Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Aktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 29. Juli 2020

Stand

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen im Land. Im Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen rund um die Pandemie und die Lockerungen zusammen.

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Erste Corona-Teststation am Bodensee Airport

20:58 Uhr

Am Bodensee Airport in Friedrichshafen ist am Abend eine freiwillige Testmöglichkeit für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten vorgestellt worden. Bereits bevor eine rechtliche Verpflichtung für solche Tests in Kraft trete, biete das Landratsamt Bodenseekreis damit die Möglichkeit für freiwillige Corona-Testungen an, betonte Landrat Lothar Wölfle (CDU). Die ersten Fluggäste, die davon Gebrauch machen konnten, landeten am Abend mit einer Maschine aus der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje. Nordmazedonien wird vom Robert Koch Institut (RKI) aktuell als Corona-Risikogebiet gelistet. In Friedrichshafen landen auch Flüge aus Tuzla (RKI-Risikogebiet Bosnien und Herzegowina). Die Kosten für die Tests übernehmen zunächst die Kassenärztliche Vereinigung und der Landkreis.

Nach Skandalen in der Krise: Aus für Werkverträge in der Fleischindustrie

20:02 Uhr

In der Fleischindustrie sollen Werkverträge und Leiharbeit ab kommendem Jahr verboten werden. Bundesarbeitsminister Heil hat dazu am Mittwoch seinen Gesetzentwurf in Berlin vorgestellt. Davon betroffen sind auch Unternehmen in Baden-Württemberg.

Corona-Warn-App sollte einmal am Tag geöffnet werden

19:25 Uhr

Wegen technischer Schwierigkeiten rät die Bundesregierung den Nutzern der Corona-App dazu, die Anwendung mindestens einmal am Tag zu öffnen. So könne sichergestellt werden, dass sich die Informationen aktualisierten, sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. "Am besten einmal am Tag draufklicken: Dann findet man das jüngste Ergebnis", sagte sie. Dies sei im Moment "die einfachste Lösung". Zur Ursache der Probleme sagte Demmer: "Das Zusammenspiel zwischen Code der App und Betriebssystem hat nicht so funktioniert, wie es hätte funktionieren sollen." Die Entwicklung der App laufe sieben Wochen nach dem Start noch weiter. "Wir arbeiten rund um die Uhr daran, dass dieses Ding besser wird". Inzwischen hätten bereits 16,5 Millionen Bürger die Anwendung heruntergeladen.

Studie: Jeder fünfte Covid-19-Patient im Krankhaus gestorben

19:21 Uhr

Jeder fünfte Covid-Patient, der in Deutschland im Krankenhaus behandelt werden musste, ist gestorben. Das hat eine Analyse verschiedener Institute ergeben, die in einem Ableger des medizinischen Fachblatts "The Lancet" veröffentlicht wurde. Demnach starb von den Patienten, die künstlich beatmet werden mussten, mehr als jeder zweite. Bei denen ohne Beatmung lag die Sterblichkeit bei 16 Prozent. Der Analyse zufolge konnten auch auf dem Höhepunkt der Pandemie alle Patienten beatmet werden, bei denen es notwendig war.

Zahl der derzeit Infizierten erneut gestiegen

18:05 Uhr

In Baden-Württemberg steigt die Zahl der derzeit offiziell Infizierten mit dem Coronavirus weiter an. Derzeit liege der Wert bei geschätzt noch 939 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, so das Landesgesundheitsministerium am Abend. Am Vortag waren es 913, am Montag lediglich 854. Den Behörden wurden heute 77 weitere bestätigte Neuinfektionen gemeldet. Zudem mussten zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus beklagt werden. Damit beträgt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg insgesamt 1.845.

So begründet der Sipplinger Bürgermeister die gesperrten Uferanlagen

17:53 Uhr

Um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, wird die Gemeinde Sipplingen am Bodensee von Freitag an "vereinzelte Bereiche der Uferanlagen sowie des Westhafens sperren" - und die Sperrungen könnten noch ausgedehnt werden. Wenn sich Badegäste auch weiter nicht an die Mindestabstände hielten, könnte der Uferbereich auch unter der Woche tabu sein, so Sipplingens Bürgermeister Oliver Gortat (Freie Wähler) gegenüber dem SWR. Gitter sollen nicht aufgestellt werden. Man werde aber deutlich an Zugängen und Parkscheinautomaten darauf hinweisen, dass Freitags bis Sonntags in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr die Anlagen nicht betreten werden dürfen.

Immer mehr Infektionen nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd

17:31 Uhr

Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd vor zwei Wochen ist die Zahl der Corona-Infizierten erneut gestiegen. Laut Landratsamt des Ostalbkreises sind inzwischen 71 Fälle bekannt. Das sind 13 mehr als gestern. Die Kinder einer Grundschulklasse aus dem Schwäbisch Gmünder Stadtteil Bettringen sind dagegen alle negativ getestet worden. Die Ergebnisse der Klasse einer anderen Grundschule stehen noch aus.

Carsharinganbieter können Prämie beantragen

17:20 Uhr

Weil sie während der Corona-Pandemie viel weniger Umsatz gemacht haben, können Anbieter von Carsharing beim Land Baden-Württemberg Unterstützung beantragen - und zwar 4.000 Euro pro Fahrzeug. Insgesamt geht es um 3,8 Millionen Euro. Die Landesregierung will damit verhindern, dass Autos eingespart werden. Davon wären besonders kleinere Gemeinden betroffen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Der Bundesverband CarSharing e.V. hofft, dass andere Bundesländer nachziehen.

Bund übernimmt offenbar Kosten für Corona-Tests bei Reiserückkehrern

16:45 Uhr

Die Kosten für die geplanten Corona-Tests für Reiserückkehrer werden nach ARD-Informationen wohl vom Bund übernommen. Die Kostenübernahme gelte für alle Urlauber, die sich nach der Rückkehr testen lassen, egal ob diese Tests verpflichtend oder freiwillig sind. Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte, dass dies über einen erhöhten Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung geschehen werde. Die entsprechende Verordnung soll noch in dieser Woche in Kraft treten.

Mehr Tafelkunden durch die Corona-Krise

15:45 Uhr

Die Schlange vor dem Aalener Tafelladen ist länger geworden. Zu Beginn der Corona-Pandemie musste auch er schließen. Seit er wieder geöffnet hat, stehen sichtlich mehr Menschen an. 

Lehrergewerkschaft fordert "Rettungspaket" für Schulen

15:38 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirft Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vor, die Verantwortung anderen zuzuschieben. Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz sagte: "Am Ende sind es wieder die ohnehin überlasteten Schulleitungen, die dafür kämpfen müssen, dass zum Beispiel tagsüber zusätzliches Reinigungspersonal an die Schulen kommt." Außerdem fordert die Gewerkschaft mehr Geld zur Unterstützung der Schulen während der Corona-Pandemie. Für Unternehmen gebe es ja auch milliardenschwere Rettungspakete.

Industrie- und Handelskammern wollen Wirtschaft stärken

15:24 Uhr

Den Standort pflegen, die Infrastruktur ausbauen und sich um Digitalisierung kümmern - das fordern die Industrie- und Handelskammern des Landes, damit die Wirtschaft auch nach Corona fit bleibt. Der Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) hat dazu eine Empfehlung mit dem Titel "Starke Wirtschaft - starkes Land" vorgelegt. Sie richtet sich an die Zeit nach Corona, an die nächste Legislaturperiode des baden-württembergischen Landtags. Die Wahlen finden im März des kommenden Jahres statt. "Gerade die Corona-Pandemie hat nochmals gezeigt, wie wichtig Digitalisierung und die Transformation von Prozessen und Geschäftsmodellen für die Südwestwirtschaft sind", sagte dazu BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke. Hierfür benötige man kluge politische Weichenstellungen und ein klares Bekenntnis zum Ausbau der notwendigen Infrastruktur.

Corona-Fall an Sigmaringer Realschule

14:48 Uhr

An der Sigmaringer Theodor-Heuss-Realschule ist ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Testergebnisse der 30 Kontaktpersonen des Schülers, der sich im privaten Umfeld angesteckt hat, werden morgen früh erwartet. Diese sind die 13 Klassenkameraden des Achtklässlers und 17 weitere Schüler und Lehrer, so das Sigmaringer Landratsamt. Wegen des positiven Corona-Tests hat die Schule die Abschlussfeier für die Zehntklässler abgesagt. Auch die Zeugnisübergabe fällt für viele Schüler aus.

Genaue Planung vor Ansturm auf Badeseen in BW

14:24 Uhr

Zu viele Menschen, Chaos wegen Parkplätzen: Zuletzt mussten Badeseen sogar geschlossen werden. Nun wartet ein hochsommerliches Wochenende - und die Wachsamkeit ist groß.

Kleine Parteien wollen gegen Wahlgesetz klagen

14:16 Uhr

Fünf Parteien in Baden-Württemberg wollen Klage gegen das Landeswahlgesetz einreichen. Das haben sie bei einer Pressekonferenz in Stuttgart angekündigt. Sie kritisieren, die Hürden für die Teilnahme an der Landtagswahl seien zu hoch. Landesweit müssen mindesten 10.500 Unterstützungsunterschriften eingeholt werden. Während der Corona-Pandemie mit Abstandsregel sei das eine zu hohe Hürde - die Parteien kritisieren eine schwerwiegende Verzerrung der Chancengleichheit.

Sparkassen in Baden-Württemberg meistern Corona-Folgen gut

14:09 Uhr

Sparkassenpräsident Peter Schneider gibt sich - noch - optimistisch. Die Zahl der Pleiten in Baden-Württemberg sei niedriger als 2019. Auch der Immobilienmarkt sei stabil, die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern nach wie vor hoch, sagte er zur Halbjahresbilanz in Stuttgart. Es gebe Gewinner der Corona-Krise wie den Gartenbau und jetzt einige Tourismusgebiete. Es gebe aber auch große Verlierer wie den Maschinenbau. Die Sparkassen bekommen die Krise dann zu spüren, wenn Kredite nicht mehr zurück gezahlt würden. Dafür habe man ein Polster von 380 Millionen Euro zur Seite gelegt. Ob das reicht, werde man erst in ein bis zwei Jahren wissen.

Urlaub zu Hause: Polizei warnt vor Baden im Neckar

14:00 Uhr

Angesichts der beginnenden Sommerferien und begrenzten Plätzen in Freibädern durch Urlauber, die während der Corona-Pandemie zu Hause bleiben, warnt die Wasserschutzpolizei Stuttgart vor dem Baden im Neckar. In manchen Streckenabschnitten ist das Baden schlicht verboten, wie zum Beispiel im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart einschließlich dem Max-Eyth-See, so die Polizei. Aber auch im übrigen Neckar sei das Baden nicht empfehlenswert. Die Wasserqualität sei dafür zu schlecht. Nach Polizeiangaben können Kläranlagen ihr gereinigtes Abwasser samt Keimen wie Salmonellen oder Viren in den Fluss leiten. Bei Regenfällen können Abwässer sogar ungeklärt in den Neckar gelangen. Das Schwimmen im Bereich von Schleusenanlagen sei zudem lebensgefährlich.

BASF in Ludwigshafen leidet unter Corona-Krise

13:48 Uhr

Die BASF hat im zweiten Quartal des Jahres nach eigenen Angaben hohe Verluste gemacht. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, den geplanten Stellenabbau weiter voranzutreiben. Nach eigenen Angaben verzeichnet der Ludwigshafener Chemiekonzern nach Steuern ein Minus von 878 Millionen Euro.

Kein Reiseverbot für Beamte in Risikogebiete

13:36 Uhr

Das Land kann seinen Beamten nicht verbieten, in Corona-Risikogebiete zu reisen. Zu diesem Ergebnis ist man im Innenministerium gekommen. Man könne den Beamten zwar nicht untersagen, in Risikogebiete zu reisen, erklärte ein Sprecher des baden-württembergischen Innenministeriums dem SWR. Aber selbstverständlich gelten auch für sie die Quarantäne nach der Einreise entsprechend der Coronaverordnung. Während der Quarantäne müssen die Beamten im Homeoffice arbeiten. Wenn dies nicht möglich ist, müssen sie Urlaub und freie Tage abbauen. Wenn auch das nicht mehr möglich ist, kommen auch unbezahlte Quarantäne-Tage in Betracht.

Feste Corona-Testation wohl ab nächster Woche am Stuttgarter Flughafen

13:34 Uhr

An allgemeinen Testmöglichkeiten für Rückkehrer aus Risikomöglichkeiten wird derzeit gearbeitet. Für den Stuttgarter Flughafen soll es voraussichtlich schon ab nächster Woche eine feste Teststation geben und für die Flughäfen Friedrichshafen und Karlsruhe mobile Testeinrichtungen. Noch nicht geklärt ist, ob und wie Tests auf den Verkehrswegen Strasse, Schiene und Wasser erfolgen können. Fernbusse sollen die Teststellen bei den Flughäfen anfahren können.

Reutlingen: 2.500 Freiwillige haben sich testen lassen

13:00 Uhr

In Reutlingen ist der erste Teil einer bundesweiten Corona-Studie zu Ende gegangen. Mindestens 2.500 Menschen haben sich dafür von den Johannitern befragen und Blutproben nehmen lassen. Geleitet wird die Studie vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Dort freut man sich über die vielen Freiwilligen, die sich in Reutlingen haben testen lassen. Jetzt werden die Proben und Antworten ausgewertet. Die Studie soll zeigen, wie weit verbreitet das neuartige Coronavirus war und ist, auch unter Menschen, die sich nicht krank gefühlt haben. Der Kreis Reutlingen ist einer von vier Landkreisen, die die Infektiologen des Helmholtz-Zentrums untersuchen. Bundesweit werden bis zu 90.000 Menschen getestet. Im Oktober wird es deshalb eine zweite Testrunde in Reutlingen geben. Die soll zeigen, wie sich Antikörper im Blut der Testpersonen über die Zeit verändern.

Audi verlängert Kurzarbeit bis Ende August

12:55 Uhr

Die Audi AG verlängert die Kurzarbeit in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm ein weiteres Mal. Als Gründe werden Nachfragerückgänge und Lieferengpässe genannt, die nochmals zu Arbeitsausfällen führen. Deshalb wird in Abstimmung mit dem Betriebsrat die Kurzarbeit in Ingolstadt und Neckarsulm um einen Monat bis Ende August verlängert, für September ist dies nicht mehr geplant. Seit dem 23. März waren mehrere tausend Mitarbeiter von den Arbeitsausfällen betroffen. Es sei jedoch schwer abzuschätzen, ob es - auch in Folge einer möglichen zweiten Corona-Welle - wieder zu Rückgängen in der Nachfrage kommen werde.

Stadt Freiburg erhöht Bußgelder für Vermüllung

12:40 Uhr

Der Freiburger Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, Bußgelder für falsch entsorgten Müll zu erhöhen. Das Problem besteht gerade an beliebten Plätzen wie dem Dreisamufer oder in der Innenstadt und hat nach dem Corona-Shutdown merklich zugenommen. Der Leiter des Garten- und Tiefbauamts der Stadt, Frank Ückermann, bestätigt auf SWR-Nachfrage, dass das Müllaufkommen in Freiburg im Vergleich zu den Vorjahresmonaten um 20 Prozent angestiegen ist. Aus diesem Grund erhöht Freiburg nun auch die Bußgelder. So kostet das Wegwerfen von Kippen, Pizzaschachteln, Kaugummis jeweils 100 Euro Strafe, genau wie das Liegenlassen von Hundekot. Wer Glasscherben oder sonstige Gegenstände mit scharfen Kanten hinterlässt, zahlt 200 Euro.

Epplesee in Rheinstetten wird nicht gesperrt

12:35 Uhr

Der Epplesee bei Karlsruhe bleibt auch in Zukunft für alle offen. Dafür hat sich der Gemeinderat in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) entschieden. Eine Sperrung oder Einzäunung des Sees wird es nicht geben. Stattdessen werden Falschparker ab Sonntag rigoros abgeschleppt. Außerdem hilft die Landespolizei an besucherstarken Tagen bei der Verkehrsregelung und leitet die Badegäste zum Parken an das knapp einen Kilometer entfernte Messegelände um, sagte der Oberbürgermeister von Rheinstetten, Sebastian Schrempp (CDU). Der Gemeinderat hatte sich erneut mit dem Epplesee befasst, da dort der Besucherandrang an Sommertagen groß ist. Viele Badegäste kommen mit dem Auto auch aus der weiteren Umgebung, was schon öfter zu chaotischen Zuständen geführt hat. Außerdem können dann nur schwer die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden.

Großes Narrentreffen 2021 in Aulendorf abgesagt

12:08 Uhr

Die Narrenzunft Aulendorf (Kreis Ravensburg) hat das geplante Landschaftstreffen Oberschwaben-Allgäu 2021 abgesagt. Es sollte Ende Januar stattfinden, erwartet wurden bis zu 15.000 Narren.

Baden-Württemberg untersagt Langstrecken-Tiertransporte

11:25 Uhr

Tiertransporte aus Baden-Württemberg in weiter entfernte Nicht-EU-Staaten werden bis auf Weiteres nicht mehr genehmigt. Das hat Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) mitgeteilt. Er habe die zuständigen Behörden angewiesen, Anträge auf Nutztiertransporte "in weit entfernte Drittstaaten" nicht zu bearbeiten. Er begründet das damit, dass es aufgrund von Corona-Beschränkungen an den EU-Außengrenzen zu langen Wartezeiten für Lastwagen kommen könne.

Ferienbeginn im Land: Nicht für alle komplett schulfrei

9:07 Uhr

Für rund 1,5 Millionen Schüler in Baden-Württemberg ist am Mittwoch der letzte Schultag vor den Sommerferien. Auch Zehntausende Lehrer im Land starten in die unterrichtsfreie Zeit. Aber nicht alle haben über die kompletten sechs Wochen schulfrei: Mit den sogenannten Lernbrücken sollen schwächere Schüler ihre Wissenslücken aus der Corona-Lockdown-Zeit schließen können. Nach den Sommerferien sollen die Schüler im Land zwar wieder mehr Zeit im Klassenzimmer verbringen, allerdings geht der Ausnahmezustand weiter.

Sipplinger Bürgermeister sperrt Bodensee-Ufer teilweise ab

7:05 Uhr

Die Gemeinde Sipplingen (Bodenseekreis) wird ab dem kommenden Wochenende zeitweise Bereiche der Uferanlagen sperren. Das hat Bürgermeister Oliver Gortat (parteilos) am Dienstagabend per SMS und über die Internetseite der Gemeinde Einwohnern und Urlaubern mitgeteilt. Grund sei der Ansturm von Besuchern, von denen viele die Corona-bedingten Mindestabstände nicht einhielten. Auch durch den Gemeindevollzugsdienst könnten die Mindestabstände nicht mehr zielführend geregelt werden. Weder der Appell an die Eigenverantwortung der Bürger noch Banner mit Hinweisen zu Mindestabständen hätten geholfen.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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