Die Weltkriegsbombe, die am Donnerstagabend in Mainz-Kastel entschärft wurde, wird an einem Seil von einem Bagger aus der Grube gezogen. (Foto: Pressestelle, Regierungspräsidium Darmstadt)

Nach langer Verzögerung

Weltkriegsbombe in Mainz-Kastel entschärft

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Die Weltkriegsbombe im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel ist entschärft. Alle Anwohner können wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser.

Nach Angaben der Stadt wurde die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe bei Bauarbeiten im Bereich Otto-Suhr-Ring/Wiesbadener Straße entdeckt. Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelräumdienst waren im Einsatz.

Menschen verweigerten sich

Die Entschärfung war für Donnerstagabend um 20:15 Uhr vorgesehen, doch verzögerte sich bis etwa 22:15 Uhr. Nach Angaben der Stadt Wiesbaden weigerten sich Menschen, die Evakuierungszone zu verlassen.

Zuvor war mitgeteilt worden, für die Entschärfung sei eine Evakuierung bis 19:30 Uhr in einem rund 500 Meter großen Radius notwendig. Betroffen waren rund 2.500 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Johann-Hinrich-Wichern-Schule war als Sammelunterkunft eingerichtet worden.

Auswirkungen auf Verkehr und Rhein

Die Bombenentschärfung hatte auch Auswirkungen auf den Rhein. Der ufernahe Bereich in Kastel wurde für Wassersport gesperrt, die Haupt-Fahrrinne blieb aber offen, so der Stadtsprecher.

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SWR