Trier

Stadtrat stimmt für energetischen Notfallplan

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Der Trierer Stadtrat hat gestern Abend mehrheitlich dafür gestimmt, einen energetischen Notfallplan zu erstellen. Der Antrag von Grünen und SPD sieht vor, dass ein Krisenstab bis Oktober einen Notfallplan vorlegen soll. Damit soll einem drohenden Energieengpass wegen der möglicherweise ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland vorgebeugt werden. Unter anderem soll die Verwaltung prüfen, wie auch private Haushalte unterstützt werden können, wenn sie Strom oder Wärme aus erneuerbaren Energien wie aus Solaranlagen beziehen wollen. Der Antrag fordert außerdem unter dem Namen “ZeroTrier2033“, dass die Stadt in den nächsten elf Jahren unter anderem alle städtischen Gebäude und Busse emissionsfrei betreibt. Dazu sollen in den nächsten Wochen Experten – beispielsweise von den Stadtwerken – die Verwaltung beraten, welche umweltfreundlichen Energien die Stadt für Gebäude und Busse nutzen könnte.

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AUTOR/IN
SWR