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Das war der Montag in Baden-Württemberg

Verdi fordert Lohnplus im Groß- und Außenhandel

21:47 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 120.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel Einkommensverbesserungen von 5,5 Prozent beziehungsweise mindestens 150 Euro. Zudem will sie in den Tarifverhandlungen ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde und mehr Geld für Auszubildende durchsetzen. Das habe die Große Tarifkommission beschlossen, wie Verdi am Montag mitteilte. Die Arbeitsbedingungen im Groß- und Außenhandel seien in der Corona-Pandemie deutlich erschwert, der Arbeitsdruck sei stark gestiegen. Und dennoch hätten weite Teile der Branche sehr gute Umsätze und Gewinne erzielt, hieß es zur Begründung.

Nach Impfstopp: Astrazeneca widerspricht Berichten

21:31 Uhr

Astrazeneca hat seinen Impfstoff gegen Berichte über mögliche Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine sorgfältige Analyse aller verfügbaren Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der Europäischen Union und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft worden seien, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder auf einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, teilte Astrazeneca mit. Zuvor hatten mehrere EU-Staaten - darunter Deutschland - die Impfungen mit dem Vakzin ausgesetzt.

Präsenzunterricht für weitere Klassen gestartet

20:01 Uhr

Nach dreimonatigem Corona-Lockdown ging heute der Präsenzunterricht für Kinder der 5. und 6. Klasse wieder los. Auch Grundschüler haben seit heute wieder normalen Unterricht. Der Philologenverband kritisiert die Öffnung ohne einen verbindlichen Mindestabstand. Und auch an vielen Schulen gibt es Bedenken.

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Wie geht es weiter mit Astrazeneca-Impfungen?

19:25 Uhr

Nachdem nun auch Deutschland die Impfung mit Astrazeneca vorerst ausgesetzt hat, müssen jetzt weitere Untersuchungen zeigen, ob die aufgetretenen Blutgerinnsel tatsächlich eine Nebenwirkung des Impfstoffs sind. In den klinischen Studien waren diese bisher nicht aufgefallen.

Corona-Pandemie Hirn-Thrombosen nach AstraZeneca-Impfung: Das wissen wir darüber

Sind Blutgerinnsel in den Hirnvenen eine mögliche, aber seltene Nebenwirkung des Covid-19-Impfstoffes von AstraZeneca? Das wird derzeit untersucht. Was bisher bekannt ist:  mehr...

Impfungen mit Astrazeneca zunächst bis Montag ausgesetzt

18:46 Uhr

Die Impfung mit Astrazenca in Baden-Württemberg wird zunächst bis einschließlich kommenden Montag ausgesetzt. Das teilte das Sozialministerium mit. Bis dahin würden auch alle Termine abgesagt. "Das betrifft aktuell rund 15.000 Impfungen pro Tag", hieß es. Spätere Termine blieben zunächst bestehen. Spätestens am Montag wollen sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern den Angaben nach dann wieder zusammenschalten und über den weiteren Verlauf entscheiden, sollten nicht vorher neue Informationen vorliegen. Das Ministerium teilte weiter mit: "Die Impfzentren werden von uns gebeten, alle über 80-Jährigen, die von dieser Terminabsage betroffen sind, entweder auf einen anderen Impfstoff umzubuchen, oder sie alternativ auf eine eigens zu führende Warteliste zu setzen." Eine direkte Umbuchung der abgesagten Termine sei aufgrund des Impfstoffmangels nicht möglich. Auch müssten die Termine für alle anderen ersatzlos entfallen, erklärte eine Sprecherin.

Tübingen darf Modellstadt für Lockerungen werden

18:42 Uhr

Tübingen darf mit dem Corona-Konzept "Öffnen mit Sicherheit" Modellstadt in Baden-Württemberg werden. Das hat das Staatsministerium dem SWR mitgeteilt. Damit dürfen auch Theater, Konzerthäuser, Kinos und Museen wieder öffnen. Das Modell sieht vor, dass neben Kultureinrichtungen auch Außengastronomie und Hotellerie wieder öffnen dürfen. Laut Stadt müssen Gäste belegen, dass sie getestet sind oder vor Ort unter Aufsicht einen Schnelltest machen. In der Innenstadt gibt es sechs Teststationen. "Wir koppeln die weiteren Lockerungen an verpflichtende Schnelltests", teilt Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) mit. Ziel der Corona-Modellstadt Tübingen ist es, Erfahrungen zu sammeln, wie sich das Konzept gerade in Zeiten erhöhter Inzidenz auf die Zahl der Corona-Neuinfektionen auswirkt. Das Modellprojekt ist bundesweit das einzige seiner Art und soll mindestens drei Wochen dauern.

Tübingen

"Testen und Öffnen" als neues Konzept Land hat zugestimmt: Tübingen wird "Corona-Modellstadt"

Tübingen wird "Corona-Modellstadt". Das hat das Land Baden-Württemberg bestätigt. Mit einem Modellprojekt sollen so neue Wege im Umgang mit der Corona-Pandemie erprobt werden.  mehr...

437 Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter

18:35 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen um weitere 437 Fälle gestiegen (Stand: 16 Uhr). Im Wochenvergleich steigen die Fallzahlen um 19 Prozent. 17 weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt für Baden-Württemberg: 8.436). Die Zahl der Todesfälle ist im Wochenvergleich um 27,1 Prozent deutlich gesunken. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner stieg auf jetzt 74,7 (vergangenen Montag 60,3). Der Landkreis Schwäbisch Hall meldet mit 208,9 derzeit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Landkreis Rottweil hat mit 30,0 den niedrigsten Wert. Derzeit befinden sich 255 an Covid-19 Erkrankte in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Geimpft sind inzwischen im Land insgesamt 858.236 Menschen - 45.148 mehr als gestern vermeldet. 385.762 haben durch die Zweitimpfung den vollen Schutz. Das sind 3,48 Prozent der Bevölkerung.

Heilbronn: Polizei löst Party in Hotel auf

17:02 Uhr

Die Polizei hat am Wochenende in Heilbronn eine Corona-Party in einem Hotel aufgelöst. 15 Beteiligte müssen mit mehreren Anzeigen rechnen, so die Polizei. Zeugen hatten in der Nacht zu Samstag die Polizei alarmiert, weil aus einem Hotel in der Weinsberger Straße Müll, Becher und Zigarettenschachteln aus dem Fenster geworfen wurden und Lärm laut hörbar auf eine größere Party schließen ließ. Als die Polizei eintraf, bestätigte sich der Verdacht: 15 junge Leute zwischen 15 und 29 Jahren hatten sich in dem Hotel zwei Zimmer gemietet, um dort zu feiern, allerdings ohne Einhaltung der Corona-Regeln. Als sich einige der Party-Gäste nicht ausweisen wollten und zunehmend aggressiv wurden, kamen zwei in Gewahrsam.

Baden-Württemberg sagt alle Astrazeneca-Impftermine ab

16:35 Uhr

Baden-Württemberg hat alle Impfzentrem im Land angewiesen, alle Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff unverzüglich zu stoppen. Das geht aus einer Mitteilung des Sozialministeriums vor, die dem SWR vorliegt. Kurz zuvor hatte das Bundesgesundheitsministerium darüber informiert, dass die Bundesregierung aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aussetzt. "Selbstverständlich haben wir sofort reagiert und die Impfung in Baden-Württemberg gestoppt", so Gesundheitsminister Manfred Lucha. Der Gesundheitsschutz der Menschen stehe über allem, sagte er. Alle Astrazeneca-Impftermine würden abgesagt, auch jene für die Zweitimpfungen. Das Paul-Ehrlich-Institut teilte in einer Stellungnahme mit, dass Personen, die den Covid-19-Impfstoff Astrazeneca erhalten hätten und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlten z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Bis kommenden Montag Corona-Impfungen mit Astrazeneca auch in Baden-Württemberg abgesagt

Rückschlag für die Impfkampagne gegen das Coronavirus: In Baden-Württemberg werden alle Termine mit dem Impfstoff von Astrazeneca vorläufig abgesagt. Grund dafür ist eine Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts wegen möglicher Nebenwirkungen.  mehr...

Spahn: Aussetzung von Impfung ist Vorsichtsmaßnahme

16:21 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die vorläufige Aussetzung der Corona-Schutzimpfungen mit dem Präparat von Astrazeneca als "reine Vorsichtsmaßnahme" bezeichnet. "Wir setzen aus, um zu überprüfen", sagte Spahn heute in Berlin. Das Ergebnis der Überprüfung sei offen. Er fügte hinzu, für das Vertrauen in den Impfstoff sei es am wichtigsten, den fachlichen Empfehlungen zu folgen. Deutschland setzt die Corona-Schutzimpfungen mit dem Präparat nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen vorsorglich aus. Spahn sprach von sieben berichteten Fällen bei mehr als 1,6 Millionen Impfungen in Deutschland. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa halte das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Deutschland setzt Impfung mit Astrazeneca aus

15:40 Uhr

Deutschland setzt die Corona-Schutzimpfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorerst aus. Nach neuen Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa halte das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig, teilte das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mit.

Absage von Impfterminen wegen Lieferkürzungen bei Astrazeneca?

14:51 Uhr

Die Lieferkürzungen für den Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca werden nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums zur Absage von Impfterminen in Baden-Württemberg führen. "Im Moment sind wir noch dabei zu ermitteln, was es konkret für bereits bestehende Termine bedeutet", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Zunächst wolle man dafür aber Informationen der Gesundheitsministerkonferenz abwarten. Es sei mehr als ärgerlich, dass sich Deutschland nicht auf die zugesagten Impfstoffmengen des Konzerns verlassen könne. "Nach unseren derzeitigen Informationen ergibt sich daraus für die kommenden Wochen jeweils eine neue Liefermenge von 26.400 Impfdosen". Das entspreche Stand jetzt rund 110.400 Impfdosen weniger für die nächsten zwei Wochen. Astrazeneca habe im gleichen Atemzug aber angekündigt, die Lieferung Ende März/Anfang April um genau diese Menge wieder zu erhöhen. Damit wäre die Kürzung wieder ausgeglichen. "Wie verlässlich diese Angaben sind, kann im Moment noch nicht beurteilt werden."

Schnelltests treiben die Infektionszahlen nicht nach oben

14:38 Uhr

Die Infektionszahlen in Baden-Württemberg steigen nicht durch massenhaft durchgeführte Schnelltests. In ganz Baden-Württemberg gehen bislang nur 250 bis 350 Coronavirus-Fälle pro Woche auf einen positiven Schnelltest zurück. Das sind drei bis fünf Prozent aller gemeldeten Infektionsfälle einer Woche, so die SWR-Analyse mit Daten aus dem Landesgesundheitsamt. Von gut 98.000 registrierten Neuinfektionen im Land seit Ende Dezember sind demnach lediglich 3.600 auf einen Schnelltest zurückzuführen. Zwar könnte in Zukunft die Inzidenz durch Schnelltests steigen, die aktuell ansteigenden Werte sind dadurch aber nicht verursacht. Denn die Meldezahlen positiver Schnelltest sind in den vergangenen zwei Wochen nicht wesentlich gestiegen.

Infektionszahlen in Baden-Württemberg Schnelltests treiben die Infektionszahlen nicht nach oben

Nur zwei bis fünf Prozent aller Infektionsfälle in Baden-Württemberg sind nach SWR-Recherchen auf einen positiven Schnelltest zurückzuführen und sind nicht Grund für steigende Infektionszahlen.  mehr...

Wahlforscher: AfD hat nicht von Corona-Krise profitiert

14:12 Uhr

Die AfD hat nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Ulrich Eith von der Uni Freiburg nicht von einer Unzufriedenheit mit der Corona-Politik profitiert. "Sie hat aus diesem Thema nicht in gleicher Weise Wählerstimmen für sich generieren können wie aus den steigenden Flüchtlingszahlen 2016", sagte der Wahlforscher der Deutschen Presse-Agentur. Die AfD war von 15,1 Prozent 2016 bei der Wahl am Sonntag auf 9,7 Prozent abgerutscht. Die Kritiker der coronabedingten Einschränkungen, die die Wahlforscher von infratest dimap bei etwa 30 Prozent sehen, seien unter der gewachsenen Zahl der Nichtwähler und - gepaart mit wirtschaftspolitischen Interessen - bei der FDP zu finden.

Evangelisches Missionswerk fordert Aussetzung der Patentrechte für Impfstoffe

13:09 Uhr

Die zehn Missionswerke im Evangelischen Missionswerk in Deutschland setzen sich für eine Aussetzung der Patentrechte auf Impfstoffe ein, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nötig sind. Angesichts der Verhandlungen mit der Welthandelsorganisation fordern sie die deutsche Regierung und die Europäische Union zudem auf, auf eine gerechtere Verteilung von Impfstoffen zu bestehen, wie die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) am Montag mitteilte. Die ungerechte Verteilung von Impfstoffen auf Kosten von Armen dürfe nicht hingenommen werden.

Corona-Proteste: Antisemitismusbeauftragter fordert Aussteigerberatung

12:44 Uhr

Nach den bundesweiten, teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Corona-Politik am vergangenen Wochenende hat der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte, Michael Blume, einen wehrhafteren Rechtsstaat, verstärkte Seelsorge sowie Angebote der Aussteigerberatung gefordert. Die zunehmende Gewaltbereitschaft unter deutschen Verschwörungsgläubigen sei leider keine Überraschung, sondern entspreche den Prognosen, sagte er dem Evangelischen Pressedienst. "Wenn Menschen schon viel Zeit, Geld und soziale Beziehungen in Verschwörungsmythen investiert haben, fällt es ihnen immer schwerer, zuzugeben, dass es gar keine Weltverschwörung gibt." Auch die christlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger sieht Blume in der Pflicht. Sie bräuchten Kenntnisse in Verschwörungspsychologie, "um den bedrängenden Ängsten vor einer erlogenen Weltverschwörung das Vertrauen und die Hoffnung der 'guten Botschaft' entgegen zu setzen."

Regel-Chaos: Öffnungen und Schließungen innerhalb weniger Tage

11:31 Uhr

Der Drei-Stufen-Plan hinsichtlich der Öffnungen etwa von Geschäften oder kulturellen Einrichtungen sorgt in vielen Landkreisen für Chaos. Abwechselnd schließen und öffnen die Geschäfte in den Landkreisen - immer abhängig von der jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz.Im Alb-Donau-Kreis wird der Einzelhandel voraussichtlich am Mittwoch wieder komplett zumachen müssen, weil der Inzidenzwert auf über 100 gestiegen ist. Dann ist auch kein Terminshopping mehr möglich. Auch im Ostalbkreis ist die Inzidenz auf 65 gestiegen. Das heißt, die allgemeine Öffnung wird ab heute hier ebenfalls zurückgenommen. Aufatmen kann hingegen der Kreis Heidenheim. Hier ist die Inzidenz seit fünf Tagen unter 50. Dort dürfen alle Geschäfte wieder unter den üblichen Hygienebedingungen öffnen. Wegen konstanter Corona-Zahlen unter 50 bleiben die Öffnungs-Regeln im Kreis Neu-Ulm erstmal gleich.

Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse Neue Corona-Verordnung regelt Lockerungen in Baden-Württemberg: Was seit Montag wo gilt

Die Corona-Regeln im Land sind seit Montag etwas lockerer: Einschränkungen fallen unter anderem für Treffen mit Freunden und für den Einzelhandel teilweise weg. Bei einigen Änderungen kommt es jedoch auf die Inzidenz an.  mehr...

Mannheimer OB fordert Anpassung der Regeln für Öffnungen

10:48 Uhr

Die erst kürzlich eingeführten Corona-Lockerungen in Mannheim sind wieder zurückgenommen worden. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz fordert nun eine Anpassung der Corona-Regeln für die Schließung von Geschäften. Kurz bezeichnet die "kreisscharfen" Regelungen nach Inzidenz in einer schriftlichen Stellungnahme als "epidemologisch nicht sinnvoll". Neben den Einschränkungen sei die ungleiche Behandlung ähnlicher Angebote eine besondere Belastung für die betroffenen Unternehmen. Mannheim muss aufgrund einer Landesverordnung einige erst kürzlich eingeführte Lockerungen ab Dienstag wieder zurücknehmen, weil die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 100 lag. Manche Geschäfte bleiben allerdings weiterhin geöffnet, etwa Friseure, Garten- und Baumärkte. Kritik kam auch von Interessensvertreter des Handels in der Rhein-Neckar-Region. Es sei auch für die Kundinnen und Kunden schwer nachvollziehbar, was wo genau gilt.

Mannheim

Steigende Infektionszahlen Strengere Corona-Regeln in der Rhein-Neckar-Region

Weil die Corona-Inzidenzzahlen in der Region steigen, gelten in Mannheim, Ludwigshafen und im Rhein-Neckar-Kreis wieder strengere Regeln. Je nach Höhe des Inzidenzwerts fallen sie unterschiedlich aus.  mehr...

Verbraucher unzufrieden mit Tickethändler "Eventim"

10:29 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen verschoben oder sind ausgefallen. Wegen vielfältiger Rechtsproleme ist im Mai vergangenen Jahres eigens ein "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht(…)" in Kraft getreten. Laut "Gutschein-Gesetz" können Veranstalter und Tickethändler anstelle einer Erstattung des Eintrittpreises auch Gutscheine ausstellen, dennoch entscheiden sich manche zu einer Rückzahlung bei einer Ticket-Rückgabe. Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher berichten allerdings, dass Europas größter Tickethändler "Eventim" ohne Rücksprache einen Teil der zu erstattenden Ticketpreise einbehält. Das SWR Verbrauchermagazin "Marktcheck" erklärt am Dienstag ab 20:15 Uhr, wie es dazu kommen kann.

Leitender Staatsanwalt von Heilbronn: Corona-Regeln sind schlecht erklärt

9:57 Uhr

Der neue Leiter der Staatsanwaltschaft Heilbronn, Frank Schwörer, hält die Corona-Regeln für schlecht erklärt. "An den Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sehr eindrücklich zu beobachten, was man alles falsch machen kann", sagte er der "Heilbronner Stimme". Es gebe zahlreiche Änderungen, Politiker versprächen etwas oder drohten, dazu gebe es Intransparenz, verschiedene Interpretationen durch die Medien und viel zu wenig nachvollziehbare Erklärung. "Und am Ende sagt noch einer: "Hört zu, es gibt zwar diese Regel, aber wir kontrollieren sie nicht", sagte Schwörer. Dann sei die Erwartung, dass sich die Menschen dran halten, am Ende.

Mehr Lockerungen in Freiburg wegen niedriger Inzidenz

9:44 Uhr

In Freiburg dürfen Geschäfte und Märkte seit heute unter Hygieneauflagen wieder vollständig öffnen. Grund dafür ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50, wie die Stadt mitteilte. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten können wieder ohne vorherige Buchung besucht werden. Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) appellierte aber an die Menschen, umsichtig zu bleiben und sich weiterhin an die Regeln zu halten. Nur so könnten die Lockerungen auch bestehen bleiben. Am Sonntag hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Freiburg bei 43,3 gelegen. Landesweit lag sie bei knapp 76.

Freiburg

Stabile Corona-Infektionszahlen Einzelhändler in Freiburg dürfen seit Montag ihre Läden wieder öffnen

Der Freiburger Einzelhandel dürfen seit Montag wieder öffnen. Das hatte die Stadtverwaltung am Sonntag bekannt gegeben. Grund für diese Entscheidung waren die stabilen Corona-Infektionszahlen.  mehr...

Schwere Verläufe: Zusammenhang zwischen Immunsystem und Geschlecht?

9:21 Uhr

Unser Immunsystem kämpft täglich erfolgreich und unbemerkt gegen Viren und Bakterien. Aber manchmal versagt es und wir werden krank. Welche Unterschiede gibt es beim Immunsystem zwischen Frauen und Männern? Wie kann es trainiert und gestärkt werden?

Medizin Unser Immunsystem – Kampf gegen Corona und andere Eindringlinge

Gegen Erreger werden das angeborene und das erworbene Immunsystem aktiv. Wir können es unterstützen, indem wir nicht rauchen, uns gesund ernähren, Stress vermeiden und uns viel bewegen.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

RKI: Bundesweit rund 6.600 Corona-Neuinfektionen

7:15 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 6.604 Corona-Neuinfektionen gemeldet - das sind 1.593 mehr als vor genau einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg bundesweit auf 82,9. Wie das RKI mitteilte, wurden zudem 47 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI am Sonntagabend bei 1,19. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 119 weitere Menschen anstecken.

Für Tausende Schüler beginnt der Präsenzunterricht

6:35 Uhr

Ab heute werden Grundschulen und die Klassenstufen fünf und sechs der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg geöffnet. In den Grundschulen werden alle Schülerinnen und Schüler wieder im Klassenverband unterrichtet. Es gibt keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot. Die Klassen fünf und sechs kehren wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht zurück. Für sie gibt es Maskenpflicht und sie sollen Abstand halten. Nach Ansicht des Kultusministeriums müsste dies in den ansonsten leeren Schulen möglich sein. Sportunterricht findet grundsätzlich nicht statt. Die Notbetreuung fällt für alle Klassen im Präsenzunterricht weg. Es gibt aber keine Präsenzpflicht.

Montag, 15.3.2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Baden-Württemberg

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg im Lockdown: Diese Regeln gelten im Land

Der Corona-Lockdown gilt auch in Baden-Württemberg bis 18. April. Schärfere Kontaktbeschränkungen sind vorerst nicht geplant. Für den Buchhandel gelten jetzt strengere Regeln.  mehr...

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