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Frühe Kulturen im Klimastress und ihre Antworten auf Hitze, Dürre und Kälte

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Volkart Wildermuth
Volkart Wildermuth

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Klimaumschwünge forderten schon die Menschen der Stein- und Bronzezeit heraus. Wurde es heißer, kälter oder trockener, mussten sie Traditionen aufgeben, neue Ideen erproben.

So bauten sie in der Arktis plötzlich Festungen oder domestizierten im Zweistromland neue Pflanzen. Als der Monsun in Zentralchina ausblieb, schwangen sich die ehemals sesshaften Bauern aufs Pferd und erfanden nebenbei die Hose. Wer innovativ war, konnte vielen Klimaänderungen trotzen. Versanken ganze Landschaften im Meer, blieb nur, weiterzuziehen.

SWR 2021 / 2023

Archäologie: aktuelle Beiträge

Archäologie Neandertaler haben Mehrkomponenten-Kleber genutzt

Neandertaler haben schon in der Steinzeit einen Klebstoff aus mehreren Bestandteilen genutzt – für ihre Werkzeuge. Laut Forschungsteam der Uni Tübingen haben die Neandertaler dafür eine spezielle Mischung aus Ocker und Bitumen entwickelt.

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Klima: aktuelle Beiträge

Klimawandel Höhere Temperaturen durch weniger Luftverschmutzung

Durch die fehlende Luftverschmutzung schwächen Aerosole die Sonneneinstrahlung nicht mehr ab, dadurch entstehen höhere Temperaturen. Diesen Effekt haben viele Klimamodelle nicht mit einberechnet und Hitzewellen zu „kühl“ vorhergesagt.

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Extremwetter Knapp 50 Grad: Extremhitze in Indien

In Indien jagt ein Temperaturhoch das nächste. Ältere Menschen und Kinder sollen zuhause bleiben. Die Krankenhäuser stellen Betten für Hitzeopfer bereit denn es hat schon Todesfälle durch die Hitze gegeben.
Christine Langer im Gespräch mit ARD Korrespondent Peter Hornung in Neu-Delhi

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