STAND

Ostergottesdienste doch möglich

21:11 Uhr

In Baden-Württemberg sind nun doch Ostergottesdienste über die Feiertage möglich, nachdem auf Bundesebene der ursprünglich beschlossene Oster-Lockdown zurückgenommen wurde. Präsenzgottesdienste könnten unter den bisherigen Maßnahmen stattfinden, sagte Oliver Hoesch, Sprecher der evangelischen Landeskirche in Württemberg der "Heilbronner Stimme" (Donnerstag). Die strengen Hygienekonzepte und auch die jeweiligen Inzidenz-Regeln müssten weiter beachtet werden. Bund und Länder hatten ursprünglich vorgehabt, das gesellschaftliche Leben von Gründonnerstag bis Ostermontag weitestgehend herunterzufahren. Die Kirchen waren gebeten worden, Gottesdienste nur online anzubieten.

Verwaltungsgerichtshof Mannheim kippt weitere Corona-Paragraphen

18:36 Uhr

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in Mannheim hat über weitere Corona-Eilanträge entschieden. Das Gericht kippte eine Sonderregel bei Einreise aus einem Virus-Variantengebiet. Die längere Quarantäne von 14 statt 10 Tagen sei wissenschaftlich nicht begründet, so die Richter. Der VGH setzte auf Antrag eines Möbelhauses im Zollernalbkreis zudem einen Paragraphen der Corona-Verordnung außer Vollzug. Es geht um die Verpflichtung für den normalen Einzelhandel zur Vereinbarung von Terminen und dass maximal ein Kunde pro 40 Quadratmeter in den Laden darf. Für den Buchhandel gibt es jedoch keine solchen Beschränkungen. Das widerspreche dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Das Gericht setzte den Passus in dem nicht anfechtbaren Beschlus allerdings nicht mit sofortiger Wirkung außer Vollzug, sondern erst zum 29. März. Es stehe der Landesregierung frei, den Gleichheitsverstoß bis dahin entweder durch Aufhebung der für den sonstigen Einzelhandel bestehenden Beschränkungen oder durch deren Erstreckung auf den Buchhandel zu beseitigen. Desweiteren wurden mehrere Eilanträge abgelehnt, darunter der einer Schankwirtschaft, einer Sauna und eines Yogastudios.

Fast 3.000 Neuinfektionen - vier Kreise über 200er-Marke

18:09 Uhr

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist in Baden-Württemberg laut Landesgesundheitsamt heute (Stand: 16 Uhr) um weitere 2.939 Fälle (gesamt: 349.704) gestiegen. Am Mittwoch der Vorwoche waren es noch 2.128 Neuinfektionen. Im Wochenvergleich steigen die Fallzahlen damit deutlich um 20,3 Prozent. 23 weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (gesamt für Baden-Württemberg: 8.591). 299 an Covid-19 erkrankte Personen werden zurzeit auf Intensivstationen behandelt. Das sind 36 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Intensivpatienten steigt somit um 13,7 Prozent. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner wird aktuell mit 108,6 (Vortag: 101,9, vergangenen Mittwoch 84,7) angegeben. Keiner der 44 Stadt- und Landkreise liegt derzeit unter einem Inzidenzwert von 50. Dagegen befinden sich vier Regionen über der 200er-Marke: der Hohenlohekreis (224,6), der Main-Tauber-Kreis (200,2), der Kreis Schwäbisch Hall (375,1) und der Landkreis Sigmaringen (208,6). Freiburg im Breisgau verzeichnet dagegen mit 51,0 landesweit den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert.

Kreis Göppingen: Impfungen in Arztpraxen angelaufen

16:52 Uhr

Im Kreis Göppingen dürfen seit dieser Woche 33 Hausarztpraxen gegen das Coronavirus impfen. Grundlage dafür ist eine Sondergenehmigung der Behörden. Bis zu 3.000 impfberechtigte Patienten sollen in den Hausarztpraxen, die sich an der Aktion beteiligen, ihre Impfung bekommen. Dazu soll der Astrazeneca-Impfstoff genutzt werden, der während des bundesweiten Impfstopps vor gut einer Woche im Kreis Göppingen übrig geblieben ist.

Göppingen

Verwertung des übrig gebliebenen Impfstoffes Sonderimpfung in Arztpraxen im Kreis Göppingen

Im Kreis Göppingen dürfen seit dieser Woche 33 Hausarztpraxen gegen das Coronavirus impfen. Grundlage dafür ist eine Sondergenehmigung der Behörden.  mehr...

Bundesregierung prüft temporäres Verbot von Auslandsreisen

15:38 Uhr

Die Bundesregierung prüft, ob Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland wegen der Corona-Pandemie vorübergehend unterbunden werden können. Es gebe einen entsprechenden Prüfauftrag, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. Es bestünden aber "große verfassungsrechtliche Hürden".

Impfstoffproduktion bei R-Pharm im Kreis Neu-Ulm

15:20 Uhr

Der Medikamentenhersteller R-Pharm will im dritten Quartal in seinem Werk in Illertissen (Kreis Neu-Ulm) mit der Produktion eines Corona-Impfstoffs beginnen. Nach SWR-Informationen wird derzeit in einem bereits bestehenden Gebäude eine Anlage aufgebaut, mit der Impfstoff produziert werden kann. Wie schnell die Impfstoffherstellung anlaufen kann, hängt dann unter anderem von Zulieferern ab. Nach SWR-Informationen steht auch noch nicht genau fest, welcher Impfstoff hergestellt wird. Der russische Mutterkonzern von R-Pharm prrüft derzeit noch, ob in Illertissen Astrazeneca oder Sputnik V produziert werden soll.

Zugang zu Kurzarbeit wird verlängert

15:02 Uhr

Die Bundesregierung erleichtert den Zugang zu Kurzarbeit angesichts der andauernden Corona-Krise bis zum Sommer. Wie das Bundesarbeitsministerium mitteilte, beschloss das Kabinett eine Verlängerung der erleichterten Bedingungen um drei Monate bis zum 30. Juni. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärte, Arbeitgeber und Beschäftigte bräuchten "Planungssicherheit". Die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zum Kurzarbeitergeld sei die richtige Antwort darauf. "Denn Kurzarbeit ist unser wichtigstes Instrument, um Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern."

Merkel: Länder verantworten Mangel an Coronatests in Schulen

14:29 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Verantwortung für die schleppende Belieferung von Schulen mit Corona-Selbsttests den Ländern zugewiesen. "Ich bin bereit, vieles zu verantworten", sagte Merkel in der Regierungsbefragung im Bundestag. "Aber die Verteilung von Selbsttests gehört wirklich nicht zu den Aufgaben, die eine Bundesregierung zu leisten hat." Der Bund sei jederzeit bereit, bei der Beschaffung "unterstützend tätig" zu werden, um mit den Ländern auf dem Markt aktiv zu sein und die gemeinsame "Marktmacht" auszuspielen, sagte die Kanzlerin. Im Grundsatz liege die Verantwortung für den Schulbereich aber bei den Ländern.

Südwestmetall froh über Rücknahme der "Osterruhe"

14:13 Uhr

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hat die Rücknahme der geplanten sogenannten Osterruhe am Gründonnerstag und Karsamstag begrüßt. Er sei sehr froh über die Korrektur, so Hauptgeschäftsführer Peer-Michael Dick im SWR. Es verdiene Respekt, dass Bundeskanzlerin Angela (CDU) Merkel die Verantwortung übernehme und den Fehler eingestehe.

Gerichtstermin um PFC-Skandal aufgehoben

14:09 Uhr

Wegen des großes öffentlichen Interesses mitten in der Corona-Pandemie hat das Landgericht Baden-Baden einen Termin zum PFC-Skandal in Rastatt aufgehoben. Das außerordentlich hohe Publikumsinteresse lasse befürchten, dass die aufgrund der Pandemie erforderlichen Hygienemaßnahmen in der Verhandlung nicht eingehalten werden können, teilte eine Sprecherin mit. Statt am Freitag zu verhandeln, sollen Informationen nun zunächst auf schriftlichem Weg ausgetauscht und ein Sachverständigengutachten eingeholt werden. Später soll dann öffentlich verhandelt werden; ein Termin steht noch nicht fest. Bei dem Fall geht es um Schadenersatz in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro, den die Stadtwerke Rastatt wegen der Vergiftung des Grundwassers mit den gesundheitsschädlichen Chemikalien PFC von einem Kompostunternehmen einklagen wollen.

Horb mit hohen Infektionszahlen

14:01 Uhr

Die Stadt Horb gilt derzeit als Sorgenkind im Kreis Freudenstadt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 255, so eine Sprecherin der Stadt im SWR.  Es sei klar gewesen, dass mit Öffnung der Kitas und Schulen ohne Teststrategie des Landes die Zahlen hochgehen würden. Das liege nicht an den Erziehern und Lehrern, heißt es aus dem Rathaus. Es gebe aber Eltern, die ihre Kinder krank in die Kita bringen oder die kostenlosen Schnelltests für Grundschüler ablehnen. Von Seiten der Stadt tue man alles, was möglich sei, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.

Brachliegendes Vereinsleben "hat dramatische Auswirkungen für Jugendliche"

13:49 Uhr

Den Sportvereinen laufen die Mitglieder weg. Denn durch die Corona-Pandemie bieten sie Angebote, die nicht stattfinden. Besonders hart trifft das Jugendliche: Ihnen fällt fast ihre komplette Freizeitgestaltung weg. Die Mannheimer Sportkreisvorsitzende Sabine Hamann prognostiziert gravierende Auswirkungen.

Mannheim

Interview mit Mannheimer Sportkreisvorsitzender Brachliegendes Vereinsleben: "Das hat dramatische Auswirkungen für Jugendliche"

Den Sportvereinen laufen die Mitglieder weg. Denn durch die Corona-Pandemie bieten sie Angebote an, die nicht stattfinden. Besonders hart trifft das Jugendliche: Ihnen fällt fast ihre komplette Freizeitgestaltung weg.  mehr...

Schwere Nebenwirkungen nach Impfung: Verdachtsfälle bei 0,03 Prozent

13:46 Uhr

Schwerwiegende Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen sind weiterhin die absolute Ausnahme. Nach fast neun Millionen Impfungen in Deutschland nannte das für die Sicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Quote von 0,3 pro 1.000 Impfdosen. Impfungen seien "eine effektive Maßnahme, die Corona-Pandemie einzudämmen und sich selbst vor Covid-19 zu schützen", heißt es in dem jüngsten Sicherheitsbericht. Nach dem vorübergehenden Stopp der Impfungen mit Astrazeneca wurden vor allem die Meldungen über Sinusvenenthrombosen erwartet. Laut PEI wurden bis 19. März 14 solcher Verdachtsfälle gemeldet. Zwei Patientinnen verstarben. Zwei Verdachtsfälle wurden nach Impfung mit Biontech/Pfizer gemeldet. "Weitere Untersuchungen werden derzeit durchgeführt, um den möglichen Zusammenhang mit der Impfung aufzuklären", berichtete das PEI. 

Wirrwarr um Corona-Modellstadt Tübingen

13:43 Uhr

Das Hin und Her über die bundesweiten Corona-Beschränkungen an Ostern sorgt auch in der Corona-Modellstadt Tübingen für Verwirrung. Der Grund: Bund und Länder hatten Ruhetage über Ostern angekündigt. Dann hätte der Handel deutschlandweit fast komplett schließen müssen. In diesem Fall hätte auch der Modellversuch in Tübingen mit offenen Läden, Kinos und Straßencafés pausiert. Die Ruhetage und verschärften Corona-Regeln an Ostern stehen jetzt aber wieder in Frage. Dann würde auch die Tübinger Modellstadt weiterlaufen, so Tübingens Pandemie-Beauftragte Lisa Federle.

Erleichterung nach Aus für Osterruhe

13:40 Uhr

Nachdem Bund und Länder die Pläne von zusätzlichen Ruhetagen rund um Ostern gekippt haben, herrscht Erleichterung bei vielen Händlern. Ihm sei ein Stein vom Herzen gefallen, so der Obermeister der Fleischerinnung Heilbronn-Hohenlohe-Schwäbisch Hall, Harald Hohl. Er hätte sonst einen kaum bewältigbaren Andrang am Ostersamstag erwartet, so Hohl im SWR. Auch der Fischhändler Jürgen Seybold aus Lauffen am Neckar (Kreis Heilbronn) zeigte sich erleichtert: Zu Karfreitag, dem Tag, an dem Christen traditionell Fisch essen, vielleicht keinen verkaufen zu können, war für ihn realitätsfern. Er hätte es auf ein Bußgeld ankommen lassen, so Seybold.

Abgeordnete stören mit Banner Landtagssitzung

13:34 Uhr

Abgeordnete haben die Sondersitzung des Landtags mit einem Protestplakat gestört. Die mittlerweile fraktionslosen Abgeordneten Stefan Räpple, Heinrich Fiechtner und Wolfgang Gedeon (alle ehemals AfD) entrollten am Rednerpult ein Plakat mit der Aufschrift "Maskenpflicht für Schulkinder - ein politisches Verbrechen". Unter Protest der Landtagsvizepräsidentin und der anderen Parlamentarier trugen sie das Plakat nach draußen. Dann entrollte das Trio das Plakat erneut auf der Besuchertribüne des Plenarsaals. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) unterbrach seine Rede, kommentierte den Vorgang aber nicht. Die drei Abgeordneten gehören dem neuen Landtag nicht mehr an. AfD-Fraktionschef Bernd Gögel verteidigte die Aktion in seiner Rede als "völlig harmlos" und gerechtfertigt. Seit dieser Woche gilt für Grundschüler eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg.

Christina Baum (AfD, l) und Wolfgang Gedeon (parteilos, r) breiten vor Winfried Kretschmann (Bündnis 90Die Grünen, M), Ministerpräsident von Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg ein Transparent aus. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Marijan Murat)
picture alliance/dpa | Marijan Murat

Bundesligaspiel von Frisch Auf Göppingen abgesagt

13:32 Uhr

Beim Handball-Bundesligisten TBV Lemgo Lippe sind erstmals mehrere Corona-Fälle aufgetreten. Wie der Club am Mittwoch mitteilte, sind die beiden kommenden Partien am Sonntag gegen Frisch Auf Göppingen sowie am 1. April beim TuSEM Essen abgesagt worden.

Luca-App auch im Kreis Biberach

13:29 Uhr

Im Landkreis Biberach steht für die Kontaktverfolgung ab sofort auch die Luca-App zur Verfügung. Damit können sich zum Beispiel Besucher von Restaurants digital registrieren, sobald diese Besuche wieder möglich sind. Die App soll helfen, Infektionsketten zu erkennen.

OB von Crailsheim will "Modellstadt für testbasierte Öffnungen"

13:23 Uhr

Der Oberbürgermeister von Crailsheim, Christoph Grimmer, möchte seine Stadt zu einer Modellstadt für testbasierte Öffnungen machen. Er schlägt eine vorsichtige Öffnung des Handels unter strengen Testungen vor. Damit will der OB zeigen, dass auch in einer Hotspot-Region eine Abkehr vom Lockdown möglich ist. In einem Schreiben an die Landesregierung, das Regierungspräsidium und den Landkreis schlägt Grimmer daher eine "Modellstadt Crailsheim" vor. Als Beispiel nennt er Tübingen. Die Stadtverwaltung will eine Ausnahmegenehmigung von der Corona-Verordnung für Crailsheim erreichen. Man könne nicht so einfallslos weitermachen wie bisher.

Ostalbkreis verschärft Regelungen in Kitas

13:15 Uhr

Im Ostalbkreis wurden inzwischen aus 28 Kindertageseinrichtungen Corona-Fälle gemeldet, das sind zwei Kitas mehr als zu Wochenbeginn. Ab morgen sollen Kinder mit leichten Symptomen nicht mehr in die Kitas kommen. Wie Landrat Joachim Bläse (CDU) dem SWR sagte, wird der Landkreis als Träger der Einrichtungen von seinem Hausrecht Gebrauch machen und "Schnupfenkinder" nach Hause zurück zu ihren Eltern schicken. Die Symptome ließen sich kaum auseinanderhalten, erklärte der Landrat. Außerdem wird nur noch in Kleingruppen betreut, ein offenes Angebot gäbe es vorerst nicht. Die Stadt Schwäbisch Gmünd wird zudem testweise auch bei Kindern ohne Symptome Abstriche nehmen, das soll wahlweise in den Kitas beziehungsweise zu Hause bei den Eltern geschehen.

Schweigeminute für Corona-Opfer

13:11 Uhr

In vielen Städten gab es am Mittag eine Schweigeminute für die Opfer der Corona-Pandemie. Rund 200 Städte in knapp 40 Ländern beteiligten sich daran - unter anderem Florenz, Budapest und Stuttgart. Sie wollen damit ihre Verbundenheit mit Menschen ausdrücken, die unter den Folgen der Pandemie leiden oder jemanden verloren haben.

Autohersteller begrüßen Merkels Entscheidung

13:09 Uhr

Die Autohersteller haben die Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßt. Einen Fehler einzuräumen zeuge von Größe, sagte Verbandschefin Hildegard Müller. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten seien in einer ausgesprochen schwierigen Lage. Das Land müsse jetzt zusammenstehen und nach Lösungen, nicht nach Fehlern bei anderen suchen. Die Autoindustrie hatte zuvor gewarnt, plötzliche Betriebsstilllegungen über Ostern seien für eine international vernetzte Wirtschaft nicht machbar.

Merkel entschuldigt sich nach Rücknahme der Osterruhe-Regelung

12:46 Uhr

Nach dem Kippen der umstrittenen Osterruhe-Regelung hat sich Kanzlerin Angela Merkel bei den Bürgerinnen und Bürgern entschuldigt. Der ganze Vorgang habe zusätzliche Verunsicherung ausgelöst, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. "Das bedauere ich zutiefst, und dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung."

Kretschmann bestätigt: Pläne für "Osterruhe" werden zurückgezogen

12:27 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat bestätigt, dass die "Osterruhe" wieder gekippt wird. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder hätten in ihrer kurzfristig angesetzten Schalte auf Initiative von Merkel entschieden, ihren Beschluss vom frühen Dienstagmorgen "zurückzuziehen und nicht umzusetzen", sagte der Grünen-Politiker im Stuttgarter Landtag. "Ich will der Kanzlerin noch mal meinen großen Respekt für diese Initiative zollen." Es habe sich als nicht machbar herausgestellt, Gründonnerstag und Karsamstag mit Hilfe des Infektionsschutzgesetzes als Ruhetage zu definieren. Zudem sei klar geworden, dass es bei vielen Betrieben stark die Lieferkette beeinträchtigt hätte. Das Sprichwort "der Teufel steckt im Detail" habe sich bewahrheitet, so Kretschmann.

Astrazeneca informiert über Anzeichen einer Thrombose nach Impfung

12:13 Uhr

Nach der Wiederaufnahme der Impfungen mit dem Astrazeneca-Mittel informiert der Hersteller Ärzte über mögliche Anzeichen einer Thrombose. In einem sogenannten Rote-Hand-Brief, der durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verbreitet wird, werden unter anderem Blutergüsse an einer anderen Stelle als dem Einstich genannt. Solche Briefe enthalten wichtige Mitteilungen über Arzneimittel. Sie werden regelmäßig an Ärzte verschickt, um sie über neue Erkenntnisse zu informieren. In dem Brief heißt es, bei dem Covid-19-Vakzin von Astrazeneca überwiege der Nutzen die Risiken, "trotz eines möglichen Zusammenhangs mit sehr seltenen Thrombosen in Kombination mit einer Thrombozytopenie". Das Gesundheitspersonal solle auf entsprechende Anzeichen und Symptome achten. Die Geimpften sollten gegebenenfalls angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Merkel übernimmt Verantwortung für "Osterruhe"-Diskussion

12:09 Uhr

Nach massiver Kritik und Verwirrung um die geplante "Osterruhe" hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Regelung aus den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen wieder gekippt. Sie übernehme dafür die Verantwortung, wurde Merkel von Teilnehmern einer kurzfristig einberufenen Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch zitiert. "Der Fehler ist mein Fehler", sagte Merkel demnach. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass zu viele Folgeprobleme entstanden wären, hätte man - wie beschlossen - den Gründonnerstag und Karsamstag zu Ruhetagen erklärt. Aufwand und Nutzen stünden in keinem guten Verhältnis, wurde Merkel von Teilnehmern der völlig überraschend einberufenen Runde mit den Länderregierungschefs zitiert.

Ravensburg will Corona-Modellstadt werden

12:01 Uhr

Die Stadt Ravensburg will Corona-Modellstadt werden und dadurch ähnlich wie in Tübingen Gaststätten und Cafés wieder öffnen. Man habe dazu einen entsprechenden Antrag an das Land gestellt, heißt es in einer Mitteilung. Basis für eine Umsetzung sei das schon bestehende Testkonzept der Stadt. Das Konzept soll in einem ersten Schritt der vom Lockdown schwer gebeutelten Gastronomie helfen, könnte aber auch auf Kultur- und Sportstätten sowie den Einzelhandel ausgedehnt werden.

Diakonie fordert Impfteams für Behinderteneinrichtungen

11:56 Uhr

Das Diakonische Werk Württemberg fordert den raschen Einsatz mobiler Impfteams für die Behindertenhilfe angesichts der Zunahme der hoch ansteckenden Mutationen des Coronavirus. Für Menschen mit Behinderung und die Beschäftigten in den Behinderteneinrichtungen brauche es dieselben Anstrengungen wie bei der Pflege, so Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. Seit Ende Februar sind Menschen mit seelischer und geistiger Behinderung impfberechtigt. Sie mussten bisher Termine in den Impfzentren vereinbaren. Impfungen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung durch die mobilen Impfteams waren für Mitte März zugesagt, haben dort der Mitteilung der Diakonie zufolge aber erst vereinzelt stattgefunden.

"Osterruhe" vom Tisch - Keine neue Bund-Länder-Runde geplant

11:51 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. In einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zudem bekannt, dass nicht daran gedacht werde, kurzfristig eine neue Bund-Länder-Runde einzuberufen. Der entsprechende Punkt zur Osterruhe der Beschlüsse vom frühen Dienstagmorgen werde nicht umgesetzt. Trotzdem sei es richtig, über Ostern Kontakte individuell möglichst stark einzuschränken, hieß es aus der Runde. Allen sei klar, dass weitere Maßnahmen erforderlich seien. Die Länder sollen nun das Instrumentarium aus den im Beschluss zusätzlichen Maßnahmen intensiv nutzen.

Schnelltests: Kretschmann mit Appell an Unternehmer

11:40 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) äußerte in seiner heutigen Rede im Landtag einen Appell an Unternehmen, regelmäßig Schnelltests für Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen, die in Präsenz arbeiten müssen - "mindestens einmal die Woche, besser zweimal." Anfang April wolle man sich einen Überblick verschaffen, wie viele Unternehmen im Land solche Tests anbieten. Sollte die Quote zu niedrig sein, werde eine bundesweite rechtliche Verpflichtung für die Unternehmen geprüft, so der Grünen-Politiker weiter.

Schulschließungen in Extrem-Hotspots

11:29 Uhr

Nach den Osterferien sollen alle Kinder und Jugendlichen schrittweise und mit regelmäßigen Corona-Tests wieder in die Schulen zurückkehren können. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) skizzierte am Vormittag das weitere Vorgehen in Baden-Württemberg. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz erklärte, es müsse einen Stufenplan geben, "um es allen Kindern zu ermöglichen, nach Ostern zumindest für einige Tage in der Woche Unterricht in Präsenz zu erhalten". In Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 pro 100.000 Einwohner sollen die Schulen allerdings geschlossen werden, so Schwarz im Landtag. Kinder und Jugendliche sollten dann ausschließlich digitalen Unterricht bekommen.

Ifo-Forscher kritisiert Corona-Politik: "Wird planlos agiert"

11:21 Uhr

Das Ifo-Institut kritisiert die Corona-Politik in Deutschland. "Im Moment wird relativ viel falsch gemacht", sagte der Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, Andreas Peichl. "Es fehlt eine Strategie. Es wird planlos agiert." Man laufe dem Virus hinterher. Die Politik begehe die gleichen Fehler, die sie schon im vergangenen Herbst gemacht habe. Trotz fehlender Teststrategie seien die Beschränkungen Anfang März gelockert worden. Der Mini-Lockdown über Ostern könne die Infektionszahlen vielleicht abflachen helfen. Aber sie dürften nicht richtig nach unten gehen.

Merkel stoppt "Osterruhe"

11:15 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur "Osterruhe" zu stoppen. Das teilte Merkel in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

Impfungen sollen über Ostern weitergehen

11:06 Uhr

Der Osterlockdown soll zu keinem Einbruch der Impfquote führen. Auch über Ostern werde grundsätzlich geimpft, teilte das Sozialministerium auf SWR-Anfrage mit. Da sich aber die Zahl der möglichen Impfungen am verfügbaren Impfstoff orientiere, könne es sein, dass einzelne Zentren Impftermine auf andere Wochentage verteilen und etwa am Wochenende oder über Ostern schließen. Das habe aber nichts mit dem Lockdown über Ostern zu tun, sondern einzig mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes, heißt es aus dem Sozialministerium.

Wöchentlich zwei Tests für Schüler im Präsenzunterricht

10:50 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat im Landtag angekündigt, dass die Sicherheitsmaßnahmen an den Schulen weiter ausgebaut werden sollen. Kommende Woche werde er mit Vertretern von Lehrkräften, Eltern und Schulleitungen sprechen, um eine weiterführende Strategie nach den Osterferien zu erörtern. Nach den Ferien sollen nicht mehr nur Lehrkräfte regelmäßig getestet werden, sondern auch die Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht. Dafür seien an den Schulen zwei Tests pro Woche vorgesehen. Der Ministerpräsident appellierte an Unternehmen, regelmäßig Schnelltests für Arbeitnehmer zur Verfügung zu stellen, die in Präsenz arbeiten müssen - "mindestens einmal die Woche, besser zweimal." Anfang April wolle man sich einen Überblick verschaffen, wie viele Unternehmen im Land solche Tests anbieten. Sollte die Quote zu niedrig sein, werde eine bundesweite, rechtliche Verpflichtung für die Unternehmen geprüft, so Kretschmann.

Baden-Württemberg

Sondersitzung im Landtag Erneut Ausgangssperren und neue Regelungen für die Schulen

Es gab viel zu besprechen im Landtag. Unter anderem hat Ministerpräsident Kretschmann klar gemacht, wie es an den Schulen nach Ostern weitergehen soll. Mittenrein platzte eine Nachricht von Bundeskanzlerin Merkel.  mehr...

Wieder nächtliche Ausgangssperre bei Inzidenz über 100

10:30 Uhr

Bei der Sondersitzung des baden-württembergischen Landtags in Stuttgart hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) angekündigt, dass es in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr geben wird. Außerdem kündigte er an, dass Mitfahrende in einem privatem Pkw eine medizinische Maske tragen müssen, sofern sie nicht im selben Hausstand leben. Wie das Land mit den Regelungen im Handel wie Click & Meet beziehungsweise Click & Collect umgehe werde, berate man noch mit den Nachbarländern.

Merkel berät kurzfristig erneut mit Ministerpräsidenten

10:06 Uhr

Nach der massiven Kritik an den Oster-Beschlüssen der Bund-Länder-Runde Anfang der Woche will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kurzfristig erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten. Um 11 Uhr werde es eine Schalte der Kanzlerin mit den Regierungschefs geben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin. Dabei werde es um den Umgang mit der anhaltenden Kritik gehen. Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war.

Tübingen beantragt Pause für Corona-Modellstadt

9:48 Uhr

Die Stadt Tübingen will die Corona-Modellstadt über Ostern aussetzen. Ein entsprechender Vorschlag liege bei der Landesregierung, so Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Er würde die Modellstadt stattdessen gerne um zwei Wochen verlängern. Hintergrund des Vorschlags sind die gestrigen Entscheidungen von Bund und Ländern. Demnach gelten über Ostern in Deutschland verschärfte Corona- Beschränkungen, der Handel soll weitgehend schließen. Würde die Modellstadt Tübingen fortgeführt, wäre die Stadt deutschlandweit die einzige mit geöffneten Läden, Cafés, Kinos und Theatern. Die Entscheidung über eine Pause für das Versuchsprojekt muss das baden-württembergische Staatsministerium fällen.

Curevac-Impfstoff schützt Mäuse vor südafrikanischer Mutante

9:15 Uhr

Der von der Tübinger Biotechfirma Curevac entwickelte Corona-Impfstoff schützt Mäuse auch vor der südafrikanischen Virusvariante. Demnach haben Versuche mit transgenen Mäusen laut Unternehmen ergeben, dass diese durch die Impfung umfassend geschützt werden. Das seien die ersten entsprechenden Versuche, die einen vollständigen Schutz vor der besonders bedrohlichen Variante des Coronavirus versprechen. Eine Zulassung des Curevac-Impfstoffs für Menschen wird derzeit geprüft.

Landkreise sollen weiter selbst über Schließungen entscheiden

9:12 Uhr

Das Land Baden-Württemberg will es weiter Stadt- und Landkreisen überlassen, je nach Corona-Infektionszahlen über Lockerungen und Schließungen etwa von Geschäften zu entscheiden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Vormittag aus Kreisen der grün-schwarzen Koalition. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte erwogen, die Regeln wieder landesweit durchzusetzen, dies aber wieder verworfen. Der Grünen-Politiker will am Vormittag im Landtag erläutern, wie das Land die schärfere Corona-Notbremse und den fünftägigen Oster-Lockdown umsetzen wird.

Gründonnerstag und Karsamstag - Was bedeutet Ruhetag?

9:10 Uhr

Um die dritte Corona-Welle zu brechen, sollen Gründonnerstag und Karsamstag in diesem Jahr einmalig als "Ruhetage" definiert werden. Was genau das bedeutet, ist noch nicht endgültig geklärt.

Definition noch unklar Was bedeutet Ruhetag?

Um die dritte Corona-Welle zu brechen, sollen Gründonnerstag und Karsamstag in diesem Jahr einmalig als "Ruhetage" definiert werden. Was genau das bedeutet, ist noch nicht endgült…  mehr...

Löhne erstmals seit Jahren gesunken

9:06 Uhr

Die Löhne der Menschen in Deutschland sind erstmals seit den Erhebungen 2007 nominal gesunken. Die Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen fielen im Corona-Krisenjahr 2020 um 0,7 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Da zugleich die Verbraucherpreise um knapp 0,5 Prozent stiegen, blieb den Beschäftigten real 1,1 Prozent weniger Gehalt. Das war noch etwas weniger, als die Wiesbadener Statistiker zunächst geschätzt hatten. In der Statistik ist allerdings das Kurzarbeitergeld nicht berücksichtigt, das in der Corona-Krise für Millionen Erwerbstätige die Einkommensverluste zumindest abfederte. Die bezahlte Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 deutlich um im Schnitt 2,9 Prozent. Den stärksten Rückgang gab es im Gastgewerbe mit minus 19,4 Prozent.

Medizinstatistiker spricht von "Pandemie-Bingo"

8:54 Uhr

Der Freiburger Medizinstatistiker Gerd Antes hat den Umgang der Regierenden mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie scharf kritisiert. Dass Urlaub im Schwarzwald verboten und auf Mallorca erlaubt sei, sei die Abschaffung der Logik. "Mir kommt das vor wie Pandemie-Bingo und Malle hat den Hauptgewinn gezogen", sagte er in einem Interview mit dem "Südkurier". Er rügte zugleich desaströse Datenmängel. Das Chaos um Corona-Regeln werde in Deutschland immer größer, kommentierte Antes die jüngsten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz. So sei die Inzidenz der gröbste Indikator, den man für eine Beschreibung nutzen könne. Mittelwerte würden Unterschiede vertuschen. "Bei Altersgruppen und Mortalitäten muss ich auf die Details dieser Gruppen blicken", so Antes. Dies werde aber nicht gemacht.

Konstanz zieht Notbremse

8:44 Uhr

Der Landkreis Konstanz zieht die Corona-Notbremse. Weil der Inzidenzwert an drei Tagen über 100 lag, gelten ab morgen wieder strengere Corona-Regeln. Laut Landratsamt werden Museen geschlossen, körpernahe Dienstleistungen sind verboten. Es werde aber keine Ausgangssperre geben. Zudem blieben die Öffnungsregeln für Schulen und Kindergärten bestehen. In der Region haben bereits die Kreise Lindau und Sigmaringen wegen steigender Infektionszahlen die Lockerungen zurückgenommen.

Reutlingen startet flächendeckende Schnelltests

8:40 Uhr

Reutlingen bietet ab heute flächendeckend Corona-Tests im gesamten Stadtgebiet an. Dazu fährt ein Stadtbus, der zum Testzentrum umgerüstet wurde, regelmäßig 14 Stationen außerhalb der Innenstadt an. Die nächsten beiden Wochen werde man Erfahrungen sammeln und gegebenenfalls den Einsatzplan anpassen, so Reutlingens Feuerwehrkommandant Harald Herrmann, dessen Team das Testmobil ins Rollen gebracht hat.

Impftermine für Ü-80-Jährige an Ostern

8:27 Uhr

500 Menschen, die über 80 Jahre alt sind, sollen in Sindelfingen (Kreis Böblingen) am Osterwochenende einen gesonderten Impftermin bekommen. Die Berechtigten sollen von der Stadtverwaltung direkt angeschrieben und informiert werden. Dazu werden im Kreisimpfzentrum zusätzliche Impfslots vergeben. Wer über 80 ist und noch keinen Impftermin hatte, kann sich auch telefonisch an die Stadtverwaltung Sindelfingen wenden, um einen Termin zu buchen.

Intensivmediziner: Impfungen machen sich bereits bemerkbar

8:16 Uhr

Die deutschen Intensivmediziner registrieren nach Angaben ihres Verbandes bereits Auswirkungen der Impfungen. Auf den Intensivstationen gebe es nur noch "sehr wenige" Corona-Patienten im Alter von 80 Jahren, so Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), im Deutschlandfunk. Das sei deutlich zu sehen. "Die Impfungen scheinen wirklich zu wirken", ergänzt Marx. "Wenn wir die über 65-Jährigen geimpft haben, werden wir einen Effekt deutlich merken."

Virus-Varianten immer häufiger bei jüngeren Menschen

8:08 Uhr

Der Anteil an Coronavirus-Varianten steigt in Baden-Württemberg weiter an auf mittlerweile über 80 Prozent. Laut den Ergebnissen der Proben des Verbands der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM), sind indes immer häufiger jüngere Bevölkerungsgruppen betroffen. So sei die Anzahl der Variantennachweise bei Kindern bis 9 Jahren höher als bei Menschen ab 70. Die Zahl der übermittelten Fälle von Corona-Varianten waren insgesamt in den mittleren Altersgruppen am höchsten.

Mehr Intensiv-Patienten nach Ostern erwartet

8:01 Uhr

Steigende Infektionszahlen mit dem Coronavirus lassen erneut den Blick in Richtung Intensivstationen wandern. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate ist man beispielsweise an den Unikliniken in Mannheim und Heidelberg vorbereitet. Vor allem wegen der Mutationen erwarten die Verantwortlichen in den kommenden Woche mehr Intensivpatienten - allerdings dann verstärkt Menschen unter 60 Jahren.

Mannheim

Kliniken in Mannheim und Heidelberg bereiten sich vor Mehr Corona-Intensiv-Patienten nach Ostern erwartet

Steigende Covid-19 Infektionszahlen lassen erneut den Blick in Richtung Intensivstationen in der Region wandern. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate ist man beispielsweise an den Unikliniken in Mannheim und Heidelberg vorbereitet.  mehr...

Oster-Lockdown gilt auch für den Breitensport

7:54 Uhr

Nach den jüngst getroffenen Beschlüssen von Bund und Ländern stehen die Zeichen rund um den Breitensport wieder auf Verschärfung.  Es droht spätestens an Ostern auch dem Breitensport ein Lockdown, wie es ihn schon länger nicht mehr gab. Kaum Freizeit- oder Breitensport, allenfalls einsames Joggen durch die Stadt und Training an der heimischen Hantel scheinen dann möglich.

Stuttgart

Corona | Breitensport Der Oster-Lockdown gilt auch für den Breitensport im Südwesten

Bis Montag gab es Hoffnung für die Sportler im Südwesten. Denn bis Montag konnte man sich im Glauben wiegen, dass es glimpflich ausgehen würde für den Breitensport.  mehr...

Schnelltest-Strategie in Tübingen digitalisiert

7:49 Uhr

Die Corona-Modellstadt Tübingen ist ab heute digital. Gäste können laut Stadtverwaltung die Ergebnisse ihrer Schnelltests mit dem Smartphone abrufen. Getestete bekommen ab sofort ein Armband mit einem QR- Code. Smartphones können diesen auslesen und zeigen dann an, ob man shoppen und ins Straßencafé darf. Auch Veranstalter und Handel sollen die Tagestickets mit Smartphones überprüfen. Papiertickets sollen zur Ausnahme werden.

Maskenpflicht in Baden-Baden

7:44 Uhr

Das Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt hat für Teile der Baden-Badener Innenstadt eine Maskenpflicht erlassen. Grund sind die steigenden Corona-Zahlen. Die Maskenpflicht gilt von heute an zwischen 8 und 21 Uhr.

Seehofer übt Kritik an Gipfelbeschlüssen zu Oster-Gottesdiensten

7:39 Uhr

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat scharfe Kritik an den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu den Oster-Gottesdiensten geübt. "Es hat mich schon erstaunt, dass ausgerechnet Parteien, die das C im Namen führen, den Kirchen den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, noch dazu an Ostern", sagte Seehofer der "Bild"-Zeitung. Es handle sich nicht um ein Verbot oder eine Forderung, Gottesdienste zu Ostern ausfallen zu lassen, so Seehofer. "Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hier um eine Bitte handelt."

Weitere Schnelltest-Zentren gehen an den Start

7:31 Uhr

In Weinsberg (Kreis Heilbronn) sowie in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) gehen heute Schnelltestzentren an den Start. Die Tests sind im Zuge der Corona-Teststrategie kostenlos. In der Weinsberger Hildthalle werden ab sofort an sieben Tagen in der Woche Schnelltests durchgeführt. Das Testergebnis liegt nach etwa 15 Minuten vor. Termine können online oder telefonisch gebucht werden. In Wertheim geht es ohne Anmeldung. Dort wird montags und mittwochs von 17:30 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr in der Main-Tauber-Halle getestet.

Alb-Donau-Kreis lockert Regeln

7:23 Uhr

Im Alb-Donau-Kreis werden die Corona-Beschränkungen gelockert. Der Inzidenzwert liegt seit fünf Tagen wieder unter der 100-Marke. Einkaufen ist laut Landratsamt wieder mit Termin möglich. Außerdem können Museen und Botanische Gärten öffnen und auch private Treffen sind wieder mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten möglich.

Nächtliche Ausgangssperre in Mannheim

7:11 Uhr

Die Stadt Mannheim verhängt ab Freitag erneut eine nächtliche Ausgangssperre. Dann darf zwischen 21 und 5 Uhr in Mannheim nur unterwegs sein, wer einen triftigen Grund dafür hat - beispielsweise, wer zur Arbeit muss. Die Ausgangssperre soll zunächst bis zum 11. April gelten. Angesichts der steigenden Inzidenz habe man mit der Maßnahme nicht weiter warten können, so die Stadt. Aktuell liegt die Inzidenzzahl in Mannheim bei 155,8. Die Stadt Mannheim weist außerdem darauf hin, dass als weitere Maßnahmen eine Maskenpflicht an Grundschulen und für Kita-Beschäftigte eingeführt wurde. Die Kindertagesstätten sind nur noch zur Notbetreuung geöffnet. Gleichzeitig ist geplant, dass die Schnelltests an Schulen und Kitas ausgeweitet werden.

Verschärfte Bestimmungen im Kreis Heilbronn

7:03 Uhr

Im Kreis Heilbronn gelten ab heute wieder schärfere Corona-Bestimmungen. Das Landratsamt musste die Corona-Notbremse ziehen, nachdem die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 lag. Unter anderem müssen Museen, Galerien und zoologische Gärten wieder schließen, ebenso körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel- und Massagestudios. Im Einzelhandel wird aus "Click and Meet" wieder "Click and Collect". Private Treffen werden ebenfalls auf einen Haushalt mit einer weiteren Person reduziert und auch die Nutzung von Sportanlagen wird eingeschränkt. Friseure, Buchhandlungen, Blumen, Bau- und Gartenmärkte bleiben dagegen geöffnet.

Mehr als 75.000 Corona-Tote in Deutschland

6:56 Uhr

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 75.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das Robert Koch-Institut meldete am Morgen für die zurückliegenden 24 Stunden 248 weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 75.212. Zudem meldete das RKI 15.813 Neuinfektionen. Das sind 2.378 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland verharrt, wie gestern, bei 108,1. In Baden-Württemberg liegt die Inzidenz bei 101,9.

Corona-Beschlüsse: Landtag kommt zu Sondersitzung zusammen

6:43 Uhr

Der Landtag Baden-Württemberg befasst sich heute in einer Sondersitzung mit den jüngst gefassten Beschlüssen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zur Bekämpfung des Coronavirus. Landeschef Winfried Kretschmann (Grüne) will am Vormittag erklären, wie Baden-Württemberg die schärfere Corona-Notbremse und den fünftägigen Oster-Lockdown umsetzen wird.

Baden-Württemberg

Sondersitzung im Landtag Erneut Ausgangssperren und neue Regelungen für die Schulen

Es gab viel zu besprechen im Landtag. Unter anderem hat Ministerpräsident Kretschmann klar gemacht, wie es an den Schulen nach Ostern weitergehen soll. Mittenrein platzte eine Nachricht von Bundeskanzlerin Merkel.  mehr...

Mittwoch, 24. März 2021

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Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

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Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg im Lockdown: Diese Regeln gelten im Land

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