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Mit dem Abschiedslied „The last farewell“ kam 1975 der ganz große Durchbruch. Der Weltreisende in Sachen Musik hat im Laufe seiner Karriere über 55 Millionen Alben verkauft und kann rund 250 Silber-, Gold- und Platinschallplatten sein Eigen nennen. Am 22. März wird Roger Whittaker 85 Jahre alt.

Dr. h.c. Whittaker

Sein Professor gab Roger Whittaker einst den Rat: "Versuche es mit der Musik, ich halte Dir zehn Jahre lang einen Platz an der Uni frei." Dabei hatte sein Student sein Studium der Zoologie, Biochemie und Meeresbiologie an der University of Wales in Bangor erfolgreich abgeschlossen – mit dem zweitbesten Abschluss, den es je an seiner Universität gab. 1962 erhielt er sogar die Ehrendoktorwürde der University of Wales. Daneben machte er schon seit längerer Zeit hobbymäßig Musik.

Die besten Plattencover von Roger Whittaker

Plattencover von Roger Whittaker (Foto: SWR, EMI Columbia (Coverscan) -)
Die LP „This is Roger Whittaker“ stand 1969 in den Geschäften und beinhaltete jenen Titel, der ihm einen ersten großen Hit bescherte: „The leavin‘“, auch als „Durham Town“ populär geworden, kam im Oktober als Single ohne irgendwelche Promotion auf den Markt: „Ich gab dem Titel keine Chancen und reiste zu Auftritten nach Finnland“, sagte Roger Whittaker. Bei seiner Rückkehr nach Großbritannien dann die Überraschung: die Single kletterte im Januar 1970 bis auf Platz 12 der Charts. EMI Columbia (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
In Rundfunk und Fernsehen präsentierte Roger Whittaker seit Mitte der 1960er Jahre eigene Sendungen wie “This & That“ oder die überaus populäre Serie “Whistle Stop“, die in den Jahren 1967 und 1968 im britischen Fernsehen lief. Eine LP unter diesem Titel stellte ihn als Pfeifkünstler vor. In Deutschland erschien die Produktion als “Whistling Roger Whittaker“. Metronome (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Rund 500 Songs hat Roger Whittaker geschrieben. „I don’t believe in if anymore“ zählt zu seinen persönlichen Lieblingskompositionen. Joachim Relin schrieb hierzu einen deutschen Text und 1970 legte Roger Whittaker mit „Was hat er Dir denn getan“ seine erste in deutscher Sprache gesungene Schallplatte vor. Der „Finnish Whistler“ auf der B-Seite der Single war für ihn in Finnland ein großer Erfolg. Dort diente der Titel als Erkennungsmelodie zur populären TV-Kochsendung „Patakakkonen“. Philips (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Mit der englischsprachigen Cover-Version des Pop Tops-Hits „Mamy Blue“ gelang Roger Whittaker 1971 ein Nummer-eins-Hit in Argentinien und eine Top Ten-Platzierung in Skandinavien. Seine in französischer Sprache aufgenommene Version fand in Kanada sehr großen Zuspruch.Dort schaffte er das Kunststück, fünfmal hintereinander mit seinen Liedern Platz 1 zu erobern. Seine französisch gesungenen Aufnahmen… Philips (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
…sind hierzulande recht rar. Eine kleine Auswahl erschien auf der CD „Les chansons de ma vie“. Wer beispielsweise „Mon pays bleu“ („Durham Town“), „Louisiane“ („River Lady“) oder „Le dernier adieu“ („The last farewell“) kennenlernen möchte, wird hier fündig. RCA Victor (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
In England entstanden 1971 dreizehn Folgen seiner TV-Serie „Whittaker’s World of Music“, in denen Gäste wie die „Bee Gees“ auftraten. Tourneen führten ihn rund um den Globus: „Allein 1971 habe ich in 14 Tagen eineinhalbmal die Welt umrundet“, erinnerte er sich in einem Interview. Hinzu kamen die erfolgreichen Plattenverkäufe: 1972 veröffentlichte er das Album „Again“. Acht der zwölf enthaltenen Titel hatte er selbst geschrieben: „I dreamed a dream“ wurde als Single ausgekoppelt. Philips (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Mit “The last farewell“ gelang 1975 der Durchbruch in Amerika. Zahlreiche Künstler haben den Song gecovert, darunter Elvis Presley. Als sich der Titel in den US-Hitparaden platzierte, unterbrach Roger Whittaker eine Neuseeland-Tournee, um in Atlanta aufzutreten, wo sein amerikanischer Erfolg begann. Ende August kam die Platte auch hierzulande auf den Markt. Bald entstand eine deutsche Version (“Du warst mein schönster Traum“). Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Ein Jahr später ging es in Deutschland los. Anfangs war man unsicher, ob der Sänger es schaffen würde, auch hierzulande Hallen zu füllen. Aber ein „Testkonzert“ 1976 in der Hamburger Musikhalle ließ alle Zweifel vergessen. Seine erste Tournee durch Deutschland startete im Mai und das Fernsehen zeigte eine Personality-Show. Sein Titel „River Lady“ aus dem Album „A little goodbye“ kletterte in den Hitparaden auf beste Plätze und in den LP-Hitlisten war er mit fünf LPs gleichzeitig vertreten. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Auf seiner 1977er-LP „Folk Songs“ interpretierte er englische, walisische, irische und schottische Volkslieder neu. Sein Produzent Eric Robertson schrieb für diese Melodien, welche auf den Britischen Inseln und in Irland eine enorme Popularität genießen, moderne Orchesterfassungen. Das Album erschien in zahlreichen Ländern - neben Großbritannien und Deutschland auch in Amerika, Kanada und Skandinavien. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
1979 hielt Roger Whittaker zum Abschluss seiner Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz eine Überraschung bereit: „Mein deutsches Album“, seine erste LP in deutscher Sprache. Als Vorbote erschien „Goodbye ist goodbye“ auf Single. Erstmals hatte er nicht nur einen englischen Titel ins Deutsche übertragen, sondern eine auf die deutschen Fans zugeschnittene Platte gemacht. Der Titel wurde von Klaus Munro geschrieben, der für viele Whittaker-Erfolge hierzulande verantwortlich war. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Roger sings - Chet produces: diese Partnerschaft mit Whittaker als Interpret und Atkins als Produzent war ein musikalisches Gipfeltreffen. In Nashville entstand 1981 das Album „Changes“. Chet Atkins, Mitbegründer modernen Country-Music, schrieb im Begleittext: „Seit ich Roger Whittaker’s „The last farewell“ und andere weltweite Hits von ihm gehört hatte, hoffte ich, dass er eines Tages Nashville ... entdecken würde. Nun ist es Wirklichkeit geworden. Was hatten wir für einen Spaß!“ Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Im selben Jahr erschien das Album „Zum Weinen ist immer noch Zeit“. Ein Titel daraus entwickelte sich zum Hit: „Dies ist Gordon McKenzies Lied. Sein Lied von Albany, dem stolzen Schloss seines Clans, das er eines Tages für immer verlieren sollte.“ Anfänglich waren die Verkäufe der Single sehr verhalten. Erst als er damit im Januar 1982 in der „ZDF-Hitparade“ auftrat, gelang der Durchbruch. „Albany“ kletterte in den Charts bis auf Platz 3 und ist seine meistverkaufte deutschsprachige Single. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die erste Platinauszeichnung in Deutschland erhielt er für seine im Spätherbst 1982 erschienene Produktion “Typisch Roger Whittaker“. 1983 startete mit der Single-Auskopplung “Wenn es Dich noch gibt“, die er in der “ZDF-Hitparade“ vorstellte. Auf Anhieb konnte er sich platzieren und musste eine sich anschließende USA-Tournee unterbrechen, um erneut bei Dieter Thomas Heck auftreten zu können. Das Jahr 1983 war das bis dato erfolgreichste in seiner deutschen Karriere. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Ebenfalls 1983 legte er das englischsprachige Album “Voyager“ vor, dessen Cover Roger Whittaker als Pilot zeigte. Bereits im Sommer 1977 erhielt der begeisterte Hobbyflieger die Privatpilotenlizenz für ein- und mehrmotorige Flugzeuge und schaffte sich einen eigenen Jet an, um seine Termine besser wahrnehmen zu können. Seine Frau Natalie hatte mit ständiger Flugangst zu kämpfen, aber er schaffte es, dass sie einen mehrwöchigen Flugkurs buchte, während er sich um Kinder und Haushalt kümmerte. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Sein erfolgreichstes deutsches Album “Ein Glück, dass es Dich gibt“ datiert von 1984. Erneut gab es Platin und die damit einhergehende Hitparaden-Bilanz war beeindruckend: bis auf Platz 2 kletterte die LP empor und war insgesamt 94 Wochen lang notiert. Drei verkaufsstarke Singles wurden ausgekoppelt: “Abschied ist ein scharfes Schwert“, gefolgt von “Eloisa“ und “Ich denk‘ oft an Mary“. Intercord (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Im selben Jahr erschien auf dem britischen und amerikanischen Markt die LP „Take a little - give a little“. Sie bestand fast ausschließlich aus seinen deutschen Schlagererfolgen, die er nun in englischer Sprache präsentierte. 1988 wurde dieses Album unter dem Titel „Bitter and sweet - Songs of love and tears“ auch hierzulande mit leicht veränderter Titelzusammensetzung aufgelegt. Hits wie „Albany“ oder „Fernweh“ (hier: „Dream Boats“) durften nicht fehlen. Aves (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Zusammen mit Cindy Berger nahm er die Single “Bleib‘ heut‘ bei mir“ auf. Die Platte entstand in Rekordzeit, wie Cindy Berger in einem Interview verriet: “Zwischen Ankunft und Abflug lagen gerade drei Stunden. Doch Roger war so gut vorbereitet, dass wir in Null Komma nichts fertig waren.“ Roger Whittaker ergänzte: “Cindy arbeitet absolut professionell. Wir haben uns vom ersten Augenblick an verstanden.“ Duettaufnahmen blieben bei Roger Whittaker auf wenige... Intercord (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
…Ausnahmen beschränkt. 1995 war es wieder soweit. Dieter Bohlen schrieb das Lied “Ein schöner Tag mit Dir“, das Roger Whittaker zusammen mit der Sängerin Aylin in der “ZDF-Hitparade“ vorstellte. Für den internationalen Markt schrieb er einen englischen Text (“A perfect day“) und sang es mit seiner Tochter Jessica. Das gleichnamige Album zeigte ihn in seiner gesamten künstlerischen Bandbreite und reichte von Evergreens aus seiner eigenen Feder bis hin zu berühmten Film- und Musicalmelodien. Ariola (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Genau drei Alben brauchte es, um seine größten Erfolge als “Best of“ zusammenzufassen. Jeweils im Abstand von drei Jahren (1996, 1999 und 2002) folgte eine Ausgabe unter dem Motto “Alles Roger“, die z. T. durch mitgeschnittene Live-Tracks aus seinen Konzerten sowie bislang unveröffentlichtem Material ergänzt wurde. Nach wie vor tourte er mit unglaublichem Erfolg durch Deutschland. Die im Herbst 1998 gestartete Tournee umfasste über 60 Termine und musste mehrfach verlängert werden. Ariola (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
35 Jahre nach seinem ersten Auftritt in Deutschland gab er zu seinem 75. Geburtstag seine Abschiedstournee und sagte „Danke für so viele Jahre mit Euch“. Obwohl er sich auf der ganzen Welt zuhause fühlte, hatte er zu Deutschland eine besondere Beziehung, „auch weil ich von der Küche mehr als begeistert bin“, verriet er in einem Interview. „Die Treue, die ihr zeigt und Eure Herzlichkeit, ich fühle mich bei Euch längst daheim. Denn ich werde nirgendwo so wie in Deutschland geliebt ..." Ariola (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen

Musik statt Flora und Fauna für Roger Whittaker

Auch seinem Hochschullehrer war das Talent seines Studenten bei Wohltätigkeitsveranstaltungen der Universität aufgefallen. Eine bei dieser Gelegenheit entstandene Demo-Aufnahme stieß bei einer Schallplattenfirma auf Interesse. Mit "The charge of the light brigade" debütierte er 1962 (mit verkürztem Vornamen) als "Rog Whittaker & His Companions" auf dem Plattenmarkt. Als sich noch während Whittakers Examen mit seiner zweiten Single "Steel Men" ein kleiner Hit einstellte, wurde eine Entscheidung fällig: Showbusiness statt Zoologie und Botanik.

Roger Whittaler (1984) (Foto: Imago, Imago/Fotograf XY -)
Roger Whittaler (1984) Imago Imago/Fotograf XY -

"Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande" – das Sprichwort bewahrheitet sich auch bei Roger Whittaker. Nicht in seiner Wahlheimat England sondern in Holland und Belgien hatte er seinen ersten großen Schallplattenhit. Nach mehreren mageren Jahren eroberte er 1967 mit "If I were a rich man" aus dem Musical "Anatevka" die Spitze der Hitparade. Die Rückseite der Platte beinhaltete seinen selbst komponierten "Mexican Whistler", mit dem er sich beim Publikum als Kunstpfeifer vorstellte. Wegbereiter hierfür war das Songfestival im belgischen Seebad Knokke. Roger Whittaker war Mitglied des britischen Teams, das prompt den Wettbewerb gewann. Dabei war er von einer Teilnahme anfangs wenig begeistert, da es keine Gage dafür gab.

Einzug in die Konzerthallen der Welt

Roger Whittaker bekam nach dem Sieg den renommierten "Preis der Presse" und seine beiden Festival-Titel erschienen in Belgien und Holland als Single, wo sie den ersten Platz der Hitparade erreichten. Von nun an ging es steil bergauf. Erfolgreiche Gastspiele im Pariser "Olympia" oder dem Londoner "Savoy Hotel" öffneten ihm die Türen zu Konzertsälen in aller Welt. In Funk und Fernsehen bekam er eigene Serien und mit "Durham Town" stellte sich 1969 auch in England sein erster großer Hit ein.

Mann mit junger Frau (Foto: Imago, Imago/Fotograf XY -)
Der Star mit Tochter Jessica Imago Imago/Fotograf XY -

1971 hatte er die Idee, im Rahmen einer Rundfunksendung einen Wettbewerb zu veranstalten. Die Zuhörer wurden aufgefordert, Texte und Gedichte zu schicken, von denen er die besten vertonen und eigens für die Sendung aufnehmen wollte. Unter den Einsendungen fand sich "The last farewell" von Ron A. Webster, einem Silberschmied aus Birmingham. Zwar war dieser Beitrag nicht der Gewinner, aber dennoch nahm es Roger Whittaker auf und veröffentlichte den Titel auf der LP "New world in the morning".

Roger Whittakers Welthit "The last farewell"

Vier Jahre später, so schilderte es Roger Whittaker, hörte die Frau eines amerikanischen Programmdirektors bei einer Reise durch Kanada das Lied im Rundfunk. Bei ihrer Rückkehr bat sie ihren Ehemann, das Lied in seiner Radiostation in Atlanta zu spielen. Nachdem der Titel einige Male lief, mehrten sich die Höreranfragen nach Song und Songwriter. Durch Powerplay wurde "The last farewell" nicht nur landesweit bekannt, sondern entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Welthit. Die Bilanz berichtet von 11 Millionen verkauften Exemplaren.

Roger Whittaker: Teddybär mit Streichel-Stimme

Der Song öffnete ihm die Türen für neue Länder, darunter auch Deutschland, das in seiner Karriere einen besonderen Stellenwert einnahm. Hit reihte sich an Hit, in Funk und Fernsehen war er Dauergast und Mammut-Tourneen führten ihn durch das ganze Land: "Ein Star ohne Skandale, ein Sänger, der ohne Gags und Glamour auskommt, ein Top-Entertainer" oder "Der englische Erfolgssänger mit dem Teddybär-Image und der Stimme mit den vielen Streicheleinheiten" lauteten die Schlagzeilen der Presse.

Mann mit Frau auf der Bühne (2006) (Foto: Imago, Imago/Fotograf XY -)
... und mit seiner Frau Nathalie während der Generalprobe für die Sendung. Imago Imago/Fotograf XY -

Zu den zahlreichen Preisen, die er im Laufe seiner Karriere bekam, gesellte sich 2011 ein ganz besonderer hinzu: Für sein Lebenswerk erhielt er die “Krone der Volksmusik“, die höchste musikalische Auszeichnung, welche seinerzeit die deutsche Volksmusikbranche vergeben konnte. Obwohl Roger Whittaker so viele deutsche Lieder aufnahm, hat er die Sprache nie richtig erlernt.

Genau das Gegenteil trifft auf seine Ehefrau Natalie zu, mit der er schon seit 1964 verheiratet ist. Sie hatte ihre Schulzeit in einem Schweizer Internat verbracht. Zusammen mit ihr schrieb der fünffache Familien- und mittlerweile vielfache Großvater seine Autobiografie “So far so good“, die 1986 erschien. Heute lebt Roger Whittaker in Südfrankreich und hat sich aus der Öffentlichkeit weitgehend zurückgezogen. Er genießt seinen Ruhestand und “es gehe ihm sehr gut“, wie er sein Publikum über seine deutsche Fanseite bei Facebook wissen lässt.    

Ein bildlicher Rückblick auf das Leben von Schlagerstar Roger Whittaker

Roger Whittaker sitzt auf einem braun-weiß gestreiften Vintage-Sofa auf der rechten Seite, trägt einen dunklen Anzug und einen grauen Rollkragenpullover und schaut in die Kamera. (Foto: Imago, Star Media)
Er ist der Mann mit dem Schnauzbart: Roger Whittaker war ohne Zweifel einer der größten und beliebtesten Schlagersänger des 20. Jahrhunderts. Der Kunstpfeifer, Produzent, Komponist und Entertainer sorgte in seiner Karriere für unzählige Hits und erhielt über 200 Musikpreise. Imago Star Media Bild in Detailansicht öffnen
Obwohl Roger Whittaker kaum Deutsch sprach, war er vor allem in Deutschland bekannt geworden. Über 500 Songs stammen aus seiner Feder. Imago Horst Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Roger Whittaker brachte sich in seiner Kindheit und Jugend das Gitarrespielen autodidaktisch bei. Er finanzierte sein Studium in Zoologie, Biochemie und Meeresbiologie zum Teil mit öffentlichen Auftritten während der Semesterferien. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
1962 veröffentlichte Roger Whittaker seine erste Single „"Charge of the Light Brigade"“. Er schrieb seine Songs fast alle selbst. Seinen größten Hit "The Last Farewell" veröffentlichte der Sänger 1971. Imago Mary Evans Bild in Detailansicht öffnen
Roger Whittakers Markenzeichen: sein Schnauzbart. Später wurde daraus ein weißer und stets top gepflegter Vollbart. Imago teutopress Bild in Detailansicht öffnen
Zahlreiche seiner Alben erreichten Gold- oder Platinstatus in Deutschland, Österreich, England und den USA. Insgesamt verkaufte Roger Whittaker weltweit über 50 Millionen Tonträger und produzierte über 100 Alben. Imago APress Bild in Detailansicht öffnen
Roger Whittaker war in zahlreichen Musiksendungen zu Gast, wie zum Beispiel hier bei Carmen Nebel. Imago Scherf Bild in Detailansicht öffnen
Auch im Musikantenstadl bei Andy Borg war Roger Whittaker ein gern gesehener Gast. Imago suedraumfoto Bild in Detailansicht öffnen
Roger Whittaker wurde des Öfteren von seiner Frau Natalie O'Brien begleitet. Zum Beispiel besuchte das Paar Florian Silbereisen beim "Jubiläumsfest der Volksmusik". Imago Scherf Bild in Detailansicht öffnen
1964 lernte Roger Whittaker seine große Liebe Natalie O'Brien kennen und heiratete sie im gleichen Jahr. Imago teutopress Bild in Detailansicht öffnen
Mit Natalie hat Roger Whittaker drei Töchter und zwei Söhne: Emily (1968), Lauren (1970), Jessica (1973) und Guy (1974). Sohn Alexander kam ein Jahr, nach dem dieses Foto gemacht wurde, auf die Welt. Fotoreport Bild in Detailansicht öffnen
Roger Whittaker und seine Natalie veröffentlichten 1986 mit der Autobiografie "Ein Glück, dass es dich gibt" ihr gemeinsames Leben. Imago ADBP-Media Bild in Detailansicht öffnen
Hier eingerahmt zwischen Andrea Berg (l.) und Helene Fischer (r.): Roger Whittaker 2011 bei den Proben zur "Krone der Volksmusik". Dort erhielt er den Preis für sein Lebenswerk verliehen. Imago Christian Schroedter Bild in Detailansicht öffnen
Die Beziehung zu seinen Fans war dem Sänger immer schon sehr wichtig. Bereitwillig ließ Roger Whittaker sie an seinem Privatleben teilhaben und war ein Star zum Anfassen. Imago Steffen Schellborn Bild in Detailansicht öffnen
Sein soziales Engagement war groß. Roger Whittaker setzte sich beispielsweise mit der UNESCO für behinderte Kinder ein und engagierte sich im Kampf gegen Wilderei in Afrika. Imago Steffen Schnellhorn Bild in Detailansicht öffnen
2011 verlegte Roger Whittaker den Ruhesitz mit seiner Natalie von Irland nach Südfrankreich und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Imago Andreas Weihs Bild in Detailansicht öffnen

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