Blaulicht auf einem Polizeiauto bei Dunkelheit - in der Nacht zu Sonntag gab es mehrere Polizeieinsätze in Rheinland-Pfalz (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Fotostand  Gelhot)

Bilanz vom Wochenende

Polizeieinsätze in Rheinland-Pfalz - Alkohol und Leichtsinn im Spiel

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Mehrfach musste die Polizei am Wochenende in Rheinland-Pfalz zu Unfällen ausrücken. Zudem gab es einen Einsatz bei einem gefährlichen Nachtvergnügen.

Brückenspringer an der Mosel lösten in der Nacht zum Sonntag in Schweich (Landkreis Trier-Saarburg) einen Polizeieinsatz aus. Zeugen hatten die Aktion beobachtet. Nach Polizeiangaben fanden die Beamten persönliche Gegenstände auf der Brücke und konnten auch die beiden Springer mehrfach im Wasser sichten. Eine Gefahr habe ausgeschlossen werden können. Die beiden Springer seien schließlich unerkannt geflüchtet. Die Polizei warnte vor Sprüngen in die Mosel: Dies sei sehr gefährlich und könne zu erheblichen Verletzungen führen.

Mit 1,8 Promille am Steuer durch den Weinberg

Weniger glimpflich ging ein offenbar alkoholträchtiges Wochenendvergnügen für einen 24-Jährigen in Bad Dürkheim aus. Bei einem Unfall wurde der betrunkene Autofahrer in der Nacht zum Sonntag schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, kam der 24-Jährige aus unbekanntem Grund von der Straße ab, durchbrach ein knappes Dutzend Weinbergszeilen und prallte gegen eine Grundstücksmauer. Ein Atemalkoholtest habe einen Wert von mehr als 1,8 Promille ergeben. Der Schaden soll sich laut Polizei auf etwa 100.000 Euro belaufen.

5 Prügelknaben und 100 Schaulustige in Germersheim

Ausgeufert ist ein Streit in einem Café in Germersheim. Kurz vor ein Uhr in der Nacht zum Sonntag wurde die Polizei zu einer Massenschlägerei in ein Café gerufen - die sich aber als Prügelei zwischen fünf Männern entpuppte. Auslöser war eine Kopfnuss.

Unfall mit schwerverletztem Motorradfahrer

Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer am Samstag bei einem Unfall bei Ramsen (Donnersbergkreis). Der Mann sei zwischen Ramsen und Eisenberg unterwegs gewesen, so die Polizei. Er habe zum Überholen zweier Autos angesetzt. Nachdem der Motorradfahrer das erste Auto überholt hatte, habe er zu spät bemerkt, dass das zweite Auto abbiegen wollte. Der Motorradfahrer habe eine Vollbremsung gemacht, sei ins Schlingern geraten und gestürzt. Er habe bei dem Sturz komplizierte, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten und sei mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden.

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SWR