Die Menschen haben sich an die schreckliche Situation gewöhnt

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Der Ukraine-Krieg geht nun schon ein halbes Jahr. Tetyana ist von dort geflüchtet und hat in Metzingen Schutz gefunden. Jetzt ist sie erneut in die Ukraine gereist.

Es ist eine Reise mit gemischten Gefühlen. Die Ukrainerin Tetyana Muravlova ist wieder einmal in der Ukraine. Nach Kriegsbeginn ist sie geflohen und kam in Metzingen unter.

Nationalfeiertag in der Ukraine

Im Schatten des Krieges begeht die Ukraine am 24. August ihren Nationalfeiertag. Auch für Tetyana ist das ein besonderer Tag: Es wehen viele ukrainische Fahnen, erzählt sie. Doch wirklich ausgelassen wird dieser Tag nicht gefeiert.

»Heute Nacht gab es wieder Sirenenalarm.«

Auch während des Besuchs von Tetyana heulen immer wieder die Sirenen. Doch das gehört schon fast zum Alltag: Viele haben sich an die schreckliche Situation gewöhnt.

»Die Menschen haben keine Zweifel, dass die Ukraine bald den Krieg gewinnt.«

Unterricht in Metzingen

Schon bald geht es für Tetyana wieder zurück nach Baden-Württemberg. In Metzingen unterrichtet sie ukrainische Kinder.

Angst vor dem Heimkommen

In Metzingen wurde sie sehr gut aufgenommen, sagt sie. Die Menschen seien alle freundlich und nett.

»Auf der einen Seite fühle ich mich in Metzingen wie Zuhause, auf der anderen Seite träume ich nachts davon, dass ich zurück in die Heimat gehe und die Leute erkennen mich nicht mehr.«

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