Stimmzettel der Europawahl 2019 (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Europawahl 2019 im News-Ticker Endergebnis: Grüne stark wie nie, CDU und SPD brechen ein

Bürgerinnen und Bürger aus den 28 Mitgliedsstaaten der EU haben entschieden, von welchen Abgeordneten sie im EU-Parlament sie künftig vertreten werden. Alle Informationen zur Europawahl 2019 finden Sie im News-Ticker von SWR Aktuell.

+++15:55 Uhr: Diskussionen in der SPD wegen vorgezogener Wahl zum Fraktionsvorsitz +++

In der SPD gibt es Kritik am Plan von Fraktionschefin Nahles, in der kommenden Woche vorgezogene Wahlen zum Fraktionsvorsitz abzuhalten. Ex-Parteichef Martin Schulz sagte der Wochenzeitung "Die Zeit", der Fraktion solle die Zeit gegeben werden, die letzten Entwicklungen zu analysieren. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer verteidigte dagegen Nahles Plan: Mit der Entscheidung, sich schon nächste Woche zur Wiederwahl zu stellen, habe sie ein transparentes Verfahren gewählt, so Dreyer in Mainz.

+++ 12:13 Uhr: EU-Parlament will nur Europawahl-Spitzenkandidaten zum Kommissionschef wählen +++

Das Europaparlament will nur einen der Europawahl-Spitzenkandidaten zum Chef der EU-Kommission wählen. Darauf verständigten sich die Chefs von Fraktionen, die gemeinsam eine Mehrheit im Parlament repräsentieren.

+++ 11:06 Uhr: Oettinger rechnet mit Verzögerung bei neuer Kommission +++

Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat Zweifel, dass die neue EU-Kommission ihre Arbeit fristgerecht am 1. November aufnehmen kann. "Es kann sehr gut sein, dass die neue Kommission am 1. November noch nicht steht und dass die alte deshalb länger im Amt bleibt", sagte Oettinger der Online-Ausgabe des "Handelsblatts".

+++ Dienstag 28.5.2019, 7:23 Uhr: Heute EU-Sondergipfel in Brüssel +++

Zwei Tage nach der Europawahl treffen sich die Staats- und Regierungschefs, um über die Personalie des neuen EU-Kommissionspräsidenten zu beraten. Bei der Besetzung dieses Postens haben sie offiziell das Vorschlagsrecht, das Parlament muss anschließend mehrheitlich zustimmen. Der EU-Sondergipfel beginnt um 18:00 Uhr, zuvor finden Einzelgespräche statt.

+++ 19:39 Uhr: Nahles stellt sich vorzeitig zur Neuwahl als Fraktionschefin +++

Nach dem Desaster für die SPD bei der Europawahl will sich Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles in der kommenden Woche in der Fraktion vorzeitig zur Neuwahl stellen. Das kündigte Nahles im ZDF an. 

+++ 15:46 Uhr: Hochrechnung zeigt vorläufige Sitzverteilung +++

Die aktuelleste Hochrechnung des Europaparlaments ergibt folgende vorläufige Sitzverteilung:

Eine neue aktualisierte Sitzberechnung für die nächste Legislaturperiode ist verfügbar. Sie beruht auf Zahlen aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten. #Europawahl2019 Mehr Infos hier: https://t.co/0ApFv6T3dQ https://t.co/7avGPcEagE

+++ 15:02 Uhr: nach Wahlniederlage - SPD-Klausur am 3. Juni +++

Die SPD will bei einer Klausur am 3. Juni über die Schlappe bei der Europa-Wahl beraten. "Der Ernst der Lage ist allen klar", sagte Parteichefin Andrea Nahles.

+++ 14:53 Uhr: Kramp-Karrenbauer räumt Fehler ein +++

Nach dem miserablen Europawahl-Ergebnis der CDU hat Annegret Kramp-Karrenbauer eigene Versäumnisse eingeräumt. "Zu diesem Ergebnis haben als allererstes eigene Fehler geführt", so die Parteichefin. Es sei der Union nicht gelungen, in der Wahlkampagne eigene Kompetenzthemen in den Mittelpunkt zu stellen. Man habe sich nun einen Zeitrahmen von rund eineinhalb Jahren gesetzt, in dem sich die CDU verbessern müsse.

+++ 14:45 Uhr: Große Koalition berät am Nachmittag +++

Die Spitzen der Großen Koalition beraten am Nachmittag über die Europawahl-Ergebnisse. Außerdem bereiten sie sich auf den morgigen EU-Gipfel vor. Aus der SPD-Linken kommt die Forderung nach einem Kurswechsel und nach einem möglichen Ende der Großen Koalition. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ließ erklären, dass nur eine einzige Umbesetzung im Kabinett anstehe, und zwar durch den Wechsel der SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley in die EU-Politik nach Brüssel.

+++ 13:43 Uhr: Groko muss "Ergebnisse liefern" +++

Union und SPD haben bei der Europawahl starke Verluste hinnehmen müssen. Das Motto der Großen Koaliton müsse daher lauten: "Gegensteuern und Ergebnisse liefern", kommentiert SWR-Redakteur Dirk Rodenkirch:

+++ 13:22 Uhr: Rezo-Effekt könnte bei jungen Wählern gewirkt haben +++

Hat der Youtuber Rezo mit seinem politikkritischen Video vor der Europawahl etwas bewirkt? Einen gewissen Effekt habe das Video schon gehabt, berichtet Evi Seibert aus dem SWR-Hauptstadtstudio:

Dauer

+++ 12:36 Uhr: Nur Barley verlässt Bundesregierung +++

Nach der Europawahl soll es nach Angaben der Bundesregierung vorerst keine größere Kabinettsumbildung geben - außer dem vorgesehenen Wechsel im Justizressort. Justizministerin Katarina Barley (SPD) trat bei der Europawahl als SPD-Spitzenkandidatin an und wechselt nun ins Europaparlament. "Weitere Kabinettsumbesetzungen stehen nicht an", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

+++ 12:13 Uhr: Pressekonferenzen der Bundestagsparteien +++

Am Tag nach der Europawahl äußern sich die Parteichefs der Bundestagsparteien: Grünen-Chef Robert Habeck sprach von einem "unglaublichen Vertrauensvorschuss", die Grünen müssten nun aber liefern. AfD-Chef Alexander Gauland bezeichnete die Grünen als Hauptgegner der AfD. CDU, SPD, FDP und Linke haben für den Mittag Pressekonferenzen angekündigt. Die Reaktionen aus der Bundespolitik fasst SWR-Berlin-Korrespondentin Nina Barth zusammen:

+++ 11:54 Uhr: Söder verlangt Grundsatzentscheidung von SPD +++

Für CSU-Chef Markus Söder ist die Europwahl ein "schlechtes Zwischenzeugnis" für die Große Koalition in Berlin. Die SPD forderte er auf, eine Grundsatzentscheidung zu treffen, ob sie mit Überzeugung an der Koalition festhalten wolle.

CSU-Chef #Söder fordert von der #SPD ein klares Bekenntnis zur #GroKo - und warnte die Partei davor, nun nach links zu rücken. Die #CSU will Söder noch mehr auf die digitale Welt einstellen: https://t.co/BwzzuPvyZV https://t.co/WVhJo3agMR

+++ 11:25 Uhr: Suche nach neuem Kommissionspräsidenten beginnt +++

Vertreter der Parteien im Europaparlament führen am Abend erste Gespräche, um die Mehrheitsverhältnisse zu bewerten und mögliche Allianzen für die Wahl eines neuen Kommissionspräsidenten auszuloten. Im Parlament braucht ein Kandidat mindestens die Hälfte der 751 Sitze, um den Job zu bekommen. Dafür ist die Unterstützung aus mindestens drei Fraktionen nötig. Morgen tagen die Fraktionschefs im Europaparlament zur Frage, welcher Spitzenkandidat EU-Kommissionschef werden soll.

+++ 10:20 Uhr: Weber ruft zu Kompromissfähigkeit auf +++

Manfred Weber (CSU), Spitzenkandidat der Konservativen, hat nach der Wahl die anderen bürgerlichen Fraktionen zur Kompromissfähigkeit aufgerufen. Was jetzt wichtig sei, "ist der Wille zum Kompromiss", sagte Weber am Vormittag. Er wolle deshalb noch am Abend in Brüssel zusammen mit der EVP, mit Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen Gespräche starten. Weber schloss aus, im europäischen Parlament mit Links- oder Rechtsextremen zusammenzuarbeiten. Es werde da weder Gespräche noch eine Zusammenarbeit geben

+++ 9:57 Uhr: vorläufiges amtliches Endergebnis +++

Das vorläufige amtliche Endergebnis in der Übersicht:

vorläufiges amtliches Endergebnis (Foto: SWR, infratest dimap / SWR)
infratest dimap / SWR
Endergebnis Sitzverteilung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
Vorläufiges amtliches Endergebnis infratest dimap
Endergebnis Wahlbeteiligung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
Vorläufiges amtliches Endergebnis infratest dimap

+++ 7:39 Uhr: Kommentar zum Ergebnis: "Diese Generation weiß, was sie will"

Starke Verluste für CDU und SPD bei der Europawahl, die Grünen legen kräftig zu Die Volksparteien hätten es versäumt, ihren Blick auf die junge Generation der Erstwähler zu richten, kommentiert SWR-Korrespondent Christopher Jähnert im Video:

+++ 6:44 Uhr: Sieg für rechte Parteien in Großbritannien, Frankreich, Italien und Polen +++

In Frankreich ist die Nationale Sammlungsbewegung der Rechtspopulistin Marine Le Pen stärkste Kraft geworden. Mit 23,4 Prozent der Stimmen liegt sie vor der Partei "En Marche" von Präsident Emmanuel Macron, die auf gut 22 Prozent kam. In Großbritannien liegen die Rechtspopulisten der Brexit-Partei mit knapp 32 Prozent auf Platz eins. Die konservativen Tories von Premierministerin Theresa May landeten auf dem fünften Platz. In Italien sicherte sich die rechtspopulistische Lega den Sieg bei der Europawahl. Auch in Polen gewann die rechte PiS-Partei.

+++ Montag 27.5.2019, 2:55 Uhr: Vorläufiges amtliches Endergebnis:
CDU knapp vorn, Grüne zweitstärkste Kraft +++

CDU 22,6% (- 7,4)
Grüne 20,5% (+ 9,8)
SPD 15,8% (-11,5)
AfD 11,0% (+ 3,9)
CSU 6,3% (+ 1,0)
Die Linke 5,5% (- 1,9)
FDP 5,4% (+ 2,0)

Wahlbeteiligung: 61,4% (+13,3)

+++ 23:32 Uhr: Brexit-Partei offenbar stärkste Kraft in Großbritannien +++

Die EU-feindliche Brexit-Partei von Nigel Farage steht in Großbritannien offenbar vor einem deutlichen Sieg. Laut BBC-Prognosen kommen die Liberaldemokraten auf den zweiten und die Labour-Partei auf den dritten Platz.

+++ 23:16 Uhr: Salvinis rechte Lega offenbar stärkste Kraft in Italien +++

Italien ist das letzte EU-Land, dass seine Wahllokale schließt. Mehreren Prognosen zufolge ist die rechte Partei Lega von Matteo Salvini dort stärkste Kraft geworden. Demnach soll sie zwischen 27 und 31 Prozent der Stimmen bekommen haben. Das wäre das beste Ergebnis, dass die Lega je auf europäischer und nationaler Ebene erhalten hat.

+++ 22:09 Uhr: Nahles über SPD-Wahlergebnisse: "Extrem enttäuschend" +++

Die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles zeigte sich im Willy-Brandt-Haus in Berlin enttäuscht über das Ergebnis ihrer Partei bei den Wahlen. Gleichzeitig dankte sie der Europawahl-Spitzenkandidatin Katarina Barley:

+++ 22:00 Uhr: Hochrechnung: So werden die Sitze im EU-Parlament verteilt +++

Achte Hochrechnung Sitzverteilung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 21:48 Uhr: "Grüne sind Partei der Jungen, Union und SPD der Älteren" +++

Wie Jung und Alt bei der Europawahl gewählt haben, fasst SWR-Hauptstadtkorrespondent Uwe Lueb im Video zusammen:

Dauer

+++ 21:43 Uhr: Neue Hochrechnung: Union bleibt vorne, gefolgt von Grünen +++

Achte Hochrechnung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 20:58 Uhr: Erfahren Sie in unserer PLZ-Suche, wie ihr Ort gewählt hat +++

Sie wollen das Wahlergebnis aus Ihrer Gemeinde oder Stadt erfahren? In unserer SWR Aktuell Postleitzahlensuche finden Sie die neusten Hochrechnungen:

+++ 20:36 Uhr: Italien wählt noch +++

Während in Deutschland bereits einige Hochrechnungen zum Wahlergebnis vorliegen, sind in Italien die Wahllokale noch geöffnet. Die Italiener können noch bis 23.00 Uhr ihre Stimmen abgeben.

+++ 20:29 Uhr: Frankreich: Rechtspopulisten knapp vor Macron +++

In Frankreich haben die rechtspopulisten des Rassemblement National (früher Front National) von Marine Le Pen laut ersten Hochrechungen stärkste Kraft. Sie kommt demnach auf rund 24 Prozent der Stimmen. Präsident Emmanuel Macrons La République en Marche (LREM) kommt demnach auf rund 22 Prozent der Stimmen.

+++ 20:18 Uhr: Erste Hochrechnung für Wahlbeteiligung in Deutschland +++

Auch in Deutschland ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2014 deutlich gestiegen. Laut einer ersten Hochrechnung liegt die Wahlbeteiligung in Deutschland bei 61,5 Prozent.

Erste Hochrechnung Wahlbeteiligung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 20:07 Uhr: Wahlbeteiligung erstmals seit Jahrzehnten gestiegen +++

Die Beteiligung bei der Europawahl ist nach jahrzehntelangem Abwärtstrend erstmals wieder deutlich gestiegen. Nach ersten Schätzungen des Europaparlaments betrug sie diesmal in den 27 bleibenden EU-Ländern ohne Großbritannien rund 51 Prozent, wie ein Sprecher am Sonntagabend sagte. Mit dem Vereinigten Königreich könnte ein Wert zwischen 49 und 52 Prozent erreicht werden. 2014 hatte die Wahlbeteiligung bei nur noch 42,6 Prozent gelegen. Die jetzigen Werte sind der erste Anstieg seit der Einführung der Direktwahl des EU-Parlaments 1979. Insgesamt waren über 400 Millionen Menschen wahlberechtigt.

+++ 20:02 Uhr: Weber: Die Demokratie hat gesiegt +++

Der Spitzenkandidat der Konservativen, Manfred Weber (CSU), sieht die Demokratie als Sieger der Europawahl. Die hohe Wahlbeteiligung zeige, dass die Europawahl für die Menschen wichtig sei. Weber nannte das "ein wunderbares Ergebnis des heutigen Tages". Mit dem Abschneiden der Union ist er hingegen nicht zufrieden. "Wir hatten bessere Zahlen erwartet", sagte er. Dennoch sei die Union stärkste Kraft und bleibe damit die Europapartei in Deutschland.

+++ 19:53 Uhr: neue Hochrechnung +++

Eine weitere Hochrechnung:

Sechste Hochrechnung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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Sechste Hochrechnung Sitzverteilung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 19:42 Uhr: AKK: CDU ist angetreten, um stärkste Kraft zu sein +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer äußerte sich zum Wahlergebnis iherer Partei: "Die CDU, die Union insgesamt ist zu diesem Wahlsonntag mit einem klaren Ziel angetreten: Unser Ziel war, in Deutschland bei der Europawahl mit Abstand stärkste Partei zu werden (...)."

Dauer

+++ 18:57 Uhr: neue Hochrechnung +++

Eine weitere Hochrechnung:

Vierte Hochrechnung Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 18:50 Uhr: Oettinger vom CDU-Ergebnis enttäuscht +++

Günther Oettinger ist vom CDU-Ergebnis der Europawahl enttäuscht. In der ARD-Wahlsendung sagte er, durch das Ergebnis geht der deutsche Einfluss zurück: "Die FDP bleibt schwach, die CDU wird schwach und die SPD ist katastrophal unterwegs." Als eines der wichtigsten Themen der Europawahl sieht er den Klima- und Umweltschutz. Das habe den Grünen zu ihrem "historischen Hoch" geholfen, so Oettinger.

+++ 18:24 Uhr: Erste Hochrechnung +++

In der ersten Hochrechnung gibt es minimale Abweichungen zur Prognose um 18.00 Uhr. Die Zahlen im Einzelnen:

Hochrechnung Prozent Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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Hochrechnung Sitzverteilung (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 18:20 Uhr: Sitzverteilung nach der Prognose +++

Die Sitzverteilung der deutschen Parteien im Europaparlament nach den Prognosezahlen:

Sitzverteilung Prognose Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
Prognose Sitzverteilung Europawahl infratest dimap

+++ 18:04 Uhr: Die Prognosezahlen im Einzelnen +++

Europawahl in Deutschland, die Prognosezahlen im Einzelnen:

CDU: 22,0 Prozent
CSU: 6,0 Prozent
SPD: 15,5 Prozent
Grüne: 22,0 Prozent
Linke: 5,5 Prozent
AfD: 10,5 Prozent
FDP: 5,5 Prozent
Freie Wähler: 2,1 Prozent
Piratenpartei: 0,7 Prozent
Tierschutzpartei: 1,4 Prozent
NPD: 0,2 Prozent
Familienpartei: 1,0 Prozent
ÖDP: 1,0 Prozent
Die Partei: 2,6 Prozent
Sonstige: 3,2 Prozent

Wahlbeteiligung in Deutschland: 59,0 Prozent

+++ 18:00 Uhr: Prognose: Union vorne, Grüne auf Platz zwei +++

Die Union ist bei der Europawahl in Deutschland stärkste Kraft, musste im Verlgeich zur Wahl 2014 jedoch Verluste hinnehmen. Die Grünen landen auf Platz zwei. Die Wahlbeteiligung in Deutschland liegt bei 59 Prozent. Die Zahlen im Einzelnen:

Prognose Deutschland (Foto: SWR, infratest dimap)
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+++ 17:00 Uhr: In einer Stunde schließen die Wahllokale +++

In einer Stunde schließen die Wahllokale. Bislang hat sich eine rege Wahlbeteiligung abgezeichnet. In Deutschland, Frankreich und Spanien gaben bis zum Nachmittag mehr Wähler als zum gleichen Zeitpunkt 2014 ihre Stimmen ab, wie Wahlbehörden die mitteilten.

+++ 15:35 Uhr: Steinmeier wählt und ruft zur Wahl auf +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Stimme für die Europawahl abgegeben und die Deutschen dazu aufgerufen, zur Europawahl zu gehen. Ein demokratisches Deutschland in einem vereinten Europa, das sei ein großes Glück. Dafür lohne es sich wählen zu gehen, sagte Steinmeier in Berlin.

+++ 12:55 Uhr: höhere Wahlbeteiligung +++

In vielen Ländern zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei früheren Europawahlen. In Ungarn, der Slowakei und Rumänien lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag zwischen 17 und 20 Prozent. Wie hoch die Wahlbeteiligung in Frankreich bisher ist, hören Sie im Audio:

+++ 11:28 Uhr: So entsteht die 18-Uhr-Prognose +++

Die Wahllokale schließen in Deutschland um 18 Uhr. Schon kurz danach wird die 18-Uhr-Prognose veröffentlicht, obwohl noch gar nicht alle Stimmzettel ausgezählt sein können. Wie die Prognose zustande kommt, sehen Sie im Video.

+++ 10:08 Uhr: Deutschland hat die meisten Sitze +++

Deutschland hat mit 96 Sitzen die meisten Mandate. Wie viele Abgeordnete von welcher Partei dort Platz nehmen dürfen, entscheiden heute die Wähler. SWR-Reporter Alex Krämer erklärt, worum es bei der Wahl geht:

+++ 9:09 Uhr: Sonntagsfrage zur Europawahl +++

CDU/CSU und SPD müssen nach Umfragen fürchten, dass sie bei der Europawahl auf ihre jeweils historisch schlechtesten Ergebnisse fallen.

Sonntagsfrage zur #Europawahl • Ipsos: CDU/CSU 27 % | GRÜNE 18 % | SPD 17 % | AfD 12 % | DIE LINKE 7 % | FDP 6 % | DIE PARTEI 3 % | FREIE WÄHLER 2 % | PIRATEN 1 % | Sonstige 7 % ➤ https://t.co/QbSFs9cmNd #EUWAHL #EP2019 #Europawahl2019 https://t.co/upsg6dqcgr

+++ 8:00 Uhr: Landesweit öffnen die Wahllokale +++

Bis 18 Uhr haben die Wähler in Deutschland Zeit, um ihre Stimme abzugeben. In Italien geht das sogar bis 23 Uhr.

+++ Wahlsonntag, 7:41 Uhr: rund 65 Millionen Wahlberechtigte +++

In den EU-Staaten sind laut EU-Parlament 427 Millionen Bürger wahlberechtigt. In Deutschland können heute rund 65 Millionen Menschen an der Europawahl teilnehmen.

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