Live-Blog zu Corona in Baden-Württemberg (Foto: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 15. Juni 2022

STAND

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

"Lernen mit Rückenwind" läuft schleppend

20:45 Uhr

Das Ferienprogramm "Lernen mit Rückenwind" soll in Baden-Württemberg helfen, Corona-Defizite bei Schülerinnen und Schülern auszugleichen. Doch in den Pfingstferien herrscht eher Windstille - viele Schulen im Land sind verwaist.

Baden-Württemberg

Urlaubsflaute und wenig Personal Ferienprogramm "Lernen mit Rückenwind" in BW läuft schleppend

Das Ferien-Lernprogramm soll helfen, Corona-Defizite bei dSchülerinnen und Schülern auszugleichen. Doch in den Pfingstferien herrscht eher Windstille - viele Schulen sind verwaist.  mehr...

Mannheimer Musikhochschule: Jubiläumsfeier nach pandemiebedingter Verschiebung

19:31 Uhr

In Mannheim findet morgen eine Feier anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Musikhochschule statt. Eigentlich hätte bereits 2021 gefeiert werden sollen, wegen der Coronapandemie war das allerdings nicht möglich. Die Musikhochschule ist eine international bekannte Bildungseinrichtung.

Mannheim

Ausbildung für angehende Berufsmusiker oder Musiklehrer Musikhochschule Mannheim feiert 50. Jubiläum nach - Studierende gratulieren

50 Jahre Musikhochschule Mannheim. Dieses Jubiläum hätte eigentlich 2021 gefeiert werden sollen. Ging nicht, wegen Corona. Deswegen wird das jetzt nachgeholt.  mehr...

Coronabedingter Personalmangel auch in Freibädern

19:15 Uhr

Nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Freibäder in Südbaden kämpfen mit Personalmangel, weil während der Pandemie viele Beschäftigte in andere Branchen abgewandert sind. Zudem haben in Zeiten mit starken pandemiebedingten Einschränkungen weniger Menschen das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen DLRG Silber gemacht, das für die Arbeit in den Bädern qualifiziert. So reagieren die Bäder in Südbaden darauf:

Freiburg

Personalmangel Freibäder in Südbaden: Bademeister gesucht

Verkürzte Öffnungszeiten oder gleich ganz geschlossen - wer diesen Sommer baden gehen will, muss sich genau informieren, um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen. Den Bäder fehlt das Personal.  mehr...

Nach Pandemie-Tief: Handwerk erholt sich langsam

19:02 Uhr

Die Handwerksbranche in Baden-Württemberg hat im ersten Quartal einen höheren Umsatz verzeichnet als im gleichen Zeitraum 2021, als es noch viele pandemiebedingte Einschränkungen gab. Von Januar bis Ende März setzte das Handwerk im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 14,6 Prozent mehr um, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart berichtete. Die Zahl der Beschäftigten ist im Vergleich allerdings um knapp ein Prozent gesunken. Besonders für Handwerke, die für den privaten Bedarf oder auf dem Bau arbeiten, lief es demnach im ersten Quartal gut. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) begrüßte, dass sich die Stimmungslage verbessert habe. "Der Ukraine-Krieg, die Preissteigerungen und Lieferengpässe trüben die Aussichten allerdings etwas ein - auch wenn sich die Situation in den einzelnen Gewerken durchaus unterschiedlich darstellt."

EU-Arzneimittelbehörde EMA: Omikron-Impfstoff in schnellem Prüfverfahren

18:54 Uhr

Ein an die Omikron-Variante angepasster Impfstoff des Mainzer Pharmaunternehmens BioNTech durchläuft nun ein schnelles Prüfverfahren der EU-Arzneimittelbehörde EMA. Wie die Behörde heute in Amsterdam mitteilte, soll mit dem schnellen Verfahren gewährleistet werden, dass die EU-Staaten rechtzeitig vor einer möglichen neuen Infektionswelle im Herbst über angepasste Impfstoffe verfügen. Zunächst würden Daten zur chemischen Zusammensetzung, Herstellung und Kontrollen geprüft, teilte die EMA mit. Sobald BioNTech und der US-Konzern Pfizer, die den Impfstoff gemeinsam entwickeln, klinische Daten übermittelten, würden die Expertinnen und Experten auch die Wirksamkeit bewerten. Nach dem beschleunigten Prüfverfahren werden Daten aus Tests und Studien laufend bewertet, auch wenn noch nicht alle Daten vorliegen. Wie lange das dauern wird, ist nicht bekannt. Auch das US-Unternehmen Moderna arbeitet an einem angepassten Corona-Impfstoff.

Inzidenz fast unverändert - zehn weitere Tote

17:14 Uhr

Die Lage rund um das Coronavirus verschärft sich in Baden-Württemberg zwar weiter, jedoch nicht mehr so stark wie in den vergangenen Tagen. Laut den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA) vom Mittwoch (Stand: 16 Uhr) stieg die Zahl der Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen im Land um drei auf aktuell 87. Am vergangenen Mittwoch hatte der Wert noch 82 betragen. Zehn weitere Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus in Baden-Württemberg gestorben (gesamt: 16.219). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag um 2,3 auf jetzt 332,8 gestiegen, im Vergleich zur Vorwoche fiel der Anstieg allerdings deutlich aus (vergangenen Mittwoch: 211,4).

Omikron-Subtyp BA.5 im Land: Ministerium mahnt zu Vorsicht

16:39 Uhr

Der Omikron-Subtyp BA.5 des Coronavirus ist in Baden-Württemberg weiter auf dem Vormarsch. Das zeigen laut Landesgesundheitsministerium die jüngsten Auswertungen von untersuchten Proben in den Laboren des Landes. Der Anteil beider Varianten an allen sequenzierten COVID-19-Proben liegt demnach mittlerweile bei 21,2 Prozent (BA.4: 2,3 Prozent, BA.5: 18,9 Prozent). Trotz steigender Inzidenzen rechnet das Ministerium aktuell aber nicht mit einer Überlastung des Gesundheitssystems. "Die nächsten zwei Wochen werden zeigen, in welchem Ausmaß die erhöhte Mobilität während der Pfingstferien zu einer Steigerung des Infektionsgeschehens führt", heißt es in einer Mitteilung. Das Ministerium rät, nicht alle Schutzvorkehrungen fallen zu lassen, sondern eigenverantwortlichen zu handeln. So solle man bei Krankheitsanzeichen zu Hause bleiben und in Innenräumen Maske tragen.

Corona Warum steigen die Inzidenzen trotz hoher Temperaturen?

Steigende Temperaturen, steigende Inzidenzen – eigentlich kennen wir das andersherum. Wir beantworten die dringendsten Fragen zur Corona-Sommerwelle.  mehr...

Fronleichnamsfeiern und -prozessionen finden wieder statt

15:08 Uhr

Nach zwei Jahren Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gibt es morgen zwischen Ostwürttemberg und Oberschwaben wieder in vielen katholischen Gemeinden Fronleichnamsfeiern und -prozessionen. Mancherorts werden "Notlösungen" aus der Corona-Zeit beibehalten. So gibt es etwa in Schelklingen und Neu-Ulm wieder die Mitmachaktion "Blumenteppich im Pizzakarton" - ein buntes Mosaik aus mit Blumen geschmückten Schachteln anstelle der traditionell ausgelegten farbenprächtigen Blumenteppiche. Diese gibt es dagegen in Westerheim (Alb-Donau-Kreis): Morgen ab 6 Uhr werden sie am Prozessionsweg ausgelegt. Erwartet werden später tausende Gläubige.

Nach zweijähriger Pause: Stocherkahnrennen in Tübingen

12:41 Uhr

An Fronleichnam wird auf dem Tübinger Neckar nach zwei Jahren Corona-Pause wieder das traditionelle Stocherkahnrennen ausgetragen. Das heißt: Lebertran für die Verlierer und Spanferkel für das schönste Kostüm.

Tübingen

Großes Spektakel auf dem Neckar Nach Corona-Pause: Stocherkahnrennen in Tübingen - Gewinner stehen fest

An Fronleichnam wurde auf dem Tübinger Neckar wieder das traditionelle Stocherkahnrennen ausgetragen. Das heißt: Lebertran für die Verlierer und Spanferkel für das schönste Kostüm.  mehr...

Keine stärkere Belastung des Gesundheitssystems erwartet

11:49 Uhr

Trotz steigender Corona-Infektionszahlen: Das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg befürchtet derzeit keine stärkere Belastung des Gesundheitssystems. Auch die Verbreitung der ansteckenderen Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 ändere daran nichts, so ein Sprecher auf SWR-Anfrage. Es gebe keinen Hinweis auf eine Änderung des Schweregrades für BA.4/BA.5-Infektionen. Ob eine höhere Ansteckungsrate überhaupt zu einer merklichen Belastung des Gesundheitssystems führe, sei nicht klar. Das Ministerium verwies auf die Empfehlung, in öffentlich zugänglichen Innenräumen generell eine Maske zu tragen.

Konzertveranstalter beklagen schlechten Ticketverkauf

11:14 Uhr

Konzert- und Kulturveranstalter klagen über einen schleppenden Ticket-Verkauf. Grund seien neben Sparzwängen wegen der Inflation auch die wieder wachsende Sorge vor einer Corona-Infektion bei Großveranstaltungen sowie ein Ticket-Stau. Denn viele Menschen haben noch gültige Karten von Veranstaltungen, die während der Pandemie ausgefallen sind. "Wir verkaufen 30 Prozent weniger Tickets als vor der Pandemie", so der Sprecher des Open-Air-Festivals "ulmer zelt", Adrian Büsselmann. Man rechne deshalb am Ende mit einem Defizit. Auch im Raum Heilbronn klagen Veranstalter über miese Verkaufszahlen.

Heilbronn

Vor allem kleine und mittlere Veranstaltungen schwächer nachgefragt Wegen Corona und Inflation fehlen Besucher: Lage für Konzertveranstalter teils "dramatisch"

Konzertveranstalter in der Region beklagen schlechte Verkaufszahlen. Die Gründe sind vielfältig: Corona, ein "Ticketstau" nach zwei Jahren, aber auch die Inflation.  mehr...

Mehrheit will Infektionsschutzgesetz verlängern

8:53 Uhr

Mehr als jeder zweite Deutsche (52 Prozent) ist dafür, das Corona-Infektionsschutzgesetz sofort zu verlängern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervor. Die größte Zustimmung für eine Verlängerung findet sich unter den Grünen-Anhängern (68 Prozent), gefolgt von den Sympathisanten von Union (61 Prozent) und SPD (58 Prozent). Nur knapp jeder fünfte Befragte (19 Prozent) spricht sich dafür aus, künftig ganz auf das Gesetz zu verzichten. 29 Prozent der Befragten würden es wiederum bevorzugen, wenn die Bundesregierung diese Entscheidung erst trifft, falls sich die Corona-Situation wieder verschlechtert. Das Infektionsschutzgesetz läuft am 23. September aus.

Deutlich mehr Wintergäste am Bodensee

6:52 Uhr

Die Tourismusbetriebe am Bodensee und in Oberschwaben haben in der vergangenen Wintersaison wieder deutlich mehr Gäste gehabt. Laut Statistischem Landesamt stieg die Zahl der Übernachtungen zwischen November und April am Bodensee um fast 260 Prozent gegenüber dem coronabedingt schwachen Vorjahr. Das Württembergische Allgäu und Oberschwaben legten um gut 150 Prozent zu, der Hegau um gut 50 Prozent.

Gastronomen fordern dauerhafte Steuersenkung

6:22 Uhr

Gastronomen in Baden-Württemberg pochen auf eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in ihrer Branche. "Wir sind mit massiven Kostensteigerungen konfrontiert", sagte Daniel Ohl vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Er verwies dabei auf die gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie sowie die Folgen der Corona-Pandemie. Noch bis Ende des Jahres gilt für Speisen in der Gastronomie der verminderte Steuersatz von 7 Prozent statt 19 Prozent. Eine Entscheidung, ob die Regel verlängert wird, gibt es bisher noch nicht. Nach Angaben des baden-württembergischen Finanzministeriums würde der ermäßigte Mehrwertsteuersatz im kommenden Jahr bundesweit 3,3 Milliarden Euro weniger Steuern in die Kassen spülen.

Virologe Streeck besorgt wegen Fußball-WM

5:28 Uhr

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im Winter könnte aus Sicht des Virologen Hendrik Streeck zu deutlich mehr Corona-Infektionen in Deutschland führen. "Dadurch kreieren wir gegebenenfalls auch wieder größere Ausbrüche, oder es kann auch zu einem Superspreading-Event kommen“, sagte der Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Bonn RTL. Viele dürften die Weltmeisterschaft in Innenräumen ansehen, so Streeck. Eine Hilfe könnten wieder die Schutzmasken sein. "Wir wissen, dass die Maske funktioniert und dass die Maske einen Schutz gibt." Aber vor allem müsse man die Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen besser schützen. Dazu gehören laut Streeck gute Hygienekonzepte, aber auch eine vierte Impfung für die Risikogruppen.

Bundesweite Sieben-Tag-Inzidenz steigt weiter

4:08 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am heutigen Mittwoch bundesweit 92.344 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 7.689 mehr Fälle als am Mittwoch vor einer Woche, als 84.655 Fälle gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 472,4 (Vortag: 447,3). 112 weitere Personen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Deutschland auf 140.026.

Lauterbach: Corona-Sommerwelle ist da

2:07 Uhr

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich besorgt über den derzeitigen Anstieg der Corona-Infektionszahlen geäußert. "Die angekündigte Sommerwelle ist leider Realität geworden", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post". Weil die aktuelle Virusvariante sehr leicht übertragbar sei und fast alle Vorsichtsmaßnahmen ausgelaufen seien, verpuffe in diesem Jahr der Sommereffekt in der Pandemie, erklärte der Minister weiter. "Das bedeutet auch für die nächsten Wochen wenig Entspannung." Lauterbach riet Älteren und Vorerkrankten dringend, sich noch mal impfen zu lassen.

Evangelische Heimstiftung kritisiert "Corona-Blabla"

1:36 Uhr

Die Evangelische Heimstiftung (EHS) hat die Bundesregierung kritisiert, weil diese bislang kein Konzept gegen eine neue mögliche Corona-Welle im Herbst vorgelegt habe. Der EHS-Hauptgeschäftsführer, Bernhard Schneider, forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, den politischen Streit zu beenden und endlich eine Richtung vorzugeben.

Heilbronn

Evangelische Heimstiftung kritisiert "Corona-Blabla" und ungerechte Impfpflicht "Kurz vor dem Kollaps": Pflegeeinrichtung fordert klare Ansagen für Corona-Herbst

Das Land gehe schutzlos in den Corona-Herbst. Das befürchtet die Evangelische Heimstiftung, die auch viele Einrichtungen in Heilbronn-Franken betreibt.  mehr...

Mittwoch, 15. Juni 2022

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