Am geplanten Fraunhofer-Institut in Biberach sollen unter anderem therapeutsche Viren und ihr Einsatz bei der Krebstherapie erforscht werden. Dafür soll es eine Landesförderung von 25 Millionen Euro geben (Symbolfoto).

25 Millionen Euro für Fraunhofer-Institut

Krebstherapie: Forschung an therapeutischen Viren in Biberach

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Das Land Baden-Württemberg möchte das geplante Fraunhofer-Institut in Biberach mit 25 Millionen Euro unterstützen. Das Geld soll in die Forschung an therapeutischen Viren fließen.

Das Land Baden-Württemberg will die geplante Forschung an therapeutischen Viren in einem Fraunhofer-Institut in Biberach mit 25 Millionen Euro unterstützen. Das hat das Kabinett in dieser Woche beschlossen. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums bestätigte dies dem SWR. Endgültig entscheidet darüber Anfang Juli der Finanzausschuss des Landtags.

Hoffnung auf Fortschritte mit Viren in der Krebstherapie

In therapeutische Viren setzen Forscher und Mediziner große Hoffnungen. Sie können als biologische Werkzeuge zum Beispiel gegen Krebszellen eingesetzt werden. Sie infizieren Tumorzellen und machen sie unschädlich, gesunde Zellen bleiben verschont.

Forschung an therapeutischen Viren am Standort Biberach

In Biberach finde die Forschung an der Weiterentwicklung solcher therapeutischer Viren in einer Region statt, wo auch wichtige Pharmafirmen wie Boehringer-Ingelheim, Rentschler in Laupheim, Teva in Ulm oder Vetter in Ravensburg ihren Sitz haben, so die Landesregierung. Deshalb soll der Aufbau des Fraunhofer-Instituts im Rahmen der Ansiedlungsstrategie gefördert werden.

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SWR