Der Eingang eines Impfstützpunkts im Kreis Lörrach

Knapp 200.000 Impfungen im Kreis Lörrach

Landesauftrag läuft aus: keine Impfbusse und Impfstützpunkte mehr

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AUTOR/IN
Paula Kersten

Zum Jahresende gibt es keine Impfbusse und Impfstütz-Punkte mehr. Der Auftrag des Landes Baden-Württemberg für die Impf-Teams der Landkreise läuft aus. Wie ist es gelaufen?

Neben Impfstützpunkten gab es im Kreis Lörrach auch die Möglichkeit, sich in mobilen Impfbussen gegen Corona impfen zu lassen. Die Busse standen auf Marktplätzen oder vor Pflegezentren. Ein Angebot, das gern angenommen wurde, so Caro Gillner, Impfkoordinatorin im Kreis Lörrach.

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Impfangebot vor allem im ländlichen Raum gefragt

Besonders im ländlichen Raum habe sich gezeigt, dass die Hausarztdichte nicht ganz so umfangreich ist wie in den großen Ballungsräumen wie Stuttgart, sagt Impfkoordinatorin Caro Gillner. Da habe man gemerkt, dass gerade Menschen ohne Hausarzt das Angebot sehr geschätzt haben. In zwei Jahren haben Gillner und ihr Team knapp 200.000 Impfungen verabreicht. Die größten Herausforderungen, waren die Impfstoffbestellung der Nachfrage anzupassen und in Rekordzeit die passende Infrastruktur aufzubauen. Für den Leiter der Impfkampagne in Lörrach, Guido Burkardt, war es eine intensive aber lohnende Zeit.

"Da wir jetzt sehen, dass die Infektionszahlen zurückgehen und das Virus sich in eine Sackgasse mutiert zu haben scheint, ist das der Erfolg der Impfaktion und auch anderer Maßnahmen wie zum Beispiel des Maskentragens."

Ab dem nächsten Jahr sollen Hausärzte das Impfen übernehmen. Guido Burkardt rechnet mit Engpässen, deshalb hätte er die Impfkampagne gerne noch einige Monate fortgesetzt.

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Paula Kersten