Der bisherige Arbeits- und Sozialminister folgt Malu Dreyer im Amt, die aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Das und mehr mit Stefan Bosch:
Bei seiner Wahl im Mainzer Landtag bekam Schweitzer 57 Stimmen, das sind drei mehr als die regierende Koalition aus SPD, Grünen und FDP Abgeordnete hat. Der 50-jährige ist Jurist und kommt aus Bad Bergzabern. Er hat bis zu den nächsten Landtagswahlen 2026 Zeit, sich als Ministerpräsident zu profilieren. Er hat angekündigt, dass er die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz fortsetzen wolle. Alexander Schweitzer hat angekündigt, dass er die Bildungspolitik in den Mittelpunkt seiner Arbeit rücken will.
Emotionaler Abschied
Malu Dreyer verabschiedete sich in ihrer Rede von allen Rheinland-Pfälzern und dankte für deren Vertrauen. Sie zeigte sich mit dem Wahlergebnis für ihren Nachfolger sehr zufrieden und betonte, sie dürfe das Land „in gute Hände legen“. Dreyer war elf Jahre lang Regierungschefin in Rheinland-Pfalz. Sie genoss über Parteigrenzen hinweg große Beliebtheit.
Hilfsorganisation in Sorge
Caritas International fürchtet um Mittel für ihre Arbeit. Grund sind geplante Kürzungen im Bundeshaushalt. Sie betreffen auch Gelder, mit denen die humanitäre Hilfe von Caritas International unterstützt wird. Der Leiter von Caritas International, Oliver Müller, bezeichnete die Lage als „dramatisch“. Vor einem Jahr habe es noch eine Milliarde Euro mehr gegeben, als für dieses Jahr zu erwarten sei.