Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus: Donnerstag, 7. Oktober 2021

STAND

Das war der Donnerstag in Baden-Württemberg

Kliniken in BW: Atemwegserkrankungen bei Kindern nehmen zu

21:33 Uhr

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte in Baden-Württemberg berichtet von einer deutlichen Zunahme von Atemwegsinfekten bei Kindern. Einen frühen und ausgeprägten Anstieg bei kleinen Patienten bestätigten etwa die Uniklinik Ulm und das Olgahospital in Stuttgart. Und die Kliniken rechnen mit steigenden Patientenzahlen.

Verband schlägt Alarm Kliniken in BW: Atemwegserkrankungen bei Kindern nehmen zu

Die Zahl der wegen Atemwegsinfekten stationär aufgenommenen Kinder sei ungewöhnlich, berichten Ärzte. Kinderkliniken im Land bereiten sich auf steigende Patientenzahlen vor.  mehr...

Auf dem Weg zur Normalität: Besenwirtschaft öffnet wieder

21:11 Uhr

Fast ein Jahr hatte die Besenwirtschaft in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun kehrt wieder so etwas wie Normalität zurück. Es wird wird wieder zusammen gelacht, gesungen und das ein oder andere Gläschen Wein getrunken.

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Architekten bauen Kuppel aus FFP2-Masken in Freiburg

21:05 Uhr

In Freiburg haben Architekten auf dem Platz der Alten Synagoge ein ungewöhnliches Kuppelzelt gebaut. Hergestellt wurde es aus recycelten FFP2-Masken. Das Kunstwerk soll einen neuen Blick auf die Masken und auf die Corona-Pandemie werfen.

Freiburg

Trinationale Architekturtage Kunstprojekt: Kuppel aus FFP2-Masken in Freiburg

Freiburger Architekten haben auf dem Platz der Alten Synagoge ein innovatives Kuppelzelt gebaut. Hergestellt wurde es aus recycelten FFP2-Masken.  mehr...

Corona-Impfung: Hausarztpraxen rechnen mit deutlich mehr Arbeit

20:35 Uhr

Seit Anfang Oktober sind die Impfzentren in Baden-Württemberg geschlossen. Wer sich jetzt gegen Corona impfen lassen möchte, der muss zum Hausarzt oder zur Hausärztin. Für die Praxen könnte das eine weitere Zusatzbelastung sein.

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Inzidenzwerte in BW steigen leicht

19:10 Uhr

In Baden-Württemberg sind die maßgebenden Corona-Inzidenzwerte wieder gestiegen. Der Wert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt laut Landesgesundheitsamt heute (Stand: 16 Uhr) bei 2,13. Am gestrigen Mittwoch lag der Wert bei 1,98. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen ist wieder gestiegen und liegt heute bei 80,4 nachdem sie gestern bei 78,4 lag. Derzeit werden laut Daten des DIVI-Intensivregisters 191 Covid-19-Fälle im Land behandelt, gestern waren es 194. Derzeit sind in Baden-Württemberg 8,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Fällen belegt.

Kostenlose Tests nur noch für bestimmte Personengruppen

18:14 Uhr

Ab Montag bekommen nur noch bestimmte Personengruppen wie Kinder, Schwangere und Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, kostenlose Corona-Tests. Die Bundesregelung gelte auch in Baden-Württemberg, teilte Landesgesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) mit. "Die meisten von uns sind geimpft - jeder Bürgerin und jedem Bürger über 12 Jahren können wir ein Impfangebot machen. Es ist deshalb richtig, dass der Bund nur noch zielgenau jenen Menschen den Test finanziert, die sie wirklich brauchen." Arbeitgeber blieben verpflichtet, ihren Beschäftigten kostenlose Tests zu stellen.

Umfrage: Mehrheit ist gegen Maskenpflicht im Unterricht

18:09 Uhr

Die Mehrheit der Bürger in Deutschland ist einer Umfrage zufolge für die Abschaffung der Maskenpflicht im Klassenzimmer. 57 Prozent sind der Meinung, dass die Maskenpflicht im Unterricht abgeschafft werden sollte, wie eine Befragung von Infratest-dimap für den ARD-Deutschlandtrend ergab. Bei den Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind es sogar 71 Prozent. Lediglich 37 Prozent sind für eine Beibehaltung der Maskenpflicht an Schulen. In Baden-Württemberg entfällt die Maskenpflicht im Unterricht ab dem 18. Oktober.

Land bezuschusst Hochschulen mit 13,5 Millionen Euro

17:55 Uhr

Das Land Baden-Württemberg hat rund 13,5 Millionen Euro für die Hochschulen bewilligt. Das Geld soll in spezifische Hygienemaßnahmen fließen, die für den Präsenzbetrieb unter Corona-Bedingungen notwendig sind, so das Wissenschaftsministerium in einer Pressemeldung. Zum Teil soll das Geld auch für Personalaufstockungen verwendet werden, beispielsweise um bei der Kontrolle der 3G-Regel zu unterstützen. Auch die Anmietung von zusätzlichen Räumen, die Anschaffung von Desinfektionsspendern, Trennwänden oder Umrüstungen der Hochschulräume werden mit diesen Mitteln finanziert. "Auch das alles sind - neben der erfreulich hohen Impfquote bei Lehrenden und Studierenden - entscheidende Voraussetzung dafür, dass jetzt endlich wieder Leben auf dem Campus ist und richtiges Studieren möglich ist“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne).

Baden-Württemberg

Coronaregeln für Studierende in BW Hochschulen müssen ab dem neuen Semester 3G kontrollieren

Zum Start des neuen Semesters im Oktober gelten an den Hochschulen und Unis in BW die 3G-Regeln. Die Studierenden müssen kontrolliert werden, von den Lehrenden kommt Kritik.  mehr...

Stiko: Johnson & Johnson bietet "ungenügenden" Schutz

17:26 Uhr

Wer mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis für einen besseren Schutz erhalten. Dies könne ab vier Wochen nach der Johnson & Johnson-Impfung erfolgen, teilte das Expertengremium mit. Zur Begründung verwies die Stiko auf sogenannte Impfdurchbrüche. Im Verhältnis zur Zahl der verabreichten Dosen würden in Deutschland die meisten dieser Ansteckungen bei Geimpften mit Johnson & Johnson verzeichnet. Die Wirksamkeit gegen die hierzulande vorherrschende Delta-Variante sei im Unterschied zu den anderen Corona-Impfstoffen vergleichsweise gering, hieß es. Die Stiko spricht letztlich von ungenügendem Impfschutz. Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, hatte vor einiger Zeit betont, dass der Johnson & Johnson-Impfstoff vor einer schweren Corona-Erkrankung jedoch sehr wohl schützen könne. Es handelt sich daher noch nicht um eine endgültige Stiko-Empfehlung.

Viel Lob für Mitarbeitende im Kreisimpfzentrum Ilsfeld-Auenstein

16:34 Uhr

Der neue Landrat des Landkreises Heilbronn, Norbert Heuser (CDU), hat bei einem Helferfest am Mittwochabend die Arbeit der 150 Mitarbeitenden im Kreisimpfzentrum Ilsfeld-Auenstein gelobt. 85.000 Impfungen seit Januar seien ein Verdienst aller Beteiligten, so Heuser. Ende September war der Betrieb des Kreisimpfzentrums in Ilsfeld planmäßig eingestellt worden.

Ilsfeld

85.000 Corona-Impfungen seit Januar Viel Lob für die 150 Mitarbeitenden im Kreisimpfzentrum Ilsfeld-Auenstein

Der neue Landrat des Landkreises Heilbronn, Norbert Heuser, hat bei einem Helferfest am Mittwochabend die Arbeit der 150 Mitarbeitenden im Kreisimpfzentrum Ilsfeld-Auenstein gelobt.  mehr...

Nach Corona-Fällen in Ulmer Club: Alle Regeln eingehalten

15:52 Uhr

Nach Corona-Fällen im Club "Frau Berger" in Ulm erhebt das Landratsamt keine Vorwürfe gegen die Betreibenden. Die Regeln seien dort eingehalten worden, hieß es. Mehr als 400 Feiernde, die den Club am Mittwoch vor einer Woche besucht haben, erhielten eine Warnung. Drei Corona-Fälle waren bekannt geworden, die infizierten Personen waren während des Clubbesuchs ansteckend. Der Betreiber des Clubs "Frau Berger" erklärte, dass die Corona-Kontrollen sehr ernst genommen würden.

BW-Sozialministerium begrüßt Stiko-Empfehlung

15:28 Uhr

"Wir begrüßen die heutigen Empfehlungen der Stiko", teilte ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums dem SWR mit. Bei den Auffrischimpfungen handele es sich um ein Angebot, um für vulnerable Personen weiterhin einen optimalen Impfschutz sicherzustellen. In Baden-Württemberg wird die sogenannte Booster-Impfung bereits ab 60 Jahren angeboten.

Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfung für über 70-Jährige

14:39 Uhr

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat grundsätzlich eine Corona-Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 Jahren empfohlen. Generell schützten die Impfung zwar effektiv und anhaltend, in einem höheren Alter falle die Immunantwort nach der Impfung aber insgesamt geringer aus. Infektionen Geimpfter könnten häufiger auch zu einem schweren Krankheitsverlauf führen, so die Stiko. Die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff sollte frühestens ein halbes Jahr nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen. Es sollen Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen sowie Pflegepersonal und anderen Mitarbeitenden mit direktem Kontakt zu Betreuten in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen eine sogenannte Booster-Impfung angeboten werden, wie die Stiko mitteilte. Gleiches gelte für das Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.

BW-Regierung schon länger für Boosterimpfung Corona-Impfung: Stiko empfiehlt Auffrischung für über 70-Jährige

Die Ständige Impfkommission empfiehlt jetzt auch allen Menschen über 70 Jahren eine Corona-Auffrischimpfung. Das baden-württembergische Sozialministerium begrüßt diese Entscheidung.  mehr...

Studie: Ein Fünftel der Erwerbstätigen teilt Corona-Zweifel

14:28 Uhr

Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland teilt laut einer aktuellen Studie Zweifel an der Gefährlichkeit der Corona-Pandemie und glaubt an Verschwörungserzählungen. Der Glaube an solche Verschwörungen hängt auch eng mit einer erhöhten Bereitschaft zu riskantem Verhalten zusammen, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung erklärte. Besonders ausgeprägt waren Corona-Zweifel demnach bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulabschluss, sowie bei Menschen, die finanziell unter der Pandemie gelitten hatten. Für die Studie wertete die Hans-Böckler-Stiftung eine aktuelle Erwerbspersonenbefragung unter mehr als 5.000 Arbeitnehmenden und Arbeitssuchenden aus.

RKI: Mehr Geimpfte als in offizieller Statistik

14:11 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht von mehr Corona-Geimpften als in der offiziellen Statistik aus. Es sei anzunehmen, dass unter Erwachsenen in Deutschland bis zu 84 Prozent mindestens einmal geimpft sind und bis zu 80 Prozent bereits die zweite Dosis erhalten haben, heißt es in einem aktuellen RKI-Bericht. Die Schätzung beruht auf Bürgerbefragungen und Meldedaten. Laut offizieller Impfquoten-Statistik haben bislang knapp 80 Prozent der Über-18-Jährigen eine erste Dosis bekommen, gut 75 Prozent bereits die Zweite. Hintergrund ist, das in vom RKI durchgeführten Befragungen deutlich mehr Menschen angeben, bereits geimpft zu sein, als in der Statistik vermerkt sind. Das RKI nennt verschiedene Erkläransätze, beispielsweise dass wenig impfbereite Menschen nicht repräsentiert sind. Außerdem können Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen nicht an der Befragung teilnehmen. Das RKI geht davon aus, dass Sprachbarrieren zu einer geringeren Impfquote führen. Zudem würden bestimmte Impfungen in der Statistik gar nicht erfasst.

Studie: Pandemien treffen zuerst Reiche, dann Arme

13:53 Uhr

Mannheimer Forschende haben mit internationalen Daten die Wege des Coronavirus und der Spanischen Grippe nachgezeichnet. Beide zeigen einen ähnlichen Verlauf. Die Erkenntnisse sollen helfen, zukünftige Pandemien in den Griff zu bekommen, teilte die Universität Mannheim mit. Es zeigte sich bei allen Regionen und beiden Krankheiten, dass zunächst Gebiete, in denen wohlhabende Menschen wohnten, betroffen waren. Als Ursache sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, "dass wohlhabendere Personen oft diverser vernetzt und grundsätzlich mobiler sind". Sie seien tendenziell öfter auf Geschäftsreise oder im Urlaub. Erst später breiteten sich die Viren in ärmeren Gegenden aus - dann aber umso heftiger. Für zukünftige Pandemien empfehlen die Forschenden, das Infektionsgeschehen in reichen Wohngegenden zu verfolgen und mit gezielten Maßnahmen gegenzusteuern.

Tübingen und Rottenburg bieten weiterhin kostenlose Schnelltests an

13:37 Uhr

Ab Montag gibt es in den Städten nur noch in Ausnahmefällen kostenlose Corona-Schnelltests. Das gilt bundesweit. Doch beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) auf dem Tübinger Marktplatz und beim Rottenburger Testzentrum auf dem Eugen-Bolz-Platz bleiben die Tests kostenlos.

Tübingen

Ab Montag gilt bundesweit neue Regelung Corona-Schnelltest kostet: Tübingen und Rottenburg gehen Sonderwege

Ab kommender Woche müssen Corona-Schnelltests in der Regel aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Tübingen und Rottenburg gehen eigene Wege und bieten weiter kostenlose Schnelltests an.  mehr...

SWR4 BW aus dem Studio Tübingen SWR4 BW aus dem Studio Tübingen

Ostalbkreis: Schnelltests werden 10 bis 15 Euro kosten

13:21 Uhr

Die Corona-Schnelltests werden ab Montag in der Region voraussichtlich zwischen zehn und 15 Euro kosten. Das hat eine SWR-Umfrage bei den Betreibenden von Schnelltestzentren ergeben. 15 Euro wollen die Schloss-Apotheken in Heidenheim verlangen. Man erwarte eine eher geringe Nachfrage, werde das Drive-in-Angebot am Konzerthaus deshalb auch schließen und nur noch vor der Apotheke in der Fußgängerzone testen, hieß es von Apotheker Christian Gubitz. In Aalen in den Testzentren am Marktplatz und am Kinopark kosten die Tests ab Montag zwölf Euro. Das Zentrum in Wasseralfingen hat zehn Euro als Preis angekündigt. In Ulm werden in den neun städtischen Testzentren 14,90 Euro fällig. Alle Einrichtungen bleiben vorerst geöffnet, teilt die Stadt Ulm dazu auf ihrer Internetseite mit. Ein Betreiber in Schwäbisch Gmünd erklärte, er werde nicht mehr als zehn Euro verlangen.

Ulm

Kosten in Ulm, Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd So viel müssen Ungeimpfte künftig für Corona-Schnelltests rund um Ulm bezahlen

Ab dem 11. Oktober müssen die meisten Menschen auch in Baden-Württemberg für Corona-Schnelltests bezahlen. Aber wie viel kostet das in Ulm, Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd?  mehr...

Verändertes Reiseverhalten beschert Umsatzhoch

13:16 Uhr

Das geänderte Reiseverhalten vieler Deutscher in der Corona-Pandemie hat dem oberschwäbischen Wohnmobilhersteller Hymer aus Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) ein Rekordjahr beschert. Der Umsatz sei im Geschäftsjahr 2020/21 um 23 Prozent auf einen Höchstwert von 2,7 Milliarden Euro gestiegen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Erwin Hymer Group, Martin Brandt. 65.000 ausgelieferte Campervans, Wohnmobile und Caravans zwischen August 2020 und Juli 2021 seien ebenfalls eine neue Bestmarke. Diese lag im vorangegangenen Geschäftsjahr bei 55.000 Fahrzeugen.

Bad Waldsee

Erwin Hymer Group meldet Rekordumsatz Reisen in der Pandemie: Wohnmobile aus Bad Waldsee boomen

Das geänderte Reiseverhalten vieler Deutscher in der Corona-Pandemie hat dem oberschwäbischen Wohnmobilhersteller Hymer aus Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) ein Rekordjahr beschert.  mehr...

Nächster Corona-Fall beim VfB Stuttgart

13:08 Uhr

Beim VfB Stuttgart gibt es einen weiteren Corona-Fall. Nach Abwehrchef Waldemar Anton und Flügelspieler Erik Thommy wurde auch Ersatztorhüter Fabian Bredlow positiv auf das Virus getestet, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Bredlow habe zuvor am Mittwoch schon nicht am Mannschaftstraining teilgenommen und befinde sich nun genau wie Anton und Thommy in häuslicher Isolation. Die ebenfalls am Mittwoch durchgeführte Testreihe mit dem gesamten Kader sowie dem Trainer- und Betreuerstab der Schwaben habe hingegen ausschließlich negative Testergebnisse ergeben, heißt es weiter.

Stuttgart

Fußball | Bundesliga Corona beim VfB: Auch Torwart Bredlow positiv getestet

Am Mittwoch hatten sich bereits zwei Profis des VfB Stuttgart in Quarantäne begeben. Jetzt gibt es einen weiteren Coronafall.  mehr...

Telefonseelsorge nimmt online zu: Mehr Ängste durch Corona

13:05 Uhr

Die Telefonseelsorger in Baden-Württemberg haben während der Corona-Pandemie eine deutlich verstärkte Nachfrage online erfahren. "Themen der Angst haben zugenommen", berichtete Gregor Bergdolt, der Vorsitzende der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft der Telefonseelsorge (LAG) bei einer Online-Pressekonferenz. Angst vor Einsamkeit und Isolation hätten vielen zu schaffen gemacht. Vor allem für Studierende sei es extrem schwierig gewesen, durch die Pandemie zu kommen. Generell könne man sagen: "Was immer schon da ist, wird nur klarer sichtbar." Im Jahr 2020 registrierte die ökumenische Telefonseelsorge im Land mehr als 168.000 Kontaktaufnahmen per Telefon, rund 6.700 per Mail und über 5.200 per Chat. Während die Zahl der Anrufer etwa gleich blieb, wuchsen Kontaktaufnahmen per Mail und Chat um je 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte Bergdolt.

Karlsruhe

"Viele junge Frauen, die nicht weiterleben wollten" Wenn Mütter am Ende sind - neue Themen in der Telefonseelsorge

Studierende, die plötzlich völlig isoliert sind, junge Mütter, die nicht mehr weiterleben wollen - Corona hat die Arbeit der Telefonseelsorge verändert. Ängste und Einsamkeit sind zu den Hauptthemen geworden.  mehr...

BW liegt bei Impfquote unter dem Bundesdurchschnitt

10:05 Uhr

In Deutschland sind aktuell 65 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft (Stand: 6. Oktober). Das geht aus dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums hervor. 68,4 Prozent der Menschen haben demnach mindestens eine Impfdosis erhalten. Baden-Württemberg liegt weiterhin leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt und belegt im Vergleich der Bundesländer Platz elf. 63,2 Prozent der Bevölkerung sind in Baden-Württemberg vollständig geimpft. 65,7 Prozent der Menschen haben mindestens eine Corona-Impfung bekommen.

Industrieproduktion in Deutschland erleidet herben Dämpfer

9:25 Uhr

Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im August wegen gravierender Materialengpässe stark gedrosselt. Die Gesamtproduktion fiel gegenüber Juli um 4,0 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das ist der stärkste Rückgang seit April 2020, als es wegen des ersten Corona-Lockdowns zu einem heftigen Einbruch von mehr als 18 Prozent kam. Allein die Warenherstellung in der deutschen Industrie ging im August um 4,7 Prozent zurück. "Die Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten erwiesen sich als gravierender als bislang angenommen", erklärte dazu das Bundeswirtschaftsministerium. Ein Vertreter der Landesbank Baden-Württemberg bezeichnete die Entwicklung als "herben Rücksetzer". Mit den Produktionszahlen sei amtlich, dass der wirtschaftliche Aufholprozess ins Stocken geraten sei.

BW hält an Lockerung der Maskenpflicht in den Schulen fest

7:55 Uhr

Die Kultusministerinnen und -minister der Länder beraten heute und morgen über das weitere Vorgehen an den Schulen in der Corona-Pandemie. Trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg von derzeit 78,4 will Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) am teilweisen Wegfall der Maskenpflicht in den Schulen zum 18. Oktober festhalten. Im SWR sagte Schopper, man habe das abgewogen. Zwar gebe es ein Infektionsgeschehen an den Schulen, das schieße aber nicht durch die Decke. Deshalb wolle man die Möglichkeit schaffen, dass Schülerinnen und Schüler an ihrem Platz die Maske abnehmen können. Wenn sie im Schulgebäude oder im Klassenzimmer unterwegs seien, müssten sie die Maske weiterhin tragen, so Schopper.

Baden-Württemberg

Viel Kritik und Proteste Ab 18. Oktober in BW: Corona-Maskenpflicht im Schulunterricht entfällt

Bayern macht es vor, jetzt zieht Baden-Württemberg nach: Ab dem 18. Oktober entfällt die Maskenpflicht am Unterrichtsplatz. Über diese Entscheidung freuen sich aber nicht alle.  mehr...

Landratsamt Alb-Donau-Kreis warnt 400 Club-Gäste

7:20 Uhr

Nach drei Corona-Infektionen in einem Ulmer Club hat das Landratsamt Alb-Donau-Kreis mehr als 400 Besucherinnen und Besucher gewarnt. Die drei Betroffenen hätten den Club am Mittwoch vergangener Woche besucht und seien vermutlich ansteckend gewesen. Inzwischen sei eine vierte Person positiv getestet worden, so das Landratsamt. Man habe die Gäste des Clubs per Luca-App und telefonisch informiert. Sie sollten ihre Kontakte reduzieren und einen Schnelltest machen, vor allem wenn Symptome auftreten. Dieser Rat gelte auch für geimpfte Clubbesucher und -besucherinnen. Im Fall eines positiven Ergebnisses sollten sich die Betroffenen umgehend bei der Hotline des Gesundheitsamtes melden, hieß es.

Ulm

Vier bestätigte Fälle Corona-Infektionen in Ulmer Club "Frau Berger": Landratsamt warnt Besucher

Nach drei Corona-Infektionen in der Ulmer Diskothek "Frau Berger" hat das Landratsamt hunderte Besucherinnen und Besucher gewarnt. Bislang sind keine weiteren Infektionen gemeldet worden.  mehr...

Bundespräsident übergibt Amtssitz an junge Menschen

6:57 Uhr

150 junge Menschen übernehmen heute für einen Arbeitstag den Amtssitz Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und teilweise auch dessen Instagram-Kanal. Mit dem "Takeover Bellevue" wolle Steinmeier die in der Corona-Pandemie besonders ausgebremste junge Generation ins Zentrum stellen, teilte das Bundespräsidialamt in Berlin mit. Die 16- bis 24-Jährigen befassen sich mit verschiedenen Themen wie Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Klima, Europa und Rassismus. Ihre Ergebnisse stellen sie am Nachmittag dem Bundespräsidenten vor.

Britische Forscherin fordert gerechtere Impfstoff-Verteilung

6:39 Uhr

Die Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffes, Sarah Gilbert, hat zu einer gerechteren Verteilung der verfügbaren Corona-Impfdosen aufgerufen. "Es ist entscheidender denn je, dass wir nicht die Leben vergessen, die gerettet werden könnten, indem erste und zweite Impfdosen an die gefährdetesten Bevölkerungsgruppen in aller Welt vergeben werden", schrieb die Immunologin der britischen Universität Oxford gemeinsam mit einem Kollegen in der Zeitschrift "Science Translational Medicine". Es müssten größere Anstrengungen unternommen werden, um die Impfstoffe in aller Welt verfügbar zu machen. Bis Anfang September habe gut 40 Prozent der Weltbevölkerung mindestens eine Impfdosis gegen Covid-19 erhalten, allerdings nur knapp zwei Prozent in den ärmsten Ländern.

Hausärzte warnen vor Anstieg von Infektionskrankheiten

5:15 Uhr

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einem starken Anstieg von Infektionskrankheiten infolge der Corona-Pandemie. "Das liegt auch daran, dass die Menschen wegen der Corona-Beschränkungen eineinhalb Jahre kaum Kontakt zu verschiedenen Viren hatten", sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag). "Insofern ist ihr Immunsystem nicht gut trainiert gegen viele Viren, mit denen wir normalerweise gut fertig werden. Das Resultat: Erkältungskrankheiten fallen stärker ins Gewicht." Gerade bei Kindern sehe man mehr und mehr Infektionskrankheiten, die viele vorher nicht auf dem Radar gehabt hätten, sagte Weigeldt. Er sprach sich für eine Impfpflicht für Berufsgruppen aus, die viel mit Kindern zu tun haben. Außerdem solle die Maskenpflicht an Schulen zumindest für jüngere Jahrgänge ausgesetzt werden. Auch der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Andreas Gassen, plädierte für eine Aufhebung der Maskenpflicht in Schulen und bezeichnete dies gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstag) als „vertretbar“.

Bundesweiter Inzidenz-Wert leicht gestiegen

4:50 Uhr

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag wieder leicht gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der Inzidenz-Wert aktuell bei 62,6 (Vortag: 62,3). Am vergangenen Donnerstag betrug der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche 63,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.644 Corona-Neuinfektionen. Bundesweit wurden innerhalb von 24 Stunden 68 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die an oder mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben sind, stieg nach Angaben des RKI auf insgesamt 94.027.

Kanadier müssen für Flug- und Bahnreisen geimpft sein

4:10 Uhr

Die meisten Reisenden in Kanada müssen künftig vollständig gegen Corona geimpft sein. Das hat Premierminister Justin Trudeau mitgeteilt. Ab dem 30. Oktober gilt demnach die Impfpflicht für alle, die in Kanada in ein Flugzeug oder in einen Zug steigen. Auch an einer entsprechenden Vorschrift für Reisende auf Kreuzfahrtschiffen werde gearbeitet. Die neuen Regeln sind Teil einer Strategie der kanadischen Regierung, die Zahl der Geimpften weiter zu erhöhen.

Sydney lockert Beschränkungen

3:30 Uhr

Nach einem knapp viermonatigen Lockdown sollen die Corona-Beschränkungen nächste Woche für die australische Millionenstadt Sydney gelockert werden. Sobald 70 Prozent der Menschen mit zwei Impfdosen vollständig immunisiert seien, würden die Maßnahmen heruntergefahren, teilen die Behörden mit. Bars, Restaurants und Geschäfte dürfen dann wieder für zweifach geimpfte Gäste öffnen.

Weltweit mehr als 236 Millionen Infektionen und über fünf Millionen Tote

1:10 Uhr

Weltweit haben sich mehr als 236,24 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine "Reuters"-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 5,02 Millionen Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Dunkelziffern dürften Fachleuten zufolge deutlich höher sein. Die USA weisen weltweit die höchsten Werte auf.

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Nachrichten, Zahlen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Hintergründe zu Corona  mehr...

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