Ein Polizeiauto mit dem Warnsignal "Unfall" (Symbolbild). Ein 18-jähriger Fußgänger ist am Sonntagmorgen auf der A7 bei Neu-Ulm angefahren und tödlich verletzt worden. (Foto: dpa Bildfunk, Stefan Puchner)

Autobahn stundenlang gesperrt

Autos erfassen Fußgänger: Tödlicher Unfall auf der A7 bei Neu-Ulm

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Monika Götz
SWR Aktuell-Autorin Monika Götz (Foto: SWR, SWR - Alexander Kluge)

Ein tragischer Unfall ist am Sonntagmorgen auf der A7 bei Neu-Ulm passiert: Ein junger Mann war dort zu Fuß unterwegs. Er wurde von zwei Autos erfasst und tödlich verletzt.

Ein 18-Jähriger ist am Sonntagmorgen auf der A7 zwischen dem Autobahndreieck Hittistetten und der Anschlussstelle Nersingen (Kreis Neu-Ulm) ums Leben gekommen. Zwei Autos erfassten den Fußgänger.

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Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann aus bislang unbekannten Gründen zu Fuß auf der A7 unterwegs. Etwa um halb fünf Uhr morgens erfasste ihn das Auto eines 64-jährigen Fahrers und kurz darauf noch ein weiteres Fahrzeug. Dieses Auto fuhr eine 61 Jahre alte Frau. Der junge Mann aus einer Gemeinde im Kreis Neu-Ulm erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Gutachter soll Unfallhergang klären

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist ein Gutachter eingeschaltet worden, um den genauen Unfallhergang zu klären. Die Unfallbeteiligten mussten außerdem Blut abgeben, das auf Alkohol und Drogen untersucht wird. Die Polizei stellte eines der beiden Autos sicher.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg war während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge mehrere Stunden lang gesperrt.