STAND
Ein Wintersportler bei Albstadt (Foto: SWR)
Die Definition des perfekten Wintersport-Wetters hat dieser Skifahrer am Sonntag (24.01.) bei Albstadt (Zollernalbkreis) vorgefunden: Kräftiger Wind, Sonnenschein, Temperaturen rund um den Gefrierpunkt und zuvor genügend Neuschnee genügen, um sich vom Kite über die Lichtung ziehen zu lassen.
Fasnet-Fans lassen sich ihre liebste Zeit im Jahr ungern verderben - auch nicht durch Corona. Am Samstag (23.1.) starten daher die "Trommlerwieber" in Villingen-Schwenningen im (Schwarzwald-Baar-Kreis) ihren bunten Widerstand: Aus ehemaligen Weihnachtsbäumen machen sie Fasnetbäume. Die Fasnetvereine und -zünfte von Villingen-Schwenningen haben bei der Stadt dafür geworben, die Weihnachtsbäume bis nach der Fasnacht stehen zu lassen und sie närrisch schmücken zu dürfen. picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Frühlingsgefühle im Januar: Während vom Schnee bei Temperaturen jenseits der 10-Grad-Marke nicht mehr viel übrig ist, genießt eine Radfahrerin am Freitag (22.1.) die warmen Sonnenstrahlen an der Donau in Ulm.
Nachdem in ganz Baden-Württemberg reichlich Schnee lag, ziehen sich die Schneemänner durch die Temperaturanstiege allmählich zurück. Den Anfang macht ein Exemplar in Tübingen am Donnerstag (21.1.). Nicht mehr lange und wir müssen uns auch von den letzten Resten verabschieden. Was bleibt, ist die Vorfreude auf dass sie mit Schneefall schon bald zurückkehren. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Kann man verstehen, muss man aber nicht: In einem Raum des sogenannten AI Research Buildung der Universität Tübingen sind am Mittwoch (20.1.) an einem Whiteboard allerlei Formelketten zu sehen. Lesen werden sie nur die wenigsten können, dafür sind aber schließlich auch die Spezialisten des Exzellenzcluster "Maschinelles Lernen" des Fachbereichs Informatik da. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Noch bevor es am Dienstag (19.1.) richtig hell geworden ist, ist dieser Mann schon sportlich unterwegs. Während viele Baden-Württemberg noch im warmen Bett liegen, kräftigt er auf einer Sportanlage seine Schultern und Arme - vielleicht versucht er, dem langen Sitzen im Homeoffice und damit verbundenen Rückenschmerzen entgegenzuwirken. picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Ob die Einhaltung dieser Botschaft auch konsequent überwacht wird? Womöglich ist dieses kuriose Verbotsschild an den Wasserfällen in Bad Urach (Kreis Reutlingen) auch nur als nett gemeinter Hinweis für all die Wanderer und Spaziergänger gedacht, die am Montag (18.1.) die verschneiten Wanderwege für eine kleine Auszeit genutzt haben. Ab welcher Absatzgröße das Passieren der Routen nicht mehr gestattet ist, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. picture alliance/dpa | Andreas Rosar
In den meisten Regionen in Baden-Württemberg ist es am Sonntag (17.1.) richtig winterlich. Auch in Karlsruhe beim Schloss sind ein paar weiße Flocken liegen geblieben. Und solange es knackig kalt bleibt, hält ein Schneemann Wache. SWR Studio Karlsruhe/Rebekka Plies
Schaufensterbummeln - mehr ist am Samstag (16.1.) in der Freiburger Innenstadt nicht möglich. Normalerweise ist die Passage zu dieser Jahreszeit voll mit Shoppingkunden, die eben schnell noch ein Weihnachtsgeschenk umtauschen wollen oder auf der Suche nach einem Sale-Angebot sind. Beides muss in der Corona-Pandemie bis auf Weiteres jedoch online erledigt werden. Aber wie lange noch? picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Das Chaos auf den Straßen ist die eine Sache - doch der Wintereinbruch am Bodensee hat am Freitag (15.1.) auch seine guten Seiten. Allzu häufig kommt es nämlich nicht vor, eine kleine Schneeschuh-Tour durch die Innenstadt von Konstanz unternehmen zu können - wie diese Frau, die vergnügt am Münsterplatz ihre Runden zieht.
Neben den bisher auf dem Markt zugelassenen Impfstoffen gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2), liegen auch Hoffnungen auf dem Tübinger Forschungsunternehmen CureVac. Zwar rückt am Donnerstag (14.1.) das Firmengebäude in einer winterlichen Idylle aus Schnee in den Hintergrund, doch im Vordergrund steht seit dieser Woche eine vorläufige Erkenntnis aus Tests an Rhesusaffen: Demnach reicht bereits eine geringe Dosierung des Impfstoffs aus, um einen Schutz gegen das Virus aufzubauen. Imago Eibner-Pressefoto / Thomas Dinges
Das Licht am Ende des Tunnels, das alle derzeit so dringend brauchen: Hier scheint es am Mittwoch (13.1.) durch den winterlichen Wald. picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Hat hier noch jemand den Durchblick? Am Dienstag (12.1.) sorgte Schnee in ganz Baden-Württemberg für Verkehrschaos. Da ist man zu Fuß und in tierischer Begleitung doch noch am sichersten unterwegs. picture alliance/dpa | Marijan Murat
Richtig kalt war es am Montag (11.1.) in Baden-Württemberg. Für manche gerade recht, um die Kälte sinnvoll zu nutzen, nämlich um Eis zu produzieren. Hier der "Eisgalgen" in Neustetten im Kreis Tübingen. Perfekt, um Getränke kühl zu lagern und dazu noch Energie zu sparen. Peter Binder
Von Lametta, Kerzenschein und glänzenden Kugeln keine Spur mehr: Am Sonntag (10.1.) liegen ausgediente Weihnachtsbäume an der städtischen Sammelstelle in Reutlingen. Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen dürfen Vereine und karitative Einrichtungen die Bäume nicht mehr am Straßenrand einsammeln.
Schon wieder ein Schneebild? Ja! Denn zum ersten Mal seit Wochen scheint dazu die Sonne und zaubert ein perfektes Winterwunderland. Zum Glück gibt es genügend Ecken im Land, wo man dieses Idyll auch am Samstag (9.1.) mit schier unendlich viel Abstand genießen kann - wie hier in der Nähe von Albstadt (Zollernalbkreis).
Was so romantisch aussieht, kann ziemlich spektakulär werden: Am Freitag (8.1.) ist die verschneite Schanze in Titisee-Neustadt noch leer, doch später stürzen sich die Skispringer im Weltcup hier runter.
Selbstbemalte Fingernägel an einer Kinderhand bringen am Donnerstag (7.1.) Farbe ins trübe Januarwetter in Ludwigsburg.
Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Selbst der Großstädter in Stuttgart kann am Drei-Königs-Mittwoch (6.1.) ruhigen Gewissens den Schnee genießen. Ohne Stau und überfüllte Parkplätze. In den Stuttgarter Wäldern und Gärten ist es friedlich und geradezu einsam. Selbst der Besitzer dieses Apfelbaumes scheint schon eine Weile nicht mehr vorbeigekommen zu sein.
Im oberen Münstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) rauscht am Dienstag (5.1.) ein Snowboarder die Piste hinunter. Wie er wieder den Berg hochkommt, ist unklar, der überwiegende Teil der Skilifte im Schwarzwald ist nämlich aufgrund der Corona-Bestimmungen außer Betrieb. picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Schnee - und seit diesem Jahr wegen der Corona-Krise auch Ausgang - sind in Baden-Württemberg fast schon ein rares Gut. Da sich in den letzten Tagen beides kombinieren lässt, zieht es am Montag (4.1.) zahlreiche Spaziergänger an den Mummelsee im Schwarzwald. picture alliance/dpa | Benedikt Spether
Einmal mit Puderzucker, bitte! Die Burg Hohenzollern in Bisingen (Zollernalbkreis) ist am Sonntag (3.1.) fein von Schnee überzuckert und von Wolken umrankt. Kurz unterhalb der Burg ist bereits die Nullgradgrenze, die Bäume sind grün - und vom Schneezauber ist kaum noch etwas zu spüren. Eva Laun
Zwei Kontrahenten in seltener Eintracht: Gemeinsam schauen sich VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger (li.) und Präsident Claus Vogt am Samstag (2.1.) in Stuttgart das Spiel ihrer Mannschaft gegen RB Leipzig an. Zuvor gab es ein "Gespräch unter Männern", so Vogt via Twitter. picture alliance/dpa | Tom Weller
Sehnsuchtsort am Neujahrstag (1.1.): Eiszapfen hängen an der Dachkante eines Hauses, während im Hintergrund der verschneite Schwarzwald zu sehen ist. Das winterliche Wetter in den oberen Lagen des Schwarzwalds hüllt die Landschaft in Schnee und Eis ein und lädt zum Träumen ein. Philipp von Ditfurth
Es sieht fast so surreal aus, wie viele das Jahr 2020 empfunden haben. Aber beim genauen Hingucken erkennt man doch den Pilz, der sich auf dem Totholz im Stuttgarter Wald eingenistet hat. Vermutlich wird er heute Nacht (31.12.) friedlich ins neue Jahr kommen. Nicht nur durch die Ausgangsbeschränkungen wird es sicher ruhig sein im Wald.
Plötzlich da, dann verschwunden: Eine mysteriöse Metall-Stele in der Felsengartenkellerei in Hessigheim (Kreis Ludwigsburg) ist nun wieder aufgetaucht, wie am Mittwoch (30.12.) zu sehen ist. Und nun wolle sie hier bleiben. Denn sie stehe gern hier, es sei ein unglaublich schönes Fleckchen Erde, heißt es auf einem Zettel. Woher die Stele kommt, ist ungeklärt. Das Auftauchen der Monolithe ist ein weltweites Phänomen. Vermutet wird ein PR-Gag. Felsengartenkellerei Besigheim
In einem Rückspiegel erahnt man am Montag (28.12.) die Silhouette des Rechberges auf der Schwäbischen Alb bei Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis). "Ein feste Burg ist unser Gott" heißt es in einem Kirchenlied - und wer viel Gottvertrauen besitzt, erkennt vielleicht auch die Ruine der dort befindlichen mittelalterlichen Spornburg. Imago x xonw-imagesx/xMariusxBullingx
Sie ist eine der ersten: In weihnachtlicher Kulisse wird diese 64-Jährige in einem Altenpflegeheim in Sindelfingen (Kreis Böblingen) gegen das Coronavirus geimpft. Dafür ist ein mobiles Impfteam des Klinikum Stuttgart am Sonntag (27.12.), dem ersten Impf-Tag in Baden-Württemberg, vorbeigekommen. picture alliance/dpa | Marijan Murat
Der Schein trügt: Zwar ist am Ufer des Baggersees in Schutterwald (Ortenaukreis) am Samstagmittag (26.12.) keine Menschenseele zu sehen, auf den Wegen um das Gewässer herum herrscht jedoch reger Betrieb. Viele versuchen wohl bei einem Spaziergang wieder Platz zu schaffen für den nächsten Gang - damit die Weihnachtsgans, das Raclette oder das Fondue nicht ganz so schwer im Magen liegt.
Ein Skitouren-Geher im Schwarzwald auf dem Feldberg. Da die Lifte wegen der Corona-Pandemie still stehen, sind viele Menschen mit Skiern oder Schneeschuhen im Gelände unterwegs. Einige wenige dringen auch in Auerhahnschutzgebiete ein. picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
STAND
AUTOR/IN