Goldbarren wird in ein Schließfach gelegt

Wertgegenstände in Heilbronner Bank sichergestellt

Testamentsvollstrecker soll Gold und Bargeld in Millionenhöhe ergaunert haben

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Ulrike Schirmer
Ulrike Schirmer

Die Kripo Heilbronn ermittelt aktuell gegen einen Testamentsvollstrecker, der Angehörige einer verstorbenen Person um Gold und Bargeld in Millionenhöhe betrogen haben soll.

Goldbarren, Goldmünzen und Bargeld - insgesamt geht es um Wertgegenstände im siebenstelligen Eurobereich. Diese wurden von der Kriminalpolizei jetzt in einem Heilbronner Bankschließfach sichergestellt. Wie die Kripo Heilbronn mitteilte, wurde der Schlüssel hierzu in der Wohnung eines 26 Jahre alten Testamentsvollstreckers in Berlin gefunden. Gegen ihn wird wegen Untreue ermittelt, heißt es. Die Wertgegenstände sollen zum Nachlass einer verstorbenen Person gehören, den der Tatverdächtige verwaltete.

"Treuwidrig und betrügerisch geschädigt"

Ein Testamentsvollstrecker dient dazu, den Nachlass einer Person zu verwalten. Dazu ist er auch berechtigt, den Nachlass in Besitz zu nehmen, so dass die Erben vorerst keinen Zugriff haben. Dem 26-jährigen Tatverdächtigen wird demnach vorgeworfen, die Angehörige "treuwidrig und betrügerisch geschädigt zu haben", heißt es von der Kripo. Das Beweismaterial wird jetzt ausgewertet.

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