Montage eines schematischen Bildes von Viren der Familie Corona mit der Grafik von SWR Akktuell Live-Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Montage: SWR)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land

Live-Blog zum Coronavirus in BW: Mittwoch, 15. September 2021

STAND

Das war der Mittwoch in Baden-Württemberg

Hacker erbeuten Test-Daten von 1,4 Millionen Menschen in Paris

23:21 Uhr

Bei einem Hacking-Angriff auf den öffentlichen Gesundheitsdienst im Großraum Paris sind Daten zu Corona-Tests von 1,4 Millionen Menschen gestohlen worden. Es sei Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet worden, teilte der Gesundheitsdienst der Pariser Krankenhäuser am Abend in Paris mit. Die Attacke habe einen Bereich betroffen, in dem Labordaten zur Weitergabe an Krankenversicherungen und Gesundheitsbehörden zur Kontaktnachverfolgung abgespeichert wurden. Die gestohlenen Daten beträfen im vergangenen Sommer auf das Coronavirus getestete Menschen aus dem Großraum Paris. Dabei gehe es um die Namen der Betroffenen, die Krankenversicherungsnummer sowie das Testergebnis.

Schutzwirkung der Moderna-Impfung lässt nach

23:08 Uhr

Laut dem Vakzin-Hersteller Moderna lässt die Schutzwirkung seiner Covid-19-Impfung über die Zeit nach. Das hätten neue Daten aus umfangreichen Studien ergeben, teilt das US-Unternehmen mit. Die Untersuchungen stützten die Argumentation für eine Booster-Impfung. Moderna hatte am 1. September bei der US-Arzneimittelbehörde FDA erste Daten für die Prüfung einer Auffrischungsimpfung eingereicht. Die Booster-Impfung ruft dem Impfstoff-Hersteller zufolge eine robuste Antikörperreaktion auf die Delta-Variante hervor. Nach Ansicht mehrerer führender Wissenschaftler sind zusätzliche Corona-Auffrischungsimpfungen für die allgemeine Bevölkerung nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht erforderlich.

Terrorforscher sieht Gefahr einer "Querdenker"-Szene

20:33 Uhr

Nach Meinung des Terrorforschers Peter R. Neumann könnte von sogenannten Querdenkern in den kommenden Jahren ein wachsendes Risiko ausgehen. Noch handele es sich nicht um eine geschlossene Organisation. Doch aus denjenigen, die sich während der Corona-Krise radikalisiert hätten, könne sich eine neue Szene formieren. Und die "radikalisierte Querdenker-Szene" schaffe gefährliche Narrative - und eine Bereitschaft, mit Gewalt gegen die Demokratie vorzugehen.

Erste Präsenzveranstaltung der Messe Stuttgart seit der Pandemie

20:10 Uhr

Der 73. Urologenkongress ist die erste Präsenzveranstaltung der Messe Stuttgart seit Beginn der Pandemie. Möglich wird der Kongress durch die aktualisierte Corona-Verordnung und einem entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzept. So sei beispielsweise sehr viel Plexiglas verbaut worden und an allen Ecken habe man Desinfektionsapparate aufgestellt, so der Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Stefan Lohnert.

Weniger Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen

18:39 Uhr

Die Anzahl der Covid-19-Fälle auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken. Laut Daten des DIVI-Intensivregisters werden derzeit 193 Covid-19-Fälle im Land behandelt (Vortag: 206). Damit sind 8,3 Prozent aller Intensivbetten in Baden-Württemberg von Covid-19-Patienten und -Patientinnen belegt (Vortag: 8,8). Der Wert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt laut Landesgesundheitsamt wie gestern bei 2,25 (Stand: 16 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen auf 92,9 (Vortag: 91,4). 2.320 Neuinfektionen wurden von den Gesundheitsämtern innerhalb eines Tages gemeldet. Der Inzidenzwert unterscheidet sich weiterhin stark: Bei den komplett Geimpften liegt der Wert laut Landesgesundheitsamt bei 18,3, bei den nicht vollständig Geimpften bei 210,0. Aktuell weist der Stadtkreis Heilbronn (162,9) die höchste und der Alb-Donau-Kreis (62,1) die niedrigste Inzidenz auf.

Land vergibt Corona-Stipendien für Künstler

17:18 Uhr

In Baden-Württemberg können Frauen und Männer aus allen künstlerischen Disziplinen Bewerbungen für sogenannte Projektstipendien bis 13. Oktober einreichen. Das hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Mittwoch mitgeteilt. Demnach sind die Stipendien mit einer einmaligen Zahlung von je 3.500 Euro dotiert. In der Pandemie will das Land freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit insgesamt 15 Millionen Euro fördern. In einer ersten Bewerbungsrunde wurden den Angaben zufolge im vergangenen Juni 1.930 Stipendien vergeben und künstlerische Vorhaben in Höhe von etwa sieben Millionen Euro in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. "Mit dem Stipendienprogramm setzen wir ein Signal für die Wertschätzung der Künstlerinnen und Künstler sowie ihrer Leistungen", wird Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Grüne) in einer Meldung zitiert.

Impfzentrum-Leiter kritisiert Schließung der Impfzentren

17:04 Uhr

Ende September ist Schluss. Dann schließen die Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg. Das hat das Landessozialministerium nochmals bestätigt. Markus Müller, der Leiter des Kreisimpfzentrums am Standort in Oberesslingen, sieht mehrere Probleme. Nach Reiserückkehrenden und dem zunehmenden Druck auf Ungeimpfte geht der Mediziner von steigenden Impfzahlen aus. So seien vergangene Woche fast 3.200 Impfungen im Kreisimpfzentrum in Oberesslingen durchgeführt worden. Das seien rund 30 Prozent mehr als in der Vorwoche.

Esslingen

Ministerium spricht von zu hohen Kosten Schließung der Kreisimpfzentren: Wo gibt es künftig die zweite Spritze?

Die Kreisimpfzentren schließen Ende des Monats. Wo bekommen Erstgeimpfte ihre zweite Spritze? Was ist mit Impflingen ohne Hausarzt? Der Leiter des Impfzentrums Esslingen schlägt Alarm.  mehr...

Angriff auf Testzentrum in Schwenningen

16:57 Uhr

Ein Unbekannter hat am Dienstagnachmittag einen Mitarbeiter des Corona-Testzentrums in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) angegriffen. Der Mitarbeiter hatte den Unbekannten darauf hingewiesen, dass er bis zum Test etwas warten müsse. Darauf schrie dieser laut Polizei herum und schlug den Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Festival "Enjoy Jazz" startet trotz Corona

16:43 Uhr

Mit 65 Konzerten und Veranstaltungen in der Region Mannheim startet in zwei Wochen das diesjährige Festival "Enjoy Jazz". Zum Auftakt am 1. Oktober spielt die Querflötistin Melanie Charles im BASF-Feierabendhaus in Ludwigshafen. Den Schlusspunkt setzen am 14. November die Alt-Stars Archie Shepp und Jason Moran. Mit einem Etat von 1,4 Millionen Euro bleibt "Enjoy Jazz" nach eigenen Angaben das größte deutsche Jazz-Festival - und dies auch in Zeiten von Corona-Auflagen.

Geteilte Meinung zur Lohnregelung von Ungeimpften

16:26 Uhr

Ungeimpfte, die in Corona-Quarantäne müssen, bekommen in Baden-Württemberg keine Entschädigung für den Verdienstausfall mehr. Die Gewerkschaft Verdi sieht darin eine "Impfpflicht durch die Hintertür". In einer Straßenumfrage äußern sich auch Passantinnen und Passanten zu dem Thema.

Neue Corona-Verordnung in BW ab morgen

15:20 Uhr

Ab morgen, 16. September, gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Das Sozialministerium in Stuttgart hat sie heute veröffentlicht. Um einer Überlastung der Krankenhäuser entgegenzuwirken, werde ein dreistufiges System eingeführt. In der ersten Stufe, der Basisstufe, bleiben die bisherigen Regeln mit 3G - also geimpft, genesen oder getestet - in den meisten Bereichen bestehen. In der sogenannten Warnstufe gibt es dann eine PCR-Testpflicht in vielen Bereichen. In der "Alarmstufe" gilt für ungeimpfte Personen in einigen Bereichen ein Zutritts- und Teilnahmeverbot. Damit gilt dann die 2G-Regelung. Indikatoren für die drei Stufen sind künftig die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Richtwert für die "Warnstufe" sind 250 mit Covid-Erkrankten belegte Intensivbetten im Land oder eine Hospitalisierungsinzidenz von acht pro 100.000 Einwohner und Woche. Die "Alarmstufe" soll ab 390 Fällen gelten beziehungsweise einer Hospitalisiungsinzidenz von zwölf.

Baden-Württemberg

Seit 16. September Neue Corona-Regeln in BW: PCR-Tests, Kontaktbeschränkungen und 2G - was das für Ungeimpfte bedeutet

Die baden-württembergische Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung erlassen. Für Ungeimpfte gelten seit 16.9. neue Regeln und Einschränkungen abhängig von einem Warnsystem.  mehr...

EU-Impfnachweise in immer mehr Ländern gültig

14:47 Uhr

In immer mehr Ländern auch außerhalb der EU können frische Corona-Tests, Impfungen und Genesungen mit den digitalen EU-Corona-Zertifikaten nachgewiesen werden. Nach Angaben der EU-Kommission sind nun auch Albanien, Andorra, die Färöer Inseln, Israel, Monaco, Marokko und Panama an die notwendige Technik angeschlossen. Umgekehrt würden die dort ausgestellten Zertifikate auch in der EU akzeptiert, hieß es. Diese gegenseitige Anerkennung gelte nun für insgesamt 15 Länder außerhalb der EU. "Seit Juni wurden mehr als 420 Millionen EU-Zertifikate ausgestellt", teilte EU-Justizkommissar Didier Reynders mit. Er begrüße es daher, dass sich immer mehr Länder außerhalb der EU dem System anschließen.

Umweltprojekte bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs

14:35 Uhr

In der Corona-Pandemie wächst das Interesse an Umweltprojekten für Kinder und Jugendliche. So berichten die beiden Jugendorganisationen von NABU (Naturschutzbund Deutschland) und BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) von einer großen Nachfrage. Der Klima- und Artenschutz habe bei jungen Leuten einen hohen Stellenwert, hieß es. Der Ansturm auf Ferienprogramme und Aktionstage sei groß. Es fehlten aber genügend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sonst könnte das Angebot noch viel größer sein. Auch Projekte im Nationalpark Schwarzwald wie die "Juniorranger" finden großen Zuspruch.

Natur erleben Corona-Pandemie: Kinder und Jugendliche immer stärker an Umweltprojekten interessiert

Raus in die Natur, rein ins Vergnügen. Die Nachfrage nach Umweltprojekten für Kinder und Jugendliche ist hoch. Anbieter gibt es viele, wie den Naturschutzbund und die Naturschutzjugend.  mehr...

Unternehmen Biontech für Deutschen Zukunftspreis nominiert

14:15 Uhr

Das Mainzer Unternehmen Biontech, das zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer einen der weltweit ersten Corona-Impfstoffe auf den Markt gebracht hat, ist für den Deutschen Zukunftspreis 2021 nominiert. Zwei weitere Bewerber haben alternativen Kautschuk aus Löwenzahnpflanzen hergestellt und eine neuartige Technik für bessere Computertomographie-Bilder entwickelt. Das Projekt der Siemens Healthineers AG soll bei geringerer Strahlenbelastung schärfere Bilder liefern. Die Produktion eines alternativen Kautschuks aus russischem Löwenzahn soll als ökologisch verträgliche Alternative etwa in der Reifenproduktion Verwendung finden. Forscher der Universität Münster und des dortigen Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Oekologie haben sie entwickelt. Der Deutsche Zukunftspreis wird Mitte Dezember verliehen und ist mit 250.000 Euro dotiert. Er zählt zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland.

Schweizer Grenzkanton für strengere Einreise-Regeln

13:40 Uhr

Der Schweizer Kanton Basel-Stadt fordert strengere Regeln bei der Einreise. Voraussichtlich soll ab Montag ein 3G-Nachweis notwendig sein, wenn man in die Schweiz reisen möchte. Auch ein zeitnaher zweiter Corona-Test steht zur Diskussion. Ausnahmen soll es im Grenzverkehr geben. Innerhalb der Schweiz gilt bereits seit Anfang der Woche für Gastro-, Kultur- und Freizeitbetriebe im Innenbereich die 3G-Regel.

WHO meldet größeren Rückgang von Neuinfektionen

13:19 Uhr

Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der vergangenen Woche etwa vier Millionen Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sei der erste größere Rückgang seit mehr als zwei Monaten. Zuvor lag die Zahl demnach bei jeweils etwa 4,4 Millionen neuen Fällen pro Woche. Der Rückgang ist laut WHO in allen Weltregionen zu verzeichnen. Zugleich sei die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus inzwischen aus 180 Ländern gemeldet worden.

Mittelstand verkraftet Pandemie offenbar besser als befürchtet

13:00 Uhr

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie bislang besser verkraftet als befürchtet. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV). Er wertete dazu Jahresabschlüsse von mehreren Hunderttausend Sparkassen-Firmenkunden mit bis zu 250 Millionen Euro Jahresumsatz aus. "Deutschlands Mittelständler sind besser durch die Corona-Pandemie gekommen als von vielen erwartet", so DSGV-Präsident Helmut Schleweis. Mehr als 90 Prozent haben demnach das Jahr 2020 in der Gewinnzone abgeschlossen. Im laufenden Jahr ist nach DSGV-Einschätzung in allen Branchen ein starkes Wachstum zu erwarten. Das Gastgewerbe allerdings werde mit rund 14 Prozent Umsatzwachstum 2021 nur einen relativ kleinen Teil seiner hohen Verluste wieder einspielen, hieß es.

Bei 2G Rücksicht auf Familien mit Kindern gefordert

12:30 Uhr

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hat dazu aufgerufen, bei der Umsetzung sogenannter 2G-Regeln in der Corona-Pandemie Rücksicht auf Familien mit Kindern zu nehmen. Familien dürften hier nicht noch einmal zusätzlich belastet werden, sagte sie. Lambrecht verwies auf Hamburg. Die Stadt habe bei ihren 2G-Regelungen vorgemacht, dass Kinder nicht ausgeschlossen würden. Sie verwies auf die Möglichkeit zusätzlicher Tests "gerade da wo die Eltern geimpft sind und die Kinder sich nicht impfen lassen können". Auch in Baden-Württemberg soll demnächst die 2G-Reglung greifen, wenn sich die Zahl der Corona-Patientinnen und -Patienten in den Kliniken erhöht. Richtwert für die sogenannte Warnstufe sind 250 mit Covid-Erkrankten belegte Intensivbetten im Land oder eine Hospitalisierungsinzidenz von acht pro 100.000 Einwohner und Woche. Eine "Alarmstufe" soll ab 390 Fällen gelten beziehungsweise einer Hospitalisiungsinzidenz von zwölf und hätte weitreichende Folgen für Ungeimpfte.

Baden-Württemberg

Intensivbettenbelegung und Hospitalisierungsinzidenz als Maßstäbe Druck auf Ungeimpfte: Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg ab Donnerstag

Wer in Baden-Württemberg nicht geimpft oder genesen ist, muss mit strengeren Maßnahmen rechnen. Auch die Entschädigungszahlungen im Quarantänefall gibt es künftig nicht mehr.  mehr...

Bund verlängert Corona-Regeln für Kurzarbeit

11:30 Uhr

Die Bundesregierung hat die Corona-Sonderregeln für Kurzarbeit bis zum Jahresende verlängert. Das teilte das Bundesarbeitsministerium mit. Andernfalls wären für Unternehmen in der Krise die vereinfachten Zugangsregelungen beim Kurzarbeitergeld Ende September ausgelaufen. Beschäftigte, die von Kurzarbeit betroffen sind, erhalten mindestens 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Zudem erstattet die Bundesagentur für Arbeit den Arbeitgebern weiterhin die Sozialbeiträge bei Kurzarbeit in voller Höhe. Die Mehrausgaben werden mit rund 1,2 Milliarden Euro beziffert. Die erneute Verlängerung soll helfen, Arbeitsplätze zu sichern.

Wegen Corona: Weniger Kinder lernen richtig Radfahren

11:05 Uhr

Viele Grundschulkinder in Baden-Württemberg lernen als Folge der Corona-Pandemie nicht mehr richtig Radfahren. Weil Schulen geschlossen waren und der Unterricht zuhause stattfand, fielen auch die eigentlich vorgesehenen Fahrradkurse für viele Mädchen und Jungen aus. Laut Innenministerium nahmen im Jahr 2020 rund 37.600 Schulkinder an solchen Kursen teil - 60 Prozent weniger als vor der Pandemie.

Folge von Corona Weniger Grundschüler in Baden-Württemberg bei der Fahrradausbildung

Wie verhalte ich mich als Radfahrer richtig im Straßenverkehr? Das lernen Kinder normalerweise in der Grundschule beim Fahrradunterricht. Wegen Corona gab es aber weniger Fahrradausbildungen.  mehr...

SAP verschärft Regeln für Büroarbeit vor Ort

10:34 Uhr

Beim Softwarekonzern SAP aus Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) sollen Mitarbeitende nur noch ins Büro kommen, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind. "Die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitenden und Besuchern habe höchste Priorität", so die Begründung des Unternehmens. Die Regelung gilt demnach weltweit. Je nach lokalen Richtlinien und Bestimmungen könne es aber Ausnahmen geben. Kontrolliert werde nicht. Man setze auf gegenseitiges Vertrauen. Außerdem verlängert das Unternehmen seine Homeoffice-Regelungen bis Mitte 2022. So können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter von zu Hause arbeiten, wenn es die Tätigkeit zulässt.

Verdi-Landeschef kritisiert Einstellung des Verdienstausfalls

10:10 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi kritisiert, dass das Land Baden- Württemberg freiwillig Ungeimpften, die wegen Corona in Quarantäne müssen, ab heute keine Verdienstausfälle mehr zahlt. Verdi-Landesbezirksleiter Martin Gross sagte dem SWR, er halte es für besser, die Menschen von der Impfung zu überzeugen, "als diesen Druck auf die existentielle Basis auszulösen." Er glaube, dass dieser Schritt als indirekte Impfpflicht empfunden werde. Der Verdi-Landesbezirksleiter fürchtet, dass die Maßnahme zu einer Spaltung in den Betrieben führt. Insgesamt herrsche "in der Bevölkerung das Gefühl, es sei zu sehr 'durchregiert' worden in den letzten eineinhalb Jahren." Druck auf Personen auszuüben, die unsicher wegen einer Impfung seien, hält Gross für den falschen Weg. Diese Menschen könnten sich von der Demokratie abwenden, so seine Befürchtung.

Baden-Württemberg

Strengere Regeln treten in Kraft Keine Entschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne: BW-Beschluss löst Debatte aus

Wer ungeimpft ist und in Corona-Quarantäne muss, bekommt in Baden-Württemberg keine Entschädigung für seinen Verdienstausfall mehr. Die Gewerkschaft Verdi sieht darin eine "Impfpflicht durch die Hintertür".  mehr...

PCR-Test-Aktion in Ludwigsburger Kitas

9:45 Uhr

Ab dem 20. September sollen alle Kinder in den Ludwigsburger Kitas zwei Wochen lang an PCR-Pool-Tests teilnehmen können. Laut Stadtverwaltung werden dabei Lolli-Tests eingesetzt. Die Teilnahme sei freiwillig. Für den Test sollten die Kinder möglichst - mindestens 30 Minuten - nüchtern sein. Ziel der Tests ist es, nach der Ferien- und Urlaubszeit Infektionen in den Kitas zu vermeiden, teilte die Stadtverwaltung mit.

So funktioniert die 3G-Regel in Freiburg

8:51 Uhr

Geimpft, genesen, getestet: Die 3G-Regel soll dafür sorgen, dass sich weniger Menschen mit dem Corona-Virus infizieren. Flächendeckende Kontrollen, ob die Regeln eingehalten werden, gibt es offenbar nicht, wie das Beispiel Freiburg zeigt.

Freiburg

Umsetzung der Maßnahmen So funktioniert die Corona-3G-Regel in Freiburg

Geimpft, genesen, getestet: Die 3G-Regel soll dafür sorgen, dass sich weniger Menschen mit dem Corona-Virus infizieren. Aber wie sieht die Umsetzung aus? Wird der Nachweis geprüft?  mehr...

Stabile Infektionslage: Experte warnt vor Wiederanstieg

7:18 Uhr

Der Saarbrücker Experte für Corona-Prognosen, Thorsten Lehr, warnt trotz der derzeitigen stabilen Infektionslage in Deutschland vor voreiligen Schlüssen. Lehr hält die Stagnation bei den Neuinfektionen nicht für das Ende der vierten Welle. Einen sprunghaften Wiederanstieg der Corona-Zahlen hält er für möglich. "Dieses Verhalten der Inzidenzkurve haben wir fast auf den Tag genau im letzten Jahr beobachten können", sagte Lehr der Deutschen Presse-Agentur. Bei der aktuellen Impfsituation und den gelockerten Kontaktbeschränkungen sei ein ähnlicher Anstieg Ende September, Anfang Oktober wieder erwartbar, so seine Warnung.

Kliniken am Bodensee schlagen Alarm

6:20 Uhr

In Baden-Württemberg sind nach Angaben von Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) 95 Prozent der Covid-19-Patienten und Patientinnen auf den Intensivstationen ungeimpft. Die Kliniken in Friedrichshafen und Konstanz schlagen nun Alarm. Weil die Intensivstationen voll seien, könnten andere schwerkranke Patienten und Patientinnen nicht operiert werden.

Friedrichshafen

Kliniken in Friedrichshafen und Konstanz schlagen Alarm Immer mehr schwerkranke Corona-Patienten sind Ungeimpfte

Die meisten Corona-Patienten, die in den Kliniken in der Region Bodensee-Oberschwaben derzeit behandelt werden, sind ungeimpft. Das teilten Klinikchefs und -sprecher mit.  mehr...

Verdi kritisiert Einstellung der Entschädigung bei Verdienstausfall

6:04 Uhr

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Vorhaben vieler Bundesländer kritisiert, bald keine Entschädigung für Verdienstausfälle mehr zu zahlen, wenn Ungeimpfte in Quarantäne müssen. Aus Sicht der Gewerkschaft sei es falsch zu versuchen, eine "Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen", sagte Gewerkschaftschef Frank Werneke den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Politik stehe im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll, so der Gewerkschaftschef. Auch Baden-Württemberg zahlt ab heute keine Lohnersatzleistungen im Quarantänefall für Ungeimpfte mehr.

Baden-Württemberg

Intensivbettenbelegung und Hospitalisierungsinzidenz als Maßstäbe Druck auf Ungeimpfte: Strengere Corona-Regeln in Baden-Württemberg ab Donnerstag

Wer in Baden-Württemberg nicht geimpft oder genesen ist, muss mit strengeren Maßnahmen rechnen. Auch die Entschädigungszahlungen im Quarantänefall gibt es künftig nicht mehr.  mehr...

Teilweise Impfpflicht in Frankreich

5:42 Uhr

In Frankreich gilt ab heute eine Corona-Impfpflicht für alle Mitarbeitenden von Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen, Pflegediensten sowie für Mitarbeitende von Rettungsdiensten und Feuerwehr. Gesundheitskräfte, die nicht mindestens eine erste Impfdosis erhalten haben, müssen nun mit Sanktionen rechnen. Wer bis zum 15. Oktober nicht vollständig immunisiert ist, dem drohen Konsequenzen bis hin zum Berufsverbot.

Lambrecht will mehr Hilfen für psychisch belastete Kinder

5:38 Uhr

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hat mehr Hilfe für Kinder gefordert, die durch die Corona-Pandemie psychisch belastett sind. "Für die Kinder, die unter psychischen Erkrankungen leiden, brauchen wir eine bessere und frühzeitigere Versorgung. Eltern müssen schneller einen Therapieplatz für ihr Kind bekommen", sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Heute soll ein Bericht einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Bundesgesundheits- und des Familienministeriums ins Bundeskabinett kommen. Darin sind laut dem Bericht 26 Empfehlungen enthalten, auch die Forderung nach einer Sicherstellung ausreichender psychotherapeutischer Versorgungsangebote.

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland leicht gefallen

5:07 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist etwas gefallen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 77,9 an. Gestern lag dieser Wert bei 81,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.455 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13.565 Ansteckungen gelegen. Bundesweit wurden innerhalb 24 Stunden 83 Todesfälle verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie zählt das RKI 4.101.931 nachgewiesene Infektionen mit Covid-19.

Mittwoch, der 15. September

Weitere Infos finden Sie hier:

Das Virus und die Folgen Archiv Live-Blog zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Seit dem 10. März 2020 begleitet SWR Aktuell Baden-Württemberg für Sie die Lage im Land rund um das Coronavirus in einem Live-Blog. In unserem Archiv können Sie die Ereignisse multimedial nachverfolgen.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Nachrichten, Zahlen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Hintergründe zu Corona  mehr...

STAND
AUTOR/IN
SWR