Höchstgeschwindigkeit 15km/h: Mit Traktor und Wohnwagen durch Europa reisen

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Martika Baumert
Porträt Martika Baumert (Foto: SWR)

Kurt und Uwe, beste Freunde aus Höfingen, verreisen gerne zusammen. Und dafür haben sie sich ein ganz besonderes Gefährt ausgesucht: Oldtimer-Traktoren, inklusive Wohnwagen. Mit denen tuckern sie ganz entspannt durch Europa – Vanlife mal anders.  

Zwei Männer stehen an einem Traktor (Foto: privat)
privat

Das Wetter ist das größte Problem. Wenn es in England regnet, dann ist es schon brutal.

Verreisen mit ganz viel Zeit 


Kurt und Uwe aus Höfingen sind seit ihrer Jugend enge Freunde und seit zehn Jahren haben sie ein ganz besonderes Hobby: Sie reisen mit Oldtimer-Traktoren durch Europa. Also nie schneller als 15 Kilometer pro Stunde. Sie mögen daran, dass sie so Zeit haben, um die Menschen und die Gastfreundschaft kennenzulernen. 

Entspannung und genervt sein liegen nah beieinander  

Mit dem Traktor zu verreisen bedeutet: Entschleunigung pur, manchmal auch für andere Verkehrsteilnehmende. „Wenn es möglich ist, fahren wir von Hauptverkehrsstraßen weg und fahren über Feldwege. Aber manche sind schon genervt, wenn sie hinter uns herfahren. Mich interessiert das aber gar nicht, ich genieße dann weiter die Landschaft. Weil, wenn wir uns aufregen würden, würden wir gar nicht zur Ruhe kommen. Und bei engen Straßen fahren wir bei Ausweichpunkten auch raus und lassen alle vorbei. Aber bis dahin muss man halt auch mal warten“, erklärt Kurt.  

Mit dem Traktor auf der Autobahn 

Doch auf einer Tour in England hat sie das Navi sogar auf die Autobahn gelotst. Uwe erinnert sich noch gut: „Wir haben gedacht, das kann doch nicht stimmen, aber die Route war immer über die Autobahn. Dann sind wir draufgefahren. Als uns die Polizei überholt hat, haben wir gesagt: Wenn sie uns jetzt rausziehen, dann wissen wir: Wir haben was falsch gemacht. Aber nichts. Und als uns dann auf der Gegenfahrbahn ein Traktor entgegengekommen ist, wussten wir: Wir dürfen hier fahren.“   

Campen am Friedhof 

Kurt hat nicht nur eine ungewöhnliche Art zu reisen, er hat auch ungewöhnliche Plätze, an denen er mit seinem Traktor und Wohnwagen parkt. „Ich gehe möglichst nicht auf einen Campingplatz. Ich schaue immer nach Parkplätzen. Man braucht täglich frisches Wasser beim Traktorreisen. Und an Friedhöfen ist es super zu parken: Da gibt’s Wasser, eine Toilette. In Italien gibt’s an Friedhöfen oft auch Duschen. Und wo eine Kirche ist, da ist eine Gastwirtschaft nicht weit. Und dann hat man auch Kontakt mit den Einheimischen.“  

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