Mainz

Umweltdezernentin bleibt dabei: keine Deponie im Laubenheimer Steinbruch

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Die Mainzer Umweltdezernentin Janina Steinkrüger von den Grünen hält an ihrer Entscheidung fest, keine Deponie im Laubenheimer Steinbruch zu erlauben. Das sagte sie dem SWR und reagierte damit auf Proteste der Bauwirtschaft und Handelskammer. Sowohl Bauwirtschaft als auch Handelskammer halten die Entscheidung der Umweltdezernentin für falsch. Mainz brauche eine Deponie für Bauschutt. Diesen in andere Bundesländer zu fahren, führe zu höheren Kosten für den Verbraucher. Außerdem seien weite Fahrten ökologisch unsinnig. Steinkrüger sagte dem SWR, die benachbarte Wiesbadener Deponie habe genügend Platz. Außerdem gebe es im Laubenheimer Steinbruch Probleme mit der Hangstabilität. Deswegen habe sie im April entschieden, die ursprünglichen Pläne einer Bauschuttdeponie im Steinbruch nicht weiter zu verfolgen. Die Pläne hatten seit 2015 zu heftigen Protesten von Anwohnern geführt, weil sie Gesundheitsgefahren befürchteten. Eine endgültige Entscheidung soll der Stadtrat im kommenden Monat treffen. Mehr dazu am Donnerstagabend im SWR Fernsehen ab 20 Uhr 15 in Zur Sache Rheinland-Pfalz.

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