Eissorte "Ähm" in der Vitrine des Eiscafes Rimini in Gaggenau (Foto: SWR, Patrick Neumann)

Der absolute Renner!

So schmeckt "Ähm" - das neue Eis in Gaggenau für Unentschlossene

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Patrick Neumann
Patrick Neumann (Foto: SWR, SWR -)

Weil so viele Leute in seine Eisdiele kommen, lange überlegen und dann immer wieder "Ähm" sagen, gibt es im Eiscafe Rimini in Gaggenau jetzt ein "Ähm"-Eis in die Waffel.

"Ich nehme ... Ähm ..." - von diesen zögerlichen Bestellungen vieler Kundinnen und Kunden hat Eismacher Alessandro Cimino vom Gaggenauer Eiscafe Rimini genug. Wer zu lange überlegt, kriegt von ihm ab sofort einfach eine Kugel "Ähm"-Eis in den Becher oder in die Waffel. Gegenwehr ist zwecklos.

Das "Ähm"-Eis: weiße Schokolade mit Pistazie

Bei der neuen Eissorte "Ähm" handelt es sich um Eis aus weißer Schokolade mit Pistaziencrunch. Es schmeckt ziemlich süß, aber dafür sehr lecker - so sagen zumindest diejenigen, die die neue Eissorte schon probiert haben.

Vincent (14 Jahre) hat für uns den "Ähm"-Eis-Test gemacht:

Dank Social Media ging die kreative Idee des Gaggenauer Eismachers schnell viral. Viele Kunden haben schon Fotos von sich mit der neuen Eissorte in der Waffel gepostet. Die Folge: Mittlerweile kommen Menschen aus ganz Deutschland nach Gaggenau, nur um das merkwürdig klingende Eis zu probieren, berichtet Alessandro Cimino.

"Das "Ähm"-Eis verkauft sich fast so gut wie Vanille."

Weitere Eissorten: Antivirus-Eis, "Egal"-Eis und "Gaggenauer Asphalt"

Eismacher Alessandro Cimino war schon während der Corona-Pandemie mit seinem Antivirus-Eis in den Schlagzeilen. Es schmeckte nach Ingwer und Orange - und darin steckte als Gag eine echte Spritze. Er hatte aber auch schon ein "Egal"-Eis im Sortiment, weil es vielen Leuten bei der Bestellung egal war, was sie bekamen.

Ein weiterer Dauerbrenner ist das Eis "Gaggenauer Asphalt" - wegen der vielen Baustellen. Das Eis schmeckt nach Vanille. Und dann gab es noch das "Greta"-Eis, benannt nach der berühmten Klima-Aktivistin. Dieses Eis schmeckte allerdings so sauer, dass es niemand haben wollte, erzählt Alessandro Cimino.

Familie Cimino ist schon seit Ende der 1960er Jahre in Deutschland. Der Vater begann mit einer Eisdiele in Rastatt. Heute hat die Familie Eiscafes in Karlsruhe, Gaggenau und Plittersdorf.

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