Protest gegen Lea Schanzacker geht weiter

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AUTOR/IN
Nicole Freyler

Seit Monaten gibt es Protest gegen eine geplante Landeserstaunahme-Einrichtung im Kreis Ludwigsburg. Jetzt wurde bekannt, dass in der Einrichtung auf dem Schanzacker zwischen 2.000 und 2.500 Flüchtlinge unterkommen könnten. Das wären doppelt so viele wie bislang bekannt. Entsprechend groß ist der Ärger.

Die geplante Bebauung des Schanzackers mit einer Einrichtung für 2000 Menschen sei schlichtweg verantwortungslos, kritisiert der Bürgermeister von Tamm, Martin Bernhard, die neuen Zahlen.
Seiner Ansicht nach zeugt diese Planung von einem bedenklichen Mangel an ökologischem Bewusstsein.
Weil eine Bürgerinitiative für die Veröffentlichung der Planung gekämpft hatte, ist die geplante Größe der Flüchtlingsunterkunft zwischen Tamm und Asperg jetzt erst bekanntgegeben worden. Der Bürgermeister von Asperg, Christian Eiberger, fordert von der Landesregierung nun ehrliche Aussagen und Fakten zur neuen LEA.Die Bürgerinitiative hat weitere Aktionen angekündigt. Schon am Sonntag soll es einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Tamm geben.

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Nicole Freyler