Wissenschaft trifft Kunst

Forschungsnetzwerk thematisiert Artensterben mit Wandgemälde

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Mit dem überdimensionalen Bild eines Schmetterlings will das Heidelberger Uni-Forschungsnetzwerk "Umwelten-Umbrüche-Umdenken" auf das Artensterben hinweisen.

picture alliancedpa | Uwe Anspach (Foto: Künstler: Mantra )
Das Bild eines Skabiosen-Scheckenfalters stammt von dem französischen Streetart-Künstler Mantra und soll auf das Artensterben hinweisen. Künstler: Mantra

Dafür hat der französische Künstler Mantra einen vom Aussterben bedrohten Skabiosen-Scheckenfalter auf eine Hauswand im Stadtteil Neuenheim gemalt. Nach einer Woche wurde das Bild am Sonntag fertiggestellt.

Wandgemälde als Ausgangspunkt für weiteren Dialog

Die Wandgemälde-Aktion soll nach Angaben der Universität durch vielfältige andere Aktivitäten ergänzt werden. Geplant sind ein Vortrag zum Thema Artensterben und eine Diskussion darüber, wie man dem Verlust der Biodiversität begegnen kann. Außerdem soll es eine Stadtführung und literarische Lesungen geben.

Forschung und Kunst wollen zum Handeln motivieren

Das Forschungsnetzwerk "Umwelten - Umbrüche - Umdenken" sieht sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Unter anderem geht es darum, wie das Verhältnis von Mensch und Umwelt neu gedacht werden kann und wie man Menschen zum Handeln animieren kann. Bei der Wandgemälde-Aktion kooperiert das Netzwerk außerdem mit Metropolink, dem Heidelberger Festival für Urbane Kunst (Beginn: 28. Juli 2022).

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