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Nach der Flut kamen Helfer aus der ganzen Region nach Ehrang, Kordel und die betroffenen Orte entlang der Sauer, um beim Aufräumen zu helfen. So sehen Helden aus.

Helfer aus der ganzen Region packen in Hochwassergebieten mit an (Foto: SWR)
Justin de Mür (links) aus Beßlich hilft seinem Kumpel André in Trier-Ehrang, bei dem das Wasser Keller und Erdgeschoss geflutet hat. Für ihn ist es selbstverständlich mit anzupacken: "Wir haben von Freitag bis gestern jeden Tag 10 Stunden geholfen. Und dann schlafen und normal arbeiten. Und dann wieder helfen,wenn's geht. Das is einfach klar, wenn ich mir vorstelle, dass das mein Haus wäre, würde ich auch helfen."
André Temmes aus Trier-Ehrang ist froh über die Hilfe: "Zeitweise waren wir hier bis zu 20 Mann, weil der Keller mindestens 100 Quadratmeter hat vollgestellt war. Da kamen viele aus Ehrang und anderen Dörfern hierhin und haben mitgeholfen. Da bin ich echt dankbar, dass wir so viele Helfer hatten."
Hannah (22) hat auch in Trier-Ehrang geholfen: "Mir war es wichtig zu helfen, weil hier ganz viele Freunde von mir wohnen und die ganzen alten Leute, die das selbst nicht mehr so gut können. Und weil ich das ganz schrecklich finde, was hier passiert ist."
Jaqueline Christmann (rechts) ist mit Freunden zum Helfen nach Metzdorf gefahren, nachdem sie in Kordel weggeschickt worden waren: "Wir sind dann an der Sauer entlang gefahren und haben dann bei den ganzen Campingplätzen gesehen, dass da noch voll die Katastrophe ist und haben dann dort ausgeholfen. Man ist erstmal sprachlos, aber dann hört man auf zu denken und sammelt Müll auf. Ich könnte nicht zuhause sitzen und wissen, dass andere Leute hier stehen und alles verloren haben."
Noemi, Hochwasser-Betroffene in Metzdorf, hat sich von fremden Menschen helfen lassen und ist sehr dankbar: "Die Helfer sind da. Man kann auf sie zählen. Es ist fast so, als würde die Last ein bisschen von einem abfallen."
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