Ein Zug links im Bild, rechts daneben die Krone eines umgestürzten Baumes. (Foto: privat)

Unfall bei Schluchsee

Zug prallt gegen umgestürzten Baum - Biber im Verdacht

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Wera Engelhardt

Im Hochschwarzwald ist ein Zug gegen einen umgestürzten Baum gefahren - schon wieder. Das Werk eines Nagetiers? Das jedenfalls vermutet die Bahn.

Nach dem Zusammenstoß eines Zugs der Dreiseenbahn mit einem umgestürzten Baum auf den Gleisen bei Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) hält die Bahn einen Biber als Verursacher für möglich.

SWR-Reporter Klaus Müller-Williams berichtet im Radio über den Zugunfall:

Wie eine Bahnsprecherin am Mittwoch sagte, könnte der Nager den Baum nachts zuvor gefällt haben. Private Fotos vom Ort des Geschehens zeigen Spuren am Baum, die darauf schließen lassen, dass es sich um das Werk eines Bibers handelte.

Ein umgestürzter Baum mit Nagespuren an der Bruchstelle bei Nacht. (Foto: privat)
Fotos vom Unfallort lassen vermuten, dass ein Biber zugeschlagen haben könnte. privat

Biber als Wiederholungstäter?

Der Zug war am frühen Mittwochmorgen auf den Baum aufgefahren. Zu der Zeit saß noch niemand in der Bahn. Sie war auf dem Weg von Neustadt zum Bahnhof Seebrugg, um die ersten Fahrgäste nach Freiburg zu bringen. Nach dem Unfall war die Strecke einige Stunden gesperrt.

An der Unglücksstelle war nach Angaben der Bahnsprecherin vor einer Woche schon einmal ein Zug gegen einen umgestürzten Baum geprallt. Auch bei diesem Vorfall steht ein Biber im Verdacht. Die Sache werde weiter untersucht, hieß es von der Bahn.

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