Verunglücktes Flugzeug in Rheistetten (Foto: Roland Helfer, LSG Rheinstetten)

Rund 140.000 Euro Schaden

Pilot unverletzt: Bruchlandung auf dem Segelflugplatz Rheinstetten-Forchheim

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Heiner Kunold
Das ist Heiner Kunold (Foto: SWR)

Bei einem Flugunfall am Wochenende auf dem Segelflugplatz Rheinstetten-Forchheim ist ein Ultraleichtflugzeug bei der Landung zu Bruch gegangen. Der Pilot blieb unverletzt.

Bei der Bruchlandung eines Ultraleichtflugzeugs in Rheinstetten-Forchheim im Landkreis Karlsruhe ist nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 140.000 Euro entstanden. Der 57-jährige Pilot wurde nicht verletzt. Er war mit seinem zweisitzigen Flugzeug vom Typ TL-3000 Sirius in Hof-Plauen in Nordostbayern gestartet.

Bei der Landung kurz vor 17 Uhr am Samstag setzte sein Flieger nach Zeugenberichten mehrfach hart auf und wurde wieder in die Höhe geschleudert. Dabei brach das Bugrad ab, der Hochdecker überschlug sich und sein Rumpf brach auseinander.

Unfallursache war möglicherweise Pilotenfehler

Nach Einschätzung eines Flugleiters in Forchheim könnte der Unfall durch einen Pilotenfehler entstanden sein. So habe der Flugzeugführer seine Maschine bei der Landung möglicherweise zu spät abgefangen. Um den harten Aufprall zu verhindern, hätte die Maschine durchstarten müssen, so der Flugleiter.

Das Flugzeug wird nun in seine Einzelteile zerlegt und untersucht. Ob es repariert werden kann, steht noch nicht fest, so ein Experte in Forchheim.  

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