Autorin bei SWR Kultur

Julia Haungs

Stand

Julia Haungs ist in Trier aufgewachsen, studierte Theaterwissenschaft in München und kam dann zum Volontariat beim SWR zurück in die Heimat, der sie bis heute treu geblieben ist – zunächst als Reporterin im Studio Trier und seit vielen Jahren als Redakteurin, Moderatorin und Autorin bei SWR2 Kultur Aktuell.

Julia Haungs, Autorin  und Redakteurin, SWR Kultur (Foto: Julia Haungs)

Dass der Journalismus und sie gut zusammenpassen, merkte Julia Haungs schon früh: Schülerzeitung in ihrer Heimatstadt Trier, neben dem Studium der Theaterwissenschaft Mitarbeit beim Uniradio M94,5 in München, danach Volontariat beim SWR.

Am Radio liebt sie besonders die Vielfalt der Themen. Und die unterschiedlichen Formen. Aber egal, wie lang ein Beitrag sein darf – nie reicht die Zeit, um all das unterzubringen, was es Interessantes über ein Thema zu sagen gibt. Das Gute daran: so erwachsen aus jedem Beitrag schon wieder Ideen für den nächsten.

Die meiste Zeit ist Julia Haungs als Kritikerin unterwegs und bespricht Kinofilme vom Blockbuster bis zur Arthouse-Produktion. Wenn sie nicht im Kino sitzt, ist sie als Redakteurin für die Planung der Kulturthemen für „SWR2 Am Morgen“ und „ SWR2 Kultur Aktuell“ verantwortlich. Außerdem produziert sie regelmäßig Features für „SWR2 Wissen“. Besonders interessiert sie sich für kultur- und geschlechtsgeschichtliche Themen. So hat sie sich in einem Feature mit der Geschichte der Hausfrau beschäftigt oder mit dem Typus der Neuen Frau der 20er Jahre.  

Beiträge von Julia Haungs

True-Crime-Kammerspiel Nach FBI-Protokollen: „Reality“ erzählt die Verhaftung einer Whistleblowerin

In „Reality“ erzählt Tina Satter von der Vernehmung und Verhaftung der Whistleblowerin Reality Lee Winner. Ein beklemmendes Kammerspiel mit einer großartigen Sydney Sweeney.

SWR2 am Morgen SWR2

Kulturmedienschau Internationale Regiegrößen schreiben Offenen Brief an Claudia Roth | 7.9.2023

Über 200 Regiegrößen aus aller Welt haben einen Offenen Brief an Claudia Roth geschrieben. Darin protestieren sie dagegen, dass der Vertrag von Carlo Chatrian als Künstlerischer Leiter der Berlinale nach 2024 nicht verlängert wird. Für sie ist Roths Verhalten „unmoralisch“ und „unprofessionell“.

SWR2 am Morgen SWR2

Doku „Miss Holocaust Survivor“: Der seltsamste Schönheitswettbewerb der Welt

In Haifa wird „Miss Holocaust Survivor“ gekürt: Überlebende der Shoa zwischen Ende 70 und Mitte 90 präsentieren sich und ihre Lebensgeschichte.

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Autorenfilmer der ersten Stunde Berlinale-Kamera für Edgar Reitz, der seine Doku „Filmstunde_23“ zeigt

Mit seinem Serienepos „Heimat“ schrieb Edgar Reitz deutsche Filmgeschichte. Dass er auch ein passionierter Film-Lehrer war, ist dagegen weniger bekannt. Jetzt erhielt der 91-jährige Regisseur die Berlinale-Kamera für sein Lebenswerk.

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Zeitwort 04.10.1965: Johnny Cash wird verhaftet

Mit 58 Millionen verkauften Platten, 15 Grammys, Hits wie „Ring of Fire“ oder „I walk the line“ war Johnny Cash einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Country-Musiker der Geschichte.

SWR2 Zeitwort SWR2

Sexismus im Paris der 1930er Feministische Krimikomödie mit Isabelle Huppert: „Mein fabelhaftes Verbrechen“

Eine Frau gesteht ein Verbrechen, das sie gar nicht begangen hat und wird daraufhin als feministische Aktivistin gefeiert. François Ozons leichtfüßige Krimikomödie erzählt im eleganten Gewand eines Films aus den 30ern von aktuellen Themen wie Sexismus, Misogynie und patriarchaler Unterdrückung. Ein Film, der gut aussieht und Spaß macht, findet SWR2 Filmkritikerin Julia Haungs.

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Filme über Restitution „Dahomey“ und „Das leere Grab“: Berlinale-Filme thematisieren koloniales Raubgut

Es ist eines der politischen Themen der 74. Berlinale: die Rückgabe kolonialer Raubgüter nach Afrika. Zwei Filme machen klar: Vor Europa und Afrika liegt noch ein sehr langer Weg.

SWR2 am Morgen SWR2

Filmkritik Melancholische Tragikomödie aus Österreich: „Rickerl. Musik is höchstens a Hobby“ von Adrian Goiginger

Der erfolglose Liedermacher Rickerl hangelt sich in Wiens Arbeiterviertel durchs Leben. Adrian Goiginger erzählt von ihm in einer melancholischen Tragikomödie, die direkt ins Herz geht und zugleich dem Austropop ein Denkmal setzt.

SWR2 am Morgen SWR2

Stand
AUTOR/IN
SWR