Ein Wohncontainer, davor eine Holzbank: In Ulm-Wiblingen soll darüber diskutiert werden, an welchem Standort Wohncontainer für Geflüchtete aufgestellt werden können (Symbolfoto). (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Bernd von Jutrczenka/dpa | Bernd von Jutrczenka)

Nach Protesten gegen ursprünglichen Standortvorschlag

Wohncontainer für Geflüchtete in Wiblingen: Stadt lädt erneut zur Bürgerversammlung

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Dennis Bechtold
SWR-Aktuell Redakteur Dennis Bechtold (Foto: SWR)

Die Ulmer Stadtverwaltung will erneut mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Wiblingen über Wohncontainer für Geflüchtete sprechen. Ein erster Standortvorschlag führte zu viel Protest.

Auf einer Bürgerversammlung in Ulm-Wiblingen soll am Mittwochabend erneut über mögliche Standorte für Wohncontainer für Geflüchtete gesprochen werden. Die Stadtverwaltung will mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, nachdem es für den ursprünglichen Standortvorschlag heftigen Gegenwind gab.

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Der ursprüngliche Plan der Stadt sah vor, ein großes Containerdorf am Wiblinger Friedhof zu errichten. Unter anderem die Nähe zu einem lange geplanten Neubaugebiet sorgte für Ärger. Nun sollen die Unterkünfte möglichst auf mehrere Standorte verteilt werden. Es stehen fünf mögliche Orte für kleine Containerdörfer zur Debatte. Drei Vorschläge kommen von der Stadt, zwei von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Stadträten und der Regionalen Planungsgruppe Wiblingen.

Gemeinderat soll Ende April über Standorte für Wohncontainer entscheiden

Die Bürgerversammlung beginnt am Mittwoch um 19 Uhr. In der Sporthalle Tannenplatz in Wiblingen wollen Vertreter der Stadtverwaltung genauer über die aktuellen Pläne informieren. Der Ulmer Gemeinderat soll am 24. April eine Entscheidung treffen.

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