Ausstellung Die Op Art und der Schwindel: „Vertigo” im Kunstmuseum Stuttgart

Abstrakte Kunst, die optische Effekte erzeugt: Unter dem Titel „Vertigo“ („Schwindel“) zeigt das Kunstmuseum Stuttgart eine faszinierende Op Art-Schau, die die Sinne durcheinanderwirbelt.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
22:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

Angelehnt an den Film-Klassiker von Alfred Hitchcock von 1958 zeigt „Vertigo“ ein breites Spektrum an Tafelbildern, Reliefs, mechanisch bewegten Objekten und Installationen. Die Kunstrichtung Op Art entwickelte sich um die 1950er-Jahre. Ihr Thema sind geometrische Muster, optische Täuschungen und Lichteffekte.

Op Art und eine Geschichte des Schwindels: „Vertigo” im Kunstmuseum Stuttgart

Umkreis Guido Reni: Riefelbild mit Porträts von Jesus und Maria, erste Hälfte 17. Jh.  Motiv aus der Ausstellung „Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels” (Foto: Sammlung Werner Nekes / Kunstmuseum Stuttgart)
Umkreis Guido Reni: Riefelbild mit Porträts von Jesus und Maria, erste Hälfte 17. Jh. (Öl auf Holz, 33,5 x 26,5 cm) Sammlung Werner Nekes / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Richard Anuszkiewicz: Convex and Concave, 1966 (Acryl auf Leinwand, 183 x 274 cm) Privatsammlung, Tortona, Courtesy D. Wigmore Fine Art, New York, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Victor Vasarely: Zèbres, 1932–1942 (Öl auf Leinwand, 112 x 103 cm) Collection HAR Foto: Collection HAR © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Bridget Riley: Hesitate, 1964 (Dispersion auf Hartfaserplatte 107 x 113 cm) Tate, London, presented by the Friends of the Tate Gallery 1985 Foto: © Tate, London 2019 © Bridget Riley 2019. All rights reserved / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
François Morellet: 4 néons: 0° – 4 néons: 90° avec rythmes interférents, 1972 Leuchtstoffröhren, Elektrik, Holz, 80 x 80 cm Privatsammlung, Bad Homburg Foto: Markus Wörgötter © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Gianni Colombo: After Structures, 1966-1967 (Installationsansicht Galleria l’Obelisco, Rom, 1966) Archivio Gianni Colombo, Mailand, Foto: Archivio Gianni Colombo, Mailand, © Archivio Gianni Colombo, Mailand / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Marina Apollonio: Spazio Ad Attivazione Cinetica 6B, 1966/2015 Museo del Barrio, New York Foto: Lauren Glazer © Marina Apollonio / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen
Grazia Varisco: Schema luminoso variabile, 1962 (Holz, Acrylglas, elektrisches Licht, Elektromotoren, 80 x 80 x 12,5 cm) Privatsammlung, Stuttgart, Foto: Frank Kleinbach, © Grazia Varisco / Kunstmuseum Stuttgart Bild in Detailansicht öffnen

Kunst für alle Sinne - die Op Art im Kunstmuseum Stuttgart

Die Arbeiten stammen unter anderem von Bridget Riley, Gianni Colombo, Nicolas Schöffer und Gerhard von Graevenitz. Kunst, die sich mit visueller Forschung befasst. So kommen ungewöhnliche Materialien zur Anwendung wie gewelltes Industrieglas, Schwarz- und Laserlicht. Die Op Art richtet sich nicht nur an den Sehsinn, sondern durch die manipulierte Wahrnehmung an den gesamten Körper.

Wer bestimmt, was ich sehe? Ein Ausstellungsbesuch

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:40 Uhr
Sender
SWR2
STAND