Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Aktuell Live-Blog zum Coronavirus

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Dienstag, 5. Januar 2021

Stand

Das war der Dienstag in Baden-Württemberg

Stuttgarter wartet immer noch auf Dezember-Hilfen

21:01 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten Tausende Gastronomiebetriebe in Baden-Württemberg schließen. Ein kleiner Trost sind die Soforthilfen der Regierung. Ein Barbesitzer aus Stuttgart wartet aber noch heute auf seine Dezember-Hilfen.

Fernunterricht - so läuft die Vorbereitung

20:59 Uhr

In baden-württembergischen Schulen wird es nach dem Ende der Weihnachtsferien zunächst keinen Präsenzunterricht geben. Die Schulen bereiten sich darauf vor, zum Beispiel die Theodor-Heuglin-Schule in Ditzingen bei Stuttgart.

Grundschulen und Kitas könnten am 18. Januar öffnen

20:43 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will Grundschulen und Kitas im Land vom 18. Januar an unter Umständen wieder öffnen. Die Öffnung sei das Ziel, wenn es mit Blick auf die Corona-Infektionszahlen vertretbar sei, sagte er am Abend in Stuttgart. Die Entscheidung darüber solle nächste Woche fallen. Für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen werde es im Januar nur Fernunterricht geben.

Vorerst keine Einschränkung des Bewegungsradius' in BW-Hotspots

20:28 Uhr

Bund und Länder haben heute eine Verlängerung der Corona-Einschränkungen bis Ende Januar vereinbart. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen die Länder lokale Maßnahmen ergreifen. In Landkreisen mit hohen Corona-Infektionszahlen kann der Bewegungsradius demnach auf 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden. In einem Statement sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann allerdings, dass dies derzeit nicht in Baden-Württemberg geplant ist. "Wir müssen erst einmal zu belastbaren Werten nächste Woche kommen", so Kretschmann.

Kretschmann äußert sich zu den Beschlüssen

20:15 Uhr

Was die neuen Bund-Länder-Beschlüsse für Baden-Württemberg bedeuten, erklärt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in einem Statement.

Nur Fernunterricht im Januar

19:49 Uhr

In baden-württembergischen Schulen wird es nach Ende der Weihnachtsferien zunächst keinen Präsenzunterricht geben. Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder einigten sich am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine Verlängerung des Lockdowns an Schulen und Kitas. In Baden-Württemberg enden am Sonntag die Weihnachtsferien für etwa 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler und rund 130.000 Lehrkräfte. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte gefordert, dass Kitas und Grundschulen am 11. Januar in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen sollten - "unabhängig von den Inzidenzzahlen". Dies wurde nun aber mit Blick auf die Corona-Zahlen abgelehnt.

Dezember-Hilfen sollen nun ausgezahlt werden

19:47 Uhr

Ab Dienstag sollen die sogenannten Dezember-Hilfen für von Corona geschädigte Unternehmer und Selbständige ausgezahlt werden. Das Verfahren sei äußerst kompliziert, ärgern sich die Betroffenen.

Rülke kritisiert eingeschränkten Bewegungsradius

19:15 Uhr

Die heute von Bund und Ländern beschlossene drastische Beschränkung der Bewegungsfreiheit ist nach Ansicht des baden-württembergischen FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans-Ulrich Rülke nicht akzeptabel. Die Inzidenzzahl von 200 Fällen je 100.000 Einwohner ohne weitere Kriterien rechtfertige eine solche Einschränkung des Grundrechts nicht. Zudem seien die verschärften Kontaktbeschränkungen "völlig überzogen", sagte Rülke nach den Gesprächen von Bund und Ländern in Berlin. Solche Vorschriften seien im privaten Bereich auch kaum zu kontrollieren.

Lockdown bis Ende Januar verlängert, Maßnahmen verschärft

18:50 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Abend bestätigt, dass der Lockdown bis zum 31. Januar verlängert wird. Das gilt auch für Schulen und Kitas. Private Zusammenkünfte sind ab dem kommenden Montag, 11. Januar, nur noch mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und einer weiteren Person zugelassen. Kinder unter 14 werden dabei – anders als in den vergangenen Wochen – mitgezählt. In Corona-Hotspots mit Inzidenzen von über 200 soll der Bewegungsradius auf 15 Kilometer eingeschränkt werden.

Sternsingeraktion findet digital statt

18:25 Uhr

In diesem Jahr fällt das traditionelle Sternsingen coronabedingt aus. In manchen Orten kommt der Segen trotzdem ins Haus, zum Beispiel via Videos und Videotelefonie. Viele Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben bereits kleine Pakete mit Kreide oder einem Aufkleber verteilt, damit die Gläubigen den traditionellen Segensspruch selbst anbringen können.

Fast 3.000 Neuinfektionen gemeldet

18:02 Uhr

Das Landesgesundheitsamt verzeichnete heute (Stand: 16 Uhr) 2.954 Coronavirus-Neuinfektionen. Am Dienstag vor einer Woche meldete das Amt noch 2.812 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie haben sich somit insgesamt 249.377 Menschen im Land mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um 128 weitere Fälle (gesamt: 5.179). Am Vortag waren es 105 Fälle. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht und liegt nun bei 124,0 (gestern 124,6). Vor einer Woche lag sie noch bei 141,4. 597 Covid-19-Fälle sind in Baden-Württemberg derzeit in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 360 (60,3 Prozent) invasiv beatmet. Über einer Inzidenz von 200 liegen aktuell der Enzkreis und der Stadtkreis Pforzheim. Knapp unter dem Wert von 200 liegen die Landkreise Tuttlingen und Calw.

Mehr Polizeipräsenz im Nordschwarzwald angekündigt

17:16 Uhr

Die Polizei will entlang der Schwarzwaldhochstraße strenger durchgreifen. Über 1.400 Corona-Verwarnungen hatten die Beamten dort seit dem 30. Dezember ausgesprochen. Trotzdem hat sich die Lage bisher nicht gebessert. In einem Gespräch der örtlichen Polizeibehörden am Nachmittag wurde nun vereinbart, bei Bedarf auch Straßen zu sperren und Verstöße strenger zu ahnden. Auch die Landesregierung hat heute an Winter-Ausflügler appelliert, sich in Corona-Zeiten verantwortungsvoll zu verhalten.

Schwäbisch-Alemannische Fasnet in Corona-Zeiten

17:12 Uhr

Das sogenannte Häs-Abstauben am Dreikönigstag ist normalerweise fester Bestandteil der schwäbisch-alemannische Fasnet. Dieses Jahr sind zum Beispiel in Rottenburg (Kreis Tübingen) pandemiebedingt hauptsächlich Online-Veranstaltungen geplant. In Überlingen (Bodenseekreis) wollen Narren der Hänselezunft trotzdem Karbatschen schnellen lassen - allerdings nicht traditionell in der Gruppe vor dem Münster, sondern jeder für sich, wie der Hänselevater dem SWR sagte.

Lebensmittelhandel zögert bei Mehrwertsteuererhöhung

17:08 Uhr

Viele Lebensmittelhändler zögern im Moment noch damit, die Mehrwertsteuererhöhung im vollen Umfang an die Kunden weiterzugeben. Der Discounter Lidl mit Sitz in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) teilte heute mit, in den über 3.200 Filialen der Kette blieben "die Preise bei vielen Produkten weiterhin um bis zu drei Prozent reduziert, obwohl seit dem Jahreswechsel wieder die reguläre Mehrwertsteuer von 19 bzw. 7 Prozent gilt". Auch Netto will die Preise nicht verändern. Mitbewerber Aldi Süd hat die Preise hingegen wieder erhöht. Die Bundesregierung hatte im Frühsommer beschlossen, den Mehrwertsteuersatz vom 1. Juli bis zum 31. Dezember von 19 auf 16 Prozent zu senken. Der ermäßigte Satz, der für viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs gilt, wurde von 7 auf 5 Prozent reduziert. Das sollte die Konjunktur anschieben und die Bürger motivieren, teure Anschaffungen trotz Krise ein paar Monate vorzuziehen.

Auch Supermarkt-Unternehmen meldet Kurzarbeit an

17:03 Uhr

Die Folgen der Corona-Pandemie bekommen auch Supermärkte zu spüren - zumindest wenn sie an der Schweizer Grenze liegen. Dieter Hieber ist Chef eines Unternehmens, das 15 Edeka-Filialen vorwiegend im Dreiländereck betreibt. 400 von rund 1.400 Mitarbeitern sind in Kurzarbeit. Denn durch die Beschränkung des sogenannten kleinen Grenzverkehrs fehlen zum Beispiel Einkaufstouristen aus der Schweiz.

Landesregierung appelliert an Winter-Ausflügler

16:28 Uhr

Die baden-württembergische Landesregierung hat Winter-Ausflügler zu vernünftigem Handeln angesichts der Corona-Pandemie aufgerufen. Mehrere Landkreise im Schwarzwald wollten angesichts des andauernden Ansturms von Ausflüglern mit der Polizei gemeinsame Maßnahmen gegen Gedränge und Verkehrschaos, wie etwa Straßensperrungen, ergreifen. Dazu gibt es derzeit ein Gespräch. "Bei allen Regeln gilt: Ohne Eigenverantwortung, Rücksicht und die Einsicht, dass es unsere gemeinsame Aufgabe und Pflicht als Gesellschaft ist, Gesundheit und Leben zu schützen, wird es nicht funktionieren", erklärte eine Sprecherin von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Ähnlich äußerte sich Innenminister Thomas Strobl (CDU): "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen - trotz der Sehnsucht nach Freiheit, Freizeit und Vergnügen - sich an die Regeln halten und ihren Aktionsradius einschränken." Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen sei der Massenauflauf an den Ausflugsorten weder hilfreich noch sinnvoll.

Abholangebote im Handel ab Montag wieder möglich

16:02 Uhr

Die Landesregierung erlaubt vom kommenden Montag an wieder Abholangebote im Handel. Die Corona-Verordnung werde so geändert, dass der sogenannte Click&Collect-Service wieder möglich werde. Nach dem Weihnachtsgeschäft seien keine großen Warteschlangen vor den Geschäften mehr zu erwarten, sagte ein Regierungssprecher heute dem SWR. Aus Sorge vor Infektionsherden hatte die Landesregierung das Abholen Mitte Dezember untersagt. Die Geschäfte durften zwar einen Lieferdienst anbieten, Kunden aber ihre vorbestellten Produkte nicht persönlich im Geschäft abholen. Das wird zum 11. Januar jetzt möglich, wie schon in anderen Bundesländern. Kunden müssten jedoch mit dem Geschäft im Vorfeld eine Abholzeit vereinbaren, betonte das Staatsministerium.

Bund-Länder beschließen offenbar weitere Beschränkungen

15:11 Uhr

Bund und Länder haben sich offenbar zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie auf weitergehende Ausgangssperren verständigt. Das berichten die Deutsche Presse-Agentur und die Nachrichtenagentur Reuters. "In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt", heißt es in dem heutigen Beschluss. Tagestouristische Ausflüge seien "explizit" kein triftiger Grund. Eine Einigung auf ein Beschlusspapier gebe es aber noch nicht.

Region Heilbronn: Verwirrung um Christbaum-Abholung

14:14 Uhr

Trotz der geltenden Ausgangsbeschränkung hält die Stadt Heilbronn weiter an einer Christbaum-Sammlung durch Vereine fest. Im Landkreis Heilbronn ist eine derartige Aktion allerdings verboten. Die Bürger müssten eine Gelegenheit bekommen, ihre Weihnachtsbäume abzugeben, sagte dazu eine Sprecherin der Heilbronner Stadtverwaltung. Anders als im Landkreis gebe es hier keine Häckselplätze. Daher handele es sich hier um einen sogenannten triftigen Grund, der eine Ausnahme darstelle.

Mannheims OB: Ausgangsbeschränkungen reichen nicht

14:07 Uhr

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) hält nichts davon, sich im Kampf gegen Corona auf Ausgangsbeschränkungen wie in Baden-Württemberg zu verlassen. Es handele sich eher um einen "in Rechtsform gegossenen Appell". Eine Ausgangsbeschränkung sei zumindest tagsüber schwer zu kontrollieren. Weil es so viele Ausnahmen gebe, habe sich die Mobilität der Bürger gegenüber dem Frühjahr sogar erhöht. Kurz sprach sich dafür aus, die verschärften Corona-Maßnahmen zu verlängern.

Wird Bewegungsradius auf 15 Kilometer beschränkt?

12:27 Uhr

Bund und Länder beraten am Nachmittag, wie es mit dem Lockdown weitergeht. Eine Verlängerung gilt als wahrscheinlich. Neu aufgekommen ist hingegen die Diskussion, ob in Kreisen mit einer hohen Ansteckungsrate der Bewegungsradius eingeschränkt werden soll - in etwa, wie das schon in Sachsen der Fall ist. Dort darf man sich nur noch in einem Umkreis von 15 Kilometern um den eigenen Wohnsitz bewegen. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios wird das auch für ganz Deutschland diskutiert.

BW-FDP kritisiert "Impfchaos"

12:16 Uhr

Die baden-württembergische FDP hat der Bundes- und Landesregierung schwere Fehler bei der Corona-Impfkampagne vorgeworfen. Der Start sei holprig und die Verunsicherung der Menschen groß, sagte der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer beim Parteitag in Fellbach (Rems-Murr-Kreis), bei dem die meisten der etwa 100 Delegierten online zugeschaltet waren. Die Hotlines seien überlastet. "Es steht nicht genügend Impfstoff zur Verfügung." Dies alles verstärke den Eindruck: "Dieses Land hat sich nicht generalstabsmäßig vorbereitet." Der FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Hans-Ulrich Rülke, kritisierte auch die Organisation im Land, die einem "Impfchaos" gleiche.

Behörden bereiten sich auf weiteren Andrang im Schwarzwald vor

11:46 Uhr

Angesichts des andauernden Ansturms von Ausflüglern auf den verschneiten Schwarzwald wollen die örtlichen Behörden und die Polizei gemeinsame Maßnahmen gegen Gedränge und Verkehrschaos ergreifen. Dazu soll es am Nachmittag ein Treffen geben, wie ein Sprecher des Ortenaukreises sagte. Im Gespräch seien etwa Straßensperrungen. An dem Treffen sollen Vertreter der Straßenverkehrsbehörden des Ortenaukreises, des Landkreises Rastatt und der Städte Baden-Baden und Bühl sowie die Polizei Offenburg teilnehmen. Der Sprecher sagte, die Zustände vor allem auf der B500 seien zuletzt "extrem" gewesen. Seine Behörde appelliere an die Bürger, sich an die Regeln zu halten - nicht nur an die Corona-Regeln, sondern auch an die des Straßenverkehrs. Wenn die Parkplätze voll seien, müssten die Menschen umdrehen. Am Straßenrand zu parken sei verboten.

Städtebund: Krise als Chance für Neustart

11:39 Uhr

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat dazu aufgefordert, die Attraktivität der Innenstädte und Ortskerne zu erhalten. Die Corona-Krise biete die Chance für einen Neustart, hieß es bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Viele Geschäftsleute müssten womöglich aufgeben - daher müsse es zusätzlich zu den Hilfsprogrammen weitere Mittel für den Umbau der Zentren geben, hin zu mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Nach Räumungen: Skihang in Böhmenkirch wird gesperrt

11:36 Uhr

Die Polizei hat an zwei Tagen in Folge einen Skihang bei Böhmenkirch im Kreis Göppingen geräumt - zuletzt gestern. Nun wurde entschieden, dass die Piste gesperrt wird.

Statistiker schlüsseln Corona-Auswirkungen auf

11:25 Uhr

Die Corona-Pandemie hinterlässt in vielen Lebensbereichen statistisch erfassbare Spuren. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat diese jetzt auf einer öffentlich zugänglichen Sonderseite im Internet zusammengefasst. Daten zu den Auswirkungen der Pandemie unter anderem auf Arbeitslosenquote, Übernachtungszahlen und Exporte in Baden-Württemberg sind dort abrufbar, teilte das Landesamt in Stuttgart mit.

Lockdown-Verlängerung? Kretschmann informiert

11:21 Uhr

Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen am Dienstag, ob der Corona-Lockdown verlängert wird. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) informiert im Anschluss an die Bund-Länder-Gespräche über die Maßnahmen für Baden-Württemberg. Wir übertragen sein Statement live auf SWR Aktuell Online, in der SWR Aktuell App und auf unserem Facebook-Kanal.

IHK Rhein-Neckar fordert "Click and Collect"

11:13 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar (IHK) schlägt Alarm. Sollte der Lockdown wie erwartet verlängert werden, werde das viele Betriebe in Existenznot bringen, so IHK-Präsident Manfred Schnabel. Darüber hinaus fordert die IHK Rhein-Neckar, dem regionalen Handel das so genannte "Click and Collect" zu erlauben. Das bedeutet, dass die Kunden die Produkte beim örtlichen Händler online bestellen und sie dann selbst im Geschäft abholen.

Trotz Corona: Mehr Umsatz im Einzelhandel

11:08 Uhr

Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, stieg der durchschnittliche Umsatz im deutschen Einzelhandel um 3,9 bis 4,3 Prozent - das ist der kräftigste Zuwachs seit Beginn der Statistik im Jahr 1994. Am meisten profitierten der Online- und Versandhandel. Besonders gefragt waren bei den Kunden Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarf.

Entscheidung über Quarantäne-Ende in Seniorenheim

7:56 Uhr

Gestern sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Jordanbad in Biberach erneut auf Corona getestet worden. Vom Ergebnis hängt ab, ob die seit zwei Wochen geltende Quarantäne der Einrichtung wie geplant morgen aufgehoben werden kann. 35 Bewohner sowie die Hälfte des Personals hatten sich mit dem Coronavirus infiziert. Vier Bewohner sind gestorben. Der Betrieb wird momentan mit der Hilfe von Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten aufrechterhalten. 

Dezemberhilfen kommen bei Firmen und Selbstständigen an

7:29 Uhr

Die ersten Gelder der Corona-Dezemberhilfen sollen ab heute bei den betroffenen Firmen und Selbstständigen ankommen. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium mitgeteilt. Wie zuvor bei den Novemberhilfen, bekommen Unternehmen bis zu 50.000 Euro, Soloselbstständige bis zu 5.000 Euro. Das Geld soll Umsatzausfälle von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ersetzen. Wirtschaftsverbände hatten zuletzt kritisiert, dass die Hilfen nur schleppend umgesetzt werden würden.

Bund-Länder-Treffen soll über Verlängerung des Lockdowns entscheiden

7:24 Uhr

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder beraten sich heute mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. In erster Linie geht es darum, wie lange der Lockdown verlängert und ob er verschärft werden soll.

Dienstag, 5. Januar 2021

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.

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