Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Dienstag, 13. Oktober 2020

Stand

Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Alltag im Hotspot Esslingen: Ein Leben mit der Maske

20:44 Uhr

Im Landkreis Esslingen gilt neuerdings eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. Einfach ist die Situation für die Menschen nicht, wie eine Umfrage vor Ort zeigt.

914 angezeigte Verstöße gegen Maskenpflicht im ÖPNV

19:55 Uhr

Laut Innenministerium wurden seit September in Baden-Württemberg 39 sogenannte Schwerpunktkontrollen im Nahverkehr durchgeführt, bei denen überprüft wurde, ob Fahrgäste einen Mund-Nase-Schutz tragen. Festgestellt wurden 34.400 Verstöße, angezeigt schließlich 914. Weil sich die meisten Angesprochenen "einsichtig" zeigten, verzichteten die Beamten zumeist auf eine Anzeige. Allerdings gab es auch Beleidigungen und Widerstand - in einem Fall musste ein Maskenverweigerer sogar aus einem Bus getragen werden.

Skisaison am Feldberg mit Sicherheitskonzept

19:45 Uhr

Die Tourismusbranche am Feldberg hat ein Corona-Sicherheitskonzept für die Wintersaison vorgestellt. Unter anderem darf nur mit einem online gekauften Tagesticket Ski gefahren werden, dessen Preis sich um vier Euro erhöht. Im Lift und beim Anstehen gilt Maskenpflicht. Das Après-Ski am Abend wird deutlich eingeschränkt - mit den Wirten sei dies schon vereinbart worden.

Zwei Pflegeheime testen den Corona-Schnelltest

19:33 Uhr

In einem Stuttgarter Alten- und Pflegeheim sind 31 Bewohner und 18 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Solche Fälle will man künftig durch Antigen-Schnelltests verhindern.

Angespannte Lage bei Gesundheitsämtern

19:23 Uhr

Baden-Württembergs Gesundheitsämter stehen durch die Coronapandemie unter Druck. Das ergab eine SWR-Umfrage unter mehreren Ämtern im Land. In Baden-Württemberg gibt es derzeit rund 1.520 Mitarbeiter, etwa 2.800 waren insgesamt geplant, um die Krise zu bewältigen. Personalmangel erschwert zum Beispiel die Kontaktnachverfolgung. Mancherorts sind im März abgestellte Verwaltungskräfte wieder an ihre ursprünglichen Stellen zurückgekehrt. Neuerdings helfen auch Bundeswehrsoldaten oder Sparkassen-Mitarbeiter aus.

Tübingen besorgt über viele Neuinfektionen

19:10 Uhr

Im Landkreis Tübingen infizieren sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus. Das hat das Landratsamt am Nachmittag mitgeteilt. In den kommenden Tagen könnte die kritische Marke von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen innerhalb einer Woche überschritten werden. Derzeit liegt der Wert bei 47,7. Laut Tübingens Oberbürgemeister Boris Palmer (Grüne) habe eine infizierte Person trotz Quarantäneanordnung ein Fitnessstudio besucht und dort rund 15 Personen angesteckt.

@wie man Städte in den Lockdown treibt

Es gibt Sachen, die glaubt man nicht. 33 neue Coronafälle an einem Tag. Morgen...Gepostet von Boris Palmer am Dienstag, 13. Oktober 2020

Weitere BW-Städte kratzen an kritischer 50er-Marke

17:30 Uhr

700 weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen in Baden-Württemberg (gesamt: 55.625) wurden heute gemeldet. Wie aus den Zahlen des Landesgesundheitsamts (Stand 16 Uhr) hervorgeht, sind zudem sechs weitere Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle bei jetzt insgesamt 1.909. Die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschreiten mit dem Landkreis Esslingen (77,6) und der Stadt Stuttgart (69,7) weiterhin zwei Regionen. Kurz vor dieser Schwelle stehen der Landkreis Ludwigsburg (45,1), der Landkreis Tübingen (47,7), der Landkreis Tuttlingen (44,8) sowie die Städte Baden-Baden (47,1), Mannheim (48,3) und Heilbronn (47,4).

Ausbruch in Altenheim in Stuttgart: nun 49 Infizierte

16:56 Uhr

Die Zahl der Coronainfizierten in einem Stuttgarter Alten- und Pflegeheim ist auf 49 gestiegen. Das teilte die Stadt heute auf SWR-Anfrage mit. Gestern war noch von 30 infizierten Menschen die Rede gewesen. Nach einer umfassenden Testaktion sind nun allerdings 31 Bewohner und 18 Mitarbeiter des Heims positiv getestet worden. Weitere Testergebnisse stehen noch aus, vier Bewohner werden im Moment stationär behandelt. Das Alten- und Pflegeheim hat nicht betroffene Abteilungen abgesondert und ein Besuchsverbot erlassen.

Lucha: Mobilität der Bevölkerung verringern

14:44 Uhr

Auch Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) will am Beherbergungsverbot festhalten. Es sei zwar bekannt, dass Hotels bei Infektionen keine Hotspots darstellten, sagte er bei der heutigen Regierungspressekonferenz. Es gehe aber beim Beherbergungsverbot darum, die Mobilität zu verringern.

Kretschmann will am Beherbergungsverbot festhalten

14:40 Uhr

Vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hält Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Beherbergungsverbot für Reisende aus Krisengebieten fest. "Ich habe gerade eine Aussetzung des Beherbergungsverbots gestoppt", sagte Kretschmann heute bei der Regierungspressekonferenz in Stuttgart. Kretschmann will sich allerdings für eine möglichst einheitliche Regelung bei Reisen im Bundesgebiet einsetzen. Das Beherbergungsverbot scheine für die Bevölkerung ein "Riesenaufreger" zu sein, sagte Kretschmann. Damit es akzeptiert werde, müssten Reiseregelungen in den 16 deutschen Ländern möglichst einheitlich sein. "Da muss man pragmatisch sein", sagte Kretschmann. "Das wird eine schwierige Kiste morgen."

Drosten hält Schillerrede

14:19 Uhr

Christian Drosten, Chef der Virologie an der Berliner Charité und bekannter Corona-Experte, hält in diesem Jahr die Marbacher Schillerrede. Bei der Veranstaltung am 8. November wollen auch Baden-Württembergs Forschungsministerin Theresia Bauer (Grüne) und die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs, Sandra Richter, sprechen. Die Schillerreden erinnern an den Geburtstag des Dichters Friedrich Schiller am 10. November 1759. Ob die Redner vor Ort sprechen oder digital zugeschaltet werden, ist noch unklar.

Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor Institut für Virologie, Charité Berlin,
Prof. Dr. Christian Drosten

RKI zufrieden mit Corona-Maßnahmen

14:06 Uhr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bisherige Vorgehensweise gegen die Coronavirus-Pandemie bekräftigt. In einem heute veröffentlichten Papier zeigt das RKI auf, welche Strategie aus Sicht des Instituts für die kommenden Monate richtig ist. Die Pandemie soll weiter mit Kontaktnachverfolgung, Testen und Isolieren eingedämmt werden. Entscheidend sei dabei aber das Verhalten des Einzelnen. Jeder Bürger könne helfen, die Ausbreitung des Virus zu stoppen: durch Kontaktreduzierung, Rücksicht, "AHA"-Regeln, Hygienekonzepte und Sensibilität bei Kontakt in geschlossenen Räumen und mit größeren Personengruppen. Gleichzeitig sei die Einzelfall-Nachverfolgung erfolgreich, die Pandemie zu bekämpfen. Es habe sich auch herausgestellt, dass es nicht reiche, besonders gefährdete Personengruppen komplett abzuschirmen.

#RKI veröffentlicht Strategie zu #COVID19 in den kommenden Monaten: https://t.co/6MToVSjk3V Ziel: Schwere Erkrankungen verhindern und das gesamtgesellschaftl. Leben in Deutschland so weit wie möglich aufrechterhalten – durch zeitl. & regional beschränkte Maßnahmen #AHA+L #CWA

Siehe auch den Eintrag von 9:56 Uhr: Alltag auch mit Impfstoff eingeschränkt

GEW gegen längere Winterferien

13:53 Uhr

Die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg, Doro Moritz, kritisiert den Vorschlag, die Winterferien an den Schulen zu verlängern. Das haben mehrere Unionspolitiker als Schutzmaßnahme gegen Corona-Infektionen für Schulkinder und Lehrkräfte ins Gespräch gebracht. Moritz sagte im SWR, eine solche Diskussion helfe nicht weiter. "Wir können nicht über Schulschließungen die Eltern wieder in die Situation der Betreuung bringen - das verträgt die Wirtschaft nicht." Stattdessen fordert Moritz, die Ausstattung der Schulen für einen Fernunterricht zu verbessern. "Wir müssen über kurz oder lang wieder zu einem Schichtunterricht zurückkommen." Sie schlägt vor, für ältere Schüler ab Klassenstufe sieben Unterricht an jedem zweiten Tag einzuführen. In diesem Alter könnten Schüler durchaus einen Tag zu Hause sein.

Siehe auch den Eintrag von 12:16 Uhr: Eisenmann gegen längere Winterferien

Gastgewerbe hält nichts vom Beherbergungsverbot

13:03 Uhr

Der Hotel- und Gaststättenverband in Baden-Württemberg hält das Beherbergungsverbot für unsinnig und unverhältnismäßig. Ein Sprecher des Verbands sagte in Stuttgart: "Das was noch funktioniert, wird nun auch noch kaputt gemacht - das ist ein Lockdown durch die Hintertür." In Hotels dürften Reisende nicht übernachten, aber bei Freunden schon - ohne dass Hygienestandards kontrolliert würden. Außerdem seien wichtige Fragen nicht geklärt, etwa wie die Hotels mit einem Gast aus einem Gebiet umgehen sollen, wo erst am Anreisetag der kritische Wert überschritten wird. Der Verband ist außerdem dagegen, dass Hotels und Pensionen die Herkunft ihrer Gäste kontrollieren müssen.

Beherbergungsverbot trifft Bundesverfassungsgericht

12:51 Uhr

Am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sollte eigentlich um 10 Uhr eine Verhandlung beginnen. Dabei geht es um eine Klage der Linksfraktion gegen den Bundestag. Sie hält das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada für rechtswidrig. Weil die Abgeordneten aus Risikobezirken in Berlin nicht im Hotel in Karlsruhe übernachten dürfen, beginnt die Verhandlung jetzt um 12 Uhr. So können die Kläger heute an- und abreisen. Nach dem Beherbergungsverbot dürfen Hotels, Pensionen und Hostels in Baden-Württemberg keine Gäste aufnehmen, die aus einem Kreis oder einer Stadt kommen, die als Risikogebiet gelten. Zwischen Geschäfts- und Urlaubsreisen wird nicht unterschieden.

Eisenmann gegen längere Weihnachtsferien

12:16 Uhr

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) lehnt eine Verlängerung der Weihnachtsferien ab. Auch Ende Januar sei der Winter noch nicht vorbei, eine coronabedingte Verlängerung sei daher zu kurz gedacht. Stattdessen könne es neue Probleme geben, wenn beispielsweise Prüfungen verschoben werden müssen. Noch in dieser Woche soll es für Schulen neue Hygiene-Vorschriften geben. Künftig soll während des Unterrichts nicht nur alle 45 Minuten stoßgelüftet werden, sondern alle 20 Minuten. Rückendeckung bekommt sie von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne): Mit einer Verlängerung würde nach Ansicht Kretschmanns eine Welle von Betreuungsproblemen von Kindern und Jugendlichen ausgelöst. "Das werden wir nicht angehen", sagte Kretschmann bei der Regierungspressekonferenz. Die derzeitige Lage sei schwierig genug.

Die Kultusminister der Länder wollen sich in einer Schaltkonferenz am Freitag mit dem Thema befassen.

Stuttgart erlaubt Fußballspiele mit 200 Zuschauern

10:57 Uhr

Nach dem Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Stuttgart sind dort Fußballspiele nur noch mit bis zu 200 Zuschauern möglich. Die Stuttgarter Kickers erhalten jedoch eine Ausnahmegenehmigung für die beiden anstehenden Heimspiele am 14. und 17. Oktober, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Weil die Karten bereits verkauft seien, sei dort die Teilnahme von 500 Zuschauern erlaubt. Zuvor hatte die Stadt bekanntgegeben, dass Zuschauer bei Fußballspielen vorübergehend nicht zulässig seien. Das Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln wird dagegen voraussichtlich ohne Fans stattfinden.

Kritik an Corona-Kontrollen in Tübingen

10:10 Uhr

Das Regierungspräsidium Tübingen und der Landesdatenschutzbeauftragte halten die neuen Corona-Kontrollen in der Stadt für problematisch. Das Ordnungsamt darf neuerdings Personalien aufnehmen, wenn sich mehr als zehn Personen auf öffentlichen Plätzen treffen. Wer die Corona-App auf seinem Handy installiert hat, muss keine Personalien angeben. Der Landesdatenschutzbeauftragte Baden-Württembergs, Stefan Brink, sagte dem SWR, es sei fraglich, ob die Regelung möglichen Klagen standhalten könne. Der Sprecher des Regierungspräsidiums, Dirk Abel, sagte, die Corona-App sei sinnvoll, doch jeder könne selbst entscheiden, ob er sie installiert oder nicht. Durch die Regelung in Tübingen sei die Freiwilligkeit so nicht mehr gegeben.

RKI: Alltag auch mit Impfstoff eingeschränkt

9:56 Uhr

Der Alltag in Deutschland muss nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) auch mit Einführung eines Corona-Impfstoffs zunächst eingeschränkt bleiben - einschließlich Maskentragen und Abstandsgeboten. Darauf weist das RKI in einem veröffentlichten Strategiepapier hin. Demnach werden zwar voraussichtlich im kommenden Jahr ein oder mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen und die Bekämpfung des Coronavirus entscheidend verbessern. Allerdings dürfte es ein solches Mittel zu Beginn nur in begrenzten Mengen geben und insbesondere Risikogruppen zu Gute kommen. Daher seien das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln, Lüften, die Verlegung von Freizeitaktivitäten nach draußen und Maske tragen weiter notwendig.

Stuttgart sucht Helfer für Testzentrum

9:39 Uhr

Stuttgart braucht Helfer für das Corona-Testzentrum auf dem Cannstatter Wasen. Die Stadt rechne mit einem wachsenden Bedarf an Tests und rufe deshalb besonders Studierende auf, sich als Helfer zu bewerben, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit. So bald wie möglich sollten 30 zusätzliche Mitarbeiter in dem Testzentrum die Arbeit aufnehmen - die ersten noch in dieser Woche, hieß es von der Stadt. Bewerbungen könnten ab sofort eingereicht werden. Die Helfer sollen nach Angaben von Hans-Jörg Wertenauer, dem leitenden Arzt des Corona-Testzentrums auf dem Cannstatter Wasen-Gelände, zuverlässig sein und mindestens zweimal pro Woche helfen, Abstriche zu machen.

Kreis Neu-Ulm gibt Einschränkungen bekannt

9:13 Uhr

In Ulm und im Kreis Neu-Ulm ist der Corona-Inzidenz-Wert über die Vorwarnstufe von 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche gestiegen. Der Landkreis Neu-Ulm hat deshalb erste Einschränkungen für die Bevölkerung bekannt gegeben. Laut einer Allgemeinverfügung des Landratsamtes dürfen unter anderem maximal 50 Menschen in öffentlichen oder gemieteten Räumen an Feiern teilnehmen, in privaten Räumen sollen es nicht mehr als 25 Personen sein.

CDU-Politiker Jung gegen deutsch-französische Grenzschließung

8:23 Uhr

In der Diskussion um mögliche Grenzkontrollen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat sich der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Andreas Jung (CDU), klar gegen eine Schließung der Grenze zu Frankreich ausgesprochen. Dem SWR sagte er: "Das muss unter allen Umständen vermieden werden. Wir haben ja im Frühjahr erlebt, dass das mehr Probleme verursacht als Nutzen gebracht hat. Die Antwort auf Corona muss intensivste Zusammenarbeit, abgestimmte Regeln und grenzüberschreitende Datenverfolgung sein, aber eben keine Grenzschließungen."

Antigen-Schnelltests in Pflegeheim in Winnenden

7:12 Uhr

Die Evangelische Heimstiftung startet in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) einen Versuch mit Corona-Antigen-Schnelltests. Im Pflegezentrum Haus Schelmenholz werden zunächst Bewohner und Mitarbeiter untersucht. Der Schnelltest basiert auf dem Nachweis von Coronavirus-Eiweißen. Dazu muss von entsprechend geschultem Personal ein Abstrich im Nasen-Rachenraum vorgenommen werden. Schon nach rund 20 Minuten soll ein Ergebnis vorliegen. Pflegeheime und Krankenhäuser sollen Antigen-Schnelltests künftig großzügig nutzen. Ziel ist, Personal, Bewohner und Besucher regelmäßig auf das Coronavirus zu testen, um so schneller Infektionen zu erkennen.

Kabinett befasst sich mit Corona-Lage

6:49 Uhr

Bei der Sitzung des Kabinetts wird erneut die sich zuspitzende Corona-Lage im Land im Mittelpunkt stehen. Stuttgart und der Kreis Esslingen liegen über dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Weitere Regionen, darunter die Landkreise Schwäbisch Hall, Ludwigsburg, der Ortenaukreis und der Stadtkreis Heilbronn stehen kurz davor, die Schwelle ebenfalls zu überschreiten. Im Anschluss an die Kabinettssitzung geben unter anderem Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gesundheitsminister Manfred Lucha (beide Grüne) eine Pressekonferenz. Dabei geht es neben der Corona-Lage auch um die Förderung des öffentlichen Schienennahverkehrs durch Bund und Land.

Profifußball: Taskforce soll Akzeptanz sichern

6:32 Uhr

Der Profifußball verliert in der Corona-Zeit zunehmend an Akzeptanz. Das soll sich bald ändern. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Taskforce "Zukunft Profifußball" ins Leben gerufen. Experten aus unterschiedlichsten Bereichen setzen sich mit dem Thema auseinander. Die Erwartungen sind hoch.

Nur 56 Vereine beantragen bislang Hilfe vom Bund

6:18 Uhr

Nur 56 Profisportvereine haben bisher Anträge für finanzielle Unterstützung aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes gestellt. Insgesamt wurden knapp 17 Millionen Euro beantragt, berichten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstagsausgabe). "Einerseits ist das richtig, weil auch wir nicht wollen, dass Steuergelder verschwendet werden", sagte Aurel Irion, der Geschäftsführer des Volleyball-Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart. "Andererseits ist der Aufwand enorm. Zumal wir erst mal jemanden bezahlen müssen, der den Antrag stellt, ohne zu wissen, was am Ende bei uns ankommt."

Mannheim nähert sich kritischer Grenze

6:17 Uhr

Mannheim und Heidelberg nähern sich jeweils kritischen Corona-Werten. Die Zahl der Neuinfizierten pro Woche in Bezug auf 100.000 Einwohner liegt in Mannheim bei 46,7. Ab 50 würde die Stadt als Risikogebiet gelten. Eine Maskenpflicht für besonders dicht frequentierte Bereiche werde hier vorbereitet, so die Stadt. Der Inzidenz-Wert für Heidelberg liegt mit 29,3 noch unter der Vorwarnstufe von 35. Auch hier bereitet man sich allerdings darauf vor, eine Maskenpflicht einzuführen, etwa am Bismarckplatz und auf der Hauptstraße.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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