Fallschirmjaeger am Bodensee (Foto: SWR, Langwald Thorben)

Übung der Bundeswehr

Fallschirmjäger springen bei Langenargen in den Bodensee

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Bis Freitag übt das Fallschirmjägerregiment 26 der Bundeswehr aus dem rheinland-pfälzischen Zweibrücken vor Langenargen (Bodenseekreis) wieder Notverfahren zur Wasserlandung.

Die Soldatinnen und Soldaten sollen in den kommenden Tagen für den Ernstfall am und im Wasser vor Langenargen üben. Dafür werden sie um die 500 Mal aus dem Flugzeug springen - und zwar aus 450 Metern Höhe über dem Bodensee.

Übung der Soldaten startet am Bodensee-Airport in Friedrichshafen

Erstes Material für die Übung wurde laut Bundeswehr bereits vor einigen Tagen mit LKW zum Flughafen Friedrichshafen gebracht. Dort startete dann am Montagmorgen ein Transportflugzeug der Bundeswehr und flog die Soldatinnen und Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 aus dem rheinland-pfälzischen Zweibrücken in Richtung Langenargen.

Fallschirmspringer (Foto: SWR)
Die Soldaten machen sich bereit und gehen zum Transportflugzeug der Bundeswehr.

Sie wurden über dem Bodensee abgesetzt, um mit Fallschirmen im Wasser zu landen.

Übung zu "Notverfahren Wasserlandung"

Geübt wird bis Freitag das sogenannte "Notverfahren Wasserlandung". Die Soldatinnen und Soldaten sollen sich so auf mögliche zukünftige Einsätze mit Landung im Wasser vorbereiten und mehr Handlungssicherheit bekommen, heißt es von der Bundeswehr.

"Wir haben drei Notverfahren. Einmal die Baumlandung, einmal das Landen in einer Hochspannungsleitung, und die Wasserlandung. Die Wasserlandung ist die einzige Landung, die man hier üben kann."

Patenschaft mit der Gemeinde Langenargen

Sobald sie im Wasser sind, werden sie von Schlauchbooten an Land gebracht. Die Fallschirmjäger trainieren immer wieder im Bodensee bei Langenargen.

Fallschirmjäger Übung (Foto: SWR)
Die Wasserlandung auf dem Bodensee ist geglückt.

Seit den 1990er Jahren besteht eine Patenschaft zwischen der Gemeinde Langenargen und dem Fallschirmjägerregiment.

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