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Das war der Montag in Baden-Württemberg

Ab Dienstag: Arbeitgeber müssen ihrer Belegschaft Corona-Tests anbieten

21:48 Uhr

Ab morgen müssen alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Tests anbieten. Für alle Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, muss es einmal pro Woche ein Test-Angebot geben. Bei Tätigkeiten, die häufige Kundenkontakte haben oder körpernahe Dienstleistungen beinhalten, müssen mindestens zwei Tests pro Woche verfügbar sein. Auch Beschäftigte, die durch die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, müssen zweimal wöchentlich ein Testangebot erhalten. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte die Verordnung am vergangenen Dienstag vom Kabinett absegnen lassen, sie tritt nun fünf Tage nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die Betriebe können Selbsttests oder Schnelltests bereitstellen.

Kinder und Jugendliche zurück in der Schule: ermöglicht durch Schnelltests

20:55 Uhr

An den meisten Schulen in Baden-Württemberg sind die Schülerinnen und Schüler heute in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Möglich wurde dies durch Millionen Schnelltests, die das Land verteilt hat. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 werden die Corona-Schnelltests zur Pflicht. Zwei Mal pro Woche: Für Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte.

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Ab Juni: Impfung gegen das Coronavirus beim Betriebsarzt möglich

19:16 Uhr

Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sollen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab Juni Angestellte gegen das Coronavirus impfen können. Man erwarte im zweiten Quartal deutlich mehr Impfdosen der Hersteller, sagte Spahn zur Begründung. So will etwa Biontech laut Gesundheitministerium im zweiten Quartal über 50 Millionen Dosen liefern. Das wären zehn Millionen mehr als zunächst angekündigt. Die Firma BASF impft bereits seit vergangener Woche im Rahmen eines Modellprojekts ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort in Ludwigshafen.

Landesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 170,5 weiterhin auf hohem Niveau

18:35 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist in Baden-Württemberg leicht gesunken. Nach Daten des Landesgesundheitsamts (Stand: 16 Uhr) beträgt der Wert aktuell 170,5 (Vortag: 173,4). Im Vergleich zur Vorwoche (139,5) ist die Inzidenz jedoch deutlich gestiegen. 39 der 44 Stadt- und Landkreise weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 auf, 12 davon einen Wert über 200. Den Behörden wurden aktuell insgesamt 1.198 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (gesamt: 408.850). 22 weitere Menschen sind in Baden-Württemberg in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt: 9.085). 566 mit Covid-19 infizierte Personen werden aktuell auf Intensivstationen behandelt - 87 mehr als vor einer Woche. Davon werden 302 (53,4%) invasiv beatmet. Der Stadtkreis Heilbronn hat mit 276,5 den höchsten Inzidenzwert.

Keine Verkürzung der Ausgangssperre: es bleibt bei 21 bis 5 Uhr

17:13 Uhr

"Die Zeiten sind jetzt nicht danach, Vorhaben zu lockern", sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet in Stuttgart. "Die Situation ist prekär, auch auf den Intensivstationen." Die Landesregierung hatte am Wochenende im Vorgriff auf die sogenannte "Bundes-Notbremse" verfügt, dass die Menschen in Kreisen mit einer Inzidenz von über 100 von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens nicht das Haus verlassen dürfen. Nun wollen die Fraktionen von Union und SPD im Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung aber noch ändern. Demnach soll es deutschlandweit Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 5 Uhr geben. Baden-Württemberg will die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen aber weiterhin um 21 Uhr beginnen.

13-Jähriger knackt "fälschungssicheres" Tübinger Tagesticket

16:39 Uhr

Das digitale Ticket soll ein eindeutiger Nachweis sein, dass die Person, die es am Arm trägt, einen frischen negativen Corona-Test hat. Damit darf sie in Tübingen einkaufen, ins Theater oder ins Straßencafé. Jetzt hat ein 13-Jähriger sich selbst ein Band gebastelt. Beim Test mit dem SWR hat es funktioniert.

Tübingen

Freischein zum Einkaufen mit selbstgemachtem QR-Code 13-Jähriger knackt "fälschungssicheres" Tübinger Tagesticket

Das digitale Ticket soll ein eindeutiger Nachweis sein, dass die Person, die es am Arm trägt, einen frischen negativen Corona-Test hat. Damit darf sie in Tübingen einkaufen, ins Theater oder ins Straßencafé. Jetzt hat ein 13-Jähriger sich selbst ein Band gebastelt. Beim Test mit dem SWR hat es funktioniert.  mehr...

SV Sandhausen trainiert wieder

15:56 Uhr

Die Profis des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen sind nach einer zweiwöchigen Corona-Quarantäne wieder ins Training eingestiegen. Ab Mittwoch wird der komplette Kader dann vorübergehend in ein Hotel ziehen. Durch diese Maßnahme sollen weitere Corona-Infektionen verhindert werden. Insgesamt vier Profis von Sandhausen hatten sich mit dem Corona-Virus infiziert.

Kranhersteller Liebherr macht deutlich weniger Gewinn

15:49 Uhr

Der Kranhersteller Liebherr aus Biberach bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren. Im Jahr 2020 brach der Gewinn des Unternehmens auf sieben Millionen Euro ein. Im Vorjahr betrug der Gewinn noch 429 Millionen Euro. Der Umsatz ging um zwölf Prozent auf rund 10,3 Milliarden Euro zurück. Für das laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einem besseren Ergebnis.

Neuer Tagesrekord bei Impfungen in Baden-Württemberg

15:02 Uhr

In Baden-Württemberg sind in der vergangenen Woche nach Angaben des Sozialministeriums mehr als 320.000 Menschen in den Impfzentren und durch Mobile Teams geimpft worden. Am Freitag gab es demnach mit 50.418 Impfungen einen Tagesrekord. In den Arztpraxen wurden seit Ostern mehr als 275.000 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft. Seit heute dürfen sich auch die Über-60-Jährigen einen Impftermin holen. Die Nachfrage sei hoch, so Minister Manfred Lucha (Grüne).

Neue Schulschließungen drohen

14:38 Uhr

Seit heute dürfen Kinder und Jugendliche wieder zum Präsenzunterricht in die Schule. Doch das könnte bald schon wieder vorbei sein. Die Regierungsfraktionen von Union und SPD im Bund wollen neue Corona-Grenzwerte und ab einer Inzidenz von 165 nur noch Fernunterricht zulassen. Laut den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (Stand 18.4., 16 Uhr) liegen in Baden-Württemberg 23 Kreise über diesem Wert, 10 weitere Kreise nur knapp darunter.

RKI-Präsident Wieler: Können Corona nicht ausrotten

13:40 Uhr

Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. "Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten", sagte Wieler beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte Wieler, der auch Tierarzt ist, mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem.

Ab heute Rückkehr ins Klassenzimmer

13:19

Viele haben ihre Lehrerinnen und Lehrer monatelang nur per Video gesehen - jetzt kehren sie in die Klassenzimmer zurück. Voraussetzungen sind Maske, Abstand und ein negativer Schnelltest. Ausreichend Testkits haben die allermeisten Schulen bekommen.

Karlsruhe

Wieder im Klassenzimmer lernen Präsenzunterricht in Karlsruhe beginnt mit Schnelltests

Abhängig von den Inzidenzwerten hat an Schulen in den Stadt-und Landkreisen Karlsruhe, Bruchsal und Pforzheim wieder der Präsenzunterricht begonnen. Vorab haben sich die Schülerinnen und Schüler selbst getestet.  mehr...

Prominente für Fortsetzung des Tübinger Modellversuchs

13:01 Uhr

Die Tübinger Notärztin Lisa Federle und der Schauspieler Jan Josef Liefers haben eine Initiative gegründet, um das Corona-Modellprojekt mit Öffnungen von Museen und Theatern fortzusetzen. Durch die "Bundes-Notbremse" droht der Abbruch. In einem Appell an die Bundesregierung heißt es, die Fortführung des Projekts wäre ein Signal, dass nicht nur die Bürger des Landes, sondern auch deren Volksvertreter und die Regierung an Wegen interessiert seien, auch jene Defizite zu mildern, die abseits der Pandemiebekämpfung entstanden seien. Den Appell unterstützen unter anderem der Schauspieler Moritz Bleibtreu, Sänger Hartmut Engler, CDU-Politiker Günther Oettinger und der Unternehmer Wolfgang Grupp.

Tübingen

Prominente Fürsprache Prominente für Fortsetzung von Tübinger Corona-Modellprojekt

Die Notärztin Lisa Federle und der Schauspieler Jan Josef Liefers haben eine Initiative zur Fortsetzung des Tübinger Corona-Modellprojekts gestartet. Viele Prominente unterstützen den Appell.  mehr...

Einigung zu "Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen weniger streng

12:18 Uhr

Das geplante Gesetz zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll nun doch weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen enthalten als ursprünglich geplant. Das teilten Teilnehmer der Beratungen der Regierungskoalition am Montag auf Anfrage mit. Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben.

Fraktionen finden Kompromiss Ausgangsbeschränkungen leicht entschärft

Die "Bundesnotbremse" wird kommen - aber wohl mit nicht ganz so strengen Regeln für Ausgangssperren wie geplant. Darauf einigten sich Union und SPD. Dafür soll der Schwellenwert f…  mehr...

19,8 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft

11:32 Uhr

19,8 Prozent der deutschen Bevölkerung sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) wurden demnach etwa 16,4 Millionen Menschen ein Mal geimpft, weitere 5,5 Millionen haben den vollen Impfschutz. Bremen hat mit 22,9 Prozent die höchste Quote. In Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein, im Saarland haben ebenfalls mehr als 20 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mindestens eine Impfung erhalten. In Baden-Württemberg sind es nur 18,9 Prozent. Vollständig geimpft sind 6,6 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg - genauso viele wie im Bundesschnitt. Noch in der vergangenen Woche lag Baden-Württemberg hier unter dem bundesweiten Schnitt. Seitdem auch Hausärzte involviert sind, hat das Tempo im Land zugenommen.

Heidelberger Krebsforscher warnen vor "Kollaps"

11:04 Uhr

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft haben mit Blick auf die Corona-Infektionszahlen und die Situation auf den Intensivstationen vor einem drohenden "Kollaps" des Versorgungssystems für schwer kranke Menschen gewarnt. "Die Langzeitfolgen für Krebspatienten, die heute nicht rechtzeitig diagnostiziert und behandelt werden können, sind noch gar nicht absehbar", sagte Michael Baumann, Vorstandschef des DKFZ Heidelberg.

Heidelberg

Notruf wegen hoher Corona-Zahlen Lage auf Intensivstationen: Heidelberger Krebsforscher fordern Politik zum Handeln auf

Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen. Nun sendet das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg einen Notruf.  mehr...

Prozess um Angriff bei Corona-Demo unterbrochen

11:04 Uhr

Am Rande einer Corona-Demo sind drei Männer zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter stehen seit Montag vor Gericht. Doch der Prozesstag endete, bevor er richtig angefangen hatte.

Stuttgart

Angeklagter hatte Kontakt zu Corona-Infiziertem Stuttgart-Stammheim: Prozessbeginn um Angriff bei Corona-Demo verschoben

Am Rande einer Corona-Demo sind drei Männer zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter stehen seit Montag vor Gericht. Doch der Prozess konnte nicht richtig starten.  mehr...

Faktencheck: Unfruchtbar durch Corona-Impfung?

10:59 Uhr

Machen Corona-Impfungen unfruchtbar? Viele Frauen sind verunsichert, aber ist die Sorge berechtigt? Steht der Kinderwunsch nach einer Impfung auf dem Spiel? Und was ist eigentlich mit Männern? SWR Wissen klärt die wichtigsten Fragen:

Verschwörungsmythos Unfruchtbar durch Corona-Impfung?

Machen Corona-Impfungen unfruchtbar? Viele Frauen sind verunsichert. Aber ist die Sorge berechtigt? Steht der Kinderwunsch nach einer Impfung auf dem Spiel? Und was ist eigentlich mit Männern?  mehr...

Städte leiden besonders unter Corona-Krise

10:53 Uhr

Städte sind von der Corona-Krise wirtschaftlich am Stärksten betroffen. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Münchener Ifo-Instituts hervor. Die Forscher haben mehrere Wirtschafts- und Pandemiedaten zusammengerechnet und versucht dadurch Regionen besser vergleichen zu können. Da die Arbeitslosigkeit stärker in den Städten gestiegen sei, und sich dort auch die Geschäftslage der Unternehmen verschlechtert habe, sehen sie die Ballungszentren am Härtesten betroffen. Zudem hätten sie weniger von der Erholung des verarbeitenden Sektors in der zweiten Jahreshälfte 2020 profitiert, weil in Städten weniger Industrie angesiedelt sei.

Stiko-Chef: Impfangebot für alle bis Spätsommer möglich

10:40 Uhr

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens aus Ulm, glaubt weiter an Impfangebote für alle Bürger und Bürgerinnen bis zum Ende des Sommers. Zusammen mit Impfzentren und Hausärzten lasse sich das schaffen, sagte er dem Radiosender Bayern 2. Es hänge aber entscheidend davon ab, wie zuverlässig die Impfstoff-Lieferungen kämen. Mertens sprach sich erneut dagegen aus, die Rangfolgen beim Impfen zu früh aufzuheben. Er glaube nicht, dass das Tempo dadurch erhöht würde.

Deutsche Autokonzerne stecken Krise am besten weg

9:55 Uhr

Deutsche Autobauer wie Daimler, VW und BMW haben die Corona-Krise im Vergleich mit ausländischen Konkurrenten laut einer Studie am besten weggesteckt. Die Untersuchung des Beratungsunternehmens EY ergab, dass die großen deutschen Automobilunternehmen im letzten Jahr einen Rückgang beim operativen Gewinn von 26 Prozent verzeichneten. Branchenweit sei der Betriebsgewinn der 17 weltweit größten Hersteller im Vorjahr um 37 Prozent gesunken. Besonders hart getroffen wurden demnach die französischen Hersteller. Aber auch Konzerne aus den USA und Japan lagen hinter den deutschen Unternehmen. Die deutschen Autobauer profitierten laut der Studie vor allem von guten Geschäften in China.

Prozess wegen Angriff bei Corona-Demo

9:05 Uhr

In Stuttgart stehen seit Montag zwei Männer vor Gericht, die vor einem Jahr bei einer Corona-Demo drei andere attackiert haben sollen. Einer der beiden soll einen Demonstranten heftig gegen den Kopf geschlagen und ihn lebensgefährlich verletzt haben. Der mutmaßlicher Angreifer ist wegen versuchten Totschlags angeklagt. Der zweite Mann muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die beiden Angeklagten werden der linken Szene zugerechnet. Der lebensgefährlich Verletzte gehörte der rechtspopulistischen gewerkschaftsähnlichen Organisation "Zentrum Automobil" an und war mit seinen Mitstreitern auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen.

Stuttgart

Angeklagter hatte Kontakt zu Corona-Infiziertem Stuttgart-Stammheim: Prozessbeginn um Angriff bei Corona-Demo verschoben

Am Rande einer Corona-Demo sind drei Männer zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Die mutmaßlichen Täter stehen seit Montag vor Gericht. Doch der Prozess konnte nicht richtig starten.  mehr...

Neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg

8:02 Uhr

Ab heute gelten in Baden-Württemberg neue Corona-Regeln. Die Landesregierung hat die Beschlüsse der "Bundes-Notbremse" umgesetzt, die verschärfte Regelungen in Regionen mit hohen Inzidenzen vorschreiben soll. Dort müssen etwa Schulen und Bereiche in der Dienstleistung schließen. Ein Überblick:

Baden-Württemberg

Offenbar Kompromiss im Bund bei Ausgangsbeschränkung Baden-Württemberg setzt "Bundes-Notbremse" früher um: Diese Regeln gelten seit Montag

In Baden-Württemberg gelten seit Montag schärfere Corona-Maßnahmen. In Regionen mit hohen Inzidenzen müssen etwa Schulen und Baumärkte schließen. Einen Lichtblick gibt es jedoch für den Einzelhandel.  mehr...

Mehr Kunden kündigen Ticket-Abos im ÖPNV

7:31 Uhr

Seit den erneuten Lockdown-Maßnahmen vom November verlieren Busse und Bahnen immer mehr Stammkunden. Rund 15 Prozent der früheren Abo-Kunden hätten ihr Ticket inzwischen gekündigt, teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, mit. Zu Beginn der Pandemie lag die Abwanderungsquote laut VDV bei lediglich rund fünf Prozent. Bei den Zahlen handele es sich um einen bundesweiten Durchschnitt über alle Regionen und Verkehrsträger hinweg. Die Verkehrsunternehmen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr Einbußen in Höhe von insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro verzeichnet. Mit einem ebenso hohen Verlust rechnet der VDV auch für das laufende Jahr.

Ü-60-Jährige jetzt impfberechtigt

6:11 Uhr

Alle Baden-Württemberger über 60 können sich nun gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Land öffnet am Montag die Terminvergabe für die über 60-Jährigen. Bisher musste man mindestens 70 Jahre alt sein oder Vorerkrankungen oder einen bestimmten Beruf haben. Das Sozialministerium geht von einem großen Andrang aus und hatte vor allem die über 70-Jährigen vergangene Woche noch einmal aufgerufen, sich noch schnell einen Termin geben zu lassen. Zuletzt hätten die Impfstofflieferungen deutlich zugenommen, gleichzeitig seien Termine für Impfungen mit Astrazeneca in einzelnen Zentren freigeblieben.

Eindämmung des Coronavirus Alle Über-60-Jährigen in Baden-Württemberg impfberechtigt

In Baden-Württemberg können ab Montag mehr Menschen Impftermine vereinbaren. Die Landesregierung rechnet mit einem hohen Andrang.  mehr...

RKI meldet bundesweit 11.437 Neuinfektionen

6:07 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat deutschlandweit binnen 24 Stunden 11.437 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 165,3 von 162,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 92 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf 80.006. Insgesamt wurden bislang mehr als 3,15 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. An Wochenenden fallen die Zahlen der Neuinfektionen und Todesfälle in der Regel niedriger aus, da nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Impfzentrum in Pforzheim länger geöffnet

6:02 Uhr

Das Kreisimpfzentrum Pforzheim will ab Montag mehr Impfungen anbieten. Impftermine sollen jetzt auch bis um 20 Uhr abends vergeben werden. Somit soll die tägliche Anzahl von Impfungen von 400 auf rund 650 erhöht werden, hieß es aus der Stadtverwaltung Pforzheim. Grund dafür ist, dass das Land Baden-Württemberg den Kreis der Impfberechtigten auf über 60-Jährige ausdehnt. Zudem sollen zunehmend Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech angeboten werden. Auch im Landkreis Calw will das Kreisimpfzentrum in Altensteig-Wart die Zahl der Impfungen steigern, von 500 auf etwa 800. Außerdem wolle man das Zentrum auch samstags öffnen.

Montag, 19. April 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

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Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

Baden-Württemberg

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg im Lockdown: Diese Regeln gelten im Land

Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes hat in Baden-Württemberg nur geringfügige Änderungen zur Folge. Erste Impferfolge haben bereits Auswirkungen, so plant das Land Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen.  mehr...

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