Essay

Schweben (2/3): Kinetik des Schwebens

Stand
AUTOR/IN
Reiner Niehoff
Sven Rücker

Spoken Essay von Reiner Niehoff und Sven Rücker

Mobilees, Waagen, Schaukeln: die Dingwelt des Schwebens ist interessiert am Equilibrium, am Gleichgewicht. Schweben heißt abwägen, austarieren. Es heißt aber auch: abschweifen. Im Gegensatz zum Fliegen, das ein Ziel hat, lässt das Schweben sich treiben, überlässt sich der Drift der verschiedenen Luft- oder Wasserströmungen.

Quallen, Schwebestaub, die bösen Winde der Odyssee, die Ballonfahrten Jules Vernes und die ultimative Drift in Kubricks 2001 belehren uns darüber, dass wir gerade dann ans Ziel kommen, wenn wir kein Ziel mehr haben.

SWR2 Essay Schweben (3/3): Ästhetik des Schwebens

Kennzeichen der Ästhetiken des Schwebens ist die Unentschiedenheit. Erst in der Abwesenheit harter Urteile und Entscheidungen zeigt sich die Leichtigkeit, die die Verhältnisse zum Tanzen und zum Schweben bringt.

SWR2 Essay SWR2

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Reiner Niehoff
Sven Rücker