Klara Geywitz auf dem BUGA Gelände (Foto: SWR)

Klima-Aspekte auf dem BUGA-Gelände

Nachhaltiges Bauen: Bundesbauministerin Geywitz besucht Mannheim

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Es geht um Nachhaltigkeit beim Bauen auf der Sommertour von Bundesministerin Klara Geywitz (SPD). In Mannheim hat sie das BUGA23-Gelände und die Neckarstadt besucht.

Beim Rundgang auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim ging es um Grünflächenkonzepte als Anpassung an den Klimawandel. Bei der Planung der BUGA23 auf dem 70 Hektar großen Areal wurden Klima-Aspekte besonders berücksichtigt.

Aufwendige Frischluftschneise am Rand des BUGA-Geländes

Am Rande des früheren US-Areals Spinelli, das zusammen mit dem Luisenpark Schauplatz der Bundesgartenschau sein wird, entstehen auch 1.800 Wohnungen. Das Gelände ist Frischluftschneise für die hitzegeplagte Innenstadt. Damit das funktioniert, wurde der halbmondförmige Gebäuderiegel immer wieder im Windkanal von Spezialisten im KIT Karlsruhe optimiert. Der Wind soll in die Stadt wehen und zur Abkühlung beitragen.

Auf dem Buga- Gelände in Mannheim wächst die U-Halle langsam zu (Foto: SWR)
Die alte U-Halle des US-Militärs wird wiederverwendet und ist bald grünes Kernstück der Bundesgartenschau 2023

Geld vom Bund für Spinelli

Der Bund fördert die Entwicklung auf Spinelli mit rund 2,7 Millionen Euro über die Bund-Länder-Städtebauförderung. Für die Einwicklung des Grünzugs rund um die BUGA23 und die Infrastruktur fließen ohnehin schon 40 Millionen Euro. Bei ihrem Besuch in Mannheim lobte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) die Wiederverwertung von Material auf dem Gelände. Das sei ein wesentlicher Faktor für Nachhaltigkeit.

Ziel: Preiswert und ökologisch

Kurz vor der Sommerpause hatte Geywitz ein Sofortprogramm für den Klimaschutz vorgestellt, das unter anderem nachhaltiges und CO2-armes Bauen fördert. Und einigermaßen preiswert soll es auch sein.

So ähnlich wird das in Mannheim umgesetzt. Der Gemeinderat hat 2018 festgelegt, dass 30 Prozent der Wohnungen, die neu gebaut werden, bezahlbare Mieten haben sollen.

Bezahlbar heißt: 8,10 Euro pro Quadratmeter

Mittlerweile heißt bezahlbar bei diesem Projekt 8,10 Euro pro Quadratmeter, anfangs war von 7,50 Euro die Rede. Das liege an Materialknappheit und an fehlenden Arbeitskräften. Teilweise würden noch nicht einmal mehr Angebote auf Ausschreibungen eingehen, so die Verantwortlichen.

Ökologisch und sozial ist eine Herausforderung

Ökologisch und sozial bauen ist in diesen Zeiten also eine große Herausforderung. Dementsprechend sind auch die Sanierungen der Projekte Kaisergarten und Neumarkt in der Mannheimer Neckarstadt teurer ausgefallen als geplant.

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SWR