fraunhofer-Institut in Biberach sollen unter anderem therapeutsche Viren und ihr Einsatz bei der Krebstherapie erforscht werden. Dafür soll es eine Landesförderung von 25 Millionen Euro geben.

Land übergibt Förderbescheid

25 Millionen Euro für Fraunhofer Institut in Biberach

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Sie sollen im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden - sogenannte therapeutische Viren. Das Fraunhofer Institut plant zu ihrer Erforschung eine Außenstelle in Biberach. Das Land unterstützt das Vorhaben mit 25 Millionen Euro.

Das Land Baden-Württemberg investiert in die medizinische Forschung und unterstützt den Aufbau einer Außenstelle des Fraunhofer-Instituts in Biberach. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) übergab am Donnerstag den Förderbescheid über 25 Millionen Euro. Das Fraunhofer Institut will in Biberach neue medizinische Therapien mit Viren erforschen.

Viren können in der Krebstherapie eingesetzt werden

Die therapeutische Viren können als biologische Werkzeuge eingesetzt werden, zum Beispiel zur Bekämpfung von Infektionen, als Impfstoff oder im Kampf gegen Krebs. Die therapeutischen Viren infizieren etwa Tumorzellen und machen sie so unschädlich.

Bei der Erforschung solcher Therapien will das Fraunhofer Institut mit dem Pharma-Unternehmen Boehringer-Ingelheim zusammenarbeiten. Dieses plant, an den Standorten Biberach und Ochsenhausen in die Entwicklung virenbasierter Arzneimittel zu investieren.

Petra Krebs MdL, Thomas Dörflinger MdL, Dr. Markus Wolperdinger-Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Am Donnerstag überreichte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (rechts) den Förderbescheid über 25 Millionen Euro vom Land für den Aufbau eines Fraunhofer-Instituts in Biberach.

Mit seiner Förderung über 25 Millionen Euro will das Land den Pharmastandort Baden-Württemberg vor allem in der Region zwischen Bodensee und Ulm stärken.

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SWR