Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Aktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Freitag, 14. Mai 2021

Stand

Museen digital und analog beim Museumstag besuchen

22:59 Uhr

Auch wenn die Corona-Infektionszahlen den Museumsbesuch noch nicht überall direkt zulassen, können die Menschen in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag zumindest virtuell ins Museum gehen. Zum Internationalen Museumstag bieten viele Häuser digitale Angebote an, mit denen sich Kultur bequem nach Hause holen lässt. Online können zahlreiche Ausstellungsrundgänge absolviert werden, wie der Museumsverband Baden-Württemberg am Freitag mitteilte. Im Programm sind auch Spiele wie etwa eine digitale Schnitzeljagd in der Staatsgalerie Stuttgart oder ein Escape-Game im Museum für Stadtgeschichte in Freiburg. Autofans erwartet ein Drohnenflug via Youtube durch das Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum. In Kreisen mit vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen dürfen Besucher auch vor Ort Ausstellungen anschauen.

Großbritannien gilt wieder als Corona-Risikogebiet

21:45 Uhr

Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen von Sonntag an wieder als Corona-Risikogebiet ein. Grund ist das zumindest eingeschränkte Vorkommen der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut bekannt gab. Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung nun ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka wird zum Risikogebiet und Nepal zum Virusvariantengebiet erklärt, der höchsten Risikostufe, für die weitgehende Reisebeschränkungen gelten.

Zuckerfest und Corona: So feiern Muslime das Ende des Ramadans

21:02 Uhr

Der Ramadan endet normalerweise mit der Feier des Zuckerfests in großer Runde. Um Corona-Neuinfektionen zu vermeiden, hat die Behörde in Tuttlingen jedoch darum gebeten, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten.

Folgen von Corona: Tübingen setzt auf Kurzurlauber

20:29 Uhr

Die Tourismusförderung des Landkreises Tübingen setzt verstärkt auf Kurzurlauber als Zielgruppe. Sie rechnet damit, dass künftig weniger Geschäftsreisende kommen werden als vor der Corona-Pandemie. Der Deutsche Tourismusverband geht davon aus, dass Onlineportale und Kommunikations-Software auch längerfristig viele Geschäftsreisen ersetzen werden. Die haben laut Tübinger Landratsamt bislang den Hauptanteil der Übernachtungen im Kreis ausgemacht - auch wegen der großen Unternehmen in der Region und weil man es nicht weit zur Messe Stuttgart hat. Die Tourismusförderung des Kreises Tübingen hat gemeinsam mit Touristikern in Tübingen, Rottenburg und Mössingen einen Leitfaden erstellt, um die Betriebe auf die Zielgruppe der Kurzurlauber vorzubereiten. Unter anderem geht es um Zertifizierungen, um Kooperationen mit den Touristikern der Schwäbischen Alb, oder um die richtige Selbstdarstellung im Internet.

Spahn warnt vor Lockerungs-Wettlauf

19:50 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnt die Länder davor, sich bei den Lockerungen der Corona-Maßnahmen zu überbieten. Es dürfe keinen politischen Wettlauf geben, schreibt Spahn an seine Länderkollegen, berichten mehrere Medien. Seiner Ansicht nach sollte berücksichtigt werden, dass Öffnungen draußen zehnmal sicherer seien als drinnen. Konkret spricht er sich derzeit gegen Öffnungen für die Innengastronomie aus. In Baden-Württemberg darf unter bestimmten Voraussetzungen auch drinnen bewirtet werden.

Schweizer Schifffahrtsgesellschaft legt wieder in Deutschland an

18:50 Uhr

Die Schweizer Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein läuft ab morgen auch wieder die Landestellen am deutschen Ufer an. Dies lasse die neue Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung zu, so ein Sprecher des Schifffahrtsunternehmens. Demnach gelten innerhalb der 24-Stunden-Regelung keine Quarantäneregeln mehr für Fahrgäste aus der Schweizer Nachbarschaft, die nach Deutschland wollen.

WHO-Chef fordert Impfstoff für ärmere Länder statt für Kinder

18:25 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat reiche Länder aufgefordert, Corona-Impfstoff an ärmere Länder zu spenden, anstatt damit Jugendliche zu impfen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in Genf, er verstehe es, wenn einige Staaten nun auch Jüngere immunisieren wollten. Er bitte sie aber dringend, dies zu überdenken und die Impfdosen stattdessen an besonders benachteiligte Staaten abzugeben. In vielen Ländern seien noch nicht einmal Ärzte und Pfleger gegen Corona geimpft.

Immer mehr Kreise unter 100er-Inzidenz

17:30 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken. Sie liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 107,1 (gestern: 119,0, vergangenen Freitag: 148,8). Die Zahl der Stadt- und Landkreise, die in Baden-Württemberg unterhalb der Schwelle von 100 Coronavirus-Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegen, ist weiter gesunken. Mittlerweile weisen 16 Kreise, also fünf mehr als gestern, eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 auf (Stand: Freitag, 16 Uhr). Nur noch vier Regionen überschreiten die Schwelle von 165, die ausschlaggebend für das Verfahren rund um die Schulen und Kitas ist. Auch die Zahl der bestätigten Neuinfektionen ist weiter rückläufig. Heute wurden den Behörden 1.172 weitere Fälle gemeldet (gesamt: 476.593), am Freitag der Vorwoche waren es noch 2.558. 571 Covid-19-Patienten sind aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 378 invasiv beatmet. In Zusammenhang mit Covid-19 sind in Baden-Württemberg weitere 35 Menschen gestorben, insgesamt sind es 9.686 Menschen.

Industrie sieht Öffnungsperspektiven positiv

17:15 Uhr

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht in den Öffnungsschritten nach der Corona-Zwangspause eine Perspektive für die Tourismusbranche. "Endlich zeigt sich auch für die vielen seit fast sieben Monaten geschlossenen Unternehmen der Gastro-, Hotel und Tourismusbranche ein Silberstreif am Horizont", sagte Vizepräsidentin Marjoke Breuningin Stuttgart zur neuen Corona-Verordnung des Landes.

Astrazeneca zunehmend gefragt

17:10 Uhr

Nach der Skepsis ist die Nachfrage nach Schutzimpfungen mit Astrazeneca in Deutschland deutlich gestiegen. Auch die Kassenärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg registriert einen Anstieg des Interesses der Arztpraxen. Nach Angaben eines Sprechers sind dafür zwei Gründe verantwortlich. Zum einen liege dies an der generellen Aufhebung der Impfpriorisierung in Baden-Württemberg, weshalb sich auch jüngere Menschen in den Praxen impfen lassen könnten. Zum anderen hatten die Gesundheitsminister von Bund und Länder entschieden, dass eine Zweitimpfung bei Astrazeneca nun schon nach vier Wochen möglich sein soll, obwohl diese die Impfwirkung gegenüber den bislang empfohlenen zwölf Wochen verschlechtert. Viele Jüngere nutzen nun die Chance, weil ihnen dies mehr Freiheiten im Alltag und beim Reisen gebe, hieß es in Bund-Länder-Kreisen.

Schweizer Schifffahrtsgesellschaft legt wieder in Deutschland an

17:01 Uhr

Die Schweizer Schifffahrtsgesellschaft "Untersee und Rhein" läuft ab Samstag auch wieder die Landestellen am deutschen Bodenseeufer an. Dies lasse die neue Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung zu, so ein Sprecher des Schifffahrtsunternehmens. Demnach gelten innerhalb der 24-Stunden-Regelung keine Quarantäneregeln mehr für Fahrgäste aus der Schweizer Nachbarschaft, die nach Deutschland wollen.

Freiburg

Unser Corona-Service für die Region Corona im Dreiländereck: Aktuelle Infos für Grenzgänger

Quarantäne, Risikogebiete, Corona-Beschränkungen und die Folgen betreffen Anwohner, Pendler und Reisende im Grenzgebiet. Aktuelle Informationen.

Weniger Gläubige beim Gottesdienst zum Hagelfreitag in Gundelsheim

16:53 Uhr

In der Predigt des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, zum Hagelfreitag war in diesem Corona-Jahr auch das Gemeinschaftsgefühl, welches er mit Maria verbinde, Thema. In normalen Zeiten besuchen den katholischen Gottesdienst in Gundelsheim-Höchstberg (Kreis Heilbronn) am Hagelfreitag meist etwa 300 Menschen, sagte Pastoralreferent und Wallfahrtsleiter Klaus Bangert. Die übliche Sternwallfahrt zur Kirche ist in diesem Jahr ausgefallen, Gläubige mussten sich zum Gottesdienst anmelden. Der Hagelfreitag ist der traditionelle Bitttag für eine gute Ernte und für Schutz vor Unwettern. Zudem soll der Glaube gestärkt werden.

Internationaler Museumstag vielerorts digital

16:46 Uhr

Auch wenn die Corona-Infektionszahlen den Museumsbesuch noch an den wenigsten Orten zulassen, können die Menschen in Baden-Württemberg am Sonntag zumindest virtuell ins Museum gehen. Zum Internationalen Museumstag bieten viele Häuser digitale Angebote an, mit denen sich Kultur bequem nach Hause holen lässt. Online können zahlreiche Ausstellungsrundgänge absolviert werden, wie der Museumsverband Baden-Württemberg mitteilte. Im Programm sind auch Spiele wie etwa eine digitale Schnitzeljagd in der Staatsgalerie Stuttgart oder ein Escape-Game im Museum für Stadtgeschichte in Freiburg. Autofans erwartet ein Drohnenflug via Youtube durch das Stuttgarter Mercedes-Benz Museum. Insgesamt 200 Museen beteiligen sich nach Verbandsangaben analog und digital am 44. Museumstag, der auf die thematische Vielfalt der Museen hinweisen soll.

IHK befürchtet Gastro- und Einkaufstourismus

16:41 Uhr

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) sieht in den Öffnungsschritten nach der Corona-Zwangspause eine Perspektive für die Tourismusbranche. "Endlich zeigt sich auch für die vielen seit fast sieben Monaten geschlossenen Unternehmen der Gastro-, Hotel und Tourismusbranche ein Silberstreif am Horizont", sagte Vizepräsidentin Marjoke Breuning zur neuen Corona-Verordnung des Landes. Zugleich mahnte der Verband erneut mehr Planungssicherheit an. "Öffnungen müssen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter ohne Wenn und Aber planbar und verlässlich sein." Da der Großteil der Kreise aktuell noch über einem Inzidenzwert von 100 liege, sei dies nicht gegeben und es gelten weiterhin Regelungen wie beispielsweise Terminvereinbarung und Kontaktnachverfolgung im Einzelhandel, lediglich Abholangebote der Gastronomie sowie touristische Schließungen. Neuer Gastro- und Einkaufstourismus drohten.

Schulöffnungen im Ostalb- und Alb-Donau-Kreis ab Montag?

16:34 Uhr

Im Ostalbkreis und im Alb-Donau-Kreis halten sich die Inzidenzwerte seit vier Tagen unter der 165-Marke. Die Entscheidung darüber, ob die Schulen wieder öffnen können, fällt erst am Samstag. Denn dann ist klar, ob die durchschnittlichen Inzidenzwerte der letzten Woche im Alb-Donau-Kreis und Ostalbkreis fünf Tage in Folge unter der 165-Marke liegen. Beide Landratsämter wollen auf ihren Webseiten darüber informieren. Schülerinnen und Schüler könnten dann theoretisch ab Montag in den Wechselunterricht zurückkehren.

Trotz Impfrekord: Spahn mahnt zur Vorsicht

16:17 Uhr

Sinkende Infektionsraten und steigende Impfquoten verbessern die Corona-Lage in Deutschland: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit März bundesweit unter die 100er-Marke gefallen, bei den Impfungen gab es mit 1,35 Millionen am Mittwoch einen neuen Tagesrekord. Dies sei ein "großer Schritt nach vorn", schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei Twitter. Angesichts der Inzidenz von 96,5 mahnte er aber weiter zur Vorsicht.

Corona-Lockerungen: Lucha appelliert an Bürger

16:14 Uhr

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) appellierte vor dem Hintergrund der Öffnungen an die Bürgerinnen und Bürger, vorsichtig zu sein. Mit den gewonnenen Freiheiten müsse sorgsam umgegangen werden. Er warnte in diesem Zusammenhang vor Besucheransturm und Verkehrschaos in den Regionen, in denen Öffnungen schon möglich seien. "Ich kann die Ungeduld verstehen, aber je besser wir uns weiter an die Maßnahmen halten, desto schneller sind Lockerungen landesweit möglich."

Schwäbisch Hall öffnet Kitas ab Montag

15:48 Uhr

Die Stadt Schwäbisch Hall öffnet ab Montag wieder die Kindertagesstätten. Voraussetzung für den Besuch ist ein aktueller Schnelltest. Im gesamten Landkreis liegen die Inzidenzen seit fünf Werktagen unter 165. Damit dürfen Lockerungen in Kraft treten, teilte die Stadt Schwäbisch Hall mit Verweis auf das Landratsamt mit. Ab Montag starten die Kitas wieder in den Regelbetrieb. Alle Kinder können am Sonntag kostenlos in den Testzentren von 9 bis 18 Uhr getestet werden, in den städtischen Kitas wird auch am Montagmorgen getestet. In der Stadt Schwäbisch Hall ist die Inzidenz niedriger als im Kreis, hier liegt sie stabil unter 100, wenn die Fälle im dortigen Gefängnis nicht berücksichtigt werden.

Luca-App: Gesundheitsämter in BW angebunden

15:37 Uhr

Die Luca-App soll zur digitalen Kontaktnachverfolgung bei den bevorstehenden Öffnungsschritten eine besondere Bedeutung einnehmen. Alle 38 Gesundheitsämter im Land seien an das Luca-System angebunden, so das baden-württembergische Gesundheitsministerium. Nun könnten sich auch Unternehmen, Organisationen und Veranstalter in Baden-Württemberg bei Luca registrieren. "Ich lade auch die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg dazu ein, die App kostenlos auf ihre Smartphones herunterzuladen, um sich auf die anstehenden Öffnungen vorzubereiten", sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).

Baden-Baden: Impftermine per Whatsapp

15:27 Uhr

Im Rebland, südwestlich von Baden-Baden, werden Impftermine kurzfristig per Whatsapp-Gruppe verteilt. So müssen Hausärzte ungenutzten Impfstoff nicht wegwerfen. Der Vorteil für die Ärzte ist außerdem, dass sie nicht mühsam ihre Patientenlisten abtelefonieren müssen, was oft zeitlich auch gar nicht möglich wäre.

Inzidenz im Kreis Lörrach wieder über 100

15:21 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Donnerstag im Kreis Lörrach erstmals seit Ende April wieder die Marke von 100 überschritten. Der Wert lag bei etwa 104. Sollte die Marke nun an zwei weiteren Tagen hintereinander überschritten werden, wären beispielsweise die ab Samstag möglichen Öffnungen in der Gastronomie nicht mehr möglich.

Diese Kreise könnten am Wochenende öffnen

14:53 Uhr

In Kreisen, die fünf Tage in Folge unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 liegen, können die örtlichen Behörden weitere Öffnungsschritte ermöglichen. Das regelt die neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg, die am Freitag in Kraft getreten ist. Frühstens können die Stadt- und Landkreise davon ab Samstag Gebrauch machen. In Baden-Württemberg würden mehrere Kreise die Bedingungen für die Lockerungen erfüllen. Zum Beispiel die Kreise: Breisgau-Hochschwarzwald (49,3), Main-Tauber-Kreis (45,3), Emmendingen (51,1), Konstanz (63,2), Heidelberg (57,6) und Freiburg (74,8).

Jugendherbergen öffnen rechtzeitig zu Pfingsten

14:47 Uhr

Rechtzeitig zu den Pfingstferien in Baden-Württemberg können Jugendherbergen in den weniger virusbelasteten Regionen ihre Wiederöffnung planen. Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollen die ersten Häuser am Freitag, 21. Mai, auch für Urlauber öffnen, wie das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) mitteilte. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Übernachtungen in den 47 Jugendherbergen in Baden-Württemberg um etwa 75 Prozent eingebrochen. Aufenthalte von Schulklassen gingen um fast 93 Prozent zurück und nur 80 Prozent der Freizeitgruppen fanden laut DJH statt.

Bundesarbeitsminister will Kurzarbeit weiterhin erleichtern

14:26 Uhr

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Firmen Kurzarbeit bis zum Jahresende weiterhin leichter möglich machen. Handel, Gastronomie oder Veranstaltungsbranche litten nach wie vor sehr unter dem Lockdown, sagte der Bundesarbeitsminister in einem Interview mit dem "Handelsblatt". "Ich will deshalb, dass wir die Möglichkeiten der Kurzarbeit in vollem Umfang bis zum Jahresende verlängern." Dazu habe er einen Verordnungsentwurf erarbeitet, den die Regierung gerade abstimme.

Corona-Lage im Klinikum Karlsruhe stimmt optimistisch

13:45 Uhr

Die Belegschaft des städtischen Klinikums Karlsruhe ist optimistisch, dass sich die Corona-Lage in den nächsten Wochen weiter entspannt. Auf der Allgemeinstation werden derzeit 23 Corona-Patienten behandelt, das ist ein Drittel weniger als vor einer Woche. Auf der Intensivstation ist die Situation allerdings noch unverändert - dort spüre man bisher noch keine Entspannung, sagte Martin Bentz, Klinikdirektor der Onkologie, laut Mitteilung.

Hauptzollamt zieht trotz Pandemie eine positive Bilanz

13:31 Uhr

Trotz der andauernden Pandemie hat das Hauptzollamt Stuttgart im Jahr 2020 die gleiche Menge Waren abgefertigt wie im Jahr zuvor. "Unsere Zollämter waren während der Pandemie keinen einzigen Tag geschlossen", sagte Anca Coman, die Leiterin des Hauptzollamts Stuttgart, in einer Pressemitteilung. Durch den massiven Rückgang des Flugverkehrs in Stuttgart musste der Zoll sein Personal allerdings in anderen Bereichen einsetzen. So wurden Zoll-Beschäftigte etwa verstärkt bei der Kontrolle von Schwarzarbeit eingesetzt oder bei mobilen Zollkontrollen auf der Autobahn.

Öffnungskonzept in Aalen vorgestellt

13:24 Uhr

Die Stadt Aalen (Ostalbkreis) bereitet sich auf die Öffnung der Ladengeschäfte vor und hat dafür ihr Konzept vorgestellt. Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz weiter unter 150 bleibt, kann der Einzelhandel am kommenden Mittwoch wieder öffnen. Wer einen negativen Coronatest vorweisen kann, vollständig geimpft oder genesen ist, bekommt demnach ein Armband. Damit kann die Kundschaft einen Tag lang in alle Geschäfte, wenn sie zuvor einen Termin vereinbart hat. Coronatests sind in der Innenstadt an elf Stationen möglich, zusätzlich zu Apotheken und Arztpraxen. Auch die Luca-App soll bei der Kontaktnachverfolgung helfen. Gastronomie und Kultureinrichtungen dürfen im Ostalbkreis noch nicht öffnen. Das ist erst ab einer Inzidenz unter 100 erlaubt.

Rekord: 1,35 Millionen Impfungen in Deutschland an einem Tag

13:15 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) meldet über die Social-Media-Plattform Twitter einen neuen Tagesrekord bei den Impfungen gegen das Coronavirus in Deutschland. Demnach wurden am Mittwoch rund 1.353.453 Dosen Corona-Vakzin verimpft. Damit seien knapp 36 Prozent aller Deutschen mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent sogar vollständig geschützt. Bis Ende Mai werde sich der Schwerpunkt beim Impfen laut Spahn nicht mehr bei den Erst-, sondern den Zweitimpfungen liegen um zunächst den vollständigen Schutz der bislang Geimpften zu erzielen.

Großer Schritt nach vorn: Neuer Tagesrekord für Deutschland mit 1,35 Mio Impfungen am Mittwoch. So wurden am Mittwoch / Donnerstag fast 2% der Deutschen geimpft. Damit sind 35,9% (29,8 Mio) mindestens einmal geimpft und 10,6% (8,8 Mio) voll geschützt.

Mittlerweile rund 13.000 Geimpfte positiv auf Infektion getestet

13:08 Uhr

In Deutschland wurden bisher etwa 13.000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen etwa 0,16 Prozent. Es sei aber nicht klar, ob die Erkrankung bei vollem Impfschutz, also mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung, auftrat oder in den Tagen davor, erklärte das Gesundheitsministerium. Impfungen können Corona-Infektionen zwar in den meisten Fällen verhindern, allerdings nicht zu einhundert Prozent. Außerdem benötigt der Körper laut Gesundheitsministerium nach der zweiten Impfung rund zwei Wochen, um den vollen Impfschutz aufzubauen. Nach der ersten Impfung wurden nach Daten des Gesundheitsministeriums etwa 44.000 Covid-19-Fälle gemeldet. Das entspricht bei mehr als 28,5 Millionen Erstgeimpften etwa 0,15 Prozent.

Verletzte bei Streit um Mundschutz in Bäckerei in Neu-Ulm

13:02 Uhr

In einer Neu-Ulmer Bäckerei ist der Streit um einen Mund-Nasen-Schutz am Donnerstag eskaliert. Laut Polizei war ein 64-jähriger Kunde zum wiederholten Mal ohne entsprechenden Schutz in den Laden gekommen. Er wurde aufgefordert, die Bäckerei zu verlassen. Es kam zum Streit, in dessen Folge der Kunde mit seinem Handy Videoaufnahmen machte. Auch gegenüber der Polizei verhielt sich der Mann aggressiv, eine Beamtin wurde verletzt. Der 64-Jährige wurde vorübergehend festgenommen. Er muss sich nun unter anderen wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung verantworten.

Ab Samstag: Viele Öffnungen und Lockerungen

12:17 Uhr

Baden-Württemberg macht wieder auf - zumindest schrittweise und in Kreisen mit Inzidenzen unter 100. Gelockert wird unter anderem bei Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport. Auch private Treffen sind dann wieder mit etwas mehr Personen zulässig. Hier bekommen Sie den Überblick, was ab Samstag wieder möglich ist:

Polizei löst mehrere "Tuner"-Treffen in Heilbronn auf

10:48 Uhr

Die Polizei hat in Heilbronn mehrere unangemeldete Treffen der "Tuning-Szene" aufgelöst. Auf dem Parkplatz einer Diskothek stellte eine Streife 30 Fahrzeuge und etwa 50 Menschen fest. Ähnlich viele seien auf den Parkflächen vor einem Elektromarkt sowie auf einer anderen Fläche eines Industriezentrums aufgefunden worden, teilte die Polizei heute mit. Die Parkplätze wurden geräumt und abgesperrt. Danach sei es zu Ausweichtreffen an Tankstellen im Stadtgebiet gekommen. Mit Beginn der Ausgangssperre verließen den Angaben zufolge nahezu alle Fahrzeuge das Stadtgebiet. Drei Teilnehmer erhielten Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Vorschriften.

Heidenheimer Hausärzte befürchten Impfansturm

10:23 Uhr

Von Montag an kann sich jeder in Baden-Württemberg in seiner Hausarztpraxis gegen das Coronavirus impfen lassen. Aber der Impfstoff ist knapp. Die Hausärzte in Heidenheim befürchten einen Ansturm.

Lockerungen im Kreis Böblingen frühestens ab Montag

10:08 Uhr

Im Landkreis Böblingen können frühestens am Montag weitere Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft treten. Voraussetzung ist eine weiterer Inzidenzwert unter 100 am Samstag, und damit den fünften Tag in Folge. Die Bundesnotbremse werde dann entsprechend der Regelung am übernächsten Tag außer Kraft gesetzt, also am kommenden Montag, teilte eine Sprecherin des Landratsamtes Böblingen dem SWR mit. Falls der Inzidenzwert am Samstag über 100 liegt, würde die Rechnung von vorne beginnen. Laut der heute in Kraft getretenen neuen Corona-Verordnung des Landes können ab dem Wochenende etwa gastronomische Betriebe und Hotels wieder öffnen, falls in den Stadt- und Landkreisen die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt.

Testpflicht an Kitas in Pforzheim

9:48 Uhr

In Pforzheimer Kindertagesstätten müssen ab heute Kinder und Beschäftigte regelmäßig Coronatests vorlegen. Das hat die Stadt auf Grundlage einer Verordnung des Sozialministeriums festgelegt. Zwei Tests pro Woche sind vorgesehen. Wenn Kinder oder Mitarbeiter höchstens drei Tage an der Kita sind, reicht laut Verfügung auch ein Test. Wenn nicht spätestens am Tag nach den festgesetzten Wochentagen ein negativer Corona-Test vorliegt, darf die Kita nicht betreten werden. Ausnahmen gelten nur, wenn jemand aus medizinischen Gründen keinen Nasal-, Spuck- oder Lollitest durchführen könne, heißt es. Dazu sei ein Attest nötig. Auch Geimpfte sind von der Testpflicht ausgenommen.

Landesregierung lockert Corona-Verordnung

9:30 Uhr

Am Wochenende könnten in Baden-Württemberg erste Restaurants und Biergärten wieder öffnen. Auch Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen dürfen wieder Feriengäste empfangen. Voraussetzung: Im jeweiligen Stadt- oder Landkreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100.

Maas hält Sommerurlaub für alle möglich

6:54 Uhr

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) geht davon aus, dass die Menschen in Deutschland im Sommer wieder in den Urlaub fahren können. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte Maas, "wir dürfen uns Hoffnung machen, dass sich das Leben bald wieder normalisiert, wenn die Infektionszahlen weiter sinken und die Impfkampagne Fortschritte macht." Dies bedeute aber nicht, dass zu Pfingsten oder in den Wochen danach alle Einschränkungen aufgehoben sein werden, sagte der SPD-Politiker. Eine Rückholaktion von Urlaubern wie im vergangenen Jahr schloss Maas aus. Wenn sich in bestimmten Ländern die Pandemielage verschlechtern sollte, dürfe dies - anders als im vergangenen Jahr - niemanden mehr überraschen.

ZEW rechnet mit Anstieg von Pleiten kleinere Firmen

6:23 Uhr

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim rechnet mit einem Anstieg von Pleiten vor allem kleinerer Unternehmen nach dem Ende der Corona-Ausnahmeregeln für Firmen in finanziellen Problemen. Das steht in einer Untersuchung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Vor allem in den von der Corona-Krise betroffenen Bereichen Gastronomie, Beherbergung, Tourismus und Bekleidung dürften demnach die Insolvenzen in den kommenden Monaten zunehmen. Normalerweise muss ein Insolvenzantrag spätestens drei Wochen nach Eintritt eines Insolvenzgrundes wie Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit gestellt werden. Um eine Pleitewelle in der Corona-Krise zu verhindern, hatte der Staat diese Pflicht zum Insolvenzantrag zeitweise ausgesetzt.

Hausärzte zweifeln an Starttermin für digitalen Impfpass

6:13 Uhr

Der Deutsche Hausärzteverband zweifelt an der geplanten Einführung eines digitalen Impfpasses bis Ende Juni. Es deute wenig darauf hin, dass der Ausweis bis zum Beginn der Reisesaison im Sommer flächendeckend verfügbar sein werde, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt der "Augsburger Allgemeinen". "Da darf man mit Blick auf bürokratische Vorgaben und weitere leidvolle Verkomplizierungen schon Zweifel haben, ob den vollmundigen Ankündigungen dann auch zeitnah Taten folgen werden", so Weigeldt.

Blutritt in Weingarten nur mit kleiner Reitergruppe

6:02 Uhr

Der traditionelle Blutritt im oberschwäbischen Weingarten findet heute wegen der Corona-Pandemie wieder nur mit einer kleinen Reitergruppe und ohne Zuschauer statt. Schon vergangenes Jahr gab es keine große Prozession. Traditionell ist der Blutritt mit bis zu 2.500 Reitern in Frack und Zylinder, mehr als 100 Musikgruppen und Tausenden Zuschauern die größte Reiter-Prozession Europas. Die Tradition des Blutritts reicht ins elfte Jahrhundert zurück. Der Legende nach erhält die Heilig-Blut-Reliquie mit dem Blut Christi vermischte Erde. Ab 8.45 Uhr wird die Prozession und der anschließende Festgottesdienst im Internet übertragen.

Tübingen öffnet Geschäfte für "Click und Meet"

5:39 Uhr

In Tübingen öffnen die Geschäfte des Einzelhandels heute wieder für Kunden mit Termin. Vor drei Wochen waren die Geschäfte mit Inkrafttreten der Bundesnotbremse geschlossen worden. Zum Einkaufen ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest Pflicht. Nach Angaben der Stadt sollen wie beim Tübinger Modellprojekt mehrere Teststationen die Arbeit aufnehmen. In Läden gelten Abstands- und Hygieneregeln unter anderem mit Begrenzung der Kundenzahl. Im Frühjahr war das Tübinger Modell mit seinen Öffnungen in Einzelhandel, Gastronomie und Kultur bundesweit bekannt geworden.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100

5:32 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach RKI-Angaben lag der Wert heute Morgen bei 96,5. Am 20. März lag der Wert bei 99,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Nach dem gestrigen Feiertag können diese Zahlen allerdings nur bedingt miteinander verglichen werden, weil einzelne Gesundheitsämter keine Daten übermittelt haben könnten.

Freitag, 14. Mai 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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SWR