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Julius Bauer Vorstellung (Foto: SWR)
oachim Bradenbrink ist seit 1964 in Bendorf Nikolaus im Bischofsgewand. (Foto: SWR)
Seit 1964 trägt Joachim Bradenbrink aus Bendorf zu Nikolaus das Bischofsgewand.

„Wenn ich liebe, bin ich auch bereit etwas zu geben, etwas zu verschenken, an Menschen, die arm sind oder wenig haben.“

Joachim Bradenbrink (73) ist seit 1964 Nikolaus, feiert also heute sein 55-jähriges Dienstjubiläum. In diesen 55 Jahren als Nikolaus hat er viel erlebt – lachende Kinder, verunsicherte Kinder, Eltern, die wollen, dass ihre Kinder vom Nikolaus für Missetaten getadelt werden. ⁣ 

⁣  Dieser Nikolaus kommt ohne Knecht Ruprecht aus

„Da standen dann die schlimmsten Dinge auf dem Zettel und der Nikolaus sollte die Kinder erziehen, was ich grundsätzlich nicht mache in aller Öffentlichkeit. Was ich früher erlebt habe als Kind, das muss ich heute den Kindern nicht selber auch noch antun.“ Deshalb gibt es bei Nikolaus Joachim auch keinen Knecht Ruprecht, der die Kinder tadelt. Bei ihm gibt es einen Engel, der den Nikolaus beim Verteilen der Geschenke unterstützt. ⁣ 

⁣Traditionell im Bischofsgewand und nicht als Weihnachtsmann

Generell hat sich auch der Bezug der Kinder zum Nikolaus über die Jahre verändert, meint Joachim. „Unsere Welt ist inzwischen so schnelllebig. Da hat man kaum noch Zeit Traditionen zu pflegen. Mit dem Weihnachtsmann werde ich aber tatsächlich selten verwechselt, ich komme ja als Bischof Nikolaus.“⁣

Vom Nikolaus im Bischofsgewand sind die Kinder von heute aber dann doch überrascht, wenn er auf dem Weihnachtsmarkt plötzlich vor ihnen steht. „Die rechnen ja nicht mit einem, die sind verlegen, die wollen dem Nikolaus aus dem Weg gehen. Aber er geht auf sie zu und hat ein Geschenk in der Hand. Dieses: ‘Ich kriege was geschenkt?‘ Das sind die wunderschönen Augenblicke.“⁣ Genau deshalb ist Joachim bis heute mit Begeisterung dabei.

„Es macht unendlich viel Spaß mitten unter den Menschen zu sein und Freude zu bereiten.“ ⁣ 

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Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
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