Nicht allein mit der Trauer – Sterneneltern wollen anderen helfen

Stand
Ein blonder Mann mit Brille und dunkelblauem Hemd und eine Frau mit braunen Haaren und weißem Mantel lächeln in Kamera.
„Es wird oft gesagt, dass Männer anders trauern. Das kann man so pauschal nicht sagen. Jeder Mensch trauert auf seine Weise – ein Sternenkind sollte nie ein Tabu sein.“ (Kathrin, 35, und Stefan, 37, sind Sterneneltern und haben einen Trauerkreis für Betroffene gegründet.)
  • Bild 1 von 4

  • Bild 2 von 4

  • Bild 3 von 4

  • Bild 4 von 4

Wir wollen eine Verbindung schaffen zwischen Betroffenen und ihnen sagen: ‚Ihr seid nicht allein!‘ Sternenkinder sollten kein Tabu sein.

2020 erwarten Kathrin und Stefan ihr erstes Kind, ihren Sohn Emil. Sie erleben eine schöne und problemlose Schwangerschaft, dann wird Emil in der 27. Schwangerschaftswoche tot geboren. In ihrer Trauer findet das Paar kaum Angebote für Sterneneltern in der Vulkaneifel. Eine große Lücke, die sie schließen wollen: „Oft weiß man in dieser Situation nicht, was alles möglich ist, weil man sich ja im Normalfall nicht damit beschäftigt. Und dafür und darüber wollen wir informieren und eine Plattform geben. Es kann sein, dass die Nachbarin was Ähnliches erlebt hat und ich weiß es gar nicht, weil niemand darüber spricht.“

Ein Angebot für Väter fehlte

Sie sammeln Informationen auf einer Website, gründen eine Trauergruppe für Sternenmütter. Doch schnell wird klar: Es gibt kein Angebot für Männer. Stefan und Kathrin beschließen, gemeinsam einen Trauerkreis für Sterneneltern ins Leben zu rufen – damit alle die Möglichkeit bekommen, über den Verlust zu sprechen.

Wir haben gemerkt, dass unser Umfeld einen großen Unterschied gemacht hat zwischen Mann und Frau. Bei mir haben viele von meinen Freundinnen über den Verlust gesprochen und bei den Männern wird das totgeschwiegen. In der Trauergruppe trifft Stefan andere Sternenväter, spricht mit ihnen und fühlt sich verstanden. Kathrin und Stefan bekommen viele positive Rückmeldungen.

Unser Wunsch ist es, Paaren, denen das passiert, durch diese schwierige Zeit zu helfen, in Form von Gesprächen oder Treffen. In unserer Region auch präsent zu sein, dass da niemand lange im Internet suchen muss, sondern die gleich auf unsere Seite kommen und sagen: ‚Okay, da gibt es ja Leute, an die kann ich mich wenden.‘

Mainz

Herzensbotschaft für Reinhardt von der Stadtreinigung

Reinhardt von der Stadtreinigung erhält ein Zettel und erzählt von seiner Arbeit und warum er sie liebt.

Stuttgart

Karriere und Kinder: Wie Jennifer beides vereinbart

Corona nimmt Geschäftsfrau Jennifer aus Stuttgart das Selbstbewusstsein: Ihr Mann geht arbeiten, sie bleibt unfreiwillig mit den Kindern daheim. Aber sie lässt sich davon nicht aufhalten.

Markgröningen

Cafébesitzerin Tanja verliert durch eine Online-Betrugsmasche 10.000 Euro – ihre Gäste retten sie

Tanja aus Markgröningen ist stolze Besitzerin eines kleinen Cafés. Als sie auf eine betrügerische Phishing-Mail hereinfällt, droht sie alles zu verlieren.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team