Gespräch

Anna Kim – Geschichte eines Kindes

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INTERVIEW
Katharina Borchardt

Mit „Geschichte eines Kindes“ hat die Österreicherin Anna Kim, die selbst koreanische Eltern hat, einen halbdokumentarischen Roman darüber geschrieben, wie penetrant Fremdzuschreibungen sind und wie leicht sie ein Leben zerstören können.
Katharina Borchardt im Gespräch mit Isabella Arcucci

Welche Hautfarbe hat der kleine Daniel? Seine Mutter gibt ihn direkt nach der Geburt zur Adoption frei. Nach einigen Wochen vermutet die mit dem Fall betraute Sozialarbeiterin, dass der Vater des Kindes ein Schwarzer ist. Wie besessen versucht sie, das Kind ethnisch zu bestimmen.

Wir schreiben das Jahr 1953 in Green Bay, Wisconsin.
In dieses Städtchen kommt genau 60 Jahre später die halbkoreanische Österreicherin Franziska. Auch sie kennt die Erfahrung, durch Einheimische „verfremdet“ zu werden. Sie erfährt von Daniels Geschichte und arbeitet sie auf, soweit sie kann.

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