Ranger aus Deutschland und der Schweiz erkunden das Naherholungsgebiet im Dreiländereck "Landschaftspark Wiese"

Vermittler zwischen Mensch und Natur

Was verbindet Ranger in Deutschland und in der Schweiz?

Stand
Autor/in
Henning Winter
Matthias Schlott

160 deutsche und schweizerische Ranger haben sich über Rahmenbedingungen und Schwerpunkte ihrer Arbeit über Grenzen ausgetauscht.

Gemeinsam erkunden Ranger aus Deutschland und der Schweiz das wichtige Naherholungsgebiet "Landschaftspark Wiese" im Dreiländereck. Für die Menschen aus Lörrach, Weil am Rhein, und Basel ist der rund sechs Quadratkilometer große Landschaftspark entlang des Flusses Wiese ein unverzichtbarer Naherholungsraum.

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Erster europäischer Ranger-Dienst über Landesgrenzen hinweg

Martha Koelbing, Rangerin, Landschaftspark Wiese "Wir sind hier sind der erste europäische Ranger-Dienst, der grenzüberschreitend arbeitet. Das heißt, egal ob ich in Deutschland oder in der Schweiz stehe, ob ich das bin oder mein Schweizer Kollege - wir wissen beide auf beiden Seiten der Grenze Bescheid und wissen, was wir machen müssen, was wir den Leuten erklären müssen und haben auch die Basis zu handeln." 

Wiese als Naherholungsgebiet eine unverzichtbare Ressource

Denn ein Großteil des Trinkwassers für das südliche Markgräflerland und die Stadt Basel wird entlang des Flusses gewonnen. Nutzungskonflikte, die auch für Ranger aus anderen Gebieten lehrreich sind, so Lars Büttner, Projektleiter der StadtNatur-Ranger in Berlin: "Einerseits Erholungsdruck, aber eben natürlich auch die Notwendigkeit Erholungsflächen anbieten zu müssen - auch für das Bedürfnis nach Naturschutz etwas zu tun. Das spiegelt für mich eine gute Ermutigung, auch bei uns so weiterzumachen." 

Ranger vermitteln Wissen an Parkbesucher beidseits der grünen Grenze

Entsprechend wichtig für die Ranger im Landschaftspark Wiese ist der Schutz dieses Gebietes und die Wissensvermittlung an die Parkbesucher auf beiden Seiten der grünen Grenze. Yannick Bucher, Ranger im Landschaftspark Wiese erläutert: "Man kann einfach rüber laufen und ist in einem anderen Land und plötzlich gelten andere Regeln oder andere Dinge, auf die man achten muss. Wir schauen unter anderem darauf, dass das eingehalten wird und müssen den Leuten aufzeigen, wieso eine Regelung anders ist, nur weil es in einem anderen Land ist, die Natur aber eigentlich genau gleich aussieht?" 

Grenzüberschreitendes Projekt für vier Jahre finanziell abgesichert

Nach einer Pilotphase ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der deutschen und schweizerischen Ranger im Landschaftspark Wiese für weitere vier Jahre finanziell abgesichert.

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