Aufmerksamkeit für Naturschutz

Am "World Ranger Day" unterwegs im Nationalpark Hunsrück

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Der Beruf "Ranger" klingt irgendwie nach Abenteuer. Auf jeden Fall arbeiten sie fast ausschließlich in der Natur. Sie sind hauptamtliche Betreuer eines Schutzgebietes - wie etwa dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz.

Die Aufgaben der Ranger im Nationalpark reichten von Besucherführungen über Umweltbildung bis hin zur Forschung. Um Ranger zu werden, benötigt man drei Jahre Berufserfahrung in einem naturnahen Beruf wie beispielsweise als Förster oder Landschaftsgärtner. Anschließend ist noch eine zwölfmonatige Ausbildung nötig. Qualifizierte Personen für den Job des Rangers sind zum Beispiel geprüfte Natur- und Landschaftspfleger oder Abgänger des Bachelor-Studiengangs Landschaftsnutzung und Naturschutz. 

In Rheinland-Pfalz gibt es gerade mal 27 Stellen für Ranger im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Aber das Interesse für den Beruf ist groß, nach wie vor gebe es Bewerbungen, so das Parkamt.

Internationaler Tag des Rangers

Der "World Ranger Day" soll jedes Jahr am 31. Juli die Arbeit und den Einsatz der Ranger im Naturschutz würdigen. Er wurde 2007 von der International Ranger Federation (IRF) ins Leben gerufen.

Wertschätzung durch Spenden 

Menschen auf der ganzen Welt können am "World Ranger Day" ihre Wertschätzung für die Arbeit der Ranger zeigen, indem sie Spenden an Organisationen leisten, die Rangerinnen und Ranger unterstützen, oder sich als Freiwillige engagieren.

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SWR