Coronavirus unter dem Mikroskop

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Montag, 12. April 2021

Stand

Das war der Montag in Baden-Württemberg

Wie gehen die Baden-Württemberger mit der aktuellen Corona-Situation um?

21:56 Uhr

Die Politik diskutiert über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Aber wie geht es den Menschen in Baden-Württemberg mit der aktuellen Situation? Ein Stimmungsbild aus Rottweil.

Steigende Infektionszahlen führen zu Ausgangssperren rund um Stuttgart

19:24 Uhr

Mehrere Landkreise im Großraum Stuttgart haben gemeinsam entschieden, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen. Die betroffenen Landräte in der Region haben sich - nach eigenem Bekunden - diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Ausgangssperren seien ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürgerinnen und Bürger. Der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Richard Sigel (parteilos), begründete die Entscheidung im SWR mit den steigenden Corona-Infektionszahlen.

Warum Betriebe nicht selbst impfen können

19:04 Uhr

Unternehmen, die ihre eigene Belegschaft gegen Corona impfen wollen, stoßen aktuell auf mehr Hindernisse als Möglichkeiten. Dabei sind viele Betriebe auf Mitarbeiterimpfungen vorbereitet.

Schutzimpfungen in Karlsruhe auf Höchststand

18:53 Uhr

Die Auslastung der Karlsruher Impfzentren ist in den vergangenen Tagen weiter gestiegen. Derzeit finden täglich insgesamt 2.300 Corona-Schutzimpfungen statt. Das Kreisimpfzentrum in der Karlsruher Schwarzwaldhalle ist mittlerweile mit täglich 800 Impfungen ausgelastet. Im Impfzentrum in der Karlsruher Messe mit täglich 1.500 Impfungen gebe es noch Luft nach oben, so der Leiter Andreas Ruf gegenüber dem SWR. Nach Ostern sei die Zahl der Impfungen insgesamt auf den bisherigen Höchststand gestiegen. Das größte Problem sei weiterhin die fehlende Planbarkeit. Man wisse nicht, ob zugesagte Impfstoffmengen tatsächlich eintreffen. Um dieses Problem geht es auch auf dem Impfgipfel des Landes am kommenden Freitag.

Mögliche EU-Zulassung von Sputnik V: EMA-Experten in Moskau

18:41 Uhr

Im Zuge der Prüfung für eine EU-Zulassung des russischen Impfstoffes Sputnik V haben Experten der Europäischen Arzneimittelagentur EMA Moskau besucht. Sie hätten in der russischen Hauptstadt bereits zwei Kliniken besichtigt, in denen Patienten während der wichtigen Phase III der klinischen Studien betreut worden seien, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. "Sie haben alle angeforderten Informationen erhalten." Dem Bericht zufolge sprachen die EMA-Experten mit medizinischem Personal. Geplant seien zudem Besuche von Produktionsstandorten.

Polizei löst Betrieb einer Kneipe auf und findet Drogen

18:26 Uhr

Die Polizei in Mannheim hat am Wochenende eine Gaststätte geschlossen, die trotz Corona-Beschränkungen Gäste bewirtete. Den Beamten lagen Hinweise auf den illegalen Betrieb des Lokals im Stadtteil Neckarstadt auf der Friesenheimer Insel vor. Bei der Kontrolle waren laut Polizei tatsächlich zehn Männer und drei Frauen dort, die Getränke konsumierten, so die Beamten heute. Bei der Überprüfung der Gäste wurden mehrere Baseball-Schläger, ein Paar sogenannte Quarz-Handschuhe und geringe Mengen verschiedener Drogen aufgefunden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelte es sich bei den Anwesenden überwiegend um Anhänger des SV Waldhof, die sich dort getroffen hatten, um gemeinsam das Spiel ihres Vereins im Livestream zu verfolgen.

Covid-19-Intensiv-Patienten werden jünger

18:12 Uhr

Der Altersdurchschnitt der schwer an Covid-19 erkrankten Menschen sinkt am Uniklinikum in Freiburg deutlich. Im Vergleich zu den ersten beiden Infektionswellen sind die Patientinnen und Patienten jünger und müssen länger behandelt werden.

Inzidenz in Baden-Württemberg steigt auf 143,7

18:02 Uhr

Die Zahl der neu gemeldeten Corona-Infektionen im Land hat im Vergleich zu gestern um 1.125 zugenommen (gesamt: 389.433). Am Montag vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 730. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 143,7. Vergangenen Montag lag sie noch bei 116,8, gestern bei 139,5. Heute wurden 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet (gesamt: 8.946). 486 an Covid-19 erkrankte Menschen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt - vor einer Woche waren es 428. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass an den Osterfeiertagen meist weniger Tests gemacht und gemeldet wurden. Der Stadtkreis Heilbronn (286,7) und der Landkreis Schwäbisch Hall (271,4) haben weiterhin die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Die niedrigste Inzidenz mit 61,9 gibt es derzeit im Stadtkreis Heidelberg.

Streit ums Essen für Senioren: Heim und Land stimmen Vergleich zu

17:56 Uhr

Im Streit um das gemeinsame Essen für geimpfte Bewohner im Seniorenzentrum Mühlehof in Steinen (Kreis Lörrach) hat nach der Einrichtung nun auch das Land einem Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim weitestgehend zugestimmt. "Wir sind an einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden Einigung interessiert. Dabei gilt es, das Bedürfnis älterer geimpfter Menschen nach Normalisierung genauso im Blick zu behalten wie alle Erkenntnisse des Gesundheitsschutzes", sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Nachmittag. Der VGH hatte, nach zunächst abschlägigem Bescheid, grünes Licht für die Öffnung der Caféteria gegeben. Das Landratsamt Lörrach hingegen wollte sich zunächst mit dem Sozialministerium abstimmen.

Offener Brief von Aerosolforscher: Sport im Freien ohne Gefahr

17:39 Uhr

Sportverbände haben auf einen Offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reagiert und mehr Bewegungsmöglichkeiten im Freien gefordert. "Die Ausführungen der Gesellschaft für Aerosolforschung bestärken uns einmal mehr in der Position, die wir seit Monaten klar vertreten", sagte Rainer Koch, der für den Amateursport zuständige Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, zum Offenen Brief, über den die ARD-Sportschau berichtet hatte. "Die Angst vor dem Amateurfußball als Corona-Treiber ist unbegründet."Die GAeF hatte kritisiert, dass "bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt" worden sei. "Stattdessen werden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen." Die Übertragung der Sars-Cov-2 Viren finde fast ausnahmslos in Innenräumen statt, betonten die Forscher. "Übertragungen im Freien sind äußerst selten."

Corona-Pandemie Diesen Einfluss haben Aerosole auf das Infektionsgeschehen

Forschende sind sich einig: Die größte Infektionsgefahr besteht in schlecht belüfteten Innenräumen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Aerosole, virushaltige Flüssigkeitspartikel.

Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Biberach

17:32 Uhr

Ab Mittwoch gilt im Kreis Biberach eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Sie gilt nach Angaben des Landratsamtes zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Grund sei der weiter gestiegene Inzidenzwert im Landkreis. Dieser liegt mittlerweile bei über 160. Ab einer Inzidenz von 150 müssen nächtliche Ausgangsbeschränkungen verhängt werden. Das hatte das Sozialministerium in einem Schreiben an die Landkreise mitgeteilt.

Polizei ermittelt gegen Maskenverweigerer wegen Körperverletzung

17:27 Uhr

Die Polizei ermittelt gegen einen Maskenverweigerer wegen gefährlicher Körperverletzung in Bermatingen (Bodenseekreis). Eine Mitarbeiterin soll ihn laut Polizei am Samstag in einem Supermarkt mehrmals ermahnt haben, eine Maske zu tragen. Daraufhin zeigte der 33-Jährige eine rechtsradikale Geste. Als die Polizei verständigt wurde, floh der Maskenverweigerer. Ein Zeuge verfolgte ihn. Der Tatverdächtige verletzte diesen leicht mit Pfefferspray.

Eppingen erhält Unterstützung für Verschiebung der Landesgartenschau

17:08 Uhr

Die Stadt Eppingen (Kreis Heilbronn) erhält für die coronabedingte Verschiebung der Gartenschau laut Landesfinanziministerium finanzielle Unterstützung. Wegen der Corona-Pandemie hatte der Gemeinderat von Eppingen Mitte März beschlossen, die Schau ein Jahr später zu eröffnen. Das führt zu einem Defizit von gut 1,9 Millionen Euro. Nach dem nun vereinbarten Finanzierungskonzept zwischen dem Finanzministerium, dem Ministerium für Ländlichen Raum und den kommunalen Landesverbänden trägt das Land 650.000 Euro davon. Ebenfalls 650.000 Euro werden aus einer Umschichtung im Landeshaushalt finanziert.

Gesundheitsminister kündigt Erleichterung für Geimpfte an

17:04 Uhr

Baden-Württemberger mit vollständigem Impfschutz sind im Land künftig von der Quarantänepflicht befreit. Man setze damit die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) um, die für enge Kontaktpersonen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, eine Ausnahme von der Pflicht zur Absonderung vorsehen, so das Landesgesundheitsministerium am Nachmittag. Gleiches gelte für Personen, die bislang eine Impfstoffdosis erhalten und darüber hinaus in der Vergangenheit eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben. "Es wird eine Ausnahmeregelung in die jeweiligen Verordnungen aufgenommen, wonach sich geimpfte, symptomlose Personen künftig nicht mehr in Absonderung begeben müssen, wenn sie Kontakt zu einem Covid-19-Fall hatten. Gleiches gilt für Einreisende aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland“, sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Weitere Änderungen im Hinblick auf geimpfte Personen ergeben sich für stationäre Einrichtungen der Pflege. Hier können bei einer Durchimpfungsrate von 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner wieder mehr Besuche ermöglicht werden. Die Hygienemaßnahmen, insbesondere die qualifizierte Maskenpflicht und die Testung vor Zutritt für Besucherinnen und Besucher gelten aber weiterhin fort.

SLK-Kliniken rechnen mit mehr Corona-Patienten

16:59 Uhr

Die Krankenhäuser in der Region Heilbronn-Franken rechnen mit mehr Corona-Patienten. Grund sind die hohen Inzidenzen. Derzeit hat die Stadt Heilbronn mit 281 den höchsten Wert in ganz Baden-Württemberg. Vor genau zwei Wochen waren in den SLK-Kliniken in Heilbronn 36 Menschen mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation, heute sind es 59. Und auch auf der Intensivstation sind es wieder deutlich mehr: Vor zwei Wochen waren es zwölf Patienten, heute sind insgesamt 23 Patienten im SLK-Verbund. Dort wurde längst der Normalbetrieb heruntergefahren, zum Beispiel drei OP-Säle geschlossen. Außerdem wurde heute eine weitere Normalstation mit 20 Betten für Corona-Patienten geöffnet.

Crailsheim: Lolly-Tests für Kitas verspätet eingetroffen

16:34 Uhr

Die Corona-Testpflicht für Kinder in den städtischen Kindergärten in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) ist um eine Woche verschoben worden. Sie sollte diesen Montag starten. Grund ist eine verspätete Lieferung sogenannter Lolly-Tests. Die Tests seien aktuell nur schwer zu bekommen, so Stadtsprecher Christian Herse. Die Lieferung sei am Montagmittag erst eingetroffen. Aus diesem Grund starte die Testpflicht in den Kitas ab kommender Woche. In den Schulen gibt es genügend Corona-Schnelltests. Hier wird mit Stäbchen ein Nasenabstrich vorgenommen. Im ersten Quartal 2021 hat Crailsheim rund 260.000 Euro für Testkits und Arbeitsschutzmittel ausgegeben. Wieviel Bund oder Land hiervon erstatten, sei noch unklar. 

Arbeitgeber kritisieren Angebotspflicht für Corona-Tests

16:19 Uhr

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) kritisiert die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebrachte Verpflichtung für alle Betriebe, Präsenzbeschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten. "Was die Bundesregierung jetzt plant, ist nicht weniger als eine weitere Misstrauenserklärung gegenüber den Unternehmen und ihren Beschäftigten in diesem Land", erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. "Die Testpflicht führt zu mehr Bürokratie und diskreditiert das freiwillige Engagement der Unternehmen zunehmend."

Wirkung von Ausgangssperren: Effektiv oder unverhältnismäßig?

16:12 Uhr

Der Bund will nächtliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von 100 vorschreiben. Eine Analyse von Mobilitätsdaten kommt zu dem Schluss, dass der Anteil der Mobilität in dieser Zeit relativ gering sei.

Nach "Querdenken"-Demo: Stuttgarter OB verteidigt Erlaubnis

15:58 Uhr

In einer Sondersitzung des Innenausschusses des Landtages hat Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) die Erlaubnis für die ausgeuferte Demonstration von sogenannten Querdenkern am Karsamstag verteidigt und erneut auf die rechtlichen Vorgaben verwiesen. Er habe zwar kein Verständnis dafür, wenn das Versammlungsrecht als Schutzmantel missbraucht werde, um sich Auflagen zu entziehen. Es habe aber im Fall des Massenprotests am Karsamstag keine Voraussetzung für ein Versammlungsverbot vorgelegen.

Landkreise im Großraum Stuttgart verhängen Ausgangssperren

15:51 Uhr

In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Ostalbkreis und dem Rems-Murr-Kreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr. Darauf haben sich die Landratsämter geeinigt, teilte der Rems-Murr-Kreis in Waiblingen stellvertretend für die fünf Kreise mit.

Genügend Erntehelfer auf badischen Spargelfeldern

15:42 Uhr

Nach Problemen im vergangenen Jahr gibt es in dieser Saison keine Engpässe bei Saisonarbeitern auf Spargel- und Erdbeerfeldern. Es durften genügend Saisonarbeiter einreisen.

Lockdown könnte bis mindestens Ende Mai andauern

15:34 Uhr

Der Lockdown in Deutschland könnte einem Bericht zufolge bis Ende Mai oder Mitte Juni andauern. Die Bundesregierung gehe von einer verschärften Infektionslage aus, die noch sechs bis acht Wochen andauern werde, berichtete der "Tagesspiegel" unter Berufung auf eine Besprechung der Länder mit Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) am Sonntag. Daraus sei zu schließen, dass mit einer Aufrechterhaltung der per Bundesgesetz geplanten Lockdown-Maßnahmen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 bis Ende Mai oder Mitte Juni zu rechnen sei. Aus Länderkreisen heiße es, dass der Bund nicht bereit sei, vom Inzidenzwert als alleinigem Maßstab für die Lockdown-Verfügung abzurücken.

Ramadan: Gesundheitsminister appelliert an Muslime

15:32 Uhr

Hunderttausende Muslime in Baden-Württemberg begehen ab Dienstag den Fastenmonat Ramadan - wieder unter Corona-Bedingungen. Für größere Feiern sei nicht die richtige Zeit, mahnte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne).

Konstanz: Impfangebot für über 80-Jährige abgeschlossen

15:29 Uhr

Im Konstanzer Bodenseeforum sind am Wochenende nach einer
Mitteilung der Stadt knapp 700 Menschen geimpft worden. Damit habe man
nun allen Konstanzerinnen und Konstanzern über 80 Jahre ein Impfangebot
machen können. Die Stadt hatte erst vor einer Woche vom
Landratsamt Bescheid bekommen, zusätzliche Impfdosen zu erhalten.
Daraufhin wurde das Impfwochenende organisiert.

Nach Corona-Pause wieder Waldrapp-Aufzucht

15:24 Uhr

In Hilzingen (Kreis Konstanz) sollen im Mai wieder Waldrapp-Küken aufgezogen werden. Im vergangenen Jahr war die Aufzucht wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die jungen Waldrappe im Sommer, begleitet von Leichtflugzeugen, zum Überwintern nach Italien geführt werden. Dank des Aufzuchtprojekts am Bodensee leben bereits wieder mehr als 150 Waldrappe in freier Wildbahn. Der Waldrapp war im 17. Jahrhundert in ganz Mitteleuropa ausgestorben.

Roche entwickelt Kombi-Präparart gegen Covid-19

15:12 Uhr

Die vom Pharmaunternehmen Roche mit Sitz in Basel neu entwickelten Antikörperpräparate können gegen das Coronavirus eigesetzt werden. In Studien sind laut Roche zwei Antikörper-Präparate kombiniert eingesetzt worden. Die Wirkung habe sich in vergleichenden Studien zu mehr als 80 Prozent gezeigt. Unerwartete, ernste Nebenwirkungen seien nicht aufgetreten. Den Antikörper-Cocktail hatte Roche zusammen mit seinem US-amerikanischen Partner Regeneron entwickelt. Er enthält sogenannte Monoklonale Antikörper, also Eiweiße, die bestimmte Strukturen auf dem Virus binden und so eine Infektion verhindern. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüfe das Präparat, in den USA hat das Mittel bereits eine Notzulassung erhalten.

Notbremse im Kreis Waldshut

15:03 Uhr

Nach wenigen Tagen Lockerung tritt im Landkreis Waldshut um Mitternacht erneut die Notbremse in Kraft. Geschäfte, Museen und Freizeiteinrichtungen müssen damit wieder schließen. Er bedaure dieses hin und her, so Landrat Martin Kistler (parteilos). Aber die Lage ließe keine Spielräume zu.

Gesundheitsminister: Verbot von "Querdenken"-Demo wäre möglich gewesen

14:54 Uhr

Im Streit um die Demonstradition der "Querdenken"-Bewegung am Osterwochenende in Stuttgart hat Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) erneut kritisiert, dass die Stadt die Veranstaltung nicht verboten hat. Es hätte durchaus ein Verbot ausgesprochen werden können, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden habe, sagte der Grünen-Politiker am Nachmittag im Innenausschuss des baden-württembergischen Landtags. Dies sei der Fall, wenn tausende Menschen ohne Masken und dicht gedrängt durch die Stadt zögen. Lucha forderte, alle rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen, um Verbote auszusprechen.

Merkel: Dritte Corona-Welle "vielleicht die härteste"

14:48 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will zur Eindämmung des anhaltenden Anstiegs der Infektionen vor allem auf Tests und Impfungen setzen. "Wir müssen sagen, dass diese dritte Welle für uns vielleicht die härteste ist", sagte die CDU-Politikerin. Die Infektionszahlen seien aktuell viel zu hoch, die Auslastung der Intensivstationen nehme wieder zu. Um die Welle zu brechen, sei "die wichtigste Waffe, die wir haben, das Impfen", betonte Merkel. "Und das Testen hilft uns, eine Brücke zu bauen, bis das Impfen wirkt."

Innenminister fordert strenge Auflagen für Großdemos

14:37 Uhr

Nach der anhaltenden Debatte über ein Verbot des Stuttgarter Massenprotests gegen die Corona-Politik am Osterwochenende hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) strenge Auflagen für ähnliche weitere Proteste gefordert. "Ein Verlauf wie am Karsamstag in Stuttgart mit kollektiven Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln darf sich nicht wiederholen", sagte er am Nachmittag im Innenausschuss des baden-württembergischen Landtags. Verbote von größeren Veranstaltungen müssten konsequent in Betracht gezogen und bei einer Erlaubnis strenge Auflagen erteilt werden. "In Pandemiezeiten können Versammlungen nur unter strengen Hygieneauflagen stattfinden", sagte Strobl.

Ab Mittwoch: Ausgangssperre im Landkreis Göppingen

14:22 Uhr

Die Infektionszahlen im Kreis Göppingen steigen weiter. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 130, am Sonntag stieg sie auf 197. Ab Mittwoch wird es im ganzen Landkreis eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, wie das Landratsamt bestätigte. Die Ortsbehörden im Kreis wurden schon am Freitag über die nächsten Schritte informiert - heute wurde die nächtliche Ausgangsregelung offiziell. Die Umsetzung der sogenannten Notverordnung dauert allerdings zwei Tage. Wer ab Mittwoch nachts auf die Straße will, braucht einen triftigen Grund - wie etwa arbeiten gehen oder einen medizinischen Notfall.

Bundesregierung will Unternehmen zu Testangeboten verpflichten

14:09 Uhr

Unternehmen sollen ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten müssen, wenn diese nicht im Homeoffice arbeiten. In der Bundesregierung wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dazu eine Paketlösung angestrebt. Die entsprechende Änderung der Arbeitsschutzverordnung soll dabei gemeinsam mit der geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes für eine bundesweite Corona-Notbremse kommen. Die Arbeitgeber sollen die Tests zur Verfügung stellen. Sie müssen aber voraussichtlich nicht dokumentieren, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tests auch in Anspruch nehmen.

Testpflicht in immer mehr Kitas

14:02 Uhr

Eine landesweite Testpflicht an Kitas gibt es in Baden-Württemberg weiterhin nicht, trotzdem führen immer mehr Kommunen Corona-Schnelltests für zu betreuende Kinder und Betreuungspersonal ein. 

Johnson & Johnson startet mit Lieferung in EU

13:58 Uhr

Die Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson können nun auch in der Europäischen Union starten. Der Hersteller beginne heute mit der Lieferung an die EU-Staaten, bestätigte die EU-Kommission in Brüssel. Sie erwartet bis Ende Juni bis zu 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen. Die Besonderheit: Das Vakzin muss nur einmal gespritzt werden, statt wie die übrigen drei zugelassenen Impfstoffe zweimal. Deshalb setzen Deutschland und andere Staaten große Hoffnungen darauf, dass die Impfkampagne damit beschleunigt wird.

Landesseniorenrat hofft auf "Normalität" in Heimen durchs Impfen

13:48 Uhr

Die Debatte um das gemeinsame Essen geimpfter Bewohner im Seniorenzentrum Mühlehof in Steinen (Kreis Lörrach) in Corona-Zeiten hat aus Sicht des Landesseniorenrats Relevanz für ganz Baden-Württemberg. "Die Frage ist, wann erreichen wir wieder Normalität in Pflegeheimen und beim betreuten Wohnen", sagte der Vorsitzende Eckart Hammer. Der Unterschied sei wichtig, weil die Menschen im betreuten Wohnen - wie im Fall Mühlehof - als einzelne Haushalte gelten. Bewohner eines Pflegeheims hingegen seien eine Hausgemeinschaft, erläuterte Hammer. Gerade hier verbrächten viele nur noch ein bis zwei Jahre vor ihrem Tod. Daher sei es wichtig, sie am sozialen Leben teilhaben zu lassen.

Bund hält trotz Kritik an Zeitplan für Infektionsschutzgesetz fest

13:41 Uhr

Die Bundesregierung hält trotz der Kritik aus Ländern und Kommunen daran fest, am Dienstag das neue Infektionsschutzgesetz im Kabinett zu beschließen. Die Abstimmungen zu der geplanten Neuregelung, die dem Bund mehr Kompetenzen in der Pandemie verschaffen sollen, liefen noch, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Er machte keine Angaben zu inhaltlichen Fragen der Beratungen. "Noch laufen zu vielen einzelnen Punkten Abstimmungen", sagte Seibert lediglich. 

Mehr als 5.000 Verstöße gegen Corona-Verordnung am Wochenende

13:38 Uhr

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) warnt angesichts zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Verordnung vor zu großer Sorglosigkeit. "Es ist nicht die Zeit des Schleifenlassens oder der Resignation, sondern des Durchhaltens", so Strobl am Mittag in einer Pressemitteilung. Laut Ministerium stellte die Polizei in Baden-Württemberg für die Zeit zwischen 9. April und 11. April insgesamt rund 5.200 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Davon bezogen sich mehr als 2.300 auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und knapp 1.200 auf die Bestimmungen zu Ansammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen.

Ulm: Neue Verordnung soll ab Mittwoch gelten

13:33 Uhr

Im Ulmer Stadtgebiet soll heute eine Verordnung zur Ausgangssperre veröffentlicht werden, die ab Mittwoch gelten soll. Nachdem die Corona-Neuinfektionen am Wochenende gestiegen waren und die Sieben-Tage-Inzidenz über 150 liegt, müsse das Gesundheitsamt reagieren, hieß es am Sonntag. Bei der Ausgangssperre dürfen Ulmerinnen und Ulmer das Haus nur aus triftigem Grund zwischen 21 und 5 Uhr verlassen.

Auch Kreis Böblingen zieht "Notbremse"

13:29 Uhr

Der Landkreis Böblingen zieht die Corona-Notbremse. Weil an drei Tagen hintereinander die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 lag, gelten ab morgen schärfere Regeln. So können laut Landratsamt im Einzelhandel nur noch bestellte Waren abgeholt werden, Museen werden geschlossen und in Musik- wie Kunstschulen darf nur noch online unterrichtet werden.

Ausgangssperre im Kreis Heidenheim

13:26 Uhr

Im Landkreis Heidenheim gilt seit Montag eine nächtliche Ausgangssperre. Grund sind die anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen, so das Landratsamt.

Unklarheit über Schule in den kommenden Wochen

13:21 Uhr

Nach dem erneuten Schulstart im Fernunterricht bleibt unklar, wie es in der kommenden Woche in den Klassen weitergehen wird. "Die Landesregierung wird das Infektionsgeschehen weiter im Blick behalten und die Schulen rechtzeitig über die Regelungen ab dem 19. April informieren", sagte eine Sprecherin des Kultusministeriums am Mittag. Es werde auch abgewartet, welche bundesweit einheitlichen gesetzlichen Weichen gestellt würden. Daran werde sich das Land orientieren. Laut Kultusministerium sei der Start in den Fernunterricht am Vormittag ohne große Probleme abgelaufen.

Keine Testpflicht für Mitarbeiter der Universität Tübingen

13:12 Uhr

Tübingen führt eine Testpflicht für Betriebe ab 50 Mitarbeitern ein. Für die Tübinger Universität gilt das Konzept für ihre knapp 5.000 Beschäftigten laut eigenen Angaben aber nicht. Die Universität sei kein Betrieb im Sinne der von der Stadt erlassenen Allgemeinverfügung, so Uni-Sprecher Karl Rijkhoek auf Anfrage des SWR. Sie sei eine Landeseinrichtung. Deshalb gelte die Testpflicht für die Uni-Beschäftigten nicht. Man entwickle derzeit eine eigene Teststrategie. Andere Einrichtungen wie das Landratsamt und das Regierungspräsidium teilten mit, sie werden ihrem Personal Tests anbieten.

Rastatter Kirchen distanzieren sich von Gottesdienst bei Demo

13:09 Uhr

Die evangelischen und katholischen Kirchen in Rastatt distanzieren sich von
einem so genannten Gottesdienst auf der "Querdenker"-Demonstration in
Rastatt. Am Samstag hatten Kritiker der Corona-Maßnahmen trotz eines
gerichtlichen Verbots eine Kundgebung in Rastatt abgehalten. Während der
nicht genehmigten Demonstration mit zeitweise bis zu 200 Teilnehmern kam
es am Samstag auch zu einem spontanen Gottesdienst auf einem
Schulgelände. Die Rastatter Kirchen wehren sich in einer gemeinsamen
Pressemitteilung entschieden gegen jeden Versuch, die Pandemie zu
bagatellisieren.

Ethikrat für mehr Freiheiten für Geimpfte

13:01 Uhr

Der deutsche Ethikrat findet es in Ordnung, dass Geimpfte ihre Freiheiten zurück bekommen. Das sagte die Vorsitzende, Alena Michaela Buyx, im Deutschlandfunk. Sie ist dafür, dass Geimpfte zum Beispiel nicht mehr in Quarantäne müssen, wenn sie Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatten. Das gilt seit heute in Rheinland-Pfalz. Wichtig sei es aber, den Menschen auch durch negative Corona-Tests Freiheiten zurückzugeben. So wären Vorteile für alle möglich: durch Impfungen oder durch Tests.

Frist für FFP2-Maskengutscheine läuft ab

12:18 Uhr

Die Bundesregierung hatte im Dezember die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken für Risikogruppen beschlossen. Seit Januar gibt es dafür spezielle Coupons von den Krankenkassen. Die Gutscheine für Corona-Schutzmasken können nur noch bis einschließlich Donnerstag eingelöst werden. Für die je sechs Masken muss ein Eigenanteil von insgesamt 2 Euro bezahlt werden. Etwa 34 Millionen Bürger waren berechtigt, solche Coupons zu beziehen. Ab Mitte April dürfen die Apotheken die Berechtigungsscheine nicht mehr annehmen. "Wir empfehlen allen bezugsberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, diesen Schein bis zum 15. April in ihrer Apotheke vor Ort einzureichen", erklärte Fritz Becker, Präsident des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg.

Kinderpsychiater: Hin und Her belastet Familien

12:07 Uhr

In Baden-Württemberg gilt demnächst in Regionen mit hoher Inzidenz Corona-Testpflicht an Schulen, Das sieht der Kinderpsychiater Dr. Gerhard Libal nicht als neue Belastung für die Jugendlichen. Vielmehr belastet "dieses Hin und Her" die Familien. Für den Umgang mit der Corona-Krise hat der Ulmer Kinderpsychiater hilfreiche Tipps.

Seniorenheim im Kreis Lörrach will Gemeinschaftsräume für Geimpfte öffnen

11:45 Uhr

Im Seniorenheim Mühlehof in Steinen (Kreis Lörrach) sind fast alle Bewohnerinnen und Bewohner mittlerweile gegen Corona geimpft. Nun will die Heimleitung dadurch wieder gemeinsame Essen und Gesellschaftsspiele ermöglichen. Nach langem Hin und Her muss jetzt nur noch die Landesregierung grünes Licht geben.

Nur digital: Hannover Messe startet mit baden-württembergischer Beteiligung

11:09 Uhr

Die Hannover Messe findet coronabedingt in diesem Jahr ausschließlich online statt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wird die Messe, die als weltweit wichtigste Industriemesse gilt, am Vormittag eröffnen. Mehr als 160 Unternehmen aus Baden-Württemberg nehmen daran teil.

Testpflicht an Kindergärten in Crailsheim

10:57 Uhr

Ab heute gilt in den städtischen Kindergärten in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) eine Testpflicht für Kinder, die in der Notbetreuung sind. Daten aus dem Landkreis belegten, dass eine hohe Zahl an Infektionen ihren Ursprung zuletzt in den Kindergärten hatte, so Oberbürgermeister Christoph Grimmer (parteilos).

Rund 1,7 Millionen Menschen im Land geimpft

10:41 Uhr

1.701.250 Menschen in Baden-Württemberg wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft (Stand: 11. April 2021). Knapp 39 Prozent von ihnen, also 661.280 Personen davon, haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten und somit den vollen Impfschutz. Das sind knapp sechs Prozent der baden-württembergischen Bevölkerung. Die volle Übersicht zu den aktuellen Zahlen gibt es hier:

Ehemaliger Corona-Hotspot Schrozberg hofft auf Kita-Öffnungen

10:32 Uhr

Vier Wochen ist es her, da hatte Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) eine Corona-Inzidenz von über 1.200 und zog damit auch die überregionale Presse an. Grund für den damaligen Ausbruch war ein Infektionsherd in einem Kindergarten. Mittlerweile liegt die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich niedriger. Auch landkreisweit sinken die Inzidenzzahlen, sodass das Landratsamt über Lockerungen nachdenkt. Kitas könnten dann ab Montag den 19. April wieder öffnen.

Ausgangssperre in Ulm wahrscheinlich

9:26 Uhr

Im Ulmer Stadtgebiet wird eine Ausgangssperre immer wahrscheinlicher. Nachdem die Corona-Zahlen am Wochenende gestiegen sind und die Sieben-Tage-Inzidenz über 150 liegt, müsse das Gesundheitsamt reagieren, so ein Sprecher. Wenn das Landesgesundheitsamt die Sieben-Tage-Inzidenz offiziell bestätigt, gelte die Ausgangsbeschränkung ab Dienstagnacht um 0 Uhr, hieß es. Ab dann dürften Ulmerinnen und Ulmer das Haus zwischen 21 und 5 Uhr nur noch aus triftigem Grund verlassen. Im Kreis Neu-Ulm (Bayern) ist heute bereits eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft getreten. Die Sieben-Tage-Inzidenz überschritt am Sonntag am dritten Tag in Folge den Wert von 100.

Testpflicht für Tübinger Betriebe

9:06 Uhr

In Tübingen müssen Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten ab heute Corona-Schnelltests anbieten. Die Testpflicht ist ab sofort Teil des Tübinger Modellversuchs "Öffnen mit Sicherheit". Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) erklärte in einer Mitteilung, dass es dabei nicht um Gängelung gehe, sondern darum, einen neuen Lockdown in der Stadt zu vermeiden. Nach seinen Angaben zeigen wissenschaftliche Studien, dass regelmäßige Schnelltests in Betrieben und Schulen ausreichen könnten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Aerosolforscher warnen vor kontraproduktiven Corona-Maßnahmen

8:28 Uhr

Führende Aerosolforscher aus Deutschland fordern von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. "Wer sich zum Kaffee in der Fußgängerzone trifft, muss niemanden in sein Wohnzimmer einladen", die Gefahr einer Ansteckung sei vor allem in Innenräumen gegeben, bekräftigen die Forscher in einem Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierungen. Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, Joggen oder Radfahren seien hingegen kontraproduktiv. Hier würden wertvolle Ressourcen verschwendet. Sie kritisieren auch die Ausgangssperren: "Die heimlichen Treffen in Innenräumen werden damit nicht verhindert, sondern lediglich die Motivation erhöht, sich den staatlichen Anordnungen noch mehr zu entziehen", schreiben sie.

Landtag diskutiert Verbot der "Querdenken"-Demo

7:35 Uhr

Die Debatte um ein Verbot des Stuttgarter Massenprotests gegen die Corona-Auflagen beschäftigt auch die Landespolitik. Neben dem Innenministerium und Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) wird sich auch Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) heute um 14 Uhr im Innenausschuss zum Streit der Behörden äußern. Es geht vor allem um die Frage, warum der schließlich ausgeuferte Protest am Karsamstag nicht von Anfang an verboten wurde - so wie es die Stadt bei den beiden angemeldeten kommenden Protesten auch tun möchte.

Pforzheim zieht die "Notbremse"

7:27 Uhr

Pforzheim muss die Corona-"Notbremse" ziehen. Die Stadt hatte nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts am Sonntag drei Tage in Folge den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 überschritten.

Weitere Fördergelder für "Kunst trotz Abstand"

7:27 Uhr

Das Land Baden-Württemberg verlängert sein Programm "Kunst trotz Abstand". Das teilte der Wangener CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser mit. Vereine wie Musikkapellen und andere Institutionen könnten auf finanzielle Unterstützung hoffen, wenn sie Veranstaltungen organisieren, die wegen der Corona-Pandemie nur unter Auflagen stattfinden können. Das Wissenschaftsministerium stelle für Veranstaltungen zwischen Anfang Juni 2021 und Ende Februar 2022 rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung, so Haser. Bislang konnten laut der Mitteilung seit September bereits 177 Projekte landesweit mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert werden.

Ende der Osterferien: Nur Fernunterricht für die meisten Schüler

7:17 Uhr

Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg steigen weiter. Deshalb heißt es für die Schülerinnen und Schüler im Land: zurück ins Homeschooling - auch wenn die Landesregierung ursprünglich andere Pläne hatte.

RKI meldet 13.245 bundesweit Neuinfektionen

7:14 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute 13.245 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 136,4 (Vortag: 129,2). Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 99 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 78.452. Insgesamt wurden bisher mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

Mehrere Corona-Fälle beim Freiburger Eishockeyverein EHC

6:32 Uhr

Der EHC Freiburg meldet mehrere Corona-Fälle im Kader. Zwar waren Schnelltests nach dem Spiel beim EC Bad Nauheim am Ostermontag negativ, heißt es in einer Mitteilung. Getestet wurden Spieler, Trainer und Betreuer. Anschließend wurden PCR-Tests gemacht, die jedoch bei zwei Spielern positiv ausfielen. Die beiden Spieler weisen laut Verein milde Symptome auf. Alle getesteten EHC-Mitglieder hatten sich in Selbstisolation begeben. Der Verein steht nun in engem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt, um das weitere Vorgehen und mögliche Auswirkungen auf die bevorstehenden Playoffs zu besprechen.

Montag, 12. April 2021

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Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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SWR