Der mutmaßliche Geiselnehmer von Ulm ist vom Bundeswehrkrankenhaus ins Gefängniskrankenhaus Hohenasperg verlegt worden, teilte die Polizei mit. (Archivbild) (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marius Bulling)

44-Jähriger verweigert Aussage

Mutmaßlicher Geiselnehmer von Ulm in Gefängniskrankenhaus verlegt

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Der mutmaßliche Geiselnehmer von Ulm ist vom Bundeswehrkrankenhaus ins Gefängniskrankenhaus Hohenasperg verlegt worden. Der 44-Jährige verweigert nach wie vor die Aussage.

Der Mann, der Ende Januar in der Ulmer Innenstadt Geiseln genommen hat, schweigt weiter zu seiner Tat. Es wird geprüft, ob ein Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung des Bundeswehrsoldaten besteht. Mittlerweile wurde er vom Bundeswehrkrankenhaus ins Gefängniskrankenhaus Hohenasperg (Kreis Ludwigsburg) gebracht.

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Mutmaßlicher Täter nach Auslandseinsätzen traumatisiert?

Die Staatsanwaltschaft Ulm hatte bislang keine Details zu den Ermittlungen bekanntgegeben. Am Mittwoch teilte sie dem SWR auf Anfrage mit, dass der 44-Jährige vernehmungsfähig sei. Er mache aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Ein Gutachter prüft, ob die Geiselnahme im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Bundeswehrsoldaten steht. Möglicherweise leidet er aufgrund von Auslandseinsätzen an einem sogenannten posttraumatischen Belastungssyndrom.

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