Wegen Pestizidrückstände

Doch vorerst kein legaler Cannabis-Verkauf in Basel

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AUTOR/IN
Matthias Zeller
ONLINEFASSUNG
Paula Zeiler

Eigentlich sollten rund 400 Menschen in Basel ab Donnerstag legal kiffen dürfen. Der Cannabis-Verkauf im Rahmen einer Studie kann aber vorerst nicht beginnen.

Der für Donnerstag geplante Start des Cannabisverkaufs in Basler Apotheken wird bis auf weiteres verschoben. Denn bei einer Qualitätskontrolle wurden Pestizidrückstände gefunden.

Pflanzenschutzmittel in Cannabis gefunden

Das Cannabis wurde für das Basler Projekt von einer Firma im Kanton Aargau angebaut. Eine Sprecherin der Basler Kantonsregierung sagte zum SWR von "minimalsten Spuren eines für den biologischen Anbau nicht zugelassenen Pflanzenschutzmittels".

Start der Cannabis-Studie verschoben

Das Cannabis sollte im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie in Basler Apotheken verkauft und legal gekifft werden. Rund 400 Baslerinnen und Baslern wurden für die Studie von zweieinhalb Jahren ausgewählt. Das Interesse zum Bewerbungsstart im September war so groß, dass in den ersten Stunden bereits 150 Anmeldungen eingegangen waren. Die Studie soll Auskunft darüber geben, wie sich eine Legalisierung auf den Konsum auswirkt, und der künftigen Cannabispolitik der Schweiz die Richtung weisen.

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