Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Aktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 20. Januar 2021

Stand

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Kretschmann: Bei Schulen halte man sich an Bund-Länder-Beschluss

20:14 Uhr

Das Land Baden-Württemberg plant bei den Schulen einen Sonderweg und will schrittweise Grundschulen und Kitas öffnen. Auf Bundesebene stößt diese Entscheidung auf Kritik. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) versichert im SWR jedoch: Wir halten uns an den Bund-Länder-Beschluss.

Erstmals stirbt Person an zweiter Corona-Infektion

19:49 Uhr

Im Kreis Freudenstadt ist ein 73-jähriger Mann an den Folgen des Coronavirus gestorben, der schon einmal an Covid-19 erkrankt war. Laut Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung handelt es sich um den ersten Fall in Deutschland. Nach Angaben des Landesgesundheitsamt war der Patient im April 2020 erstmals an Covid-19 erkrankt. Im Dezember bekam er eine Lungenentzündung. Dass er sich zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert hatte, wurde im Januar anhand eines PCR-Tests festgestellt. Der 73-Jährige, der zuvor an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung litt, verstarb an der Lungenentzündung und einer Blutvergiftung mit Multiorganversagen. Ob sich der Mann mit dem gleichen Virus oder einer mutierten Form das zweite Mal ansteckte, ist unbekannt. Der Kreis Freudenstadt war der erste Landkreis in Deutschland, in dem das mutierte Virus aus Großbritannien entdeckt wurde.

Fitnessstudios in zunehmender Existenznot

19:12 Uhr

Für Fitnessstudios sind die Monate Januar und Februar eigentlich die wichtigsten Monate, um neue Mitglieder zu gewinnen. Aber sie müssen bis mindestens Mitte Februar geschlossen bleiben. Viele Studio-Betreiber in Baden-Württemberg wissen langsam nicht mehr, wie sie die laufenden hohen Kosten noch stemmen sollen.

Das ist der Öffnungsfahrplan für Grundschulen und Kitas

18:59 Uhr

Der Schulbetrieb in Baden-Württemberg soll schrittweise ab dem 1. Februar wieder beginnen. Das Land geht damit einen Sonderweg in Deutschland.

Merkel mahnt zu größter Vorsicht

18:23 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu größter Vorsicht im Umgang mit der Corona-Pandemie selbst für den Fall gewarnt, dass - wie angestrebt - ein 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche erreicht werden sollte. Man solle "bitte nicht denken, dass, wenn wir bei 50 sind, das Leben des Sommers sofort wieder da ist. Dann sind wir sofort wieder im exponentiellen Wachstum", warnte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Video-Schaltkonferenz der Unionsfraktion im Bundestag.

Autozulieferer ZF: Mehr Homeoffice geht fast nicht

18:20 Uhr

Die Unternehmen in der Bodensee-Region sehen laut Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben kaum noch Möglichkeiten, die Homeoffice-Arbeit von Beschäftigten weiter auszubauen. So heißt es etwa beim Automobilzulieferer ZF: Allein am Standort Friedrichshafen könnten knapp 7.000 von 9.700 Mitarbeitern zuhause arbeiten. Weltweit habe man für rund 60.000 Mitarbeiter die Voraussetzungen dafür geschaffen. Dennoch analysiere man, ob noch mehr gehe, so ein ZF-Sprecher.

Zweite Corona-Impfungen in Ulm haben begonnen

18:12 Uhr

Am Bethesda-Seniorenzentrum in Ulm haben heute die zweiten Corona-Impfungen begonnen. Mehr als 90 Prozent der Bewohner des Heims hatten sich vor drei Wochen impfen lassen und haben nun die zweite Impfdosis erhalten. Dennoch sind wegen der insgesamt noch geringen Impfrate in der Bevölkerung derzeit keine Erleichterungen vorgesehen.

Villingen-Schwenningen zahlt Kitagebühren zurück

18:05 Uhr

Villingen-Schwenningen will die Gebühren für die coronabedingt geschlossenen Kindertageseinrichtungen an Familien zurückzahlen. Da es vom Land dazu bisher keine einheitlichen Vorgaben gebe, wolle man die Erstattungen nun selbst in die Hand nehmen, heißt es in einer Mitteilung. Das werde jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da jeder Fall einzeln geprüft werden müsse.

Verschärfte Maskenpflicht in ÖPNV und Geschäften wohl ab Montag

18:01 Uhr

Die verschärfte Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen soll in Baden-Württemberg voraussichtlich von Montag an gelten. Bund und Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass im Nahverkehr und Geschäften die besser schützenden FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden müssen. Im Beschluss heißt es, die Länder sollten dies schnellstmöglich umsetzen. Nun müsse die Corona-Verordnung noch ergänzt und im Landeskabinett abgestimmt werden, erklärte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Mittwoch. Er gehe deshalb davon aus, dass die neue Maskenpflicht von Montag an gilt. Die oft genutzten Alltagsmasken aus Stoff reichen dann künftig vielerorts nicht mehr aus.

Landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100

17:53 Uhr

In Baden-Württemberg ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus heute (Stand: 16 Uhr) um weitere 2.351 Fälle (seit Ausbruch der Pandemie gesamt: 279.450) gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt wurden den Behörden zudem 95 weitere Todesfälle (insgesamt: 6.418) in Verbindung mit Covid-19 gemeldet. Im Vergleich zu den Vortagen sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern weiter und liegt jetzt bei 98,9 (gestern: 104,8). Am vergangenen Mittwoch lag dieser Wert noch bei 133,3. Keine Region im Land lag über der kritischen 200er-Marke. Den höchsten Wert weist der Stadtkreis Pforzheim (185,0) auf. Der Landkreis Tübingen wies als einzige Region sogar einen Wert unter 50 auf (49,4). 481 Patienten sind zudem nach Daten des Divi-Intensivregisters in intensivmedizinischer Behandlung, wie das Amt weiter mitteilte. 294 von ihnen werden invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.148 von 2.452 Intensivbetten (87,6 Prozent) belegt.

In Baden-Württemberg werden seit Ende Dezember in mehreren Landkreisen vereinzelt Infektionen mit den Virusvarianten B.1.1.7 und B1.351 nachgewiesen. Bislang besteht in allen Fällen ein direkter bzw. indirekter Zusammenhang mit Reisen aus dem Vereinigten Königreich oder Südafrika.

Bundeskabinett beschließt Verpflichtung auf Homeoffice

17:29 Uhr

Die Bundesregierung will Arbeitgeber wegen der Corona-Pandemie verpflichten, Mitarbeitern Homeoffice anzubieten - außer es gibt zwingende betriebliche Gründe, die dagegen sprechen. Das Bundeskabinett hat eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) beschlossen. Sie soll am kommenden Mittwoch in Kraft treten. Viele Unternehmen zeigten, was möglich sei, sagte Heil. "Jetzt müssen es alle."

RKI-Chef Wieler empfiehlt: Reisen in Europa einschränken

16:58 Uhr

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler plädiert dafür, das Reisen innerhalb Europas nach Möglichkeit einzuschränken. "Mein Wunsch wäre, dass alle Menschen nur reisen, wenn es unbedingt notwendig ist", sagte er in einem Online-Gespräch des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland (VAP). Denn durch grenzüberschreitende Kontakte werde auch der Virusverbreitung Vorschub geleistet. "Jede Infektion ist eine zu viel." Natürlich gebe es auch die Möglichkeit von Grenzschließungen, sagt Wieler, ohne diese Option näher zu werten.

AfD lädt zu Präsenzveranstaltung in Schwäbisch Gmünd ein

16:47 Uhr

Die AfD plant am Sonntag in Schwäbisch Gmünd eine Wahlveranstaltung zur Landtagswahl vor Ort mit rund 100 Teilnehmern. Zwar erlauben die aktuelle Corona-Vorschriften eine solche Veranstaltung, weswegen AfD-Landtagskandidat Ruben Rupp sie für gerechtfertigt hält. Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) ist hingegen anderer Meinung.

Polizei löst Parkhaus-Party mit Rapper-Videodreh auf

16:43 Uhr

Die Polizei hat gestern in Mannheim eine verbotene Tiefgaragenparty aufgelöst. Nach Polizeiangaben müssen 29 Beteiligte mit einem Bußgeld wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung rechnen. Die Partygäste waren zwischen 18 und 30 Jahre alt. Anlass ihres Treffens war den Angaben nach ein nicht genehmigter Videodreh eines Rappers aus der Region.

Genug FFP2-Masken vorhanden

16:35 Uhr

Nach dem jüngsten Beschluss des Bundes und der Länder müssen im ÖPNV und in Geschäften mindestens medizinische Masken getragen werden. Engpässe sollte es in Baden-Württemberg bei FFP2-Masken keine geben, sagte eine Sprecherin der Landesapothekerkammer dem SWR. Auch in der Region Heilbronn-Franken sehen sich Apotheken für eine erhöhte Nachfrage nach Mund-Nasen-Masken gerüstet.

Mannheimer Verkehrsgesellschaft rät zu weniger Gesprächen

16:23 Uhr

Die Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe (rnv) haben mit einer Aufforderung an ihre Fahrgäste, in Bussen und Bahnen zum Infektionsschutz weniger zu reden, unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Seit Kurzem raten die rnv in den sozialen Medien in Mannheimer Dialekt, auf Handynutzung und Gespräche im Nahverkehr zu verzichten: "Wonn ma eh grad mol nix zu sage hot, hilft ach mol wenischer telefoniere in g'schlossene Räum." Für Zugereiste heißt das laut rnv: "Der Verzicht auf Telefonate in geschlossenen Räumen reduziert die Ansteckungsgefahr durch weniger Aerosole in der Luft."

Hundesalon-Betreiberin klagt vor VGH Mannheim

15:58 Uhr

Hundesalons müssen in Baden-Württemberg während des Lockdowns genauso geschlossen bleiben wie Frisöre. Dagegen wehrt sich jetzt eine Hundesalon-Betreiberin aus Mössingen (Kreis Tübingen). Sie und ein Kollege aus Filderstadt haben Klage beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim eingereicht.

Deutlich weniger andere Infektionskrankheiten

15:08 Uhr

Während der Corona-Pandemie sind in Baden-Württemberg deutlich weniger andere Infektionskrankheiten wie Masern oder Grippe aufgetreten. Nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit wurden 2020 im Land rund 45.000 Fälle von Infektionskrankheiten gemeldet. Im Vorjahr waren es noch 55.000. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent. Erkrankungen an Covid-19 flossen nicht in die Statistik ein. Die Krankenkasse bezieht sich auf bislang unveröffentlichte Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Berücksichtigt wurden für die Analyse meldepflichtige Krankheiten und Erreger. Besonders stark zurückgegangen sind die Fälle von Windpocken und Noroviren im Land. Auch gefährliche Infektionen wie Denguefieber, von denen bisher Reiserückkehrer betroffen waren, nahmen deutlich ab. In der aktuellen Grippe-Saison wurden seit Oktober 42 Fälle im Labor bestätigt - ebenfalls wesentlich weniger als in den Vorjahren.

Landeselternbeirat kritisiert Pläne für Kita- und Schulöffnungen

14:56 Uhr

Der Landeselternbeirat ist von den Plänen der baden-württembergischen Regierung, Grundschulen und Kitas vielleicht schon Anfang Februar zu öffnen, nicht überzeugt. Der Beiratsvorsitzende Michael Mittelstaedt warf dem Kultusministerium Konzeptlosigkeit vor. Warum gebe es nicht bereits seit Wochen einen veröffentlichten Plan für bestimmte Inzidenz-Werte, fragte er. Vielmehr schiele man nur auf die Infektionszahlen - quasi in Erwartungsstarre, so Mittelstaedt. "Das ist verheerend!"

Innenministerium: Keine Vorbereitungen für Grenzkontrollen

14:47 Uhr

Die Bundesregierung trifft derzeit nach Angaben des Innenministeriums "keine konkreten Vorbereitungen" für Grenzkontrollen in der Corona-Pandemie. Die Beschlüsse von Bund und Ländern zeigten, dass die Regierung weitere Beschränkungen bei Einreisen gerade vermeiden wolle, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin. Man warte die EU-Beratungen am Donnerstagabend ab. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zuvor gefordert, dass die EU-Nachbarstaaten mit Deutschland die Bekämpfung des Corona-Virus besser koordinieren müssten. Ansonsten müssten im Notfall Grenzkontrollen eingeführt werden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Gesundheitsminister Lucha hält an Impfstrategie fest

14:11 Uhr

Während Nordrhein-Westfalen und Bayern wegen der Engpässe bei den Impfstoff-Herstellern Biontech und Pfizer auf die Bremse treten, hält Baden-Württemberg an seiner Strategie fest. Trotz Lieferkürzungen könnten alle Impfungen wie geplant und versprochen stattfinden, sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne). Jeder Impftermin, der ausgemacht wurde, könne eingehalten werden. Auch jede Zweitimpfung sei gesichert. Ziel des Landes sei es immer gewesen, verlässlich zu sein und keine falschen Versprechungen zu machen. Baden-Württemberg habe sich bewusst dazu entschieden, die Hälfte der Lieferungen für die Zweitimpfung zurückzuhalten. "Unser Ziel ist es, dass jeder, der einen Termin vereinbart, auch wirklich die notwendige Erst- und Zweitimpfung erhält, obwohl unsere Impf-Infrastruktur deutlich mehr zulässt", sagte Lucha.

Handelsverband: Korrekturen bei Corona-Hilfen schnell umsetzen

13:32 Uhr

Der Handelsverband in Baden-Württemberg fordert eine rasche Umsetzung der angekündigten Korrekturen bei den Überbrückungshilfen. "Viele Händler stehen mit dem Rücken an der Wand und brauchen belastbare Zusagen und schnelle staatliche Unterstützung", sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann. "Ansonsten wird es ein Massensterben in der Handelsbranche in Baden-Württemberg geben." Man sei "sehr froh und sehr dankbar" über die Verbesserungen der Überbrückungshilfe, auf die man immer wieder gedrungen habe.

Ummendorfer Tüftler lüftet erfolgreich gegen Coronaviren

12:45 Uhr

Ein Ingenieur aus Ummendorf (Kreis Biberach) hat in Zeiten von Corona eine einfache Anlage zum Luftaustausch entwickelt. Das System basiert auf kleinen PC-Lüftern, die in Holzplatten eingebaut werden. Diese werden in die Oberlichter von Fenstern eingesetzt und befördern verbrauchte Luft nach draußen. Die Erfindung sorgt mittlerweile an 20 Schulen in Oberschwaben für frische Luft im Klassenzimmer.

CSU-Generalsekretär kritisiert Kretschmann

12:32 Uhr

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) für den angekündigten Sonderweg bei Grundschulen und Kitas kritisiert. Blume forderte die Landesregierungen auf, sich an die Bund-Länder-Beschlüsse zu halten. "Es ist mein dringender Appell an die Länder, nicht alles zu vergessen, was vereinbart wurde, sondern dies eins zu eins umsetzen", sagt der CSU-Politiker. "Es darf nicht wieder so sein, dass jeder Seins macht."

Weniger Übernachtungen im Hochschwarzwald

11:50 Uhr

Die Gastgeber im Hochschwarzwald verzeichnen für das vergangene Jahr ein dickes Minus bei den Übernachtungen. Wurden 2019 noch rund vier Millionen Übernachtungen im Hochschwarzwald gezählt, waren es vergangenes Jahr nur noch 2,8 Millionen, fast ein Drittel weniger. Gäste aus dem ferneren Ausland blieben fast komplett weg. Nur dank des guten Sommers und Herbstes, die Zeit zwischen den Lockdowns, sei der Einbruch bei den Gästezahlen nicht noch dramatischer ausgefallen, so Thorsten Rudolph, der Chef der Hochschwarzwald Tourismus GmbH.

Linke fordert Verschiebung der Landtagswahl

11:30 Uhr

Die Linke in Baden-Württemberg will die Landtagswahl wegen der Corona-Pandemie verschieben. Statt wir bisher geplant im März solle sie lieber am Termin der Bundestagswahl im September stattfinden. Dafür sei eine Zweidrittelmehrheit im Landtag nötig. "Der Wahlkampf darf nicht zum Gesundheitsrisiko der Bevölkerung werden", so Dirk Spöri, Landessprecher der Linken. Die neue Virus-Mutation stelle ein zusätzliches und noch nicht abschätzbares Gesundheitsrisiko dar. Außerdem sei durch die aktuellen Kontaktbeschränkungen ein normaler Wahlkampf und Meinungsbildungsprozess nicht möglich, so Linken-Landesgeschäftsführerin Claudia Haydt.

Preis für Tübinger Pandemiebeauftragte

10:55 Uhr

Die Pandemiebeauftragte des Landkreis Tübingen, Lisa Federle, erhält den Christa Šerić-Geiger-Preis. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Sie ist mit 20.000 Euro dotiert. Laut Carl Friedrich-Geiger-Stiftung soll damit "herausragendes soziales und medizinisches Engagement" gewürdigt werden. Die Tübinger Ärztin Lisa Federle will das Geld an Länder spenden, die sich den Corona-Impfstoff nicht leisten können.

Testpflicht in Heimen: Kritik an Minister Lucha

10:26 Uhr

Die in der Corona-Pandemie besonders gefährdeten Pflegeheime ächzen unter immer mehr Auflagen und rufen um Hilfe. Die Opposition der baden-württembergischen Landesregierung wirft Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) nun vor, die Einrichtungen im Stich zu lassen.

Zusammenhang von hohen Zahlen und Tests?

10:20 Uhr

Wenn es um Corona-Hotspots in Baden-Württemberg geht, dann ist der Stadtkreis Heilbronn seit Wochen an der Tabellenspitze oder sogar Spitzenreiter. Verantwortliche in Heilbronn sehen einen direkten Zusammenhang der hohen Zahlen mit der Teststrategie.

Quarantäne-Kontrollen im ganzen Land

10:00 Uhr

In ganz Baden-Württemberg wird am Mittwoch und Donnerstag kontrolliert, ob Corona-Infizierte und Kontaktpersonen die vorgeschriebene Quarantäne einhalten. So zum Beispiel in Schwetzingen, aber auch in anderen Städten.

Soldaten helfen im Kampf gegen Corona

10:00 Uhr

Mit 885 Soldatinnen und Soldaten unterstützt die Bundeswehr in Baden-Württemberg täglich die Behörden im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Der Großteil (675) hilft dabei nach Angaben des Landeskommandos Baden-Württemberg in 35 der 38 Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung. 174 Soldatinnen und Soldaten seien bei der logistischen und medizinischen Unterstützung in vier Zentralen Impfzentren im Einsatz, 17 zur Logistik in Alten- und Pflegeheimen und 19 zur medizinischen Unterstützung in Kliniken. Weitere 351 sollen ab Freitag in den Kreisimpfzentren helfen und würden abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs nach und nach abgerufen, teilte ein Sprecher in Stuttgart mit.

Montgomery fordert längerfristige Strategie

9:50 Uhr

Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat die Politik aufgefordert, einen langfristigen Plan zum Umgang mit der Corona-Pandemie zu entwickeln. Im SWR sagte Montgomery: "Der Plan muss nicht nur bis Ostern gehen, sondern noch länger. Denn nach dem Lockdown wird nicht sofort wieder die völlige Freigabe kommen. Wir brauchen einen Plan, wie wir das Land wieder auftauen, nachdem wir es jetzt einfrieren."

Kritik an neuem Homeoffice-Beschluss

9:40 Uhr

Arbeitgeber müssen laut neuem Corona-Beschluss ihren Beschäftigten in den nächsten Wochen Homeoffice ermöglichen. Eine Maßnahme, die in Baden-Württemberg schon jetzt auf Widerstand stößt.

Baden-Württemberg plant Sonderweg für Grundschulen und Kitas

8:24 Uhr

Angesichts der hochansteckenden Coronavirus-Mutationen hatte die Kanzlerin bei den Bund-Länder-Beratungen gestern sehr darauf gedrungen, den Fernunterricht an den Schulen bis zum 14. Februar aufrecht zu erhalten. Baden-Württemberg könnte davon abweichen.

Mittwoch, 20. Januar 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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