STAND

Corona macht Freibadsaison einen Strich durch die Rechnung

21:53 Uhr

Nicht nur das an vielen Orten kühle und regnerische Wetter macht den Anfang Mai üblichen Start in den Badespaß unmöglich. Auch die immer noch hohen Corona-Zahlen sorgen dafür, dass die Freibäder in Baden-Württemberg bisher nicht öffnen können. Dabei wären sie eigentlich startklar.

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Heil will mobile Impfteams in soziale Brennpunkte schicken

21:32 Uhr

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat auf die Mahnungen von Intensivmedizinern reagiert, dass verstärkt Menschen in Sozialen Brennpunkten geimpft werden müssten. Die Ärzte hatten darauf hingewiesen, dass überdurchschnittlich viele Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten, Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte auf den Intensivstationen lägen. Heil sagte im SWR, die schrittweise Aufhebung der Impfpriorisierung dürfe nicht dazu führen, dass Findige, die beispielsweise Ärzte im Bekanntenkreis hätten, nun schneller an Impftermine kämen. Er schlug vor, mobile Impfteams in Stadtteile zu schicken, in denen die sozialen Verhältnisse schwierig seien.


Sanitätsregiment aus Dornstadt koordiniert Hilfe für Indien

21:05 Uhr

Zwölf Soldaten und eine Soldatin der Bundeswehr werden nach Indien geschickt, um dort im Kampf gegen Corona medizinische Hilfe zu leisten. Die Lage vor Ort ist katastrophal. Koordiniert wird der Einsatz vom Sanitätsregiment der Bundeswehr in Dornstadt im Alb-Donau-Kreis. Auch Soldaten, die dort stationiert sind, fliegen mit. Sie sollen in Indien eine Sauerstoff-Aufbereitungsanlage aufbauen. Der Hilfsflug soll nach SWR-Informationen am Samstag starten.

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Mehr Polizeikontrollen in der Mainacht in Ulm

20:30 Uhr

Das Polizeipräsidium Ulm kündigt für die "Freinacht" zum 1. Mai verstärkte Kontrollen an. Neben Jugendschutz und Verkehrskontrollen lege man einen Schwerpunkt auf die Einhaltung der Corona-Vorschriften. Derzeit gilt sowohl eine Kontaktbeschränkung (auch im Freien) als auch eine Ausgangssperre ab 22 Uhr.

Zum Tag der Arbeit trumpfen die Gewerkschaften auf

19:35 Uhr

Obwohl ihnen schon oft die Totenglocke geläutet wurde: in vielen Betrieben in Baden-Württemberg spielen die Gewerkschaften immer noch eine bedeutende Rolle - im Großen wie im Kleinen und gerade in Corona-Zeiten. Das machen sie zum Tag der Arbeit zum Beispiel bei Knorr in Heilbronn klar.

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Landesweite Inzidenz und R-Wert sinken weiter

18:38 Uhr

Das Landesgesundheitsamt meldet am Freitag (Stand: 16 Uhr) 3.325 Neuinfektionen für Baden-Württemberg (insgesamt 446.384). Vor einer Woche waren es 3.643 Neuinfektionen, am Donnerstag 3.594. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gesunken und liegt bei 184,1 (vor einer Woche 187,9, am Donnerstag 186,3). 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden gemeldet (insgesamt 9.366). 610 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt, 364 davon invasiv beatmet. Der Hohenlohekreis hat mit 276,1 die höchste Inzidenz im Land, gefolgt vom Schwarzwald-Baar-Kreis mit 273,4. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat weiterhin der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 52,7, am zweitniedrigsten liegt sie ihm Stadtkreis Heidelberg mit 72,5. Der R-Wert für Baden-Württemberg liegt am Freitag bei 0,91 (Donnerstag 0,94). Ein R-Wert von 0,91 bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken.

Große Koalition einigt sich auf Corona-Aufholprogramm für Kinder

17:40 Uhr

Die Große Koalition hat in den Verhandlungen über ein zwei Milliarden Euro schweres Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche eine Einigung erzielt. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Nadine Schön und ihre SPD-Kollegin Katja Mast bestätigten der Deutschen Presse-Agentur eine entsprechende Vereinbarung. Mit dem Nachhilfe- und Sozialprogramm für Kinder und Jugendliche wollen Union und SPD die Corona-Langzeitfolgen abmildern. Das Programm sollte ursprünglich am Dienstag im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden. Weil es noch Abstimmungsbedarf zwischen beiden Seiten gab, wurde der Beschluss verschoben. Das Kabinett wird sich nun voraussichtlich am kommenden Mittwoch damit befassen. Die zwei Milliarden Euro sind zur Hälfte für Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler in den Ländern gedacht, zum Beispiel unter Mithilfe pensionierter Lehrer, aber auch durch kommerzielle Anbieter. Die zweite Milliarde ist für die Aufstockung verschiedener sozialer Programme vorgesehen, um die sozialen und psychischen Krisenfolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern.

Betriebsärzte weiterer BW-Unternehmen dürfen impfen

16:48 Uhr

Die Landesregierung weitet die Modellprojekte zum Impfen in Betrieben aus. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass ab Mitte Mai zwölf weitere Unternehmen einen Teil ihrer Beschäftigten durch die Betriebsärzte impfen lassen können. Aus jedem der Industrie- und Handelskammer-Bezirke im Land sei eine Firma ausgewählt worden. Die Unternehmen seien alle Teil der sogenannten kritischen Infrastruktur. Bei dem Modellprojekt dabei sind etwa eine Medizintechnikfirma, ein Bäckereibetrieb oder auch der Flughafen Stuttgart. Die Betriebe sollen abhängig von ihrer Größe bis zu 1.000 Impfdosen von einem nahe gelegenen Impfzentrum und damit aus dem Kontingent des Landes erhalten.

Baden-Württemberg

"Dritte Säule" der Immunisierung gegen das Coronavirus Baden-Württemberg weitet Modellprojekt aus: In diesen Betrieben wird bald geimpft

Das baden-württembergische Sozialministerium hat zwölf weitere Unternehmen ausgewählt. Dort beginnen Betriebsärzte mit den Corona-Impfungen. Die Aktion soll als Modellprojekt im Mai starten.  mehr...

Mannheimer Schülerinnen und Schüler bauen Corona-Lüftungsanlage

16:30 Uhr

Immer wieder haben Elternvertreter in Baden-Württemberg in den vergangenen Monaten gefordert, flächendeckend Luftfilter für die Klassenzimmer ihrer Kinder anzuschaffen. In Mannheim haben Schülerinnen und Schüler das Problem jetzt selbst in die Hand genommen.

Karlsruher SC muss wegen Verstoß gegen Quarantäne Strafe zahlen

15:30 Uhr

Der Karlsruher SC muss nach seiner Quarantäne-Zeit wegen des Verstoßes gegen Corona-Regeln eine Geldstrafe zahlen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) begründete dies damit, dass der Club "schuldhaft gegen Organisationspflichten verstoßen" habe. Zuerst hatte der "Kicker" darüber berichtet. Der Verein werde die Strafe akzeptieren, teilte der KSC mit. Über die Höhe machten die DFL und der Club keine Angaben. Das Gesundheitsamt Karlsruhe hatte den badischen Fußball-Zweitligisten Anfang April wegen mehrerer positiver Corona-Fälle in wenigen Tagen in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Bei der Prüfung stellte die Behörde aber fest, dass sich das Team bei Mannschaftsterminen ohne Einhaltung der Regeln traf.

Mann erhält fünffache Dosis von Biontech/Pfizer-Impfstoff

15:20 Uhr

Ein Mann hat im Schweriner Impfzentrum versehentlich eine fünffache Dosis des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer gespritzt bekommen. Der Betroffene hat nach Angaben der Stadtverwaltung keine Beschwerden. Er sei vorsorglich zur Beobachtung in eine Klinik gebracht worden. Schwerins Impfmanager bezeichnete den Vorfall gegenüber der "Schweriner Volkszeitung" als "bedauerlichen Zwischenfall". Es seien in dem Fall am Donnerstag die Behälter mit verdünntem und unverdünntem Impfstoff verwechselt worden.

Biontech-Impfung für Kinder: Hoffnung auf echte Herdenimmunität?

14:45 Uhr

Der Mainzer Impfstoff von Biontech steht vor der Zulassung für Heranwachsende. Kinder erkranken zwar seltener - Expertinnen und Experten hoffen aber, dass so die sogenannte Herdenimmunität erreicht wird.

Tübingen

Mainzer Impfstoff vor Zulassung für Heranwachsende Mit Biontech-Impfung für Kinder Hoffnung auf echte Herdenimmunität?

Die Impfkampagne läuft: Diese Woche gab es erstmals eine Million Impfungen am Tag in Deutschland, doch nur für Erwachsene. Es braucht aber Kinderimpfungen für die Herdenimmunität.  mehr...

Grün-Schwarz kämpft mit Haushaltslöchern

14:25 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat in den Verhandlungen gestern Abend die mögliche künftige Koalition nochmal ermahnt, bei ihren Wünschen an die coronabedingten Haushaltslöcher zu denken. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Laut "Badischem Tagblatt" haben sich Grüne und Union gegen das von der Union eingebrachte Familiengeld entschieden. Stattdessen sollen mit dem Geld lieber coronabedingte Lernrückstände von Kindern und Jugendlichen ausglichen werden. Nach den jüngsten Prognosen fehlen dem Land in den nächsten drei Jahren jeweils etwa vier Milliarden Euro Einnahmen.

Stuttgart

Koalitionsverhandlungen so gut wie abgeschlossen Grün-Schwarz plant Sofortprogramm gegen Corona-bedingte Lernrückstände

Der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU steht wohl weitgehend. Bildung genießt Priorität, Klimaschutz und schnelles Internet werden an den corona-bedingten Sparzwang angepasst.  mehr...

AOK berichtet von hoher Sterblichkeit

14:15 Uhr

In Baden-Württemberg sind nach Daten der AOK von November bis Januar deutlich mehr Menschen gestorben als ein Jahr zuvor. Die Krankenkasse beobachte die hohe Sterblichkeit "mit Blick auf die Pandemie mit großer Sorge", teilte der Vorstandsvorsitzende Johannes Bauernfeind mit. Der Anstieg der Todeszahlen betrug im November 16 Prozent, im Dezember 30 Prozent und im Januar 22 Prozent. Ob dies allein auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, geht aus den Daten nicht hervor. Krankenkassen erhalten laut AOK generell keine Informationen über die Todesursache ihrer Versicherten.

Karlsruher kämpfen für gerechtere Impfstoff-Verteilung

14:10 Uhr

Während hierzulande mehr und mehr Menschen geimpft werden, kommt der Impfstoff in armen Ländern kaum bis gar nicht an. Eine Karlsruher Initiative will das jetzt ändern.

Unternehmer und Arzt starten Initiative Karlsruher kämpfen für gerechte Verteilung des Impfstoffs

Während in der Region Karlsruhe mehr und mehr Menschen geimpft werden, kommt der Impfstoff in armen Ländern kaum bis gar nicht an. Eine Karlsruher Initiative will das jetzt ändern.  mehr...

Intensivbetten in Ostwürttemberg sind knapp

13:56 Uhr

Der Ostalbkreis und der Kreis Heidenheim schlagen Alarm: Wegen der hohen Corona-Inzidenzen befürchten sie eine Überlastung der Krankenhäuser. In beiden Kreisen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell um 260.

Aalen, Heidenheim

Eindringliche Appelle aus dem Ostalbkreis und dem Kreis Heidenheim Hohe Corona-Inzidenzen: Intensivbetten in Ostwürttemberg sind knapp

Der Ostalbkreis und der Kreis Heidenheim schlagen Alarm: Wegen der hohen Corona-Inzidenzen befürchten sie eine Überlastung der Krankenhäuser. Aber warum stecken sich plötzlich so viele Menschen an?  mehr...

Bauen wird teurer: Unternehmen klagen über Materialmangel

13:30 Uhr

Das Bauen im Land wird im laufenden Jahr unter anderem wegen der Corona-Pandemie wohl deutlich teurer. Nach Einschätzung der Bauwirtschaft müssen Verbraucher damit rechnen, dass sich ein klassischer Massivbau im Schnitt um bis zu fünf Prozent und ein Holzbau um bis zu zehn Prozent verteuert. Das sagte Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg. Seit Jahresbeginn hätten die Preise für Baumaterialien wie Stahlprodukte oder Bitumen kräftig angezogen. Der Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen wies darauf hin, dass aufgrund von fehlendem Holz und nicht genügend vorhandenen Dämmstoffen oder Kunststoffrohren mit erheblichen Verzögerungen bei der Fertigstellung zu rechnen sei. Ursache der Knappheit sei unter anderem die nach Corona stark gewachsene Nachfrage nach Baumaterial auf dem Weltmarkt, vor allem aus China und den USA.

Stuttgart

Boom in der Bauwirtschaft Bauen in Baden-Württemberg wird teurer - Materialknappheit wegen gestiegener Nachfrage

Trotz Krise erlebt die Baubranche im Land einen Boom: Jobs sind stark nachgefragt, europäische Materialien beliebt auf dem Weltmarkt. Letzteres treibt die Preise in die Höhe.  mehr...

Bereits mehr als 500.000 Corona-Impfungen in Arztpraxen

12:45 Uhr

Die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg haben bereits mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen verabreicht. Bereits am Mittwoch dieser Woche sei der Wert von 500.000 Impfungen seit Ostern überschritten worden, teilte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) in Stuttgart mit. Mehr als 5.200 Praxen beteiligen sich nach Angaben der KVBW mittlerweile an der Impfkampagne im Land. Das sei ein Riesenerfolg und zeige die Leistungsfähigkeit der niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Johannes Fechner. "Inzwischen impfen wir an einzelnen Tagen deutlich mehr als die Impfzentren", so Fechner. Der Andrang sei weiter hoch und die wöchentlichen Impfstofflieferungen noch gering, weshalb nur ein Teil der Patienten geimpft werden könne. Da nun auch Fachärzte impften, seien die Kapazitäten noch einmal erhöht worden.

Baden-Württemberg

Teilweise mehr Dosen als die Impfzentren verabreicht Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen in Arztpraxen in Baden-Württemberg

Die Impfkampagne in Baden-Württemberg baut zunehmend auf Hausärztinnen und Hausärzte. Nun führen auch Fachärzte die Corona-Immunisierung durch.  mehr...

Gut 26 Prozent haben erste Impfung erhalten

12:01 Uhr

26,2 Prozent der Bevölkerung im Land haben mittlerweile eine Erstimpfung erhalten (Stand 8 Uhr). 7,4 Prozent sind vollständig geimpft. Das meldet das Robert-Koch-Institut. Unter den Bundesländern nimmt Baden-Württemberg damit eine Position im Mittelfeld ein. Pro 100 Einwohnerinnen und Einwohnern wurden insgesamt 33,6 Impfdosen verabreicht. Bundesweit haben sich gestern 916.388 Menschen gegen Corona impfen lassen. Am Mittwoch war mit rund 1,1 Millionen Impfungen ein neuer Rekord erzielt worden.

Deutsche Wirtschaft schrumpft

11:15 Uhr

Die deutsche Wirtschaft ist durch die dritte Corona-Welle im ersten Quartal geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Vor allem der private Konsum gab nach, während die Warenexporte die Wirtschaft stützten.

Uniklinik Tübingen startet Studie zu Long Covid

10:50 Uhr

Die Uniklinik Tübingen will in einer Studie herausfinden, was Menschen hilft, die noch Wochen nach einer Corona-Infektion gesundheitliche Probleme haben. Auf einem speziellen Internetportal können Menschen, die mindestens zwölf Wochen nach ihrer Corona-Infektion noch Gesundheitsprobleme hatten oder haben, Angaben machen. Erfragt wird unter anderem, worunter sie leiden, was ihnen geholfen hat, die Symptome zu lindern oder sie loszuwerden. Die Studie soll laut Christian Förster vom Institut für Allgemeinmedizin der Tübinger Uniklinik dazu beitragen, Therapien für Post-Covid-Patienten zu finden. Derzeit könnten Ärzte den Patienten oft kaum weiterhelfen.

Kinderschutzbund: Mehr Gewalt in Familien

9:50 Uhr

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, sieht Belege für eine Gewaltzunahme in Familien während der Corona-Pandemie. Im SWR sagte er, Statistiken von Ländern und Kreispolizeibehörden zeigten eine Zunahme von physischer und psychischer Gewalt. Am heutigen "Tag der gewaltfreien Erziehung" unterstrich Hilgers auch die Forderung nach einer Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz. Eine Untersuchung der Universitätsklinik in Ulm habe herausgefunden, dass etwa 42 Prozent der Eltern einen "Klaps auf den Po" für richtig hielten und rund 17 Prozent sogar Ohrfeigen als geeignete Erziehungsmaßnahme ansähen.

Stiko-Chef: Keine Herzmuskelentzündung durch Biontech-Impfstoff

9:20 Uhr

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), der Ulmer Virologe Thomas Mertens, sieht keinen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von Biontech/Pfizer und einer Entzündung des Herzmuskels, einer sogenannten Myokarditis. In Israel waren nach Impfungen über 60 Fälle aufgetreten, das Paul-Ehrlich-Institut hatte in Deutschland keine auffällige Häufung festgestellt. Im Morgenmagazin von ARD und ZDF warnte Mertens vor vorschnellen Verdächtigungen.

Corona-Pandemie Israel untersucht Fälle von Herzmuskelentzündungen nach Impfungen

In Israel sind nach Impfungen mit Biontech/Pfizer dutzende Fälle von Herzmuskelentzündungen bei Geimpften aufgetreten. Ob der Impfstoff die Erkrankung ausgelöst hat, ist noch unklar.  mehr...

Schäuble kritisiert unterschiedliche Regeln für Geimpfte

9:10 Uhr

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat den Umgang einiger Bundesländer mit Corona-Geimpften und Genesenen kritisiert. Diese lockern die Beschränkungen, während das Justizministerium an einer einheitlichen Verordnung arbeitet. "Jetzt haben wir schon wieder den Zustand, dass sich eine Reihe von Ländern nicht an die Absprachen hält", sagte der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Uneinheitliche Lösungen kurz nach dem Beschluss für eine bundeseinheitliche Corona-Notbremse würden die Bürger irritieren, "ein zu großes Maß an Unterschiedlichkeit kann Vertrauen zerstören", so Schäuble.

Bildungsforscher: Abiturienten haben bei Berufswahl keine Nachteile

8:22 Uhr

Trotz der anhaltenden Ausfälle im Pandemie-Schuljahr rechnet der Tübinger Bildungsforscher Richard Göllner nicht mit Nachteilen für angehende Abiturienten in der Arbeitswelt. "Ich glaube nicht, dass Arbeitgeber systematische Defizite der diesjährigen Absolventen ausmachen werden", sagte er der "Stuttgarter Zeitung". Die Prüfungen seien in der Tiefe genauso anspruchsvoll wie sonst. Eventuell könnten die schwierigen Umstände durch die Corona-Einschränkungen sogar ein Vorteil auf der Karriereleiter werden. "Denn diese Generation konnte ihre Selbstlernfähigkeiten, die auch für den weiteren Ausbildungserfolg von zentraler Bedeutung sind, besonders gut einüben", sagte er.

Heidelberg darf Notbremse lockern

7:48 Uhr

Heidelberg darf als erste Stadt in Baden-Württemberg die seit 24. April geltende Bundes-Notbremse wieder lockern. Nach Angaben der Stadt liegt der Corona-Inzidenzwert seit fünf Werktagen unter 100. Das bedeutet: Ab Samstag dürfen sich wieder bis zu fünf Erwachsene treffen. Außerdem gibt es keine nächtliche Ausgangsbeschränkungen mehr.

Heidelberg

Fallzahlen sinken "Click and Meet" in Heidelberg ohne Test wieder möglich

Als erste Stadt in Baden-Württemberg konnte Heidelberg die geltende bundesweite Corona-Notbremse wieder lockern. Der Corona-Inzidenzwert lag fünf Werktage unter 100. Jetzt greifen weitere Lockerungen.  mehr...

Bundesweite Inzidenz fällt

7:45 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat 24.329 neue Positiv-Tests gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 153,4 von 154,9 am Vortag. 306 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 82.850. Insgesamt wurden seit dem Ausbruch des Virus bislang in Deutschland mehr als 3,38 Millionen Menschen positiv getestet. Am Freitag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 27.543 Neuinfektionen und 265 neue Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damals bei 164,0.

Palmer fordert Notfallzulassung von Curevac-Impfstoff

7:20 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat erneut eine deutsche Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff von Curevac gefordert. "Curevac hat auf Vorrat Impfstoff produziert. Jetzt könnten diese Dosen Leben retten", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Die EU lasse sich "ewig Zeit" für die Zulassung, kritisierte Palmer. "Die Schein-Sicherheit von bürokratischer Prüfung wird über die reale Sicherheit eines Impfstoffes gestellt." Und: "Wann sollte denn eine Notfallzulassung Sinn machen, wenn nicht in der dritten Welle dieser Pandemie?", fragte der Politiker. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hatte das schnelle Prüfverfahren im Februar gestartet. Abhängig von den klinischen Daten erwartet das Tübinger Unternehmen die Zulassung für die EU im zweiten Quartal 2021. Curevac möchte seinen Corona-Impfstoff von Juni an einsetzen können.

Landesgartenschau in Überlingen öffnet

6:50 Uhr

Großveranstaltungen in Zeiten der Corona-Pandemie sind selten aber nicht unmöglich: Da sie als botanischer Garten gilt, darf die Landesgartenschau in Überlingen am Bodensee heute eröffnen. Es gelten coronabedingte Hygiene-Vorschriften - trotzdem dürfte die Gartenausstellung für viele eine willkommene Abwechslung sein.

Überlingen

Bilanz für das erste Wochenende 4.000 Besucher bei Landesgartenschau Überlingen

Die Landesgartenschau Überlingen hat an ihrem ersten Wochenende rund 4.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden, so die Geschäftsführung.  mehr...

Freitag, 30. April 2021

Diese Regeln gelten derzeit in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Landesregierung hat die neue Corona-Verordnung am 23. April notverkündet. Damit sind die geänderten Regelungen in Kraft getreten, die an die Bundes-Notbremse angepasst wurden. Demnach gelten ab Samstag (24. April) einige Corona-Maßnahmen, die wegen der Notbremse des Bundes geändert wurden:

Baden-Württemberg

Änderungen bei Ausgangsbeschränkung, Fernunterricht und Maskenpflicht Neue Corona-Verordnung: Diese Regeln gelten ab sofort für Baden-Württemberg

Am späten Freitagabend hat Baden-Württembergs Landesregierung die neue Corona-Verordnung notverkündet. Damit treten ab Samstag die geänderten Regelungen in Kraft, die an die Bundes-Notbremse angepasst wurden.  mehr...

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Baden-Württemberg

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg im Lockdown: Diese Regeln gelten im Land

Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes hat in Baden-Württemberg nur geringfügige Änderungen zur Folge. Erste Impferfolge haben bereits Auswirkungen, so plant das Land Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen.  mehr...

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