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Weißkohl für Schnittwunden

Bei Schnittwunden hilft zum Beispiel Weißkohl, denn erstens kühlt der und zweitens wirkt er wundheilfördernd. Außerdem helfen Umschläge mit Brombeerblättertee oder schwarzem Tee. Die Tees enthalten unter anderem Gerbstoffe, die ebenfalls wundheilfördernd sind.

Thuja-Urtinktur oder Schöllkraut: Warzenbehandlung braucht viel Geduld

Warzen sind wieder ein anderes Kapitel. Die kann man so nicht unbedingt behandeln. Hier gibt es nur schwache Mittel, die auch lediglich bei sehr kleinen Warzen eingesetzt werden sollten. Zum einen ist das die Thuja-Urtinktur aus den Triebspitzen des Lebensbaums. Oder Sie nehmen frisches Schöllkraut und betupfen die Warzen mit dem gelben Pflanzensaft, der austritt. Allerdings hilft das nicht bei jedem. Ich hatte selbst einmal eine Warze und es dauerte zwei Jahre, bis die mit Schöllkrautsaft verschwunden war.

Gelber Schöllkrautsaft

Schöllkraut wächst ja an jeder Straßenecke als Unkraut; sogar noch unterm Schnee. Allerdings kommt im Winter nicht sonderlich viel Saft aus der Pflanze. Aber wenn Sie die Pflanze verletzen, tritt ein gelber Pflanzensaft aus.

Wenn bei Ihnen in der Nähe mal eine Kräuterwanderung stattfindet, fragen Sie doch einfach mal den Leiter der Wanderung, wie das Schöllkraut aussieht. Dann ziehen Sie sich ein Blatt raus und werden feststellen, dass gelber Saft austritt.

Man muss nur etwas aufpassen, weil sich der zunächst gelbe Saft später schwarz verfärbt. Wenn der Saft auf die Kleidung kommt, kriegt man das nicht wieder raus.

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